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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2
Evolution: Die Entwicklung des Lebens
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 31. August 2017
Gut geschrieben, übersichtlich aufgebaut, einfach zu folgen, anschauliche Beispiele, nüchtern dargestellt. Mir hat es sehr gut gefallen. Eine hervorragende Übersicht über die Evolution.
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am 27. September 2007
Christliche fundamentale Kreise, sowie islamische Fundamentalisten, sind sich einig in der Verleugnung der wissenschaftlichen Tatsache, dass das Leben im Laufe von Milliarden von Jahren entstanden ist, die Arten sich fortwährend weiterentwickelt haben und sich weiter entwickeln. Mit dem Wiederaufflammen kreationistischer Ansichten mittlerweile auch in Europa möchte ich auf zwei kurze Zusammenfassungen hinweisen, beide von Franz M. Wuketits, die knapp, verständlich und kenntnisreich die Evolution des Lebens erklären: "Darwin und der Darwinismus" und "Evolution - Die Entwicklung des Lebens".

*Die wichtigsten Aussagen*
In "Evolution - Die Entwicklung des Lebens" skizziert Franz Wuketits die wichtigsten Aussagen der Evolutionstheorie, wie sich Leben aus unbelebter Materie entwickelt hat und was die Evolution vorantreibt. Die Entstehung des Menschen spricht er ebenso an, wie das Thema, ob es höherentwickeltes Leben im Weltall gibt (und warum dies eine ziemlich hypothetische Überlegung ist).

Eine der oft gestellten Fragen ist, wie denn aus Zufall etwas Zweckmäßiges entstehen könne. Aus Zufall allein natürlich nicht. Evolution beruht nicht nur auf den zufällig entstehenden genetischen Variationen, sondern ist auch auf die natürliche Auslese angewiesen, die manchen Variationen einen Vorteil in der Fortpflanzung beschert und sie dadurch begünstigt. Dabei muss jede Veränderung einen zumindest kleinen Vorteil erbringen. Manche Varitionsfolgen führen zu extremen Spezialisierungen, die leicht in einer evolutionäre Sackgasse enden können. Der Pandabär beispielsweise, der zwei Drittel seines Lebens mit dem Kauen von Bambussprösslingen verbringt und die etwas älteren Halme im China-Restaurant zurückgehen ließe, gehört nicht zu den Erfolgstypen der Evolution. Der Mensch schon, zum Leidwesen vieler Arten. Nicht, dass es auch schon früher Artensterben gegeben hätte. Aber das Massenaussterben von Arten, das wir derzeit beobachten können und zum großen Teil vom Menschen verursacht wird, geht mit einer nie dagewesenen Geschwindigkeit vor sich (wir merken es nur nicht; aber es sind wohl 3-5 Arten pro Stunde. Bitte nur mal auf die evolutionsgeschichtlich irrelevante Zeitspanne von 100 Jahren hochrechnen!).

*Wissenschaft ist nie abgeschlossen*
Die Tatsache Evolution ist im Grunde geklärt, auch die grundsätzlichen Fragen nach der Abstammung des Menschen. Wissenschaft entwickelt sich jedoch weiter. So sind Details der Beziehungen zwischen den Hominiden ("Menschenartige"; Opa und Oma Australopithecus, zum Beispiel) noch zu klären. Ebenso die verwandtschaftliche Beziehung von Tieren, die keine fossilen Spuren hinterlassen haben. Hier werden molekularbiologische Methoden weiterhelfen. Auch das Thema Artenvielfalt ist weit davon entfernt, erschöpfend beantwortet zu sein. Es ist nicht einmal klar, warum es überhaupt so viele Arten gibt (beziehungsweise gegeben hat), und welche Auswirkungen das Artensterben haben wird.

*Der Anspruch auf angemessenes Verstehen*
Bildung, so sagt Konrad P. Liessmann, "ist der Anspruch auf angemessenes Verstehen". Dazu gehören fragen danach, wie Leben sich entwickelt hat und woher wir Menschen kommen. Die Hirnforschung geht heute davon aus, dass wir ein impliziertes Wissen (Wolf Singer) haben. Ein Wissen, von dem wir nicht wissen, woher wir es haben, ja nicht einmal bemerken, dass wir es haben. Es ist der Anteil, der uns durch die Evolution vorgegeben ist. Ich denke, dieser kleine Band hier ist hervorragend dazu geeignet, die Sichtweise der Evolutionstheorien verstehen zu lernen.
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