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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
6
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 25. September 2016
Für denjenigen, der etwas mehr über die Sumerer und Akkader wissen will, als uns unsere Geschichtslehrer erzählt haben, und der sich gleichzeitig nicht mit einem 600-Seiten Wälzer abplagen will, ist das Buch genau richtig. Es schildert die chronologischen Fakten (Ereignisgeschichte), soweit bekannt bzw. chronologisierbar, erklärt die wirtschaftliche Entwicklung, gibt einen Überblick über Kultur und Religion. Was will man mehr auf 128 Seiten? Einige Fotos (wenn auch etwas spärlich) und zwei Landkarten ergänzen das Ganze. Gerade die Karten sind wichtig, denn wer weiß schon genau, wo Elam liegt oder die Stadt Mari? Etwas mehr hätte es sein können zum Thema Keilschrift, denn die ist immerhin die älteste uns bekannte Schrift: wie und wann ist sie entstanden, wer hat sie zuerst entziffert und wie ist er dabei vorgegangen? So wie man ein Sodoku auflöst?? Dennoch: alles in allem gelungen, deshalb: fünf Punkte.
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am 2. November 2007
So wie der Titel selbst sich aus drei Begriffen zusammensetzt, nämlich erst Geschichte, dann Gesellschaft und erst im Nachhinein die Kultur - nach derselben Reihenfolge präsentiert der Autor auch den Inhalt seines (bescheidenen) Büchleins.
Ich zitiere: "Der Geschichte kann niemand entkommen", scheint das Credo des Verfassers zu sein, denn der Begrifflichkeit der Geschichte (generell!), Gechichtsbewusstsein und Geschichtsschreibung im Alten Vorderen Orient hat er viel Bedeutung beigemessen und führt in das große Thema Sumers und Aggades mit den Problemen einer absoluten und relativen Chronologie ein.
Ausführlicher kommt er auf die Organisatinsformen und Wirtschaftsweisen des Alten Orients zu sprechen, über welche durch archäologische Befunde weit mehr in Erfahrung gebracht werden konnte, als in der Tat über die Kultur der Sumerer und Akkader, ihre Riten, Bräuche, Weltvorstellungen und Denkweisen. Nichts desto trotz wird dem "mesopotamischen Denken" ein Kapitel am Ende des Büchleins gewidmet.
Gerade durch die Lebendigkeit geistiger Welt können die Daseinsprinzipien alter Völker nachvollzogen werden, es sei denn, es sind schriftliche Quellen erhalten, die darüber Aufschluss geben könnten. Tatsächlich sind in sumerischer Sprache nicht wenige Götterhynmen, Loblieder und Königsannalen überliefert, aber im Hinblick auf die Gesamtmasse an Texten, ist der religiös-literarische Teil gegenüber Wirtschaftsdokumenten, Quittungen, Kaufverträgen und Rechtsstreitprotokollen eher gering. Es ist also nachvollziehbar, warum man kein ausgewogenes Verhältnis der Themen innerhalb des Buches finden können wird, weil dies unmittelbar an der Situation der sumerischen Quellenforschung festzumachen ist; nun, auch wenn es am Ende ein bisschen schade ist,dass man zu den Weltvorstellungen, dem Götter-Mensch Verhältnis oder dem kultischen Verhalten nicht so viel erfährt, wie man erhofft hätte. Aber so ist dieses Fach nun mal - die Sumerologie tappt über viele Fragestellungen noch im Dunkeln - und da der Verfasser eingefleischter Sumerologe ist, sollte man ihm das nicht allzusehr nachtragen.
Schließlich ist eine Ausgabe des "Beck" dieses Kleinformates als Einführungsliteratur und Orientierungshilfe gedacht, und diesen Zweck erfüllt sie gut, da der Autor an den namhaften Herrschern, wie Urnansche von Ur, Gudea von Lagash und Sargon - aber auch an weniger bekannten - das Gesamtbild Sumers und Aggades entwirft. Jeder dürfte die große Vase von Ur, das gedrungene Sitzbild des Gudea aus schwarzem Diorit oder den edlen Bronzekopf des Sargon im reichsakkadischen Stil im Geschichtsbuch oder Museum schon mal gesehen haben. Es werden die Bautätigkeiten, Kriegsunternehmungen und politische Tendenzen dieser Herrscher geschildert, an denen den Verlauf Sumerisch-Akkadischer Geschichte gut dokumentiert ist. Wenn man also vorher eine eher zerrissene, lückenhaft-neblige Vorstellung von dieser lange zurückligenden Epoche der Menschheitsgeschichte besaß, so kann man sie durch diese Lektüre auf jeden Fall ausbessern.
"Ki-En-Gir" , so die Eigenbezeichnung der Sumerer für das von ihnen bewohnte Land Südmesopotamien, scheint ein Stück näher zu rücken.
Das "Eme-Gir", ihre Schriftsprache, abgefasst in der Keilschrift, ist immerhin die älteste systematisierte Schrift der Menschheit.
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am 9. November 2005
Im Mittelpunkt dieser Broschüre steht die Geschichte im Zeitraum 3.500 bis 2000 v. Chr. in Mesopotamien, geprägt durch die Reiche der Sumerer und Akkader. Der Autor, Dozent für Altorientalistik, beleuchtet eine der wichtigsten Phasen unserer Frühgeschichte. Die Ausprägung von Gesellschaft, Religion, Kultur, Wirtschaft wie auch die Organisation von Staat und Siedlungen kommen zur Sprache, und zwar bis zum Zeitpunkt des Untergangs beider Reiche.
Punktuell übt der fachkundige Autor Zurückhaltung bei seinen Interpretationen, um dem Leser nicht ein falsches historisches Bild zu vermitteln. Deshalb eignet sich diese Arbeit vorzüglich als Grundlage für weiterführende Lektüren auf diesem Themengebiet.
Ein etwas zu knapp geratenes Literaturverzeichnis sowie die für diese Reihe "Wissen" typisch zurückhaltende Illustration runden dieses Werk ab. Keine Frage, eine empfehlenswerte, preisgünstige Lektüre hält der Leser bzw. die Leserin in Händen.
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am 24. November 2012
Obwohl ich kein Deutsch sprechen kann, probeire ich zu sagen dass das ein tolles Buch ist. Es hat mir viel gefallen. Danke
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am 18. September 2010
Weil die Geschichte der ehemaligen Mesopotamien von den frühen sumerischen Stadtstaaten (Ur, Uruk, Lagas, Nippur) bis zum Zusammenbruch des Neubabylonischen Reiches unter Nabukodonozor I. eine ziemlich lange Zeitperiode darstellt, jeweil haben die Autoren in dem kurzen Heftchen eine realistische, leicht verstandbare Zusammenfassung der Kronolige von diesem Gebiet erfassen können. Sie haben sich schon in dem Anfang die Auffassung ihrerseits auf der Königsliste der Sumerer eingestellt, und meiner Meinung nach das war richtig. Die Erörterung der früheren Dynastien von Sargon des Akkadischen Grossreicher am Anfang d. 2. Jahrtausend, spaeter die Erlaeuterung des Reiches von Hamurabi u. seine Nachfolgern bis zum Einbruch der Armee des Hettitischen Reiches warscheinlich um V. Kr. 1.595 ist gut geschildert, die wirtschaftliche, gesellschaftliche Entwicklung von den selbstaendigen Stadtstaaten bis zum Assyrischen Reiches, teilweise erwaehnt das Reich des Alexander d. Grossen macht ein sehr interessantes und lebhaftes für die Leser. Also, betrachtend den Preis des Buches, meinerseits kann ich das Buch nur empfehlen.
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am 7. November 2013
....das Leben dieses interessanten Volkes würde von G.J.Selz sehr einfach geschrieben und in Richtung "Archäologie"....
"2 Taffeln gefunden wo steht ein Tier, ein Mensch...blabla" und eine endlose Liste von Sachen die für mich nicht interessant sind .
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