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am 3. September 2007
Jörg Klinger hat eine Einführung die Geschichte der Hethiter geschrieben, die nicht zuletzt für Wissenschaftler der Nachbardisziplinen wie Ägyptologen oder Klassische Archäologen ihren Wert hat. Besitzen doch hethitische Quellen z.B. für die Erforschung des mykenischen Griechentums hohe Bedeutung. Da man nicht immer eine umfassende Darstellung von mehreren hundert Seiten lesen kann, ist dieses kleine Buch ein guter Einstieg und Überblick zur Welt der Hethiter.
Das Buch beginnt mit einer kurzen Forschungsgeschichte, die Vorreiter der Hethitologie wie Winckler, Forrer und Hrozný vorstellt und auch etwas zu Sprachwissenschaft und zur Quellenlage liefert. Dem schließt sich eine Ereignisgeschichte des hethitischen Reiches von der ersten Hälfte des 2. Jt. bis ins 12. Jahrhundert an, die seltsamerweise plötzlich von einem 30seitigen Abschnitt zur hethitischen Kultur unterbrochen wird. Diesem Abriss fehlt wiederum jede Betrachtung zur bildenden Kunst und zur Architektur.
Ein wenig vermisst man Verweise auf jüngere Feldforschungen in Kleinasien. So hätte man bei der Besprechung der Eroberungen Mursilis II. im Westen (S. 99f.) darauf verweisen können, dass dieser Zerstörungshorizont in Milet/Millawanda inzwischen auch archäologisch nachgewiesen ist, mithin also die hethitischen Quellen bestätigt wurden. In strittigen Punkten wie dem Streit um Troia-Wilusa, der Ahhijawa-Frage und auch der Identifizierung von Ephesos mit dem in den hethitischen Quellen genannten Apasa beschränkt sich Klinger, dem Charakter seines einführenden und überblicksartigen Werks angemessen, auf eine neutrale Beschreibung der Fakten und Thesen ohne ein abschließendes Urteil abzugeben. In dieser Hinsicht unterscheidet sich dises Buch angenehm von einigen bisweilen allzu wertenden und polemischen Bänden derselben Reihe (z.B. Patzek, Homer oder Kolb, Rom).
Alles in allem eine gute Einführung, die für viele Adressaten ihren Wert haben wird.
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TOP 100 REZENSENTam 25. Dezember 2016
Sie kamen als Barbaren vom Rande der Welt und errichteten das erste Großreich mit indogermanisch sprechenden Königen. Sie eroberten den Großteil der heutigen Türkei, zerstörten Babylon und wiesen den überheblichen Pharao Ramses II. in die Schranken. Mit Suppiluliuma und Muzzawali war nun mal nicht zu spaßen. Wussten Sie, dass die berühmte Nofretete eine Hethiterin war, die mit Pharao Echnaton verheiratet war und nach dessen Tod sogar über Ägypten herrschte?
Klinger präsentiert uns ein faszinierendes Volk, dessen Geheimnisse nur schwer dem Dunkel der Geschichte entrissen werden können, da sie von keiner Nachfolgerkultur bewahrt wurden. So stehen die Archäologen vor der Krux, für die Theoriebildung Fantasie zu brauchen, ohne zu sehr vom Boden der wissenschaftlich erforschten Tatsachen abzuheben
R Opelt, Autor von Die Königin von Kreta: Teil I: Stierspringer
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am 25. April 2012
Bei dem sehr eingeschränkten Umfang des Buches ist es naturgemäß nicht einfach, der Geschichte eines immerhin mehrere Jahrhunderte dauernden Reiches gerecht zu werden. So ist denn auch z.B. den neo-hethitischen Folgereichen nur ein sehr kleiner Raum gewidmet. Insgesamt gelingt es dem Autor jedoch trotzdem, einen stimmigen und gut lesbaren Überblick über die hethitische Kultur zu schaffen, der auch Lust auf eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Thema macht. Erfreulich ist auch, dass sich der Autor bei ungesicherter Quellenlage nicht auf Spekulationen einlässt, sondern mehrere Alternativszenarien erläutert.
Meines Erachtens ist dies eines der empfehlenswerteren Bücher der Reihe.
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am 17. Dezember 2012
Als Vorbereitung auf eine Reise in dieses Gebiet der Türkei zu empfehlen. Es ist kurz gehalten, übersichtlich und verliert sich nicht in Details, sodass der Überblick gewahrt bleibt. Es vermittelt auch ein Gefühl für dieses Volk, das uns auf Grund fehlender Literatur doch fern steht, Empfehlenswert zu lesen, ohne dass man sich in Details verliert. Ein Einstieg in mehr.
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am 18. Juni 2011
umwerfend interessantes Buch (für mich!) Es ergänzt meine vorhandene Literatur über das Volk der Hethiter. Die Leseratte1949 bedankt sich ganz herzlich.
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