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TOP 500 REZENSENTam 3. Dezember 2011
Wann immer ich Kunstinsider über Kunst reden höre, vernehme ich vernebelnde Worte und Satzkaskaden. Vor kurzem redete sich Kaspar König bei mir um Kopf und Kragen, als er etwas von Markt und Nachfrage erzählte, dem ich nun gar nichts mehr abgewinnen konnte. Kunst in diesem Sinne ist nur mehr für Insider relevant, sie agiert f.oid und sich selbst entleerend. Wir waren auf vielen Veranstaltungen, bei denen es um eine Defintion ging. Meine persönliche Quintessenz: Kunst ist fließend, sie kann im Grunde alles und nichts sein, sie entsteht im Auge des Betrachters, Denkers erst zur vollen Blüte.

Dieses Buch schafft es, in kurzen, verdichteten Essays 16 Positionen zu skizzieren: i.e. Platon, Aristoteles, Mittelalter, Renaissance, Kant, Schiller, Schopenhauer, Hegel, Rosenkranz, Croce, Benjamin, Heidegger, Adorno, Goodman, Lyotard, Danto. Die Auswahl spitzt zu und selbstverständlich grenzt sie aus. Es gibt eine Vielzahl weiterer Deutungsmöglichkeiten, ja geradezu ins Unendliche gehend. Die Inhalte der 16 "Kunstsachverständigen" bearbeitet der Autor so: "Ich habe mich also darum bemüht, diesen philosophischen Kern von seinen wortreichen Schalen zu befreien, um von dort aus das jeweilige Kunstverständnis begreiflich zu machen." Michael Hauskeller gelingt dieses Seltene! Er macht Lust auf die Theorien dahinter. Dabei muss ich gestehen, dass ich auch nach mehrmaligem Lesen die komplizierten Gedanken von Heidegger nicht fassen konnte, sie verwesten beim Lesen schon in meinen Gedanken.

Meine Kurz-Kurz-Quintessenzen der jeweiligen Essays:

Platon:
Kunst muss das rechte Leben lehren: Kontrolle der Leidenschaften, tugendhaft leben, Streben nach Wahrheit.

Aristoteles:
Kunst ahmt nach, erzeugt den Schein der Nähe, sie bereitet Freude und trägt zum menschlichen Glück bei.

Mittelalter:
Darstellung des nichtsichtbaren Himmelreiches über Jesus, Gott, Maria etc. (im alten Testament besteht Bilderverbot, Kampf der Bilderstürmer im 8. und 9. Jahrhundert), in der Gotik Sieg des Lichtes, Erhebung über das Stoffliche. Kunst steht im Dienst der Religion.

Renaissance:
befreit sich vom Gängelband der Religion. Abbildung der Fülle natürlicher Erscheinungen naturgetreu, Erfassung der Gestzmäßigkeit der Dinge. Die Kunst zeigt die Fähigkeiten des Menschen und damit seine Unverwechselbarkeit.

Kant:
Betonung des Geniehaften: "Genie ist das Talent, welches der Kunst die Regel gibt." Kunst ist eine Anschauung, die sich niemals begrifflich zuordnen lässt, selbst der Erschaffer als Genie weiß niemals genau, warum die Zusammenhänge eines Kunstwerkes in im reifen und zum Ausdruck kommen.

Schiller:
Betonung des Spielerischen. "Im physischen Zustand erleiden wir die Macht der Natur, im moralischen beherrschen wir sie, im ästhetischen (der Schönheit) aber entledigen wir uns dieser Macht und werden frei. Hier schafft der künstlerische Mensch eigene, über der Wirklichkeit liegende Räume der Freude. "Mitten in dem furchtbaren Reich der Kräfte und mitten in dem heiligen Reich der Gesetze baut der ästhetische Bildungstrieb unvermerkt an einem dritten, fröhlichen Reiche des Spiels und des Scheins, worin er dem Menschen die Fesseln aller Verhältnisse abnimmt und ihn von allem, was Zwang heißt, sowohl im Physischen als im Moralischen entbindet."

Schopenhauer:
Gequälter Mensch findet Ruhe in der Kunst. "Er erfährt so, was es heißt, ohne Willen zu sein, allem Leiden enthoben, ein klares Weltauge, allerdings nur für Augenblicke, bis ihn das Leben wieder einholt."

Hegel:
Im Unterschied zu Schopenhauer (alle Erscheinungen sind Wille) sind für Hegel alle Erscheinungen Geist, der sich konsequent von der Unbewusstheit belebter Materie hin zum umfassenden Erkennen, der Geistigkeit entwickelt. Je mehr sich das sinnlich Erfassbare vom Geistigen durchzogen darstellt, umso schöner ist es. "Die Schönheit eines Dings ist immer eine Funktion seiner in Erscheinung tretenden Geistigkeit."

Rosenkranz:
Im Unterschied zu Hegel sieht er den Nachteil einer Kunst, die nur das Schöne sehen will. Sie beraubt sich wesentlicher Aussagekräfte und verkommt zum rein Ornamentalen. Er schreibt "Die Ästhetik des Hässlichen." Kunst soll zeigen, was ist, aber stets auf der Folie des, was sein sollte.

Croce:
Kunst ist der Ausdruck intutiver Erkenntnis, die den Künstler schon in der sensiblen Wahrnehmung von anderen unterscheidet, er hat eine überragende Vorstellungskraft, geäußert durch Klarheit seiner Gedanken, die gleichzeitig in eine Klarheit der Ausdruckskraft fließt. Alle Kunst ist Ausdruck und aller Ausdruck Kunst. Der Weg wird frei für Dadaismus und Josef Beuys Aussage: Jeder ist ein Künstler. Alle Kunst als gelungener individueller Ausdruck ist schön, es gibt nichts Hässliches.

Benjamin:
Integriert neue Techniken in die Kunstbetrachtung: "Die Kunst im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit." Kunst verliert ihre Aura, sie entwickelt Schockwirkungen, um den Betrachter aufzurütteln, sie kann vom faschistischen Denken, Agieren befreien. Dass Film und Fernsehen auch einlullen könnten, beruhigen und den Geist auslöschen, hat Benjamin nicht gesehen.

Heidegger:
Kunstwerke sind wie alles Seiende auch ein Ding, dessen geistige Hervorbringung Schönheit impliziert, danach beginnt diese (verschlossene) Wahrheit zu verwesen. "Es errichtet keine Welt mehr, lichtet keine Erde: das Geschehnis der Wahrheit ist vergangen."

Adorno:
Seine Überlegungen stehen im Zeichen von Auschwitz. Kunst verweist auf die Aktualität, auf die Mangelhaftigkeit, in der kein Glück von Dauer ist. Kunst sehnt sich nach einer besseren Welt, ist Mahner, der antreibt. "Um das Leiden an der Wirklichkeit und die Sehnsucht nach ihrer Veränderung nicht zu schwächen, darf Kunst nicht in den geringsten Anschein von Versöhnung erwecken." Sie ist immer im Abwehrkampf zur Gesellschaft, unverständlich, dunkel und mahnend.

Goodman:
Kunst erschafft die aktuelle Welt, ist die Kraft, wie wir sie sehen, ändern und gestalten. "Die ästhetische Einstellung ist ruhelos, wissbegierig, prüfend - sie ist weniger Einstellung als vielmehr Handlung: Schöpfung und Neuschöpfung." Kunst ist zunehmendes Verstehen aller, in Repräsentation, Exemplifikation und Ausdruck.

Lyotard:
Kunst muss aus der Fassung bringen, indem sie das Bewusstsein mit der Ursprünglichkeit der Dinge konfrontiert, dem nackten jeder Bestimmung vorausgehenden Sein. Tod, Einsamkeit und Hass - sie werden uns durch Kunst vermittelt, um uns gleichzeitig mehr dem Leben, dem Jetzt, zuzuwenden.

Danto:
Ein Kunstwerk hängt nicht von seiner materiellen Beschaffenheit ab, sondern von seiner Aussagefähigkeit. "Die Reißnägel an meiner Wand mögen nützlich sein, sogar schön, aber sie sind nicht dort, um etwas zu bedeuten, und so bedeuten sie auch nichts." Kunst wird also vom Erschaffer durch bestimme Codes und Intentionen dazu erhoben.

Übergreifend zu allem mag ich diese Feststellung von Robert Schumann am meisten: Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens - des Künstlers Beruf.
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am 3. Mai 2010
Ob Platon, Aristoteles, Kant, Schiller oder Adorno - dieses Buch macht eindringlich, knapp und klar philosophische Positionen greifbar. Hier erfährt man nicht nur die Position der jeweiligen Philosophen zur Kunst, sondern bekommt einen kleinen Einblick in ihre allgemeinen Denkmuster. Einen ganz kleinen natürlich nur, denn jeder Aufsatz ist nur wenige Seiten lang. Aber dafür sehr pointiert und ein fantastischer Einstieg. Dass nicht alles erklärt werden kann, ist klar. Wer mehr wissen will, soll sich die Originalwerke der Autoren kaufen.
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am 10. Dezember 2012
Schon der erste Satz ließ mich aufhorchen: "Wenn es etwas gibt, wofür zu leben lohnt, dann ist es die Betrachtung des Schönen." Platons Statement eröffnet eine spannend geschriebene Betrachtung der unterschiedlichsten Positionen, die der Mensch im Laufe der Geschichte zur Kunst eingenommen hat. Einfach eine anregende und lohnende Lektüre.
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am 15. September 2013
Das Buch liefert einen Überblick über die verschiedenen Kunstbegriffe.
Es ist verständlich und dicht geschrieben. Die Aufbereitung ist übersichtlich und hilfreich bei der Entwicklung des persöhnlichen Kunstbegriffs.
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am 21. Juni 2010
Kurz und prägnant geschrieben- gleichzeitig sehr informativ.
Verschiedene Beiträge aus mehreren Jahrhunderten beleuchten das Thema und die jeweiligen Auffassungen. Eines der besten Bücher zum Tehma - spannend wie ein Roman zu lesen:-)
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Februar 2013
Folgt man Platon, der auch auf dem Gebiet der Kunstphilosophie für die abendländische Geschichte prägend wurde, so bedeutet Annäherung an das Ideal des Schönen immer auch Annäherung an das Ideal des Guten und des Wahren. Im Schönen wie im Guten wirken die gleichen Gesetzmäßigkeiten der Angemessenheit, einer letztlich rational nicht zu begründenden aber intuitiv evidenten vollkommenen Proportion und Stimmigkeit. Im Kunstwerk vermittelt sich etwas von der Welt der Ideen, die Plato gemäß die eigentlich wahre ist.

Die Akzentverschiebung, die sich bei Aristoteles gegenüber der Ideenlehre Platos findet, drückt sich auch in seinem Kunstverständnis aus. Aristoteles macht den Bezug zwischen dem Idealen und Wirklichen greifbarer: seine Entelechien - die in den Dingen wirksamen, Form gebenden, ihr Wesen bestimmenden, das Mögliche im Seienden verwirklichenden Kräfte - stellen die Entsprechung zu den platonischen Ideen dar. Sie sind wie diese auch Träger des eigentlich Schönen und Guten.

Kunst versucht sie zu erfassen, die Wirklichkeit in diesem Sinne wesentlicher darzustellen, als sie sich selbst dem Menschen darzustellen vermag. So tritt - da Kunst verwesentlicht, vergeistigt - unter Umständen sogar das Schöne hinter dem Guten zurück. Kunst vermag deshalb beides: den Menschen zu erfreuen und für das Schöne und Gute im eigenen Tun zu sensibilisieren. Im Schauspiel regt sie oft auch eine Katharsis oder das Nachdenken über Verhaltensalternativen an; hat somit einen wohlgefällig vermittelten psychohygienischen und auch pädagogischen Effekt.

In der frühen Christenheit ist man zunächst sehr vorsichtig bezüglich der Wahl künstlerischer Stilmittel. Zentrale Inhalte des Glaubens werden anfangs sehr minimalistisch vermittelt, etwa in der Wandmalerei. Mit dem Siegeszug des Christentums wird die Kunst jedoch mutiger und repräsentativer. Die ersten Kirchen in Rom ebenso wie die byzantinische Architektur und Mosaikkunst legen hierfür beredtes Zeugnis ab. Auch lernte man den Wert bildender Kunst für die theologische Didaktik zunehmend zu schätzen und zu würdigen.

Mittelalterliche Malerei ist in hohem Maße unmittelbar kommunizierende Kunst. Das Bild wendet sich seinem Betrachter zu, nimmt ihn in das dargestellte Geschehen hinein, überlässt ihn nicht der passiven Betrachtung. Alles ist Symbolik, alles ist Überführung, alles Aufruf zur Ausrichtung auf das Gute, auf das Göttliche.

Das Kunstverständnis der Renaissance lehnt sich wieder näher an Platon und Aristoteles an. V.a. wird sie in ihrer Darstellungsweise lebensnäher. Mit der Neuentdeckung der Zentralperspektive (Brunelleschi) und der Popularisierung der Ölmalerei (Jan van Eyck) sind hierzu auch ganz neue stilistische Mittel gegeben. Die Themen der Malerei speisen sich nun vermehrt auch aus der griechisch-römischen Antike oder sind durch sie - ebenso wie die Architektur - inspiriert. Biblische Motive werden dagegen - man denke an die früheren Werke des Botticelli - mit einer zuvor unvorstellbaren inneren Distanz dargestellt.

Aber es gibt gerade in der Malerei weiterhin das Anliegen, die Inhalte des christlichen Glaubens zu vermitteln. Auch dies geschieht nun sehr viel lebensechter und ergreifender. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Isenheimer Altar des Matthias Grünewald. In wachsendem Maße wird dabei die prägende Kraft der Reformation deutlich; der Barock stellt dann später die katholische Antwort darauf dar.

Doch diese Epochen überspringt das Buch und setzt wieder ein beim sich eher auf das Klassische beziehenden Kunstverständnis der Aufklärung. Kant hat einen genialischen Kunstbegriff. Der in vielerlei Hinsicht so verkopfte Philosoph sah in der Kunst eine Gegenwelt zum Reich des Rationalen. Hier geht es um Momente des Überwältigtwerdens, um interesseloses Wohlgefallen". Hier wird der Mensch auf eine ganz andere Weise erhoben und erbaut.

Doch ist Ästhetik bei Kant, bei aller Würdigung, die er ihr zuteil werden lässt, nur eine Art Vorstufe zur Vernunft. Deutlich wird das nicht zuletzt in seinen Lobeshymnen auf die reine Pflicht. Eine Handlung verliert an moralischem Wert, wenn sie aus Lust oder Neigung - also auch bspw. aus ästhetischen Beweggründen - geschieht und nicht aus Vernunft und reinem Pflichtgefühl.

Bei Friedrich Schillers hingegen wird das Schöne zum Leitstern in allen Daseinsbereichen. Schönheit impliziert Harmonie, Symmetrie, Temperiertheit - auch im ethischen Bereich. Aber sie ist noch weit mehr als das. Das Schöne als Maßstab weist den Weg zur Veredelung des Charakters des Einzelnen und eröffnet damit die Möglichkeit zur Errichtung eines Staates der Freiheit", denn: Schönheit ist Freiheit in der Erscheinung".

Schiller engagiert sich auch im Bereich der Kunsterziehung. In den Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen" plädiert er für einen Paradigmenwechsel. Nicht mehr um eine Erziehung durch Kunst, bei der gemäß Kant das Ästhetische als mittlere bzw. vermittelnde Sphäre zwischen Sinnlichkeit und Vernunft gesehen wird, solle es gehen, sondern um Erziehung zur Kunst, wobei das Ästhetische als eigenwertige, autonome dritte" Sphäre betrachtet wird.

Für G. W. F. Hegel macht Kunst das sinnliche Scheinen der Idee" des dargestellten Seienden, das Ewige im Endlichen, das Geistige im Stofflichen sichtbar. Künstlerisches Schaffen erfüllt seine Aufgabe - auch die einer moralischen Erhebung des Betrachters - nur, wenn es absichtslos geschieht. Kunst ist niemals zweckorientiert, sie ist selber Endzweck.

Der Auftakt zum Kunstverständnis der Moderne findet sich wohl am ehesten im L Art pour l Art - im Buch ebenfalls nicht näher beleuchtet. Noch der Kunstbegriff - Lyotards der eigentlich bereits für die Postmoderne steht - erinnert sehr daran. Ästhetik ist für ihn mehr als das Schöne, umfasst auch die schwierigen existenziellen Themen wie Einsamkeit, Hass, Tod. Er greift dabei einen Begriff auf, den bereits Kant benutzte: das Erhabene. Kunst muss überwältigen und mit dem Dasein konfrontieren. Kunst müsse darstellen, was sich sprachlich nicht zum Ausdruck bringen lasse. So ist sie befreiendes und erweiterndes Gegengewicht zum alles beherrschenden Logozentrismus.

Eine andere moderne Strömung, für die bspw. Heidegger, Gadamer, Adorno steht, knüpft an Schiller an. Das Ästhetische, die Kunst inspiriert und sensibilisiert eine Form der existenziellen Orientierung, die sich in einer religionslos gewordenen Welt als letzte Alternative zum Moralismus und Rationalismus anbietet. Für Adorno ist Kunst dabei keinesfalls unvernünftig". Vernunft hat die Kunst erst von ihrem magischen Charakter befreit, was das interesselose Wohlgefallen" an ihr, erst ermöglicht hätte. Die Kunst - in ihrer Schönheit, Ohnmacht und Zweckfreiheit - ist für ihn beständiger Hinweis auf die Möglichkeit einer anderen, besseren Gesellschaft. Sie deutet hin auf eine andere Weise der Daseinsgestaltung und somit eines nichtrationalen Vernunftgebrauchs".
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am 31. August 2011
Das schmale Bändchen von Hauskeller verlockt zunächst durch seinen lexikalischen Anschein: der Autor nimmt uns mit durch fast 2000 Jahre Philosophie- und Ästhetikgeschichte, stellt vershciedene Positionen vor und es gelingt im auch - das muss man anerkennen - die komplexen, diversen Ästhetikansätzen knapp und nachvollziehbar darzustellen.

Am Ende nur bleibt die Frage, was es bringt. In nuce: jede Zeit hat ihre Theorie (Ansicht) und die sind halt verschieden. Das Büchlein verharrt im bildungsbürgerlichen Ansatz des Überblicks, aber vermeidet Position zu beziehen. Das genau wünscht man sich am Ende, denn es schwimmen einem die Sinne, was denn alles Kunst sein könnte.
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am 2. Oktober 2013
Wer sich mit einer vierseitigen Beschreibung der kunstphilosophischen Theorien von Platon bis Danto zufrieden gibt, dem ist mit diesem schmalen Büchlein geholfen. Andernfalls...
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