flip flip Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic BundesligaLive

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
8
Was Babys denken: Eine Geschichte des ersten Lebensjahres
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:17,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 15. Juli 2013
Eine auch für Psychologie-Laien verständliche Darstellung der Denkentwicklung im ersten Lebensjahr auf dem aktuellen Stand der Forschung. Für junge Eltern (und Großeltern) viel sinnvoller als die meiste Ratgeberliteratur.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 12. März 2013
Als Einstiegslektüre für Interessierte am Erleben & Verhalten von Säuglingen gut geeignet, leicht verständlich. Als Uni-Buch wenig wissenschaftlich, aber die Baby-Versuchsparadigmen sind gut erklärt!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 3. Juni 2007
Das Titelbild des Buches lässt eher an ein populärwissenschaftliches Buch denken, das uns womöglich etwas über "Genies in Windeln" erzählen möchte. Genau das möchte die Autorin aber nicht, wie sie mehrmals betont. Auch will sie nicht mit Normtabellen aufwarten, anhand derer Eltern ablesen können, ob sich ihr Kind "normal" entwickelt. Die Intention der Autorin verrät daher eher der Klappentext: "Alles Leben ist Problemlösen - und das vom ersten Lebenstag an."

Die Autorin, Professorin für Entwicklungspsychologie an der Uni Heidelberg, entwirft eine Entwicklungspsychologie des ersten Lebensjahres und verfolgt dabei einen streng experimentellen Ansatz. Sie stellt Ansätze der experimentellen Säuglingsforschung vor und diskutiert deren Ergebnisse. Aus diesen zieht sie Schlussfolgerungen über die kognitiven Fähigkeiten von Babys im ersten Lebensjahr. Können Babys über Ursache und Wirkung nachdenken? Können sie abstrahieren und Kategorien bilden?

Wer also die Leistungsfähigkeit seines eigenen Säuglings mittels des Buches "messen" will, wird ebenso enttäuscht sein wie derjenige, der einen Ratgeber erwartet. Vielmehr wird der aktuelle Kenntnisstand der Säuglingsforschung vermittelt, ohne dass deren Grenzen und offene Fragestellungen verschwiegen werden. Das Buch richtet sich genauso an Laien wie an Fachleute und wird beiden neue Erkenntnisse vermitteln. Meiner Meinung nach profitieren Leser mit Vorkenntnissen auf den Gebieten der Entwicklungspsychologie und experimentellen Psychologie aber am ehesten von dem Buch, das eine konzentrierte Lektüre verlangt und nicht mal eben so vor dem Schlafengehen zum Entspannen gelesen werden kann. Insgesamt ein sehr gelungenes Buch, v.a. aufgrund der kritischen Würdigung bekannter Entwicklungstheorien (z.B. Piaget) im Schlussteil. Trotz aller Wissenschaftlichkeit: das Buch lässt trotzdem staunen über die Fähigkeiten, über die Babys schon im ersten Lebensjahr verfügen!
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 27. Januar 2007
Den Titel finde ich irreführend, so essayistisch ist das Buch zum Glück nicht. Sondern es stellt recht komplizierte Sachverhalte sehr gut dar. Man begreift, was den Menschen allmählich (im Lauf von 12 Monaten) von z.B. Hunden unterscheidet. Und was zur geistigen Hardware des Menschen gehört: z.B. mathematisches und physikalisches Vorwissen (Babies können "zählen" und sie "wissen" ohne Erfahrung, dass feste Gegenstände / Bälle nicht durch andere feste Gegenstände / eine Bank fallen können). Oder das Vorwissen, mit dem sie Personen als Einheiten wahrnehmen, die sich nicht auflösen. Usw.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 30. Oktober 2006
Sabina Pauen gelingt es, psychologische Forschung klar und verständlich darzustellen, ohne irgendetwas unzulässig zu vereinfachen oder in ideologische Diskussionen abzugleiten. In drei Kapiteln (Was Babys mitbringen, Wie das Denken entsteht und Was Babys denken) beschreibt sie nicht nur die Ergebnisse der aktuellen Säuglingsforschung, sondern erklärt auch anschaulich, wie diese gewonnen werden und mit welchen Schwierigkeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu kämpfen haben.

Bei aller Vorsicht bei der Interpretation der Ergebnisse steht man doch am Schluss voller Bewunderung da vor den vielen bemerkenswerten Fähigkeiten, die Säuglinge schon im ersten Jahr ihres Lebens haben, und vor den einfallsreichen Tricks, die sich die Wissenschaftler einfallen lassen müssen, um diese zu erforschen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der nicht nur einfache Antworten haben will.
20 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 11. März 2009
Dieses Buch ist wohl eher nichts für Leute, die leichte Leselektüre mit interessanten Tips und Tricks erwarten. Man merkt deutlich die Wissenschaft im Buch, da viele Experimente und Beispiele beschrieben werden, wie die Säuglingsforschung das Denken unserer Kleinen erforscht. Einerseits sehr interessant, wie herausgefunden wird, was Babys denken. Andererseits nach meinem Geschmack hätte ich anhand des Titels eher eine Kombination aus Wissenschaft und "Tips & Tricks" erwartet. Man erfährt hier und da warum ein Baby was macht. Ich hätte mir gewünscht, wenn darüber mehr beschrieben worden wäre und die wissenschaftlichen Versuche etwas kürzer abgehandelt würden.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 20. Januar 2013
Sabine Pauen beschreibt in diesem Buch in sachlicher und wissenschaftlich fundierter Art die Entwicklung des Menschen in seinem ersten Lebensjahr (und davor). Dabei bedient sie sich einer einfachen, auch für Nichtexperten leicht verständlichen Sprache.

Kein Kindererziehungsbuch, kein Buch ausschließlich für junge Eltern, sondern ein Buch für jeden, der sich dafür interessiert, wie sich die Fähigkeiten des Menschen im Lauf seines Lebens entwickeln.

Dankenswerterweise wird der Leser von Interpretationen der Auswirkungen "negativer Kindheitserlebnisse" auf die Psyche weitgehend verschont. An keiner Stelle werden modische Erziehungstrends strapaziert.

Versuchsanordnungen und -interpretationen werden kritisch hinterfragt, ohne daß sich Pauen dabei besserwisserisch selbst in den Mittelpunkt stellt. Und im Gegensatz zu anderen Büchern dieser Art, die wenige Fakten immer wieder wiederholen, ist hier keine Seite zuviel.

Gratulation, Frau Pauen!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 21. Juni 2007
Die Autorin legt in sehr wissenschaftlichen, mit vielen Fachausdrücken gespickten, Ausführungen die Fähigkeiten und Lernerfolge vom Neugeborenen bis zum ersten Geburtstag dar.

Mir persönlich war das Buch zu wenig spannend bzw. konnte ich mit all den kompliziert beschriebenen Tests aus der Säuglingsforschung leider nichts anfangen. Ich habe mehreremale versucht weiter zu lesen, jedoch habe ich das Buch immer wieder weggelegt.

Meine Erwartungen waren in eine einfachere Richtung gegangen. Mich hätte interessiert wie man die Fähigkeiten eines Säuglings unterstützen und die Lernfähigkeit fördern kann. Derartiges ist in diesem Buch leider nicht zu finden.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden