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Kundenrezensionen

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am 8. Oktober 2014
Daher kann ich zum Inhalt wenig sagen. Lieferung in Verpackung waren ok.
Meine Freundin hat sich gefreut und zählt das Buch zu einen ihrer Lieblingswerke
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am 1. Oktober 2014
War sehr froh, das Buch nach langer Suche in so gutem Zustand
noch hier ergattern zu können, Es handelt sich um eine große, sehr
schön gebundene und aufwendige Ausgabe die sich mit dem "Ripper",
bzw. seinen Taten beschäftigt...

Unter anderem sind hier auch "Fotos" der damaligen Opfer, den armen
Prostituierten, sowie die Briefe des vermeintlichen Rippers abgedruckt !!!

Habe es noch nicht zu Ende gelesen, aber so wie die Zeit es erlaubt, werde
ich in diesem tollen Buch weiterschmökern, für Freunde die sich für "wahre
Krimis" interessieren, einfach zuschlagen... ;)
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am 18. Juni 2014
Ich musste eben etwas schmunzeln als ich die Produktbeschreibung las. Selbstverständlich gehört die nicht zu DIESEM Buch, aber wenn man sich vorstellt, dass es doch so wäre, dann sieht man die Fragen mit ganz anderen Augen :) Zum Buch kann ich nur sagen: Wer es als normale Story liest, wird nicht enttäuscht. Alle anderen, die sich da eine Art Biografie erhoffen, sollten lieber die Finger davon lassen.
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am 2. Januar 2014
Habe das Buch schon vor einiger Zeit gekauft bzw. des öfteren gelesen und finde es nach wie vor faszinierent. Auch wenn bereits merhfach erwiesen wurde, dass es sich bei dem Tagebuch offensichtlich um eine Fälschung handelt, finde ich das Buch hervorragend. Es ist leicht zu lesen und für Ripper interessierte eine nette Lektüre. Empfehlung!
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am 29. März 2013
Mittlerweile scheint bewiesen zu sein, dass das Tagebuch DOCH eine Fälschung ist – was ich allerdings nicht ganz verstehe, denn im Buch wird ausführlich erzählt, welche Untersuchungen angestellt wurden um dessen Echtheit zu beweisen. So z.B. wurden Tests mit einem “Protonenmikroskop” gemacht, Tinte und Papiere wurden untersucht sowie Gutachter, forensische Experten, Graphologen, Psychiater und auch Mediziner wurden hinzugezogen, und es schien in seiner Echtheit bewiesen zu sein.
Aber gerade wer sich für diese Geschichte interessiert, wird auch nach dem Buch einiges zu tun haben und auf diversen Internetseiten zu diesem Thema “recherchieren” wollen.
Es war die Geschichte Jack the Rippers, die mich sehr interessiert. Es waren “perfekte Morde”, und obwohl er die Ermittler versuchte an der Nase herumzuführen und Hinweise versteckte, weiß bis heute kein Mensch, wer “Jack” eigentlich war. Nicht dass es nicht genug Verdächtige gab, Nein!. Sogar in der Familie des englischen Königshauses wurde der Täter vermutet. Aber seine wirkliche Identität wurde bis heute nicht ermittelt, obwohl nach wie vor sehr viele Menschen an diesem Thema zu knabbern haben, immer wieder neue Dinge ans Tageslicht kommen oder auftauchen, die eine Rolle spielen (könnten).
“Jack” hat im Jahre 1888 fünf Prostituierte bestialisch ermordet, sie teilweise aufs Grauenhafteste verstümmelt. Die Polizei versuchte alles menschenmögliche, ihn mit den damaligen Mitteln zu fassen. Er musste das Ganze von längerer Hand geplant haben.

Das Buch an sich fand ich zuerst etwas langatmig, denn es wurde ausführlichst erzählt, wie das Tagebuch im Jahre 1992 plötzlich auftauchte, und der Vorbesitzer es einem Kumpel gab, mit dem Auftrag “er solle etwas daraus machen”. Mehr wollte er nicht dazu sagen, und kurz darauf verstarb er, ohne dass je herausgefunden werden konnte, woher er das Buch eigentlich hatte.
Dann kam einiges Geplänkel über die Tests, die angestellt wurden um das Alter des Tagebuchs zu bestimmen und welchen Weg die Untersuchungen nahmen.
Hauptsächlich wird allerdings aus dem Leben des Engländers James Maybrick erzählt, der zur damaligen Zeit lebte, und aus dessen Hand das Tagebuch zu sein scheint.
Maybrick war Strychnyn- und Arsenabhängig, dementsprechend war sein Charakter nicht sehr gefestigt. Erzählungen über ihn werden im Buch behandelt und so hingedreht, dass alles auf Maybrick hinweist, zumindest kam es mir so vor. Niemals allerdings wird ein Tagebucheintrag mit Maybricks Namen unterschrieben, auch sonst erzählt der Schreiber kaum privates aus seinem familiären Umfeld. Hauptsächlich schrieb er seine wirren Gedanken, die auf Drogenmissbrauch oder puren Wahnsinn (resp. beides) hinweisen könnten, auf. Er schreibt nach begangenen Taten und erzählt wie er die “Huren” zu ihrem Schöpfer geschickt hat. Alles in allem – für mich gesehen – nichts, das direkt auf Maybrick hinweist, es sei denn, man hat ihn für sich selbst als Mörder “auserkoren”, denn dann kann man sicherlich alles mögliche hineininterpretieren.
Dass die Autorin alles Maybrick in die Schuhe schieben will und es immer so dargestellt wird dass es irgendwie “passt”, hat mich gestört. Dennoch konnte ich das Buch nicht aus den Händen legen ;o)

Etwas erschreckend fand ich die abgedruckten Bilder der Opfer – zwar nur klein und man erkennt nicht allzuviel – die damalige Fotografie war natürlich noch lange nicht so ausgeprägt wie heutzutage, und da die Bilder schwarzweiß sind, erkennt man erst recht nicht viel. Ein Schauer lief mir dennoch dabei über den Rücken.
Einige Fotografien von James Maybrick und seiner Ehefrau Florence “Florie” sind ebenfalls zu finden, und ganz zum Schluss viele viele Seiten des eingescannten Tagebuchs. Teilweise schwer zu lesen Dank der verschnörkelten und teilweise sehr eilig geführten Handschrift, aber dennoch sehr interessant. Ganz hinten im Buch stehen auch die wörtlichen Übersetzungen auf Deutsch geschrieben, selbst die Zeilen, die von “Jack” durchgestrichen wurden, stehen dort (ebenfalls durchgestrichen ;o) ).

Nach Maybrick’s Tod wurde über seine Witwe geschrieben, ein paar Kapitel lang, denn sie stand im Verdacht, ihn getötet zu haben. Auch nicht ganz uninteressant was da geschrieben wird.

Im Grunde ein fesselndes Buch, wenn da nicht das ständige und verbissene “Herumreiten” auf der Person James Maybricks wäre. Für mich klang er trotz allem einfach nicht wie ein Mörder, auch wenn seine angeblichen Worte im Tagebuch voller Wut und Wahn waren. Aber allein die Beschreibungen anderer Menschen, die ihn erlebt hatten, für mich persönlich ergab sich da nie eine Verbindung zwischen “Jack” und James. Aber interessant war das Buch dennoch, ich wusste zwar dass es sich um eine Fälschung handelt, habe aber versucht, den Gedanken während des Lesens auszuschließen. Erst jetzt fange ich langsam an, mich im Web “ausführlicher” schlau zu machen. Eine fesselnde, aber auch unglaublich grauenhafte Geschichte, wenn es einem manchmal auch schwer fällt zu glauben, dass das alles wirklich passiert ist, aber das ist nunmal ein stückweit Geschichte unserer Welt. Wenn auch nicht sehr ruhmreiche Geschichte.
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am 12. Februar 2013
Zunächst erscheint es mir angebracht eine Differenzierung zwischen dem hier hier zu behandelnen Buch der (ausgezeichneten!) Shirley Harrison und dem eigentlichen Tagebuch (einem Schriftstück), das, wie sich erst durch Nachforschungen herausgestellt hat, von James Maybrick- einem aus Liverpool stammenden Woll- und Stoffhändler- verfasst worden ist, festzustellen.
Dem an verschiedener Stelle verkündeten Tenor dass das Tagebuch eine, wie man doch nunmehr wüßte, "billige Fälschung" wäre, was übrigens auch "allseits bekannt" und "ohne jeden Zweifel" sei, kann ich nicht zustimmen. Ohne diese, in meinen Augen sehr unüberlegten und übrigens auch vollkommen ungesicherten Einschätzungen einer Wertung unterziehen zu wollen, muss ich sie dennoch zurückweisen.

Harrison analysiert in der Tiefe, ja vermisst das Tagebuch geradezu, und fügt die vielen hundert Puzzleteile, die aus dem von Maybrick verfassten historischen Dokument extrahiert werden können zu einem Gesamtbild, einer Chronologie zusammen, die in Verbindung mit den vorliegeden bekannten Informationen über die Familie der Maybricks weder subjekt- noch objektiv Raum für Irrtum lassen.

Das Tagebuch hat sich in den 20 Jahren seit seinem Fund wohl nur in uninformierten Kreisen bzw. der "Ripper- Industrie", bestehend aus vielen (Hobby-) Autoren, Abenteurern und Ausflugsunternehmern als "Hoax", als Fälschung erwiesen.

Ich möchte an dieser Stelle lediglich 2 Punkte zur Untermauerung meiner eigenen Einschätzung abgeben und mich an- und abschließend nochmals kurz dem Werk von Shirley Harrison zuwenden:

1. Der Verfasser des Tagebuchs- offensichtlich James Maybrick- verfügte neben den notwendigen Ressourcen über sensibelste Informationen zu z.B. Tatorten und Opfern, die der interessierten Öffentlichkeit erst seit 1987 (allerdings an unterschiedlichen- und teilweise auch geschützten Quellen) zugänglich gemacht worden sind. Zusätzlich haben sämtliche kriminal- und forschungstechnische Untersuchungen des Tagebuches (Tinte, Papier, Handschrift, Ausdrucksweise etc.) bisher ausnahmslos ergeben, dass das Tagebuch nicht nach 1921 verfasst worden sein kann.

Der "weiche Faktor" zur Diskreditierung der Validität des Schriftstückes von geneigter Seite, dass nämlich der tatsächliche Finder des Buches- Michael Barret- der im Jahr 1995 unter Eid angegeben haben soll, dass seine Frau das Tagebuch auf seine Diktion hin verfasst hätte, wird somit ad absurdum führt. Man gebe diesbezüglich die Worte "Barret + divorce" in eine Suchmaschine ein.

2. Maybrick's Leben ist aufgrund des Gerichtsprozesses gegen seine junge Frau Florence eines der am besten zeitlich- und räumlich dokumentierten Leben des viktorianischen Zeitalters. Ein potentieller Fälscher hätte sich demzufolge einen weitaus günstigeren "Host" suchen können oder gar müssen.
Auch hier nur ein kurzes Beispiel: Da Maybrick über alle Maßen arsensüchtig war stand es generell nicht gut mit seiner Gesundheit und er konsultierte regelmässig einen Arzt. Die Daten seiner mehr als 70 Arztbesuche sind genauestens dokumentiert und festgehalten worden. Nicht 1 einziger dieser- und übrigens auch aller anderen verfügbaren Daten- kollidiert mit einem für die Taten relevanten Zeitpunkt. Selbst der Tod James Maybricks` nur 7 Tage nach dem Mord an Mary Kelly stimmt mit der Gesamtchronologie überein.

Fazit: Die Gegenthese zur Echtheit des Schriftstückes gilt es weiterhin zu erbringen. Das Buch ist vor allen Dingen exzellent recherchiert und zeichnet sich durch die gekonnte Vermengung aller verfügbaren Informationen aus. Shirley Harrison sollte man kennen und gelesen haben.
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am 2. November 2012
Ich habe dieses Buch.
Und ich hoerte schon oft davon das der Mann der dieses Buch zutage brachte es selber gemacht haben soll.
Es ist das Hauptargument gegen das Buch.
Ok, aber wer sagt das?
Wo kann man Infos darueber finden?
Ich hoerte diese Geschichte schon so oft, aber eine Internetsuche brachte nur das immer wieder davon erzaehlt wird, aber absolut KEINER weiss irgendwelche Details darueber.
Damit ist diese Geschichte mit der Faelschung wohl genauso glaubhaft wie dieses Ripperbuch?
Und genau da treffen wir den Punkt.
Auf der einen Seite ist ein Buch wo einer schreibt das es oft ueberprueft wurde und es waere echt.
Wer hat es ueberprueft und wo kann man das nachlesen?
Dann haben wir dutzende Leute die alle sagen das der "Autor" sich selbst schon als Luegner geoutet haette.
Wo steht das und wo kann man das nachpruefen?
Am Ende bleibt nur das Wissen das man nicht alles wissen kann.
Und so bleibt nur dieses Buch.
Und hier ist es relativ einfach.
Ist es wahr, ist alle Ripper-Forschung falsch, und das macht es interessant.
Ist es nicht wahr, ist es immer noch interessant und aufregend geschrieben und hat vieles ueber den Jack the Ripper Fall UND den James Maybrick "Mord"fall.
Damit ist es noch viel mehr interessanter.
Meine persoenliche Meinung ist, nur so am Rande bemerkt, waere es eine Faelschung dann bin ich wirklich erstaunt ueber die grosse Muehe die man sich gemacht hat so viele Daten ueber 2 beruehmte Faelle zusammen zu bringen, und nicht 2 gefaelschte Tagebuecher zu bringen um mehr Geld raus zu schlagen, wie man es ehemals bei den Hitler-Tagebuechern gemacht hat.
Mit dem Jack the Ripper Tagebuch hat sich also einer viel Arbeit gemacht um es dann schlechstmoeglichst in Geld umzusetzen.
Naja, aber vielleicht war der Faelscher auch nur ein guter Faelscher aber ein finanzieller Dussel.
Koennte ja auch sein ......
Egal wie, ich mag das Buch.
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am 16. Oktober 2012
War James Maybrick Jack the ripper?
100 Jahre nach den Morden an fünf Prostituierten taucht das Tagebuch von James Maybrick auf, in welchem er sich selbst Jack the Ripper nennt. Er wurde niemals gefasst , jedoch seine amerikanische Frau Florence Elisabeth Chandler entging nach seinem Tod nur knapp der Hinrichtung, weil sie für schuldig befunden wurde, ihren Mann vergiftet zu haben. Über den spektakulären Prozess gegen Florence Elisabeth Chandler existieren Gerichtsakten, welche die Autorin sorgfältig studiert hat. Hinsichtlich der Ausführungen zur Identität von Jack the Ripper überzeugt mich das vorliegende Buch überhaupt nicht. Es sind Mutmaßungen, Konstruktionen, an den Haaren herbeigezogene angebliche Fakten. Bezüglich der Schilderungen der Lebensgeschichten der dem Ripper zugeordneten fünf Opfer hat Patrizia Cornwell mit Wer war Jack the Ripper" ein für mich überzeugenderes Buch geschrieben. Das Geheimnis des Rippers und seine Identität konnten weder Cornwell noch Harrison lüften.

Stellenweise dachte ich bei der Lektüre des Tagebuches, dass dieses so absurd und abwegig geschrieben wurde, dass es schon wieder echt sein könnte oder der oder die Fälscher haben sich überhaupt keine Mühe gegeben. Aber ist das ein Argument für die Echtheit? Ich weiß nicht recht, was ich vom Tagebuch halten soll. Ich weiß nur, dass ich nach wie vor nicht weiß, wer Jack the Ripper war.
Glücklicherweise für die Autorin kann James Maybrick sie nicht mehr wegen Verleumdung belangen.
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am 15. August 2012
Leider halten sich die meisten Rezensenten damit auf zu argumentieren, warum dieses Buch "echt" oder "gefälscht" ist. Tatsache ist: es handelt sich um ein Buch, das nicht zur Zeit der Morde geschrieben wurde, also nicht von "Jack the Ripper" stammen kann. Eine Fälschuung, was hinlänglich kriminaltechnisch belegt ist. Fakt bleibt aber auch, dass man das Buch ohne Rutsch in einem durchliest, weil es fesselnd geschrieben ist und natürlich auch die Vorstellung, es könne vom echten Täter geschrieben sein, irgendwie schaudert und fasziniert. Das Grauen übt immer einen gewissen Reiz aus. Letztendlich hat mich die Lektüre gut unterhalten, und ich bin auch ganz froh, dass es nicht vom wirklichen Psychopathen geschrieben worden ist.
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am 26. April 2012
Als dieses Werk damals in den Buchläden auftauchte, dachte ich mir im ersten Moment, klingt interessant. Aber hätte so ein "Fund" nicht durch die Medien gehen sollen. Ich hatte nichts davon bemerkt, ein fahler Beigeschmack blieb, ich ließ es liegen. Durch einen Bekannten kam ich nun doch zu diesem Buch.

Durch einige andere Rezensenten wurde erleutert: alle Details der Ripper Morde, alle Fotos, Faksimilien und neue Fakten.

Die Einleitung, in der die Echtheit durch immer neue Experten bestätigt, ja schon heruntergebetet wird, geht allein schon bis Seite 22. Nachfolgend geht es weiter mit Erzählungen zum Rippertagebuch - langatmig, ohne neue Erkentnisse (Ende Seite 48). Anschließend philosophiert man über den "echten" Ripper, seine Kindheit und Werdegang. Keine Ahnung wie man auf den armen Mann kommt, sein Name wird in dem Tagebuch nicht erwähnt, aber der Verdacht ist da, also muß er es sein.

Ab Seite 91 geht es dann mit den ersten Auszügen des Tagebuches los, spärlich und verpackt mit jeder Menge erfundener und nicht beweisbaren Anekdoten aus dem Leben des Rippers. Natürlich weiß die Autorin zu jeder Zeit wie es dem besagten Ripper gesundheitlich, beruflich und geistig geht, obwohl keine Unterlagen mehr darüber verfügbar sind. Hellseherei. Das geht so bis Seite 336, dann sind wir auch schon mit den Verbrechen durch. Erwähnen möchte ich noch, das es ab Seite 231 ausschließlich darum geht wie es der Frau von "Jack the Ripper" nach seinem Tode ergangen ist.........

Es schließt sich an auf 63 Seiten der Nachdruck der "Originalseiten" des Tagebuches und danach die deutsche Übersetzung auf ca. 40 Seiten - das einzig neue und leidlich unterhaltsame.

Fazit:

+
die Übersetzung der Seiten (zumindest interessant geschrieben)

-
Fakten der Rippermorde unvollständig und fehlerhaft / James Maybrook, der "echte Ripper" (LOL) hat nicht 5 sondern 6 Frauen getötet (die erste in Manchester, "zur Übung") / die im Buch enthaltenen Karten sind so klein gedruckt, das Bezugspunkte kaum erkennbar sind / alle Fotos sind schlecht kopiert und viele so unscharf, das die Details die sie zeigen sollen nicht sichtbar sind (zwei Fotos, angepriesen hier und jetzt das erste Mal zu sehen zeigen neue Details zum Mord an Mary Kelly - Größe 3,5cm x 4cm und 2cm x 3cm - ein Witz, da sieht man nur grau, sonst nichts)
Aussagen wie die Tinte und das Papier des Tagebuches können mit heutigen Mitteln nicht datiert werden sind lachhaft. Es werden Unmengen von Gutachtern erwähnt ohne jedoch ihre Ergebnisse mitzuteilen. Eine 1992 gefundene Uhr, angeblich von James Maybrook mit Gravuren seines Namens, den Initialien der 5 Opfer und dem Zusatz "Ich bin Jack" wurde untersucht. Ergebnis die Gravur ist über 10 Jahre alt - die Autorin schreibt darauf (sinngemäß), "die Untersuchung hat ergeben, das nichts ihrer Annahme wiedersprach das die Datierung der Gravuren in die Jahre 1888/89 fällt.

Das Buch hat einen leichten Unterhaltungseffekt, neue Erkenntnisse sind nicht vorhanden - bei einer nachgewiesenen Fälschung kein Wunder, für Interessierte nicht unbedingt zu empfehlen da zu 90% fiktiv. Außerdem findet sich im gesamtem Buch eine intensive Beweihräucherung der Autorin über ihre ach so grandiose Arbeit - zuviel des Guten.
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