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am 5. August 2013
Das Buch ist sehr spannend und verständlich geschrieben. Als wir im Napoleon-Museum in Monaco waren, konnte man sich einiges besser vorstellen. Eine tolle Zeitreise zurück!
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Neben Alexander den Großen und Cäsar gilt Napoleon Bonaparte als einer der größten Feldherren der europäischen Geschichte und hat dabei mit Cäsar unter anderem gemein dass sein Aufstieg zu imperialen Würden als Schulbeispiel für den Willen zur Macht eingegangen ist. Doch wer war dieser Mann, der vom wenig begüterten Leutnant und korsischen Patrioten zum Kaiser der Franzosen und Schrecken der europäischen Großmächte werden sollte.

In seiner Napoleon-Biografie versucht Johannes Willms nicht nur die historischen Taten Napoleons nachzuzeichnen, sondern einen Blick auf die Persönlichkeit des kleinen Korsen zu ermöglichen. Dazu nutzt er die Korrespondenzen Napoleons und seiner Zeitgenossen ebenso, wie dessen literarischen Gehversuche. Gelungen ist ihm der Blick auf Napoleons Persönlichkeit vor allem in dessen jungen Jahren, als der Zweitgeborene nach dem Verlust des Vaters die Rolle des Familienoberhauptes übernahm und schon als junger Offizier den Großteil seines Lohns in die Heimat an seine Familie zurückschickte. Als Korse des Französischen nur mit Akzent mächtig fand sich der junge Napoleon in Willms Darstellung in der Militärschule als klassischer Außenseiter wieder, was er jedoch mit einem glühenden korsischen Patriotismus und entsprechenden erträumten Ambitionen als künftiger korsischer Befreier zu kompensieren versuchte.

Unwillkürlich fragt man sich bei den Schilderungen Willms wie aus diesem fast mittellosen Jungoffizier, dem keineswegs automatisch eine große Karriere möglich schien, zu "dem" Napoleon werden konnte, vor allem weil diesem jungen Mann Korsika zunächst mehr als Frankreich zu bedeuten schien. Eine konkrete Antwort darauf kann Willms nicht bieten, doch er verweist auf die Umstände, wie Napoleons Erkenntnis dass er alles was er bis dahin schon erreicht hat Frankreich zu verdanken hat und dass die korsische Nomenklatura Paolis den Bonapartes keineswegs jenen Platz einräumen würde, den sich Napoleon für sie gewünscht hätte. Zudem kam Napoleon ein eklatanter Offiziersmangel zu Hilfe, nachdem viele adelige Offiziere nach der Revolution ins Ausland geflüchtet waren. Dank dieses Umstandes blieb Napoleon mehr als nur einmal die Entlassung aus der Armee erspart und so war es ihm auch möglich überraschend schnell die Rangleiter nach oben zu steigen, nachdem er seine korsischen Ambitionen beiseite gelegt hatte. Nun konnte Napoleon beweisen welches Talent er wirklich besaß und so machte er sich für das Direktorium schon bald unverzichtbar.

Eine der stärken von Johannes Willms Napoeleon-Biografie liegt in meinen Augen darin, dass sich der Historiker darauf verstanden hat gerade dem jungen Napoleon dem sonst eher weniger Raum gewidmet worden wäre Leben einzuhauchen und durch ihn bereits manche der Eigenschaften verständlich zu machen, die er in späteren Jahren vorweisen sollte. Willms verfällt jedoch gerade bei der Darstellung von Napoleons Jahren als General und politischem Aufstieg auf eine Außenperspektive des großen Strategen. Was jedoch auch einen Anreiz bieten kann, Napoleons Motive weiter zu ergründen. Interessant ist auch das Willms sehr geschickt Napoleons Zeitgenossen und einiger seiner Gegenspieler porträtiert, was einerseits mehr Leben in die Biografie bringt, zugleich aber manchmal auch von Napoleon ablenkt. Zugutehalten lässt sich Willms Biografie auch dass man wirklich eine gewisse Faszination für den Aufstieg Napoleons verspürt, denn so oft hätte er auf seinem Weg scheitern und nur als eine Fußnote in die Geschichte eingehen können. Dieser Aspekt ist für mich auch der wichtigste und das was mich an Willms Porträt des kleinen Korsen am meisten fasziniert hat. Als Abstriche empfinde ich jedoch dass sich die Erzählung manchmal regelrecht zu überschlagen scheint, es fehlt dann doch in manchen Passagen die Klarheit, was unter anderem aber am sehr lebhaften Erzählstil liegen mag.

Fazit:
Eine betont menschliche Biografie einer faszinierenden historischen Persönlichkeit.

[Diese Rezension basiert auf einem kostenfreien Rezensionsexemplar]
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am 24. Mai 2013
Ich interessiere mich für die die Zeit und die Person, da ich auf Urlaubsreisen viele historische Eckpunkte
erfahren habe. Was es für ein Mensch war.
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