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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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3,9 von 5 Sternen
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am 29. April 2015
Solide Überblicksdarstellung, die darüber hinaus zentrale Forschungsprobleme anspricht und ansatzweise diskutiert. Sehr gute Lerngrundlage für Leistungskursschüler des Fachs Geschichte oder auch Basiseinstieg für junge Studenten, die noch Bücher benutzen...
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am 29. Juni 2006
Wie in der Reihe "CH Beck Wissen" Standard wird profundes Wissen auf engem Raum vermittelt. Geschichte, Entwicklung und Auswirkungen der französischen Revolution als Gründungsmythos der Republique werden dargestellt, als Pluspunkt sind die gut ausgewählten Illustrationen zu erwähnen.
Der Autor folgt bei seiner Darstellung nicht immer einer chronologischen Schilderung. Dies ist angesichts der ineinander verschachtelten komplexen Ereignisse und Entwicklungen nachvollziehbar, jedoch geht dabei an manchen Stellen für den Leser die Übersicht verloren - vor allem wenn bei Datumsangaben gelegentlich die Jahreszahl fehlt.
Was den Genuss stört ist der streckenweise umständliche Satzbau, stilistisch unpassende Wortwahl und enorm verschachtelte 10-Zeilen-Sätze, die man auch bei gutem Willen mehrfach lesen muss um den Sinngehalt aufzunehmen.
Insgesamt ein ordentlicher Überblick, dem Büchlein würde aber bei einer Neuauflage ein strengerer Lektor gut tun.
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am 18. August 2010
Axel Kuhn (Reclam) bietet eine bessere Einführung in die Thematik. Einführung in und Ausblick aus der Revolution fehlen bei Thamer.
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am 16. Januar 2015
Der Autor liefert einen kompakten Überblick zur französischen Revolution. Es ist verständlich geschrieben und bietet sich als erster Einstieg für interessierte Schüler, Studenten oder auch Lehrer an (und natürlich für alle anderen, die sich näher mit dem Thema beschäftigen wollen).
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am 12. Juni 2015
Die Reihe "C.H. Beck Wissen" ist für den Zweck konzipiert wurden, kurze, informative Einführungs- und Überblickswerke zu ausgewählten Themenkomplexen für das breite Publikum bereitzustellen. Bücher, die zu einem solchen Zweck konzipiert werden, sollten drei Dinge leisten: Sie sollten übersichtlich strukturiert und verständlich geschrieben sein, und sie sollten möglichst die wichtigsten Aspekte des zu behandelnden Themas adäquat erfassen.
Entsprechend dieser Konzeption hat der Münsteraner Historiker Hans-Ulrich Thamer mit diesem Buch eine einführende Kurz- wie Gesamtdarstellung über die Französische Revolution vorgelegt, welche kompakt über dieses historische Phänomen und seine maßgeblichen Ereignisse und Entwicklungen sowie über seinen besonderen historischen Charakter informieren soll.
Hierbei spannt Thamer, der sich neben der französischen Ideen- und Sozialgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts v.a. auch mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts beschäftigt hat, einen Bogen von der Vorgeschichte, also den Ursachen und Auslösern dieses weltbewegenden Großereignisses, bis zum Jahre 1799, als die Revolution formal von Napoleon Bonaparte liquidiert und für "beendet" erklärt wurde.
Dieses Thema auf knapp 122 Seiten zu behandeln, ist nicht nur aufgrund der Ereignisfülle und der Menge der zu berücksichtigenden Faktoren schwierig genug, sondern auch aufgrund der Notwendigkeit, dieses grundstürzende Ereignis der modernen Zeit, als welches die Französische Revolution schon im Klappentext bezeichnet wird, angemessen in die Moderne einzuordnen und zu bewerten.
Dieser Aufgabe versucht sich der Autor bereits in der Einleitung anzunehmen:

Für ihn stellte die Revolution, die 1789 ausbrach, in seinen Entwicklungen und seinem Charakter ein "Laboratorium der Moderne" dar, immerhin weist Thamer darauf hin, dass dieses Laboratorium" die unterschiedlichsten Verfassungsformen entwickelte, die für das 19. und 20. Jahrhundert wirkungsmächtig werden sollten," die Grundlagen einer bürgerlich-individualistischen Gesellschaftsverfassung schuf[...];zum ersten Mal eine demokratische politische Kultur entfaltete und damit den Durchbruch zur politischen Freiheit erkämpfte," und einen fundamentalen Prozess der "Politisierung der Gesellschaft[...]auslöste." Dadurch sei ein neuer Begriff einer Revolution entstanden, ein "dramatischer[...]Wandel in Politik und Gesellschaft mit dem Anspruch, eine neue gerechte Ordnung zu schaffen," der damit den "geschichtlichen Fortschritt" begründete (S. 7-9).
Thamer macht aber zugleich deutlich, dass aufgrund der Notwendigkeit, die Revolution in den Kontext eines längeren Wandels und Übergangs des alten Europa in die moderne Welt zu sehen, dessen sozio-ökonomische Entwicklungslinien die Revolution nur begrenzt direkt beeinflusst habe, der tatsächliche Umbruch durch diese Revolution v.a in einem Umbruch der demokratischen politischen Kultur und der Entwicklung neuer Formen politischer Legitimität und Repräsentation gesehen werden müsse. Damit bewegt sich Thamer im Rahmen des neuesten Forschungsstandes, der mittlerweile mehr diese Aspekte als eben sozioökonomische Transformationsprozesse als signifikante Merkmale und Entwicklungskatalysatoren der Revolution betont.
Gleichzeitig weist Thamer darauf hin, dass dem Diskurs um die Deutung und Bewertung dieses Großereignisses nach wie vor eine enorme Bedeutung im geschichtspolitischen und historischen Rahmen zukommt.
Nachdem er diese Grundtatsachen dargestellt hat, widmet sich der Autor der Ereignisgeschichte der Revolution, die er weitgehend chronologisch abhandelt und zugleich analytisch zu fassen versucht:

So weist er bei der Frage nach den Ursachen der Revolution auf ein "komplexes Ursachenbündel" aus sozioökonomischen Krisen des Ancien Regime und der Unzufriedenheit der Bevölkerung mit dem politischen System der Monarchie hin, das aber erst durch die Reformunfähigkeit der Monarchie zur revolutionären Eruption führen konnte:
Die Wirkung der Einberufung der Generalstände, die revolutionären Ereignisse des Sommers 1789 mit ihren verschiedenen, sich überlappenden Ebenen vermag er überzeugend und informativ zu rekonstruieren und zu deuten: So schildert er, in Anlehnung an die Arbeiten von Furet/Richet, die "drei Revolutionen" des Jahres: Die konstitutionell-politische Revolution der Nationalversammlung; die städtische Volksrevolution sowie die Revolten auf dem Land werden als ineinander verzahnte Teile eines großen revolutionären Ganzen geschildert, welches das alte absolutistische Regime hinwegfegte und eine völlig neue politische Legitimationsbasis, nämlich die Volkssouveränität, an seine Stelle setzte.
Thamer schildert, wie Volk und Nationalversammlung die Macht übernahmen und an die "Rekonstruktion Frankreichs", im Sinne der Etablierung einer bürgerlich- individualistisch-konstitutionellen Überwindung der alten Ordnung auf den verschiedenen Ebenen gingen: Die Menschen- und Bürgerrechte wurden erklärt und die Privilegien abgeschafft, die Verwaltung und das Verhältnis von Kirche und Staat wie von Monarch und Staat wurde neu geregelt.

Doch nach einiger Zeit, so zeigt Thamer, herrschte eine zunehmende Uneinigkeit und Spaltung unter den Revolutionären, die sich insbesondere an den Fragen nach der Verfassung, dem Wahlrecht und der Stellung des Königs sowie sozialen Konflikten entzündete.
Der Autor entwirrt dieses komplexe Bündel unterschiedlicher Konfliktherde und kann nachvollziehbar und eindringlich zeigen, wie sich die Revolution sukzessive radikalisierte, er nennt die wesentlichen Punkte, die zu diesem Radikalisierungsprozess führten sowie die Akteure, welche diesen Prozess und die politischen Ereignisse bestimmten.
Dazu gehören die Mitglieder der politischen Institutionen, die politischen Klubs und ihre Exponenten sowie die städtischen Volksmassen. Die zunehmende Politisierung dieser Akteure wie der Gesellschaft insgesamt wirkte dynamisierend auf den Revolutionsvorgang, so der Autor.
So veranschaulicht er, wie die Ereignisse aufgrund von zunehmenden innenpolitischen Antagonismen, der Unfähigkeit, die Revolution zu beenden und in ruhiges Fahrwasser zu leiten und der außenpolitischen Bedrohung die Revolution infolge des Krieges zunehmend in gewalttätige Konflikte und schließlich in der Terrorherrschaft einer radikalen Revolutionsregierung eskalierten. Krieg und Bürgerkrieg bedingten sich dabei gegenseitig.
Die Unfähigkeit der Revolutionäre, die vielschichtigen innen- wie außenpolitischen Probleme, welche die Revolution geschaffen hatte, und die vielen Widersprüche und Unterschiede der Revolutionäre zu lösen, trieben diesen Prozess voran.
Die Gründe für diese Eskalation kann Thamer überzeugend analytisch identifizieren, wobei aufgrund der sich überschlagenden Ereignisse mitunter eventuell ein wenig mehr "Innehalten", ein wenig mehr Anschaulichkeit und Klarheit in der Argumentation nicht verkehrt gewesen wäre.
Dennoch vermag Thamer, was eine der großen Stärke seiner Arbeit darstellt, überzeugend und klar Akteure und Akteursgruppen, aber auch die unterschiedlichen Phasen und Zäsuren der Revolution herauszustellen: So beschreibt er die verantwortlichen Akteure und Ereignisse für die von ihm sogenannte "Zweite Revolution" (Zäsur Sommer 1792), also den Sturz des Königs und die Errichtung der Republik wie auch für die "Dritte Revolution" (Zäsur Sommer 1793), welche den Beginn der jakobinischen Diktatur und die Verschärfung des Terrors bedeutete. Diese Zeit des institutionalisierten" Terrors kann er wiederum sehr gut analytisch deuten als radikale, jedoch improvisierte Krisenpolitik der Revolutionsregierung.
Im folgenden wird dargestellt, wie die Revolution nach dieser enormen Radikalität ab Sommer 1795 wieder in "gemäßigten" Bahnen, mit einem gemäßigteren politischen Personal und einer gemäßigteren Verfassung, verlief, doch waren die bisherigen Ereignisse zu grundstürzend und das Erbe der vielen Konflikte zu schwerwiegend, als dass es zu einer wirklichen politischen Beruhigung gekommen wäre. Dadurch, in einer Zeit der Aufstände und Staatsstreiche, einer schwachen politischen Verfasstheit des Staates, entstand die Möglichkeit eines populären Generals (Napoleon Bonaparte), die Macht an sich zu reißen und die Revolution förmlich zu beenden, wobei Thamer darauf hinweist, dass die Wirkungen, die ideellen und politischen Folgen der Revolution im 19. Jahrhundert erst wirkungsmächtig wurden und dort weiterlebten.
Warum dies so war, wird durch die Lektüre von Thamers Buch mehr als deutlich, zumal durch sein gesondertes Kapitel über die politische Kultur der Revolution:

Entsprechend des neuesten Forschungsstandes und der These Thamers, dass die Revolution v.a. einen Bruch der politischen Kultur und der Mentalitäten darstellte, zeigt er die Charakteristika dieser Entwicklung in diesem Kapitel sowie die Aspekte auf, welche das "Innovative" an der Revolution ausmachten:
Neue Formen der politischen Artikulation und Organisation in Form der Klubs und der Presse sorgten für eine breite Politisierung und Diskussionskultur über politische Fragen; die Revolutionäre arbeiteten durch die Neugestaltung von Kunst, Literatur, Symbolik und Festkultur an einer "neuen Gesellschaft" und dem Bruch mit der alten.
Insgesamt kann Thamer so zeigen, dass die Bedeutung der Revolution in einem auf vielen Ebenen sichtbaren Willen zur Umgestaltung der bisherigen alten Politik- und Gesellschaftsordnung liegt und tatsächlich in kurzer Zeit ganz neue Formen von Herrschaft, Politikgestaltung und - artikulation hervorbrachte.

Der Autor vermag Übergänge, Zäsuren und Entwicklungen treffend. präzise und gut formuliert aufzuzeigen und darüber hinaus überzeugend zu erklären; allerdings dürfte die Dichte an Informationen und das wissenschaftlich-analytische Niveau auf diesem kurzen Raum den Charakter des Buches als Einstiegsdarstellung ein wenig abschwächen. Dies hat auch Einfluss auf den Schreibstil, welcher mitunter etwas sperrig und komplex daherkommt.
Auch die Bibliographie könnte übersichtlicher gestaltet sein.
Vergleicht man sein Buch daher mit anderen Einstiegswerken zu diesem Ereignis, wie denen Susanne Lachenichts und Wolfgang Kruses, fallen diese Mängel dann doch ins Gewicht.
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am 15. August 2008
Man kann nicht behaupten, dass das Buch sehr leserfreundlich wäre, nein, wirklich nicht. Dazu sind die Sätze zu verschachtelt, zu lang und zu informationsüberladen. Glaube nicht, dass ein interessierter Schüler da problemlos durchsteigt.
Zum Inhalt ist zu sagen, dass das Buch, wie in der Reihe üblich, solide über die wichtisten Daten informiert und den Leser auf einen guten Wissenstand bringt. Man hätte sich vielleicht etwas mehr über das Ende der Revolution unter Napoleon gewünscht, das kommt etwas zu kurz.
Als Fazit lässt sich sagen, dass es bessere, vor allem besser lesbare Übersichtswerke gibt und dieses Buch nur bedingt zu empfehelen ist.
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am 13. Februar 2011
Im Gegensatz zu meinen Vorrednern hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, den Inhalt des Werkes zu erfassen. Allerdings muss angemerkt werden, dass die Reihe "Beck Wissen" in dem Ruf steht, überwiegend Laienpublikum anzusprechen. Dass dies nicht unbedingt der Fall ist, zeigt auch dieser Band. Vielleicht ist die Einführung von Axel Kuhn (zum Beispiel für Schüler) tatsächlich besser zu lesen, was aber den Wert dieser Einführung nicht schmälert. Das Fehlen gewisser anderer Aspekte der französischen Revolution, wie sie in umfangreicheren Werken zu finden sind, ist wohl einzig und allein auf den vom Verlag vorgeschriebenen Rahmen von 128 Seiten zurückzuführen. In jedem Fall war "Die Französische Revolution" von Hans-Ulrich Thamer eine vorzügliche Begleitlektüre zur Vorlesung (und wurde im Übrigen auch vom Dozenten empfohlen).
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