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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
6
3,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 7. November 2005
Der Autor, ausgewiesener Spezialist für die Urgeschichte und Archäologie, spannt in dieser handlichen Publikation einen gewaltigen zeitlichen Bogen von der frühesten Eiszeiten bis hin zum jüngsten Erdzeitalter, dem Holozän. Dieses Buch eignet sich als ideale Grundlage, um Einblick in die Entwicklung der Erdgeschichte bis zum Auftreten des Menschen zu erhalten - insbesondere für jene Leser, welche die Lektüre wissenschaftlicher "Wälzer" scheuen.
Dem Autor gelingt es, ein eindrückliches Bild vom dynamischen Zusammenwirken von Klima, Eiszeit und Umwelt in einem Zeitraffer darzustellen. Dies erlaubt uns ein besseres Verständnis der Steinzeit, welche ihren Niederschlag auch in imposanten Felszeichnungen im Südwesten Europas gefunden hat.
Der Vertiefung der Thematik dient das knapp gefasste Literaturverzeichnis.
Keine Frage, diese Publikation erfüllt die Anforderungen: handlich, praktisch, informativ!
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TOP 100 REZENSENTam 27. August 2016
..das wird einem beim Lesen dieses Büchleins klar. Denn das Vorschieben der Gletscher bis Mitteleuropa verschob auch alle anderen Klimazonen, die Savannen wanderten nach Süden und die Dschungel verschwanden bis auf einen minimalen Rest. Das zwang die Primaten, sich von den Bäumen herunterzubewegen, woraus der aufrechte Gang der Australopithecinen entstand. Auch Homo sapiens war gezwungen, sich an eine Klimaverschärfung anzupassen, er starb fast aus und entwickelte deshalb besondere kognitive Überlebensstrategien, sprich, ein großes Gehirn. Das Austrocknen der Sahara vor 4000 Jahren gab schließlich den Anstoß zur Entwicklung der Flusskulturen am Nil und Euphrat
R Opelt, Autor von "Wasser und Eis"
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am 23. April 2017
Unter dem Titel "Die Eiszeiten" mit nur ca 120 Seiten habe ich ein Kompendium der wesentlichen klimatischen , floristischen und vor allem (mein Interessensgebiet) faunischen Entwicklungen des Pleistozän Welt weit, erwartet. Davon ist dieses Werk Lichtjahre entfernt. Die geschichtlichen Vorstellungen früherer Zeiten mag kulturell interessant sein, ist für mich ohne besonderem Interesse und nimmt ein doch wesentlichen Teil ein. Dass es in verschiedenen Erdgeschichtlichen Zeiten auch Vergletscherungen gab ist bekannt, nimmt in diesem Buch viel Platz ein und bleibt wegen dem ohnehin geringen Umfang in "Platituden" hängen. Die Epoche ab dem Pliozän ggf. als Übergang bis heute nimmt gerade mal die Hälfte , des ohnehin geringen Umfangs ein. Diese restlichen Seiten sind mehr paläoarcheologischen, urgeschichtlichen anthropogenen Schilderungen mit archeologischen Funden gewidmet. Die Tierwelt wird nur als Statist erfasst, z.B. das Steppenbison würde auftauchen. Welche Art, Artenwandel in der Zeit, genaue Artenbezeichnung fehlen völlig. Sofern ich den Autor verstehe wird der Neandertaler als unumstößliche Unterart des Sapiens verstanden, die sich nur durch geringe atavistische Schädelsmerkmale unterscheidet. Dagegen zeigen rezente Genuntersuchungen eindeutig, dass es sich um zwei biologische Arten handelt, wenn gleich gelegentliche Vermischung stattfand. Geradezu absurd mutet die Behauptung an, das die letzten Paranthropus wahrscheinlich in nahe verwandten Arten der Homo Aufnahme fanden. Begründet wird dies mit den Tasmaniern die damals Europäer geheiratet hätten. Tatsache ist jedoch, dass noch vor gut 100 Jahren solche Urvölker als Sklaven angesehen und nicht durch offizielle Ehen aufgenommen wurden. Uneheliche Kinder mögen Aufnahme gefunden haben, aber wir sind eben die gleiche biologische Art. Damit ist ein Vergleich nicht möglich. Die Pleistozäne Welt außerhalb Europa's spielt daher fast gar keine Rolle, obwohl dies gerade mein Interessensgebiet ist. Das Buch ist insgesamt aus dem anthropogenen Blickwinkel eines Fachmannes der Ur- und Frühgeschichte mit archeologischen Affinitäten geschrieben und für einen zoologischen interessierten Leser weit weniger Interessant.
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am 13. März 2008
Wie eigentlich alle Bücher aus der Reihe "Beck Wissen" ist auch dieses Werk eine knappe, sehr informative Einführung ins Thema, hervorragend geeignet für den interessierten Laien.
Leider krankt dieses Buch an der Sprache. Kostprobe: "Größere der immerhin schon in einigen wenigen mittelalterlichen örtlichen Beurkundungen anstoßender Landbesitzungen erwähnten Gletscherzungen, die sich lokal verschoben, blieben offenbar in einer ein für allemal statisch geschaffenen Welt unvorstellbar."
Irgendwann nach dem fünfzigsten Schachtelsatz nach obigem Muster wirft man das Handtuch.
Schade drum, denn das Thema des Zusammenhangs zwischen Natur- und Menschheitsgeschichte ist hochspannend.
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am 15. Dezember 2014
Eigentlich eine interessante Einführung mit vielen guten Informationen. Der Autor ist eben ein ausgewiesener Fachmann, und man freut sich anfangs über diese "Fundgrube". Leider ist das Buch durch die unendlich langen Schachtelsätze und teilweise altmodisch anmutende Formulierungen sehr schwer zu lesen. Ich bin wissenschaftliche Lektüre gewöhnt. Aber manche Seiten muss ich dreimal lesen, um zu verstehen was gemeint ist. Da sollte unbedingt mal ein Verlagslektor ran, der den Text entwirrt.
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am 26. März 2014
muss man selber lesen, wenn man fachsprache entziffern möchte, man liest sich mühsam rein in die materie des kleinen buches
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