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am 24. Januar 2016
Schrenk beschreibt, wie sich Homo Sapiens aus den Frühmenschenformen entwickelt hat. Ich kam auf das Buch, weil ich wissen wollte, wie viel Wahres an der Paleo-Bewegung dran ist, für die eine Ernährung nach Steinzeitprinzipien für uns Menschen genetisch korrekt sein soll. Auf die Lebensbedingungen der Urmenschen geht Schrenk allerdings recht kurz ein, was allerdings auch unserem spärlichen Wissen darüber geschuldet ist, denn man kann nur aus einigen Skelettfragmenten und den Umweltbedingungen Leben und Ernährung der Urmenschen versuchen zu rekonstruieren. Sicheres Wissen gibt es wenig darüber. Genausowenig darüber, wie Homo Sapiens und auch der Vorgänger Homo Erectus sich von Afrika aus auf der Welt ausgebreitet haben. Die sogenannte Out of Africa-Theorie wird ebenfalls beschrieben.

Das Buch ist für ein wissenschaftliches Sachbuch sehr gut lesbar und angenehm kurz. Eigentlich kann man auch nicht viel mehr über das Thema schreiben, außer Hypothesen und Vermutungen zu diesem oder jenem Knochenfund auszubreiten.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Januar 2013
eine fast perfekte einführung für interessierte unwissende in diese unglaublich spannende thematik. ein kleines problem ist natürlich, dass der autor bald jedes zweite jahr eine überarbeitung herausbringen müsste, um die neuesten wissenschaftlichen erkenntnissen berücksichtigen zu können.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Februar 2003
Wer populärwissenschaftliche Literatur zum Thema "Menschheitsgeschichte" sucht, wird mit Schrenks Buch nicht viel anfangen können, da es eine recht strenge wissenschaftliche und sachliche Orientierung aufweist. Mir persönlich gefällt Schrenks Stil jedoch, denn so erhalte ich viele Informationen auf engstem Raum. Es gelingt Schrenk, trotz des relativ hohen Niveaus für Laien verständlich zu bleiben - keine Selbstverständlichkeit.
Auf so wenigen Seiten kann man nicht mehrere der früher unter den Paläoanthropologen verbreiteten Theorien zur Entstehung unserer Art darstellen, daher orientiert sich Schrenk an der meines Wissens aktuellen Methode, die DNA-Vergleiche einbezieht.
Das Buch setzt Schwerpunkte auf der biologischen Evolution vor dem Hintergrund der die frühen Menschen und ihre Vorfahren umgebenden ökologischen Situation. Die kulturelle Evolution, nicht minder wichtig und eng mit der biologischen verflochten, hätte im Abschnitt über die mittlere Steinzeit etwas detaillierter erläutert werden können; die Phasen davor bieten freilich zu wenig Anhaltspunkte und lassen nur Spekulationen über die kulturellen Errungenschaften etwa des Homo erectus oder rudolfensis zu, die in einem "strengen" Sachbuch sowieso nichts zu suchen hätten.
Insgesamt bietet dieser kleine, aber feine Band eine gute Möglichkeit, sich mit den Grundlagen der Paläoanthropologie vertraut zu machen und neugierig auf Details zu werden.
30 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. April 2013
Ich studiere Biologie und mein Evolutionsprofessor hat mir dieses Buch empfohlen.
Das Buch ist sehr uebersichtlich und der Autor macht mehr als einmal deutlich, wie schwierig es ist aus den wenigen Ueberresten unserer Vorfahren eventuelle Verhaltensweisen, geschweige denn den Alltag eines Fruehmenschen zu rekonstruieren.
Dennoch haette ich mir zumindest ein paar anerkannte Theorien darueber gewuenscht, aber vielleicht muss man da einfach auf ein anderes werk zurueckgreifen.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. August 2011
Ich studiere Archäologie. Unser Professor hat uns in einer Vorlesung dieses Buch empfohlen, weil es äußerst preiswert ist und (dennoch) einen sehr guten Überblick bietet über aktuelle Forschungen und Theorien. Das Thema ist übersichtlich dargestellt und leicht verständlich erklärt.
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Mai 2013
Gut aufgebautes und umsichtig strukturiertes Buch. Relevante Informationen werden übersichtlich per Tabelle, Karte etc. dargestellt und miteinander verglichen. Die Probleme der Forschung werden ebenfalls kurz, bündig und einleuchtend dargestellt. Schrenk gelingt es, zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen für Studenten zu unterscheiden und Aha!-Effekte zu erzeugen. Zum Lernen für Prüfungen m.E. eines der besten Bücher.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. März 2014
Ich bin kein Fachmann auf diesem Gebiet, habe früher sehr viele Bücher von Hoimar von Ditfurth gelesen. Dieses Buch hat mich wie damals sehr gefesselt.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 10. September 2016
Irgendwie scheint der Autor hier etwas falsch verstanden zu haben: Es ging nicht darum, ein Skript für seine Paläontologie-Studenten zu schreiben, sondern einen kurzen Text, der dem interessierten Laien anschaulich - noch einmal: ANSCHAULICH - die Entstehung seinesgleichen vor Augen führt und erklärt. Davon kann aber bei Lektüre des Buches nur bedingt die Rede sein. Nach einem trockenen Methodenkapitel gleich am Anfang (habe gutwillig gedacht: da musst du durch!) folgt eine unendlich lange Liste von Fundorten einmal quer über den Globus (außer Amerika), von Namen von Paläontologen und Diskussionen über die richtige Einordnung der Schädel und Zähne. Klar, das ist wohl das tägliche Brot der Frühzeithistoriker, aber ihre Begeisterung darüber kommt beim Leser nicht so recht an. Dem stellen sich ganz andere Fragen: Ab wann wurde das Feuer benutzt? Wann fingen unsere Vorfahren an zu sprechen (das Problem der Sprachbildung kommt nur in einem Nebensatz vor)? Und wenn gesagt wird, dass ab 30.000 vor unserer Zeitrechnung schon Unseresgleichen in Australien waren, fragt man sich: Wie kamen sie übers Meer: per Flugzeug oder Kreuzfahrtschiff? Wir haben ja alle eine Menge Klischees im Kopf (YapaadapaaDuuu), wenn es um die Steinzeitmenschen geht: Es wäre doch ein Kapitel wert, diese zu bestätigen oder auch richtigzustellen. Den Gegenstand, der ihm so am Herzen liegt, anderen, wenig Vorgebildeten phantasievoll und lebendig vor Augen zu führen und zu erklären, diese Fähigkeit geht dem Autoren leider ab. Hinzuzufügen ist ein technischer Aspekt: in der KINDLE-Ausgabe sind die graphischen Darstellungen so klein, dass man nichts mehr erkennen kann und am besten gleich weiterblättert.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. November 2014
Weil es meine Vorredner so begonnen haben: Ich bin Ur- und Frühgeschichtler, so eher ein "Praktiker" und habe damit nur periphär mit Paläoanthropologie zu tun. Für alle, die einen schnellen, sicher groben, aber für den "Normalsterblichen" völlig hinreichenden Einstieg in das Thema haben möchten, ist dieser Titel sehr gut geeignet. Jedem, der tiefer in die Materie eindringen will, sollte schon auf Grund des beschränkten Umfanges des Bandes bewußt sein, dass er hier auf andere Titel zurückgreifen sollte. Diesen Anspruch stellt weder der Band als solches, noch die Reihe, in der er erschienen ist.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. April 2007
Der Autor beginnt in diesem Buch mit den Methoden, die der Erforschung der Menschheitsgeschichte dienen, wie z.B. der Datierung von Fossilien. Obwohl dieses Kapitel kurz gehalten ist, hilft es einem Laien doch zu verstehen, wie man überhaupt Erkenntnisse in diesem Gebiet gewinnen kann.

Die Evolution des Menschen beginnt mit der Evolution der Primaten. Schrenk erläutert hier die Halbaffen, Affen und Menschenaffen und wie es schließlich zum Menschen kam. So geht es Schritt für Schritt voran über den Australopithecus über den frühen Homo bis schließlich hin zum Homo sapiens.

Ein Abschnitt beginnt zunächst immer mit den Fundorten und der Fundgeschichte (hier hätte man sich kürzer fassen können). Die Merkmale der Arten und Gattungen werden beschrieben und verglichen, aber auch ihre Lebensweise und ihre geografische Verbreitung werden umfassend behandelt. Wo es zum Verständnis wichtig ist, werden ökologische und klimatische Bedingungen erklärt und deren Einfluss auf die Entwicklung des Menschen.

Das Buch enthält einige Zeichnungen in schwarz-weiß, die meist Schädel zeigen, aber auch einige Schaubilder sind dabei. Diese sind hilfreich, aber nicht unbedingt nötig, da das Buch durchgehend sehr verständlich geschrieben ist. Dem Autor gelingt ist keine Fachausdrücke zu verwenden oder sie kurz und verständlich zu erklären.

Trotz der Verständlichkeit ist das Buch sehr wissenschaftlich und aktuell. Dies führt dazu, dass ein Laie, der nicht sehr stark interessiert ist, das Buch schnell als langweilig empfinden kann.

Ich empfehle das Buch daher sehr interessierten Laien und Studenten/ Schülern der Biologie und/ oder Anthropologie.

Um einen guten und schnellen Überblick zu gewinnen, ist diese Buch für Laien, so wie für Studenten viel eher empfehlenswert als das Buch "Menschwerdung" von Henke & Rothe, welches ich für beide Gruppen eher nicht empfehlen kann.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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