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am 26. Januar 2007
Dieses Büchlein überrascht zunächst durch seine Aufmachung: Obwohl ein Taschenbuch, hat es ein edles Cover mit Goldprägung - Im Inneren erwarten einen dann kenntnisreiche Ausführungen von Assmann zum Beziehungsverhältnis zwischen Griechenland und Ägypten. Dabei pflegt Assmann seinen bekannt angenehmen Plauderton, der den Stoff gefällig präsentiert. Leider fallen dabei ein paar harte Fragen unter den Tisch, wie z.B. die Diskussion, ob wirklich alle griechischen Ägyptenreisenden auch tatsächlich in Ägypten waren.

Auch Platons Atlantis-Erzählung wird kurz angesprochen, um die Beziehungen der Griechen zu Ägypten zu verdeutlichen. Allerdings lässt Assmann zu Platons Atlantis viele Fragen offen und verfolgt so manchen Gedankenfaden nicht weiter. Wer in diesem Punkt wissen möchte, was man aus dem Wissen in Assmanns Büchlein in bezug auf Platons Atlantis machen kann, sei verwiesen auf: Franke: "Mit Herodot auf den Spuren von Atlantis". - Empfehlung!
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am 28. März 2008
Jan Assmanns Essay bietet ein Kompendium griechischer bzw. von Griechen verfasster Quellen zu Ägypten. Antike Zeugnisse werden mit größeren darstellenden Teilen gemischt. In der Tat verdient es das Bild, das die Griechen von Ägypten hatten, um seiner selbst willen dargestellt zu werden, wie im Vorwort bemerkt, und nicht immer nur der Einblicke in die altägyptische Kultur wegen.
Der erste Teil des Buches ist chronologisch aufgebaut und beschreibt die Kontakte zwischen Griechen und Ägyptern von der minoisch-mykenischen Zeit bis zur Ausbreitung des Christentums. Der zweite Teil geht die "großen Themen" durch: Theologie, die Rolle des Nils, Gedächtnis und Erinnerung.
Besonders interessant sind Assmanns Bemerkungen, wie die Ägypter selbst das Bild der Griechen von ihrem Land geprägt haben. Die Kapitel des Herodot über Ägypten zum Beispiel kann Assmann aus den Interessen und Motiven der ägyptischen Priester der Saitenzeit verständlich machen - die in der Forschung vereinzelt geäußerte These, Herodots Schilderung sei nicht glaubwürdig oder von Herodot sogar erfunden (D. Fehling), ist damit hinfällig: Herodots Bericht entspricht genau den Interessen der Ägypter und ist damit authentisch. Dass auch die Atlantisgeschichte bei Herodot nach dem Vorbild einer "Verbindungsgeschichte" konstruiert ist, scheint mir eine wichtige Erkenntnis zu sein.
Das Büchlein ist ein wichtiger Beitrag zur graezistischen und zur ägyptologischen Forschungsdiskussion. Dass der Autor beiden Disziplinen gerecht wird, macht seine besondere Qualität aus.
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