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am 27. Februar 2007
Die antike griechische Kunst auf 124 Seiten darzustellen - das scheint ein schier unmögliches Unterfangen. Immerhin konnte mit Tonio Hölscher einer der besten deutschen Archäologen vom Verlag Beck für dieses Vorhaben gewonnen werden. Herausgekommen ist eine hervorragende Einführung, denn Hölscher schafft es tatsächlich, nahezu alle wesentlichen Punkte zu besprechen.

Der Band löst sich von herkömmlichen chronologischen Stilgeschichten. Zwar sind die Kapitel, nach dem einleitenden Abschnitt "Bildwerke und Lebenswelt", in Anlehnung an die gewohnten Epochen der Kunstentwicklung Archaisch - Klassisch - Hellenistisch unterteilt, doch steht dann anderes im Vordergrund: Das Kunstschaffen wird nach Gattungen, antiken Verwendungskontexten und Intentionen besprochen. Ziel des Buches ist es (Einleitung), "die griechischen Bildwerke in den Räumen, Situationen und Handlungen der antiken Lebenswelt darzustellen". Dem werden der Text und die passend ausgewählten 84 Abbildungen in ganz erstaunlichem Maße gerecht.

Jedes Kapitel wird von einer kurzen historischen Orientierung eingeleitet, die mehr kultur- und mentalitätsgeschichtlich als politisch akzentuiert. Kernstück sind dann die wichtigsten Gattungen der Zeit, jeweils vorgestellt anhand mehrerer bedeutender Beispiele. Besonders ansprechend ist die jedes Kapitel beschließende Betrachtung zu "Formensprache, Menschenbild und Künstlertum", die in wenigen prägnanten Worten die Merkmale einer Zeitphase wie Körperverständnis, Menschenbild und gesellschaftliche Stellung des Künstlers zusammenfasst.

Was allenfalls etwas fehlt, ist eine Erwähnung der regional unterschiedlichen Künstlerschulen, deren Charakteristika in einigen Fällen eine Herkunftsbestimmung des Kunstwerkes erlauben. Ein sachlicher Fehler ist mir nur bei der Beischrift zu Abbildung 17 begegnet (die Amphora mit der Blendung des Polyphem befindet sich im Museum Eleusis, nicht in Athen).

Der Band ist prall gefüllt mit informativem Text, denn buchstäblich jede Zeile wird ausgenutzt. Man kann daher von einem Juwel der Beck-Reihe zu einem günstigen Preis sprechen.
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Tonio Hölscher zeigt die Entwicklung der griechischen Kunst, ausgehend von der vorarchaischen Zeit bis zum Hellenismus. Hierbei geht er auf die Bedeutung der Kunstwerke in jener Zeit ein. Anders als heute, wo man Objekte in Museen mit einem historischen Rückblick bewundert, waren diese nach ihrer Erschaffung ein Teil des antiken Lebens. Die Bildwerke bewirkten in der Antike, dass die dargestellten Wesen und Gegenstände präsent waren. Neben der physischen Präsenz besassen die Bildwerke ebenfalls einen ethischen Wert. Verschiedene Lebensbereiche wie Krieg, Jagd, Erotik, Politik oder die Welt der Toten wurden so thematisiert. Der vorherrschende Götterkult wurde ebenfalls durch die Kunst lebhaft. Hier flossen ebenfalls Themen der Mythenwelt ein.

Die Entwicklung der griechischen Kunst läuft durch 3 Epochen : Archaik, Klassik und Hellenismus. Diese Phasen verlaufen parallel mit der politischen Entwicklung, wo anfängliche kleine demokratische Stadtstaaten später von grossen Flächenstaaten mit einem Herrscher abgelöst werden.

Thematisch steht die Darstellung des Menschen im Mittelpunkt, wobei der durchtrainierte Athlet das Idealbild darstellt. Man frönt dem Körperkult, welcher durch Training am Gymnasion optimiert wird. Zielte man in der Klassik auf Perfektion, wo die Skulpturen in der richtigen Pose dargestellt wurden, so wird im Hellenismus eine lebendigere Darstellung erreicht. Die Bildwerke werden hier realistisch dargestellt, wobei die Personen oder Wesen lebendig wirken. Die Wirklichkeit ersetzt das Ideal. Negative gesellschaftliche Erscheinungen werden so ebenfalls dargestellt, wie z.B. die Trunkenheit durch alte, von der Sucht entstellte Personen.

Äussere Faktoren fliessen ebenfalls in der Kunst ein. Anfangs dominieren orientalische Einflüsse, wo Elemente aus dem Osten wie beispielsweise Darstellungen von Greifen übernommen wurden. Mit den Perserkriegen avancierte der Orient zum Feindbild, was sich in der Kunst mit Kriegsszenen wiederspiegelt. Während des Hellenismus wurde das persische Feindbild dann durch das keltische ersetzt, bedingt durch die Kelteneinfälle in die griechischen Staaten.

Hölscher geht auf alle dieser Facetten ein. Anhand von Illustrationen werden die Tendenzen jeweils erläutert. Für Laien oder Kunstliebhaber ein gutes Einstiegswerk.
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am 23. Februar 2013
Bin sehr zufrieden, jederzeit wieder!!! Prof. Hölscher gelingt es, mit diesem Buch eine ergänzende und gleichzeitig in vielen Punkten weiterführende Darstellung der griechischen Kunst von der Archaik bis zum Späthrellenismus zu zeichnen: Auch als Kompendium oder Einführung gut zu lesen und zu nutzen.
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am 1. April 2015
ein mann von Format proffessionelle beschreibungen sehr interessant nmit sehr preziesse angaben kann nur emphelen werde mir auch alle andere bucher kaufen
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