Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken BundesligaLive Fire Tablet Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
28
4,6 von 5 Sternen
5 Sterne
25
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
3


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 5. April 2017
Ich kenne das Buch "Der Ewige Brunnen" seit meiner Jugend und kaufe es immer wieder als Geschenk für Freunde. Dies ist die schönste Sammlung deutscher Gedichte, die ich kenne. Ludwig Reiners ist ein Kenner der Sprache.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2013
Ich besitze seit 1975 die 2. Ausgabe von 1959 und wollte sie guten Freunden schenken. Leider gibt es nur spätere Ausgaben, die mir nicht gefallen. Ich habe daher antiquarisch die 2. Ausgabe geuscht und gefunden und damit großen Anklang bei meinen Freunden gefunden. Ich kenne keine andere so umfangreiche unverfälschte Sammlung deutscher Gedichte, wie dieses Werk von Reiners.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2015
Ich habe die Stilfibel von Reiners gelesen, fand es sehr nützlich und wollte wissen, welche Gedichte Reiners in dem Buch "Der ewige Brunnen" zusammengestellt hatte. Vielen Dank daher an die Rezensenten, die darauf aufmerksam machen, dass dieses Buch nicht die Sammlung von Reiners ist.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Februar 2013
Alles ok. Das war meine letzte Rezension. Ich werde abwarten, ob die 20-Wörter-Forderung endlich gestrichen wird. A, B, C, D
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. August 2007
Wer eine Anthologie deutschsprachiger Gedichte zu einem wirklich akzeptablen Preis sucht, ist mit diesem traditionsreichen Band bestens bedient. Er enthält nicht nur eine Fülle der bekanntesten und schönsten deutschen Gedichte aus verschiedenen Jahrhunderten, sondern ist auch übersichtlich nach Themenschwerpunkten (in der älteren Ausgabe nach Büchern) gegliedert. Da in der neuesten Ausgabe die bewährte Einteilung nach Büchern (der Kindheit, der Liebe, des Alters usw.) aufgegeben worden ist, würde ich meinem Vorrezensenten Draugur beipflichten, dass es lohnenswerter sein könnte, sich die vorhergehende Ausgabe gebraucht zu besorgen (siehe hier die Details aus Draugurs Rezension). Deshalb allerdings den ganzen neuen Band mit einem einzigen Stern abzuqualifizieren, halte ich für völlig unangemessen.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In neuer Aufmachung ist dieser gewaltige Band, 1100 Seiten, mit 1675 Gedichten jetzt erschienen. Diese bedeutendste Sammlung deutscher Gedichte, Balladen, Oden, Sonetten, Poeme, Verse ist eingeteilt in Kapitel wie Liebe, Schmerz, Jugend, Alter und Tod.
Dieser schöne Hausschatz an Gedichten gehört eigentlich als Kulturgut in jede deutsche Familie.
Vielleicht ein Geschenktip? Ich kann dieses von Albert von Schirnding überarbeitete Lesebuch mit Nachdruck und Leidenschaft empfehlen, erlaubt es doch von Zeit zu Zeit schöne Stunden der Erbauung zu genießen.
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. September 2009
Ausgerechnet meinem Mathelehrer verdanke ich es, eine beachtliche Zahl von Gedichten auswendig zu können. Das kam so: Für nicht erledigte Hausaufgaben, Frechheiten und besonders abwegige Lösungen mathematischer Probleme mussten wir Schüler je eine Gedichtstrophe auswendig lernen. So fanden in nur einem Schuljahr alle dreiundzwanzig Strophen der "Kraniche des Ibykus", Hesses "Stufen" und "Die Moritat von Mäckie Messer" Platz in meinen Kopf. Der überzeugte Achtundsechziger und fanatische Naturwissenschaftler war sicher, uns damit die schrecklichsten Qualen zu bereiten. Wir aber fanden den Deal fair, trugen einen fröhlichen Wettkampf um das höchste Strafmaß untereinander aus und verinnerlichten nebenbei den merkantilen Charakter der Gesellschaft: Tausche "Ring des Polykrates" gegen "Satz des Pythagoras".

Junge Menschen können auf vielerlei Weise den Weg zur Lyrik finden. Durch Zuhören, wenn die Eltern den Tag mit einem vorgelesenen Gedicht beenden. Oder beim eigenen Schmökern. Am besten, im Buchbestand der Familie befindet sich eine zuverlässige Sammlung der wichtigsten und schönsten Gedichte. Dazu muss man nicht gleich eine Bibliothek anschaffen. Denn im C.H. Beck Verlag gibt es eine wunderbare Auswahl in einem Band: "Der ewige Brunnen. Ein Hausbuch deutscher Dichtung". Auf über 1.100 Seiten sind hier 1.660 Gedichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart versammelt. Erstmals erschien dieser "Hausschatz" 1955; zum fünfzigjährigen Jubiläum hat der C.H. Beck Verlag die Auswahl nun um Lyrik der letzten fünf Jahrzehnte ergänzt und dafür einiges Altbackene gestrichen. Beibehalten wurde jedoch, sprachlich sanft modernisiert, die Einteilung in Themenkapitel, "Buch der Liebe", "Buch der Heiterkeit und des Unsinns" und "Einsamkeit und Schwermut" heißen sie zum Beispiel. Das klingt altmodisch, ist es auch, denn der Herausgeber hält unbeirrbar an der ebenso naiven wie enthusiastischen Überzeugung fest, dass es ein "Gedicht für jede Lebenssituation" gebe, das dem Leser hilft, die verrückte Welt da draußen und die turbulente Innenwelt unserer Seele zu verstehen.

Naiv, ja gut, aber wahr: So mancher Liebeskummer, manche Fünf in Mathe, etliche Niederlagen wurde mit der Lektüre von "Wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nie die kummervollen Nächte auf seinem Bette weinend saß..." schluchzend, aber getröstet überstanden. Das mag nicht in jedem Moment funktionieren. Aber für die anderen Momente lohnt es sich. Kaufen Sie sich deshalb zwei "Ewige Brunnen": einen für das eigene Buchregal, und einen in langlebiges Leder gebundenen Band für jemanden, den Sie sehr mögen.

© 2006 Christiane Krautscheid
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2007
Die obige Wertung bezieht sich auf die Neuausgabe von Albert von Schirnding.

Der "Ewige Brunnen" (alte Ausgabe) WAR eine geniale kompilatorische Sonderleistung von Ludwig Reiners, einem Chefdenker der deutschen Sprache, Stilistik und Literatur. Das Konzept seiner Sammlung bestand nicht darin, den Schulkanon an deutscher Lyrik - wie in unzähligen seelenlosen Sammlungen, Conrady usw. geschehen - wiederzukäuen, sondern neben den unvermeidlichen Glanzlichtern auch jede Menge kleiner, unbekannter Geistesblitze von Autoren aufzunehmen, die heute so gut wie niemand mehr kennt.

Die Sammlung war unverkennbar aus dem Geist der 50er Jahre heraus gestaltet und versuchte daher, einen Beitrag zur Restauration einer durch NS und zweiten Weltkrieg nachdrücklich ins Wanken geratenen kulturellen Identität zu leisten. Daher war weder anklagende Bußelyrik noch das aggressive Gepränge des Nationalsozialismus, sondern eine recht stille, unaufdringliche, aber doch sehr vielfältige und faszinierende Fülle deutscher Lyrik enthalten. Und Reiners gliederte nicht etwas dumpf chronologisch, sondern thematisch und entfaltete so eine richtige anthologische Dramaturgie! So war es etwa beeindruckend, wenn der Abschnitt namens "Buch des Kampfes" mit Goethes "Prometheus" wie mit einem mächtigen Paukenschlag anfing.

Albert von Schirnding (was qualifiziert diesen Menschen eigentlich für diese Aufgabe bzw. warum war eine Neuausgabe überhaupt notwendig??) zerstört dieses Konzept nun nachhaltig, indem er die wohldurchdachte Sammlung brachial und unsensibel mit allem möglichem, was an Lyrik seit Reiners' Tagen hinzugekommen ist, vollstopft und reduziert das Werk so auf eine bloße Massenauswahl, wie sie in jedem Buchhandlungsregal in Mengen herumstehen. Dass dies überhaupt nicht ins Konzept der Sammlung passt, interessiert ihn offenbar nicht.

In Reiners' nach thematisch angelegten "Büchern" gegliederter Sammlung gab es - jeglicher Verdacht auf nachträgliche NS-Agitation wäre hier völlig unbegründet! - auch ein "Buch des Vaterlandes" und ein "Buch des Kampfes". Die neue Ausgabe hat diese 'bösen' Wörter in hyperkorrekter Beflissenheit wegzensiert und bietet jetzt vorsichtig fragend "Kennst du das Land...?" sowie - oberdämlich - das "Buch des Mutes und der Tapferkeit". Solche Verstümmelungen bedürfen keines weiteren Kommentares.

Liebe Lyrikfreunde: Versucht lieber, die alte Ausgabe zu bekommen, die bis vor kurzem überall greifbar war. Warum muss heute alles, was gut und bewährt ist, nachträglich verpfuscht werden?
22 Kommentare| 120 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2006
Gleich neben der Haushaltsapotheke, die sich für die physische Pein als hilfreich erweisen kann, sollte künftig das "Hausbuch Deutscher Dichtung" mit dem Titel "Der Ewige Brunnen" stehen um allzeit Seelentrost bieten zu können.

Hierin befinden sich nahezu sämtliche relevanten Werke deutscher Lyrik, die Ludwig Reiners gesammelt und in den 50er-Jahren herausgegeben hat. In der kürzlich erschienenen Neuauflage wurde der Band von Albert von Schirnding überarbeitet und um Gedichte aus den letzten fünfzig Jahren erweitert. Darunter befindet sich nun endlich auch mein Lieblings-Satiriker Robert Gernhardt, neben den Größen Eugen Roth, Heinz Erhardt und Erich Kästner.

Geordnet ist es von den Katgorien des "Buchs der Kindheit" über den grössten Teil, dem "Buch der Liebe" natürlich bis hin zum "Buch des Abschieds und des Todes". Sofort hat man das Passende für den jeweiligen Anlass gefunden. Ob Schiller- oder Heine-Jahr, man hat den richtigen Vers sogleich parat.

Es ist aber vielmehr als Lese- und Erbauungsbuch (sofern man darunter nicht jenen literarischen Schrott einordnet den bspw. ein Paulo Coelho so verzapft) zu verstehen und sollte jedem bereits beim Duchstöbern geistigen Genuss bieten.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2008
Mit bekannten Namen kann man Geld machen. So auch mit dem Namen Ludwig Reiners, der viele Jahre und viele erfolgreiche Titel lang dem C.H. Beck Verlag Auflage und Umsatz brachte. Doch nun sind andere Zeiten angebrochen und man gibt sich auf Kosten derer, die sich nicht mehr wehren können, bewußt kritisch und modern. Nachdem schon Reiners Standardwerk "Stilkunst" eher unmerklich verschlimmbessert - will meinen: gesäubert - wurde, ist nunmehr sein wohl wirkmächtigstes Werk an der Reihe. Und der neue Herausgeber Albert von Schirnding - bekannt auch durch eigenwillige Ernst Jünger Interpretationen - scheut sich nicht, den Klassiker auszuschlachten und nach seinem Gusto neu zu gestalten. Das neue Vorwort ist zumindest ehrlich: etwas 400 Gedichte wurden ausgetauscht, gewisse Autoren "haben in einem Hausbuch deutscher Dichtung nichts mehr zu suchen", Rubriken wurden umbenannt und verändert und Schirnding gibt ganz offen zu "daß in seltenen (?) Fällen seine Abneigung [...] bei der Entfernung [...] von Stücken mitgesprochen hat". Das ist ja alles legitim, nur sollte man dann auch den Mut haben, das als völlig neue Anthologie unter seinem nicht allzu bekannten und geschätzten Namen zu veröffentlichen. Aber dazu reicht wohl weder der verlegerische Mut des Verlages noch der des Kompilators ...
0Kommentar| 85 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden