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am 31. Juli 2014
Für mich als Betroffener ist dieses Buch eine gut Erfahrung. Vieles was hier beschrieben wird hat man selbst so oder ähnlich erlebt. Es macht Mut nicht aufzugeben und immer weiter seinen Weg zu gehen. Menschen die nicht taub bzw schwerhörig sind, sollten das Buch lesen um einen Eindruck zu bekommen, wie es ist taub zu sein. Für Angehörige einer betroffenen Person, würde ich das Buch als Pflichtlektüre empfehlen.
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am 1. September 2017
Einfühlsam, spannend und realistisch geschrieben. Ich kann diese Buch allen Menschen empfehlen, die Sinn für wahrheitsgemäße Berichterstattung und Sinn für das Meistern schwieriger Lebenslagen haben. Erstaunlich, mit welchem Enthusiasmus die Eltern und auch deren Tochter das Leben in den Griff bekommen und das Beste daraus gestalten.
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„Erleben ist immer schwer, mit Worten nachzubilden…“ Fiona Bollag hat es trotzdem versucht, uns mit ihren Geschichten an einer fremden Welt teilhaben zu lassen. Taub kaum sie zur Welt und wusste bis zu ihrem 16. Altersjahr nicht, wie Musik klingt, Papier raschelt und Winde säuseln. Zwar lernte sie sprechen und andere Menschen verstehen, trat aber erst so richtig in die Welt der Hörenden, als sie sich ein neu entwickeltes Implantat einsetzen liess. Heute, mit 23 Jahren schaut sie auf die aussergewöhnlichen Spuren ihres jungen Lebens ausserhalb der Normen zurück. Ein Bericht, der vielen der gut 300'000 gehörlosen Menschen im deutschsprachigen Raum Mut macht und uns Hörende an Wesentliches im Leben erinnert.

Meine Tochter konnte zwar hören, war aber so schwer behindert, dass sie weder sprechen, noch laufen lernte. Und trotzdem fand ich die Frage immer eigentümlich, ob es nicht schlimm sei, mit dem eigenen Kind nicht kommunizieren zu können. Ich konnte vieles mit Olivia nicht machen, das andere Väter mit ihren Töchtern unternehmen. Doch keine Sekunde lang hatte ich das Gefühl, ich könnte mit ihr nicht kommunizieren. Erleben ist immer schwer, mit Worten nachzubilden. Wenn Fiona Bollag unter ihrer Behinderung leidet, leidet sie vor allem daran, vom ganz normalen Leben ausgeschlossen zu sein. Auch wenn mich das Zusammenleben mit meiner Tochter am Begriff der Normalität zweifeln liess, verstehe ich den Wunsch der Autorin. Dazugehören, nicht auf besondere Rücksichtsnahme angewiesen sein, eingeladen und um Rat gefragt werden, keine Sondertherapien, Sonderschulen, Sonderferien, Sonderbehandlungen, Sonderprüfungen, Sonderfreundschaften und Sonderfahrzeuge. Einfach aus dem wählen können, was uns umgibt.

Wenn ich das Buch einer Autorin bewerten soll, die keine Sonderbewertungen mehr will, möchte ich vor allem die Frage beantworten, ob mir ihre Geschichte gefallen hat. Ja, sie gefiel mir, berührte mich, weckte eigene Erinnerungen, Ängste und Hoffnungen. Ja, Fiona Bollag zeichnet Bilder, von denen wir alle träumen. Bilder liebender Eltern, umsorgender Geschwister, verständnisvoller Freunde, geduldiger Lehrer und begehrender Gesten. Ihre Fragen sind die Fragen aller. Wo ist mein Platz in dieser Welt? Wer liebt mich? Wer bin ich? Wer ist der andere? Weshalb bin ich hier und wohin werde ich gehen?

Bei der formalen Ausgestaltung ihrer Geschichte liess sich die Autorin von Peter Hummel, Chefreporter beim Frauenmagazin Glamour und von Angela Kuepper beraten. Ohne deren Beiträge genau zu kennen, hätte die Geschichte von Fiona Bollag auch so erzählt werden können, dass sie mich noch mehr fesseln würde. Die ersten Kindheitsjahre in der Ich-Form zu erzählen, gehört in der Literatur zu den schwierigsten Aufgaben überhaupt. Und doch gibt es genügend Meisterwerke, von denen man einige bewährte Regeln und Kunstgriffe übernehmen könnte. Sind sie den Beratern nicht bekannt oder mischten sie sich nicht ein, weil auch sie nicht von Sonderbehandlungen loskommen? Und was mache ich jetzt? Schaue ich über konzeptionelle Schwächen hinweg, weil das Buch wichtig und eine grosse Leistung ist? Ja, ich gebe der Geschichte von Fiona Bollag fünf Sterne, damit ihr möglichst viele zuhören. Denn sich beim Kaufentscheid von Bewertungen anderen Menschen beeinflussen zu lassen, gehört auch zur Normalität.

Mein Fazit: Erst wenn uns etwas fehlt oder abhanden kommt, können wir den Verlust erahnen. Fiona Bollag erzählt die Geschichte vom Wunsch, zu den Normalen zu gehören und was es heisst, wenn eine Behinderung die Erfüllung dieses Wunsches erschwert. Ob die professionellen Geschichtenerzähler, die sie dabei unterstützten, ihr ganzes Wissen nicht einbringen konnten oder wollten, wissen nur sie selber. Das Buch berührte, ohne je in Rührseligkeit abzudriften. Eine grosse Qualität.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. März 2011
Ein sehr schönes Buch über Fiona, gehörlos geboren.

In diesem Buch erzählt Fiona ihre Geschichte. Wie ihre Eltern sich kennen und lieben lernten. Wie ihre Geschwister zur Welt kamen. Wie dann Fiona auf die Welt kam, drei Monate zu früh, sich aber ins Leben kämpfte. Und trotzdem schon früh der Verdacht, da stimmt etwas nicht. Ende des ersten Lebensjahren dann die Diagnose: "Sie hört nichts."

Anschaulich, emotional berührend und auch für Laien gut verständlich, erzählt Fiona, wie sie älter wurde, wie sie und ihre Familie gelernt haben, mit dem Hörschaden umzugehen.

Und letztlich der technische Fortschritt, der Fiona die Versorgung mit einem Cochlear-Implantat brachte - ein großer Schritt in die Welt der Hörenden.

Fionas Geschichte im Buch endet als junge selbstbewusste Erwachsene, am Anfang ihres Berufslebens.
Es folgt ein umfangreicher Anhang, der ausführlich und gut verständlich zahlreiche Fragen zum Thema Hörschädigung, Hörhilfen, CI-Versorgung, Sprach- und Sprechtherapie, Gebärdensprache, etc. beantwortet.

Ich, die ich beruflich mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen arbeite, fand mich schnell in das Buch ein, es lässt sich gut lesen, und ich fand es sehr interessant, all die Erlebnisse eines Hörgeschädigten zu lesen. Empfindungen, die jüngere so noch nicht ausdrücken können.
Doch auch Lesern, die mit Hörschädigungen bisher nichts zu tun hatten, kann ich dieses Buch empfehlen. Sehr unterhaltsam und interessant!
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am 17. September 2010
Das Buch ist sehr zu empfehlen, da es sehr berüht.
Fiona Bollag schildert ihre Probleme und auch ihre Gefühle sehr genau.
Am Ende des Buches befinden sich auch Fragen, zum Thema die beantwortet werden.
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am 3. März 2012
Sehr gut geschriebenes Buch. Lese es gerade. Man erfährt viel wie sich Gehörlose fühlen, wenn sie durch ein CI plötzlich Hören lernen müssen.
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am 10. November 2009
das buch hatte ich zum geburtstag geschenk bekommen, um zu lesen wie andere ergeht, die ebenso wie ich schwerhörig bzw ci-trägerIn sind.
allerdings muss ich sagen, dass das buch stellenweise bzw. einige seiten lang langatmig ist, wie meine vorgängerInnen schon beschrieben hatte.
auch ich bin "regulär" unter hörende aufgewachsen und besuchte gar hörende schulen und hatte so auf meine art schwierigkeiten zu meistern, wie viele andere hörgeschädigte - ob schwerhörig oder gehörlos.
so habe ich mir dementsprechend mehr von dem buch gewünscht / erwartet.
des weiteren stimme ich einer leserin zu dass in fast jeden 2 seiten "ich fiona" vokam, was einem langsam nervte.
aber sei drum, geschmacklich ist es zu glück unterschiedlich - vielleicht gefällt das buch ja jemand anderem. meins habe ich weiter verschenkt, sonst wäre im müll gelandet.

vielleicht gibt ja unter bücher besseres - alle habe ich ja nicht gelesen.
demnächst lese ich mal das buch: "Im Rhythmus der Stille: Wie ich mir die Welt der Hörenden eroberte "
;-)
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am 31. August 2008
Ich fand das Buch von Fina Bollag sehr gelungen. Vorallem die Eindrücke, die sie zwischen den verschiedenen Welten der Hörenden und Gehörlosen wahr nimmt, beschreibt sie besonders gut. Ich kann es mir zwar nicht vorstellen, wie es ist, nichts zu hören, dennoch denke ich, dass ich mich durch ihre Schilderungen ein wenig mehr in ihre Lage hineinversetzten kann. Besonders betroffen hat mich das Verhalten der "Freunde" Fionas. Sie haben ihr von einem Treffen auf das Andere die Freundschaft gekündigt. Die "Freunde" meinten, die Autorin nütze ihre Behinderung aus, um eine bessere Stellung in der Gesellschaft zu haben. Die Ich-Erzählerin hat das sehr verletzt. Ich kann mir vorstellen, dass die Zeilen im Buch auch ein wenig Rache für das angetane Leid sein sollen. Die Erklärung einzelner Fachbegriffe und Methoden, die am Ende des Buches in Form eines Interviews aufgelistet sind finde ich sehr gut. So können auch Laien ein wenig mehr von der Thematik erfahren, da sie leicht verständlich erklärt wird. Fiona Bollags "Das Mädchen, das aus der Stille kam" ist meiner Meinung nach also für Jung und Alt empfehlenswert.
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am 4. Januar 2007
Ich bin selbst hörgeschädigt und trage genau wie Fiona ein CI. Aus diesem Grund kaufte ich kurz vor Weihnachten dieses Buch - ich hätte es besser gelassen. Langatmig, künstlich dramatisierend, Details nennend, die niemanden interessieren (etwa, wie sich ihre Eltern kennenlernten und das noch im "genauen" Wortlaut)... SCHRECKLICH! Besonders das alle 2 Seiten vorkommende "Ich, Fiona..." schoss den Vogel ab.

Anstatt seitenlang zu erzählen, wie sich ihre Eltern fanden, was sie für Menschen sind, etc. hätte es bei der "CI-Schilderung" ein wenig mehr sein dürfen.

Es zeigt sich einmal mehr, dass man anfang 20 sicherlich noch kein ganzes Buch mit seiner Biographie füllen kann - sei die Lebensgeschichte ansich noch so dramatisch.

Hut ab, vor jedem, der sich mit einer Hörbehinderung durchs Leben kämpft, es ist wahrlich nicht immer einfach. Nur verstehe ich Fiona nicht, was sie bewogen hat, dieses Buch zu verfassen. Wollte sie anderen Hörgeschädigten tatsächlich damit Mut machen, oder ging es ihr doch nur darum, im Mittelpunkt zu stehen? Sie sagt im Buch ja selbst, dass es ihr Spaß macht, eben dieses zu tun. Geld spülte ihr dieses Projekt sicherlich auch zur Genüge in die Kassen...

Wie gesagt, als Betroffene war ich einfach nur erschüttert von diesem Buch. Ich ärgere mich heute noch, es überhaupt gekauft zu haben. Absolut NICHT empfehlenswert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wenn es null Sterne gäbe, würde ich sie hier verteilen.
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am 20. August 2014
Sehr interessant sich in die Situation einer gehörlosen Person zu versetzen. Es wurden Dinge beschrieben, über die man sich keine Gedanken Macht, da sie einem nicht auffallen. Seither fallen mir erst Menschen auf, die in ihrem Leben andere Hürden zu überwinden haben, Hürden von denen ich nie gedacht habe das sie welche wären!
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