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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 7. Juli 2004
Wieder einmal ein typischer Paasilinna-Roman: urkomisch, außergewöhnlich und typisch finnisch. Es gehört schon eine ganze Menge Mut und Geschick dazu, sein eigenes Volk so dermaßen auf die Schippe zu nehmen und damit nicht völlig ins Fettnäpfchen zu treten. Denn Paasilinna ist tatsächlich der erfolgreichste finnische Autor dieser Zeit und die Finnen lieben ihn einfach! So sehr er den finnischen Charakter auch lächerlich macht, so sehr liebt er aber auch sein Volk und vermutlich ist er selbst auch kein bisschen anders ;-). Paasilinna ist einfach nur sensationell, so auch wieder die Geschichte vom Sohn des Donnergottes, der auf einem Blitz auf die Erde geritten kommt und dort die Gestalt mit einem einfachen Farmer und Antiquitätenhändler namens Sampsa Ronkainen tauscht. Zuerst einmal muß er lernen, mit seiner menschlichen Gestalt zurecht zu kommen und dann beruft er sich auf seine eigentliche Aufgabe, für die ihn sein Vater - Ukko Obergott höchstpersönlich - auf die Erde geschickt hat: er soll das finnische Volk zum alten Glauben zurück bekehren, denn neuerdings sind die Finnen so verrückt geworden, dass sie einen gewissen Jesus und seinen Vater verehren. Rutja, so der Name des Sohnes des Donnergottes, beginnt Jünger um sich herum zu sammeln und erbaut schließlich eine Nervenheilanstalt, denn die Finnen sind ja fast alle verrückt und müssen geheilt werden :-). Eine unglaublich lustige Geschichte, die sich wirklich sehr schnell lesen läßt und einen bei Laune hält. Wer Paasilinna bereits kennt, weiß, was ich meine! Wer ihn noch nicht kennt, sollte sich aber schleunigst ranhalten, denn sonst verpaßt ihr was!
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am 23. September 2001
Dieses finnische Buch fängt erst ziemlich normal und gewöhnlich an, steigert sich aber dann in einer Satire, wie ich es seit Kästner und Tucholsky nicht mehr gelesen habe. Er schreibt zwar immer locker und leicht, schafft es aber trotzdem sehr viele gekonnte Spitzen abzufeuern, die auch noch einige Zeit nach Lesen des Buches, ihre Spuren hinterlassen. Dabei wird der Autor nie aussfallend oder beleidigend, er stellt nur einige Dinge in Frage, über die man mal nachdenken sollte. Doch neben aller Satire ist es ein schönes Buch, was viele angenehme Stunden bescherrt. Sollte man haben!!
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am 17. September 2001
Mitreisende könnten irritiert sein, wenn Sie, was sich bei diesem Buch kaum vermeiden lassen wird, spontan laut in herzhaftes Gelächter ausbrechen. Der Sohn des finnischen Ober- und Donnergottes Ukko wird auf die Erde geschickt, um das finnische Volk zum ursprünglichen und durch das Christentum verdrängten Glauben zu bekehren. Dabei stolpert dieser sympatische Zeitgenosse ständig über die Tücken und Eigenheiten des Alltags, seinen es Frauen, der Alkohol, Schauspieler oder gar Einbahnstraßen, um doch immer wieder mit beiden Beinen auf festem Boden aufzukommen. Unglaublich humorvoll beschreibt Paasilinna in seinem typischen, kargen Schreibstil die liebenswertesten Charaktere in Geschehnissen, die alltäglicher kaum sein könnte, würden sie nicht mitunter mit einer frühzeitlichen Gottheit kollidieren.
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am 14. September 2004
Tja, für überzeugte Religionsanhänger egal welcher Religion wird dieses Buch ein schwerer Einschnitt in die eigene Religiosität sein, denn nach diesem Buch betet man nur noch den Donnergott an.
Wie immer gelingt es Pasillinna einen die Tränen in die Augen zu treiben. Witzig und charmant ist der Hauptcharakter des Buches. Aber wer keinen subtilen Witz verstehtund Seitenhiebe auf die Gesellschaft nicht lustig findet sollte die Finger von diesem Buch lassen.
Um dieses Buch wirklich bis in die Tiefen zu verstehen sollte man Finne oder schon mal in Finnland gewesen sein, aber eine Überanstrengung der Gesichtsmuskeln kann auch bei Leuten eintreten auf die das nicht zutrifft.
Ein einfach wunderbares Buch.
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am 13. Dezember 2000
Selten habe ich so über ein Buch gelacht wie über dieses. Immer wieder treibt es mir an den verschiedensten Stellen die Tränen in die Augen. Zuerst versuche ich nur zu Schmunzeln; doch immer wieder muss ich richtig lachen, ansonsten würde es mich zerreißen.
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am 18. August 2003
Über Arto Paasilinna muss man wohl nicht viele Worte machen. Seine Bücher haben für mich absoluten Kultstatus, sein Stil ist begeisternd und machen das Lesen für Genießer zu einem literarischen Gourmeterlebnis wie ich es bisher nur von Sir Peter Ustinov gekannt habe. In diesem Buch hat sich Paasilinna selbst übertroffen. Zunächst ist man überrascht über die derb-senilen finnischen Götter und die kompromisslos schlichte Darstellung finnischer Glaubenstradition, aber dann zieht der Autor wieder alle Register seiner Fantasie und seines unvergleichlichen Erzählstils. Die Schilderung der Hauptpersonen ist wirklich köstlich, die Handlung ist an Skurrilität kaum zu überbieten. Das Buch ist prall gefüllt von liebevoller, ironisch - bissiger Gesellschaftskritik und einer humorigen Bloßstellung vielfältiger Schwächen (nicht nur) der finnischen Seele. Die Sprache ist schnörkellos, geradlinig und trotz ihrer Einfachheit pointiert, ich möchte dem Übersetzer ein ehrliches Kompliment machen. Die Story bietet dieses Mal besonders viel, es geht um Religion, Geld, Revolutionen im Gesundheitssystem, geniale Marketingideen, göttliche Weisheit, schöne Frauen und viele überwältigende Wunder - einfach wunderbar!
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am 17. Mai 2014
Es liest sich so einfach, so leicht wie ein Kinderbuch. Ich konnte es fast nicht beiseite legen. Diese leichte Art des Erzählens liebe ich sehr und bin begeistert von den Einfällen des Autors, manchmal fragt man sich, woher man die handelnden Personen kennt ;-)
Von mir eine klare Empfehlung, besonders für Menschen, die nicht gerne lange verschachtelte Sätze lesen, die man häufig zweimal lesen muss um den Sinn zu verstehen.
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am 22. August 2014
Muss man sich erst mal dran gewöhnen - aber die Richtung von AP ist immer die gleiche: Und die wird verfolgt von allen seinen Protagonisten, von denen ich immer wieder erfreut bin, ihnen zu begegnen. Auch dieses Buch ist einfach wieder ein voller Erfolg und empfehlenswert. Ein Blick hinter die Kulissen ....
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am 24. September 2002
Was wäre, wenn ... ? Solche Fragen werden gern gestellt und rufen mitunter amüsante Gedankenspiele hervor.
Paasilinna beherrscht diese Technik wie kaum ein anderer.
Was wäre, wenn Rutja, Sohn von Ukko Obergott, mal eben nach Finnland käme, um die Finnen - ungläubig, protestantisch oder was auch immer - zu ihrem wahren Glauben zu bekehren?
Wie er das anstellen will? Er schlüpft in die Gestalt eines finnischen Durchschnittsbauern (Sampsa Pellervoinen) und demonstriert seine Macht: Blitze, Donnerschläge. Zur rechten Zeit am rechten Ort eingesetzt können sie Wunder wirken. Nicht zu viel verlangt: Was ein rechter Nachwuchsgott sein will, muss so etwas schließlich beherrschen.
Dass Sampsa alias Rutja dabei gelegentlich Probleme hat (Wie geht man denn als einfacher Bauer so aufs Klo? Als Gott muss man das ja nicht...) oder auslöst, stört ihn nur peripher. Wichtiger ist seine Mission, und die erfüllt er mit Bravour...
Es gelingt ihm sogar, Verrückte zu heilen. Oder so ähnlich.
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am 24. Juni 2007
Um den Glauben an die alten skandinavischen Gottheiten wieder zu beleben, wird in Anlehnung an die christliche Vorgeschichte beschlossen, Rutja, den Sohn des Donnergottes auf die Erde zu schicken. Dieser hat keinesfalls vor, in seiner urspruenglichen Gestalt vor das Finnische Volk zu treten und zu riskieren, aehnlich Jesus, an ein Keuz genagelt zu werden, sondern die menschliche Gestalt anzunehmen. Fuer den Koerpertausch wird ein einfacher glaeubiger Antiquitaetenhendler asgewaaehlt. Doch damit ist es nicht getan, denn der menschliche Koerper hat auch seine Nachteile und muss im wahrsten Sinne des Wortes von der Gottheit neu erkundet werden und der Finnische Geist ist schwer zu bekehren...

Auf der Suche nach neuen Juengern passiert jede Menge Komisches und Absurdes. Mit Charme, Humor, funkenden Augen und Kugelblitzen muss der junge Gott fuer den Glauben eine voellig neue Marketingstrategie entwickeln, was ihm auch sehr gut gelingt.

Paasilinna hat einen nuechternen und humorvollen Schreibstil und die besondere Gabe, gesellschaftspolitische Themen in amuesante Geschichten mit gut durchdachten Charakteren zu verpacken.
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