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Kundenrezensionen

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am 5. Februar 2003
Mit Interesse habe ich die "Geschichte der Erde" gelesen. Von Geologie verstehe ich nicht viel, daher fand ich es sehr erfreulich, dass die vielen Fachbegriffe verständlich erläutert wurden. Das Niveau ist recht hoch, der Stil weniger auf Unterhaltung denn auf Sachlichkeit ausgelegt - was mir persönlich zusagt.
Meine Kritikpunkte: Zunächst fiel mir auf, dass die allgemeine Geologie sehr breit abgehandelt wird, während das Titelthema, eben die Geschichte der Erde, für meinen Geschmack etwas zu sehr gestaucht wurde.
Ferner gibt es inhaltliche Schnitzer, und ich mag es nicht, solche in einem Sachbuch zu entdecken, weil sie mich bezüglich der Glaubwürdigkeit der mir nicht bekannten Sachverhalte verunsichern. So wird behauptet, beim radioaktiven Beta-Zerfall stiegen Z (Protonenzahl) und N (Neutronenzahl) um je eine Einheit, während in Wirklichkeit Z steigt und N fällt. In der Skizze auf der gegenüberliegenden Seite wird dies übrigens wiederum richtig dargestellt.
Dennoch kann ich das Buch allen empfehlen, die sich dafür interessieren, wie die Erde sich seit ihrer Entstehung entwickelt hat, sofern sie etwas Durchhaltevermögen mitbringen.
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am 27. Juni 2000
Der Autor führt den Leser in 16 Kapiteln ein in die Entwicklungsgeschichte der Erde. Das Buch ist weithin auch für Laien verständlich, spannend zu lesen, durch Grafiken und Diagramme werden auch schwierige Sachverhalte erläutert. Daß dabei manche Begriffe zu erklären vergessen werden ("mafisch") und auch einige Widersprüche in den Chronologien auftauchen (S. 12 und S. 99!) ist bedauerlich, mindert aber nicht den hohen Informationswert des Buches für wenig Geld.
33 Kommentare| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. August 2005
Es ist kein leichtes Unterfangen 5 Millarden Jahre in ein kleines populärwissenschaftliches Taschenbuch zu verpacken, aber dies ist gelungen.
Der Autor hangelt sich durch das Wesentliche der entsprechenden Zeitetappen und gibt sofort Antworten auf die unwillkürlichen Fragen die beim Lesen entstehen (z.B. Wie kann man die Meereshöhe oder den Sauerstoffgehalt im Kambrium bestimmen ).
4 Sterne sind allerdings der Tribut an die Kompaktheit, an manchen Stellen hätte ich mir ein etwas "blumigeren" Stil gewünscht, das dies funktionieren kann sieht man an dem ähnlich aufgebauten Buch: Eine kurze Geschichte der Erde von J.D. Macdougall.
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am 5. April 2016
An dem Buch fiel mir die zwar genaue aber wenig bildhafte, akademische Sprache des Autors Rolf Meissner auf. Und obwohl das A5-formatige Büchlein nur 125 Seiten aufwies, ging der Diplom-Meteorologe und Professor für Geophysik doch so detailliert auf die einzelnen Situationen der Erdentstehung und die dazugehörigen Sachverhalte (Magnetismus, Seismik, Tektonik …) ein, dass man am Ende keinen so richtigen Überblick über das Thema der Entstehung unseres Planeten hatte und sich mehr Fragen stellte als man Antworten bekommen hatte. Das ist zwar ein Kritikpunkt, der geht aber nicht auf einen Fehler zurück. Das liegt oft in der Natur der Sache.
Viele neue Fachbegriffe, etwa Reflexionsseismologie, Terran, mafisch, Plume …, werden zwar kurz und übersichtlich erläutert, dann aber sofort als Basis für weiterführende Erklärungswelten verwendet. Da ist für meine Begriffe zu wenig Zeit, dass ein Laie die neuen Begriffe in sein Gebrauchsvokabular einbauen und dann verwenden kann.
Abbildungen fanden sich äußerst spärlich und in schwarz-weiß, die Strichgrafiken waren für lediglich Interessierte eher unübersichtlich, ebenso die zahlreichen Selbstverweise auf Kapitel vorher und nachher.
Dem Titel des Buches nicht ganz treu, beschäftigen sich einige Kapitel thematisch doch weit über die "Entstehung" des Lebens hinaus und betreffen Fragen wie Einzeller, Mehrzeller, fossile Bodenschätze oder die Aufspaltung der Tierarten. Also Materie, welche mit der Entstehung des Lebens selbst nichts mehr zu tun hat. Aber nebenbei bemerkt: Diese Abschnitte gehören meiner Meinung nach zu den interessantesten des Buches.
Die Fragen nach der Entstehung des Planeten sind sehr genau dargestellt, die Antworten nach der Entstehung des Lebens bleiben jedoch größtenteils aus. Das muss aber so sein, da über die Zeit von vor etwa drei Milliarden Jahren relativ wenig Gesichertes ausgesagt werden kann. Die Zeitskalen über diese Äonen sind aber sehr übersichtlich dargelegt, auch für den Laien brauchbar und widersprechen sich nicht. Das kommt in anderen Büchern über diesen Gegenstand schon mal vor und trägt oft sehr zur Verwirrung bei. Hier ist das nicht so.
Ein hervorragendes Glossar und ebensolche Literaturverweise am Ende sind ebenfalls mehr als brauchbar. Dennoch wäre meiner Meinung nach mehr möglich gewesen.
Auch aufgrund des Bemühens in der Sache und der wissenschaftlichen Redlichkeit würde ich dieses wertvolle Büchlein trotz vieler Kritikpunkte mit vier Sternen bewerten und eine Empfehlung aussprechen.
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am 17. Dezember 2013
Die kleine Lektüre ist für jeden Leser informativ und relativ leicht lesbar. Der Inhalt ist praktisch eine kurze Einführung in die Entwicklungsgeschichte der Erde, und macht Lust auf mehr. Könnte in manchen Bereichen ausführlicher sein !
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am 13. Dezember 2013
Kleines gutes allgemein verständliches Handbuch über die geologische Entwicklung der Erde mit eingehender Erläuterung der Plattentektonik. Die Entwicklung des Lebens bis zum Menschen werden gestreift.
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am 6. August 2009
Ich habe diese Buch mit etwas Bauchweh begonnen zu lesen, da ich mit einem gleichzeitig erworbenen Buch der gleichen Reihe WISSEN/C.H.BECK schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Tatsächlich war ich dann positiv überrascht. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben und bewegt sich trotzdem auf einem hohen Niveau. Die kleinen Fehler, welche Mitrezensenten reklamieren, kann ich mangels Fachkenntnis schlecht beurteilen, aber als "gebildeter Laie mit angestaubten Grundwissen" habe ich mich in guten Händen gefühlt. Die referierten neueren Erkenntisse (Stichworte u.a. Terran und Plume) haben meine "plattentektonische Sicht" der Welt einigermaßen erweitert.

Unangenehm aufgefallen ist mir nur die dogmatische Sicht auf das Saurieraussterben, das ohne wenn-und-aber auf den Yukatan-Meteoriten zurückgeführt wird. Punkt. Meines Wissens ist das durchaus noch kontroversiell.

Der Untertitel ist übrigens nicht besonders gut gewählt. Das Buch geht durchaus bis in die Jetztzeit mit ihren Bezügen zur Entstehung und Verknappung fossiler Energieträge und möglichen Zukunftsperspektiven.

Meine Hoffnungen auf eine Beleuchtung der biologischen oder ökosphärischen Entwicklungen haben sich übrigens nur in geringem Maße erfüllt. Dieses Buch ist wesentlich (95%) ein geologisches und geophysikalisches Buch.
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