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am 6. März 2007
Paul Zanker, bis 2002 Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom, setzt in der Beck'schen Reihe für die römische Kunst fort, was Tonio Hölscher zur griechischen Kunst begonnen hat. Wie Hölscher löst sich auch Zanker von konventionellen Stilgeschichten. Er behandelt wichtige römische Kunstwerke nach Gattungen wie Villeneinrichtung, Wandmalerei, Herrscherbild und Sarkophagreliefs. Manches, wie die Wandmalerei, mag dabei etwas kurz kommen, was dem Umfang und einführenden Charakter des Bandes zu schulden ist. Im Anhang gibt es jedoch eine Bibliographie, die dem Leser weitere Bücher für die Vertiefung an die Hand gibt.
An den Beginn stellt Zanker Überlegungen zur Kunst der Republik, an den Schluss ein Kapitel über den Übergang in die spätantike Kunst, während das Herzstück die Kunstgattungen der frühen und hohen Kaiserzeit darstellen. Damit scheint nun doch wieder ein chronologischer Aufbau vorzuliegen - es geht allerdings primär um die kulturgeschichtlichen Hintergründe, um die Gründe des Stil- und Mentalitätswandels. Unbedingt ist zu raten, zuvor ein einführendes Buch zur römischen Geschichte zu lesen. Für eine Erläuterung der politischen Hintergründe fehlt Zanker der Platz, vieles ist jedoch vor allem vor geschichtlichem Hintergrund besser zu verstehen.
Besonders positiv fällt der Abschnitt zur Übernahme griechischer Vorbilder auf ("Nachahmen als kulturelles Schicksal") sowie die Erklärungen zur Entstehung von Kopien. Auch werden die Eigenheiten der römischen Provinzen angemessen berücksichtigt.
Alles in allem ein hervorragendes Büchlein, das der Einführung von Tonio Hölscher gleichwertig an die Seite tritt.
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Das Büchlein gibt einen Überblick über die römische Kunst, welche aus der griechischen hervorgegangen ist. Griechische Elemente übernahm man durch Kunstraub, Kopieren der Werke sowie Übernahme von Lehrern, Bildhauern und Architekten. In Rom wurden diese Elemente dann zum Teil weiterentwickelt, wie bei der Wandmalerei, dem Kaiserkult oder der Totenverehrung.

Da das Römische Reich mehrere Jahrhunderte Bestand hatte, entwickelte sich die Kunst ebenfalls in Beziehung an die jeweiligen Epochen. Zum Beispiel führte Roms anfänglicher Aufstieg dazu, dass man dies nach aussen zeigen wollte, in der Spätantike flossen christliche Elemente in die Kunst ein. Daneben bestanden regionale Unterschiede. Gallien übernahm beispielsweise römische Elemente, der griechische Raum entwickelte sich kulturell von Rom distanziert weiter.

Fazit: Zum Einstieg in die römische Kunst gut geeignet, persönlich hätte ich mir mehr Raum für die römische Architektur gewünscht. Weiterer Minuspunkt: die Preiserhebung der Bücher dieser beliebten Reihe (immerhin über 10%).
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