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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2011
Die broschierte Ausgabe enthält weder Kommentare noch Einleitung.
Die 'Kurzbeschreibung' bezieht sich auf die - derzeit nicht verfügbare - gebundene Ausgabe. Dort heißt es "... nimmt er in seiner Einleitung und seinen Kommentaren die Leser mit in die Welt des Alten Orients ... und erläutert ihnen die politischen, gesellschaftlichen und geistigen Rahmenbedingungen, unter denen das Gilgamesch-Epos entstanden ist."
Die meisten Leser werden - wie ich - nicht gerade in der "Welt des Alten Orient" zu Hause sein und werden ohne Kommentare mit dem reinen Text wenig anfangen können. Dieser Mangel an Erläuterung entwertete schon die alte Reclam Ausgabe (Das Gilgamesch-Epos).
Mielkes "Gilgamesch. König von Uruk" bringt einen da schon viel eher in die damalige Welt. Das ist aber leider nur ein Roman und als Leser fragt man sich, was daran Phantasie und was einigermaßen gesicherter Stand der Forschung ist. Noch viel mehr gilt das für den Fantasy Roman König Gilgamesch von Silverberg.
Aufgrund der irreführenden 'Kurzbeschreibung' erwartete ich mir genau diese Information aus der vorliegenden Ausgabe.
Tatsächlich sind in der broschierten Ausgabe die einzigen Anmerkungen neben dem reinen Text Hinweise zu Übersetzungs- und Rekonstruktionsschwierigkeiten wie "Die folgenden 7 Zeilen lassen sich noch nicht rekonstruieren. Es sind nur wenige Spuren erhalten geblieben." Die Hilfestellung für den Leser beschränkt sich auf eineinhalb Seiten auf denen 17 Personen der Handlung vorgestellt werden, z.B. "DIE FRAU DES SKORPIONMENSCHEN, die ihrem Mann aufmerksam zur Seite steht". Sehr hilfreich!
Nachdem man das ganze Buch gelesen hat, findet man am Ende des Nachworts, im letzten Absatz der letzten Seite des Buches folgenden Hinweis: "In dieser Ausgabe wurde auf Erläuterungen und Kommentare ... verzichtet. Derjenige, der tiefer ... eindringen möchte, sei auf die mit einer ausführlichen Einleitung und mit umfangreichen Kommentaren versehene, ... Originalausgabe ... verwiesen". Für mich zeugt es von ausgesprochen schlechtem Stil (um nicht zu sagen Kundenbetrug) wenn der Verlag C.H.Beck das Werk einerseits dermaßen entwertet und andererseits den einzigen Hinweis darauf, auf der letzten Seite versteckt. Ebenso halte ich es für grob fahrlässig, in der Amazon Kurzbeschreibung zwar zu vermerken, dass sich der Text auf die gebundene Ausgabe bezieht, aber nicht, dass sich diese so drastisch von der broschierten unterscheidet.
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am 1. Dezember 2012
Die Ausgabe von Stefan Mauls Übersetzung des Gilgamesch-Epos in der Reihe "Die großen Geschichten der Menschheit" dürfte vor allem etwas für Literaturliebhaber sein, die das Werk genießen, nicht jedoch akademisch-wissenschaftlich durchdringen wollen.

Die Arbeit des heidelberger Professors dürfte derzeit die beste und zugleich anspruchsvollste Übersetzung dieses großartigen Stoffes ins Deutsche sein. Sie hebt sich besonders positiv von der eher kitschig-schlechten Nacherzählung Raoul Schrotts ab, die sich ihrerseits großer Beliebtheit und Verbreitung erfreut. Im Gegensatz zu dieser gestaltete Stefan Maul sein Werk jedoch nah am Originaltext. Durch seinen Versuch der Wiedergabe stilistischer Elemente und erzählerischer Tricks, der auch Lücken und Brüche im Text nicht kaschiert, ist diese Übersetzung durchaus nicht leicht zu lesen und zu verstehen. Wer jedoch die schöne Sprache mag und sich auf die heute exotisch wirkenden Ästhetikvorstellungen des Alten Orients einlassen möchte, wird hieran seine Freude haben.

Dabei verzichtet diese Ausgabe auf Fußnoten und Anmerkungen, die den Lesefluss stören könnten. Für die wissenschaftliche Arbeit ist diese Ausgabe mithin ungeeignet; hier sollte eher auf eine andere Version zurückgegriffen werden. Demjenigen jedoch, der sich lediglich für den Stoff und für schöne Sprache interessiert, kann man diese Ausgabe durchaus nahelegen.
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am 6. August 2011
Ein weiteres Werk aus der Reihe der Großen Geschichten.
Das Gilgamesch Epos ist eins der ältesten überlieferten literarischen Werke unserer Welt. Empfehlenswert für jeden, der einfach eine unterhaltsame und durchaus hineinziehende Geschichte lesen möchte. Leute, die sich tiefergehender mit dem Werk beschäftigen wollen, sollten sich jedoch eine besser kommentierte Ausgabe oder direkt Sekundärliteratur besorgen.

Wichtig ist jedoch zu beachten, dass das Gilgamesch Epos unvollständig ist. Man sollte sich daher nicht über fehlende Passagen wundern. Dies ist jedoch nicht auf diese Ausgabe zurückzuführen, sondern auf die im Verlaufe der Zeit verloren gegangenen Originalfragmente.
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Sicherlich ist das Gilgamesch-Epos ein wichtiger Text der Literaturgeschichte, und sicherlich ist die Arbeit Mauls, der hier den aktuellsten Wissensstand der Gilgamesch-Forschung präsentiert, aller Ehren wert. Für den Gelegenheitsleser, der in diese Geschichte einsteigen möchte, muss ich aber ein paar Vorsichtshinweise geben, die in den bisherigen Rezensionen nicht deutlich genug angesprochen wurden.

Zunächst - für einen Leser, der eine zusammenhängende Geschichte erwartet, tritt die Überraschung auf, dass es sich hier um einen stark fragmentierten Text handelt, der zur Zeit noch viele Lücken aufgrund mangelnder Originalquellen aufweist - ein Drittel des Textes fehlt; eventuell werden durch zukünftige Forschung diese Lücken noch geschlossen.

Das führt leider dazu, dass der Lesefluss doch stark beeinträchtigt wird, und insbesondere die vom Übersetzer vorgeschlagene Lesart des lauten Deklamierens ist in dieser Form wenig spassig, wenn man alle paar Verse eine Lücke findet, die den Rhythmus durchbricht.

Eine persönliche, subjektive Anmerkung noch: Das "schöne, lesbare Deutsch", das im Klappentext angepriesen wird, finde ich persönlich doch recht verstaubt und altmodisch.

Insgesamt gesagt - eine schöne Präsentation des Gilgamesch-Textes, der sich möglichst eng am Originaltext hält. Für Leute, die sich mehr für den Inhalt einer Geschichte als für die Orginaltreue interessieren, sind wohl Nacherzählungen besser geeignet.
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am 13. Mai 2011
Die wohl älteste "Geschichte" der Welt, ein ganz frühes Stück der Weltliteratur und wohl auch Textgrundlage für Geschichten der Bibel ist die Geschichte von Gilgamesch, der durch den Tod seines Freundes erkennt, dass auch er sterblich ist. Das Gilgamesch-Epos ist insofern eine zeitlose Geschichte über das Menschsein, Gefühle und der Suche nach dem Sinn des Lebens. Interessant und doch logisch, dass schon vor tausenden von Jahren die Themen der Menschenheit, der Literatur und der menschlichen Sinnsuche mit denen von heute so unheimlich ähnlich sind. Insofern ist das Gilgamesch-Epos in dieser kurzen, sehr gut lesbaren Ausgabe ein interessantes Buch aus den Ursprüngen der Weltliteratur, mit dem jeder Leser etwas anfangen kann, ob er sich nun für die frühe Geschichte des Zweistromlandes interessiert oder nicht. Diese Neuausgabe von 2005 ist ein sehr gut recherchiertes und kommentiertes Werk mit vielen Zusatzinformationen, die den Leser aufklären über die Hintergründe der Welt der Babylonier. Ein Muss für jeden, der sich mit diesem Thema beschäftigen möchte und ein gut lesbarer Einstieg in die Welt der Antike.
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am 7. Januar 2011
... für Leute die sich mit der Geschichte der Menschheit befassen
oder einfach nur interessiert sind.
Da es das älteste Epos ist, ist klar das zum Teil Passagen fehlen, da sie nicht erhalten sind.
Dies wird im Text direkt angezeigt, was den Lesefluss aber nicht beeinträchtigt.
Sehr gut verständlich und auch für Laien empfehlenswert!
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am 6. November 2011
Klassiker ist hier natürlich stark untertrieben! Das Buch ist sehr unterhaltsam, leider kann man an manchen Stellen 1 oder 2 Seiten überspringen weil da wirklich immer wieder das Gleiche geschrieben steht. Aber ansonsten ein Muss in jedem Bücherregal, gut für eine 2 stündige Zugfahrt!
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am 26. Januar 2009
Fantastische Geschichte, wenn man genug Phantasie mitbringt, um die Lücken zu füllen! Ich lese Gilgamesch's Abenteuer meinem 6jährigen Sohn vor. Es ist eine der ältesten Geschichten der Menschheit, und sehr spannend.
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am 14. März 2009
Das vorliegende Werk lässt nur einen Kritikpunkt zu: es fehlt die 12. Tafel. Kann man aber darauf verzichten, ist es durchaus empfehlenswert.
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