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am 4. Juli 2004
Dieses Buch beschreibt eindrucksvoll die Lebensgeschichte der gehörlosen Bonnie Poitras Tucker. Im Alter von zwei Jahren wurde bei Ihr Gehörlosigkeit festgestellt. Sie wächst jedoch ohne Gebärdensprache auf, stattdessen lernt sie Lippenlesen und die Lautsprache und perfektioniert diese Fertigkeiten so weit, das es ihrer Umwelt oft gar nicht auffällt, das sie taub ist.
Immer wieder trifft sie auf Hindernisse in der Welt der Hörenden, jedoch zieht sie sich nie zurück oder "flüchtet" in die Welt der Gehörlosen. Sie lehnt es ab, an eine Schule und Universität nur für gehörlose Menschen zu gehen. Mit viel Kraft und Mut, manchmal auch mit kleinen Bluffs oder der Hilfe der Technik, schafft sie es, ihren Platz in der Welt der Hörenden zu finden, sie baut eine Familie auf und wird eine erfolgreiche, anerkannte Jura-Professorin.
[...]
Bonnie Tucker ist es gelungen ihre Lebensgeschichte in ein lebensnahes, faszinierendes Buch "zu packen". Sie möchte kein Mitleid, sondern anderen gehörlosen Menschen Mut machen. Sie zeigt das Gehörlosigkeit zu einem Leben gehören kann, ohne es zu bestimmen. Ohne in Klischees oder Sentimentalität abzugleiten, schaffte sie es ihren Lebensweg mit seinen Höhen und Tiefen niederzuschreiben und so diese lesenswerte Biographie zu veröffentlichen.
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am 28. März 2006
Die gehörlose Bonnie Poitras beherrscht das Lippenlesen so perfekt, daß kaum jemand etwas von ihrer Taubheit merkt. Sie meistert ihren Alltag, aber die Schilderung der Schwierigkeiten, die sie trotz allem hat, ist beklemmend.

Das Buch gibt einen Einblick in die Welt einer Frau, die eines wichtigen Sinnes beraubt ist. Taubheit trennt von den Menschen - diese Aussage wird auf bedrückende Weise bestätigt. Schade, daß Bonnie Poitras keinen besseren Mann gefunden hat...

Sehr gut fand ich auch den Hinweis, daß jemand, dessen Stimmbänder funktionieren, nicht "taubstumm" ist, da dieses Unwort leider immer noch in Gebrauch ist.

Die Klage darüber, daß die Welt so auf das für Gehörlose unbenutzbare Telefon fixiert ist (noch dazu erfunden von Alexander Graham Bell, einem Gehörlosenlehrer, der mit einer tauben Frau verheiratet war), ist nicht mehr ganz aktuell, immerhin gibt es heute SMS.

Ja, der ständige Hinweis, daß ein Bart oder Akzent das Lippenlesen behindert, beginnt wirklich irgendwann zu nerven, beim zehnten Mal hat es hoffentlich jeder kapiert. Doch das ist eine Kleinigkeit.

Unverständlich ist mir aber die Kritik, das Buch vermittle ein falsches Bild von der Gehörlosenwelt! Die Autorin erhebt gar nicht den Anspruch, über Gehörlose und ihre Welt im allgemeinen zu berichten, sondern schildert nur ihr eigenes Leben.
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am 12. November 2001
Dieses Buch beschreibt eindrucksvoll die Lebensgeschichte der gehörlosen Bonnie Poitras Tucker.
Im Alter von zwei Jahren wurde bei Ihr Gehörlosigkeit festgestellt. Sie lebt allerdings ohne Gebärdensprache auf.
Dennoch gelingt es ihr - so unglaublich es auch klingen mag - ihre Gehörlosigkeit weitestgehend zu verbergen.
Letztendlich schafft sie es sogar, als erfolgreiche Jura-Professorin Karriere zu machen.
Ein sehr faszinierendes Buch und eine sehr faszinierende Geschichte.
...zeigt sie doch mal wieder, was man alles erreichen kann - wenn man nur genug Mut und Willen dazu aufbringt!
Im Leben ist einfach nichts unmöglich!
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am 4. Oktober 2005
Ich habe mir das Buch gekauft, weil es mir durch Zufall in die Hände gefallen ist.. und ich habe es nicht bereut.
Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, nichts zu hören.. und ich finde, dass die Autorin einem auf charmante Art und Weise vor Augen führt, wie selbstverständlich viele Dinge für uns sind.. weil wir sie hören können.
Sicherlich ist ein Mensch wie sie die Ausnahme, der trotz seiner Gehörlosigkeit seinen Weg ohne zu Zögern geht.. aber es ist schön, dass es diese Ausnahmen gibt.
Außerdem liest sich das Buch aufgrund des Schreibstils sehr flott durch, so dass man sich nicht durchquälen muß.
Für alle, die gerne Mal Ihren Horizont ein wenig erweitern, grad auch Erfahrungen betreffend, die man selbst nicht gemacht hat, ist es auf jeden Fall lesenswert.
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am 10. November 2009
Ein Leben in der Stille
'Es heißt, Speck in der Pfanne brutzelt. Klingt das wie eine Reihe winziger Knalle - puff, puff, puff? Wie klingt ein Knallgeräusch? Auch Wackelpudding macht ein Geräusch? Ist denn nichts geräuschlos?' Wie kann man einem gehörlosen Menschen mit Worten, die für ihn Sinn haben, Geräusche erklären? Diese Fragen stellt Bonnie Poitras Tucker in ihrer Autobiographie "Der Klang vom fallenden Schnee - Leben ohne zu hören" (Scherz-Verlag, Originalausgabe:1995 USA, Deutsche Erstauflage 1999, nur noch gebraucht erhältlich). Die Autorin beschreibt in dem Buch, wie sie im vergangenen Jahrhundert mit den besonderen Schwierigkeiten einer Gehörlosen ihr Leben in den USA gemeistert hat.

Bonnie ist von Geburt an taub. Sie lernt jedoch sprechen und Lippenlesen und hält das zunächst für die normale Kommunikationsform. Ihre Eltern kommen überein, dass sie nur eine Chance auf ein normales Leben hat, wenn sie die Taubheit, so weit es geht, verschweigen. So besucht Bonnie die Regelschule, aber sie fühlt sich ausgeschlossen. Während andere Kinder miteinander spielen, verschlingt Bonnie Bücher, die ihr das Tor zur Welt der Hörenden öffnen. Bonnie ist sehr begabt und ehrgeizig und so gelingt es ihr mit einigen Tricks und Bluffs einen Studienplatz an einem College zu bekommen. Es ist zu der Zeit durchaus nicht selbstverständlich als gehörlose Frau an einer normalen Uni zu studieren.
Durch die Heirat mit Bob Tucker befestigt Bonnie die Brücke zwischen sich und den Hörenden. Sie bekommt drei Kinder und kompensiert ihre Taubheit mit Einfallsreichtum und Engagement. Als ihre Ehe jedoch nach siebzehn Jahren scheitert, fällt sie in eine tiefe Depression. "Wenn man ganz unten ist, bleibt nur noch der Weg nach oben." schreibt Bonnie und erzählt nun, wie sie diesen Weg in ihr 'drittes Leben' auf bemerkenswerte Weise bewältigt.

Die Autorin wurde 1939 in New York City geboren und lebt heute in Arizona und Colorado. Ihre Autobiographie veröffentlichte sie im Alter von 56 Jahren. Sie schrieb daneben keine weiteren Bücher.
Die Lebensgeschichte von Bonnie ist unterhaltsam und leicht verständlich geschrieben. Sie unterteilt sie in drei 'Leben': Kindheit und Studienzeit, Ehefrau und Mutter und die Zeit nach der Scheidung. Jedes Kapitel enthält einen Anhang, in dem Bonnie ihre 'Gefühle in der Stille' beschreibt. Hier geht es mal um Ernstes, mal um Amüsantes wie z.B. um ihre Angst vor Dunkelheit, da sie im Dunkeln nicht nur taub, sondern auch blind ist oder sie schildert, wie sie einmal einen ganzen Raum saugt, bevor sie merkt, dass der Staubsauger gar nicht eingestöpselt ist. Somit bringt das Buch einen mal zum Schmunzeln und mal zum Nachdenken.

Das Buch ist aus historischer Sicht interessant, denn es wird deutlich, dass in den USA bis in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts die gesellschaftliche Situation gehörloser Menschen von offener Ausgrenzung geprägt war. Erst 1990 wurde ein Gesetz («Americans with Disabilities Act» - ADA) verabschiedet, das die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen stark verbesserte. Im Zuge dessen wurde z. B. ein vierundzwanzigstündiger Telefonservice für hör- und sprachbehinderte Menschen eingerichtet. In der BRD sind seit 1994 die Rechte von behinderten Menschen fester Bestandteil des Grundgesetzes und somit gehören einige Probleme von Bonnie der Vergangenheit an.

Dem Leser sollte klar sein, dass Bonnie sicherlich keine typische Repräsentantin von Gehörlosen ist. Da sie mit einer außergewöhnlichen Intelligenz und einem sehr starken Willen gesegnet ist, könnte sie von anderen Hörbehinderten eher als nie zu erreichende 'Superfrau' angesehen werden. Befremdlich für Menschen, die in einer Gehörlosenkultur leben, muss Bonnies Distanziertheit gegenüber anderen Gehörlosen oder deren Organisationen und die völlige Ablehnung der Gebärdensprache erscheinen.

Abgesehen davon ist die Autobiographie von Bonnie Poitras Tucker ein beeindruckendes Buch und kann Heilpädagogen eine wertvolle Hilfe sein, um sensibel zu werden für die Unwegsamkeiten, mit denen Gehörlose auch in unserer hochtechnisierten Welt leben müssen. Die Autorin versteht es den Leser in ihre stille Welt mitzunehmen, um ihm die ganze Dimension einer Hörbehinderung zu vermitteln. Es wird klar, dass es nicht nur darum geht keine Musik oder kein Vogelgezwitscher hören zu können, sondern um das elementare Bedürfnis nach Interaktion. Selbst eine außerordentlich begabte Person wie Bonnie wird niemals in der Lage sein sich problemlos an Diskussionen mit mehreren Personen zu beteiligen. Taubheit bedeutet somit immer ein gewisses Maß an Isolation. Oder wie Bonnie schreibt: 'Taubheit schneidet einen von den Menschen ab.' Daneben wird deutlich, dass oft erst die Umwelt durch Acht- und Gedankenlosigkeit die Behinderung schafft.
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am 22. Januar 2001
Das Buch ist einfach super! Man kann sich gut in die Welt der Gehörlosen herein versetzen. Schon am Anfang des Buches achtet man gezielt auf Klänge und empfindet die Stille neu. Da am Anfang schon die Frage gestellt wird, wie sich z.B. rauschen oder knallen anhört. Man überlegt und kann es gar nicht beschreiben, ohne andere Geräusche wie laut oder leise zu nennen. Es macht Spass dieses Buch zu lesen und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen!!!
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am 29. Januar 2007
Bonnie Poitras Tuckers Biographie ist ein Mutmachbuch für alle, die anders sind. Zwar ist sie keine typische Gehörlose,da sie ihr Leben in der Welt der Hörenden meistert. Dennoch unterstützt diese Geschichte alle Menschen, die "anders" sind, bzw. insbesondere ein Handicap gegenüber den "Normalen" haben, ihren Weg unbeirrbar zu gehen, und an ihre Fähigkeiten zu glauben. Auch allen Eltern, die Kinder haben, die ein Handicap haben, empfehle ich dieses Buch sehr. Wie oft müssen sich behinderte Menschen anhören, dass man ihnen Leistungen, die sie gerne erbringen möchten, nicht zutraut. Bonnies Geschichte ist ein Appell an die "Nichtbehinderten", "Behinderte" Menschen zu unterstützen, und insbesondere an ihre Fähigkeiten zu glauben, sowie man auch an die Fähigkeiten von Nichtbehinderten glaubt.

Auch wenn Bonnie mit Hilfe ihres Willens viele berufliche Ziele erreicht; es bleibt ein bitterer Wermutstropfen, da sie privat eine große Enttäuschung hinnehmen muss.
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am 5. Mai 2007
Eine lebendig geschriebene und beklemmende Autobiographie, die durch viele Anekdoten eine Vorstellung davon vermittelt, wie es ist, taub zu sein bzw. was es bedeutet, eine Behinderung zu haben.

Man liest von Missverständnissen - z.B. als Bonnie, ohne dass sie es merkt, die Hupe herunterdrückt und jemand sie dafür ausschimpft -, von der Erfahrung, von den Anderen als eine belastung wahrgenommen zu werden (aus diesem Grund verlässt sie ihr Mann), von Intoleranz, als man sie am Colege nicht aufnehmen will, nachdem man von ihrer Taubheit erfahren hat, und nicht zuletzt davon, wie sehr einen Taubheit von den Menschen abtrennt. Pointiert schreibt Bonnie Poitras: "Während Blindheit einen von den Dingen abschneidet, schneidet Taubheit einen von den Menschen ab." Von der Mühe, die es macht, dennoch an einem Leben unter Menschen teilzuhaben, handelt dieses Buch.

Es stimmt, Bonnie schafft es trotz aller Hindernisse, sich ein Leben aufzubauen, aber (ähnlich wie bei der blinden Manon Liedermann) merkt man beim Lesen, dass noch einiges im Argen liegt. Bonnie ist wohl noch nicht mit sich und ihrer Behinderung im Reinen. Das trägt zu der Beklemmung bei, die beim Lesen immer spürbar ist. In einem Forum für Gehörlose meinte jemand über Bonnie Poitras, sie sei vielleicht auch ein Mensch, der solche Probleme anziehe; d.h., es gibt wohl auch andere, positivere lebensentwürfe tauber Menschen ...

In die eigentliche Geschichte eingestreut sind zum Teil interessante Reflexionen über das Hören und über Bonnies fehlende erfahrung in dem Bereich, kombiniert mit weiteren anekdoten. Häufig stellt sie sich Fragen nach Klängen, etwa wie ihre Stimme oder wie ein Knallgeräusch klingt oder wie es sich wohl anhört, wenn der Ozean "tost". Es ist verständlich, dass sie diese Fragen stellt - mich würde natürlich auch interessieren, wie Farben aussehen o.Ä. -, doch solche frageorgien haben auf mich sehr grell und hektisch gewirkt und ich fand es sogar etwas nervig, zumal man so etwas einfach nicht erklären kann.

Im Ganzen ist es ein lesenswertes Buch: Es ist flüssig und anschaulich geschrieben, lediglich die teils etwas langatmig geratenen Reflexionen hemmen den Lesefluss etwas. Daher einen Stern abzug.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. November 2011
In "Der Klang von fallendem Schnee" erzählt die Autorin Bonnie Poitras Tucker von ihrem Leben und ihren Erfahrungen als gehörlose Frau.

Inhalt vom Klappentext:
Die Welt ist voller Rätsel für Bonnie Tucker. Immer wenn ihre Mutter die Tür öffnet, steht ein Besucher davor. Wenn sie selbst die Tür aufmacht, ist niemand da. Hat ihre Mutter Zauberkräfte? Nein, ihre Mutter hört nur die Türglocke - Bonnie dagegen ist taub.
Eine beeindruckende Lebensgeschichte, die in eine lautlose Welt der absoluten Stille führt.

Mir hat dieses interessante Buch sehr gut gefallen. Ich selber arbeite täglich mit hörgeschädigten Grundschulkindern, aber die Schilderungen dieser erwachsenen gehörlosen Frau über ein selbständiges und beruflich erfolgreiches Leben unter Hörenden in vollkommener Stille haben mich sehr beeindruckt.
In 23 Kapiteln erzählt Bonnie Poitras Tucker chronologisch aus ihrem Leben. Jedem Kapitel schließen sich Erfahrungen und Erlebnisse der Stille an, betitelt mit "Das Gefühl der Stille".

Ein tolles Buch, das einen guten Einblick in das Erleben vollständger Gehörlosigkeit gibt, die Andersgestaltigkeit sozialer Beziehungen, Schwierigkeiten in der Kontaktaufnahme, die Erziehung kleiner Kinder etc. Wobei dazu gesagt werden muss, dass die Autorin insbesondere mit ihren überdurchschnittlich gut ausgeprägten Fähigkeiten, von den Lippen abzusehen, eine Ausnahme ist und ein bemerkenswert unabhängiges Leben in der Welt der Hörenden führen kann.

Mir hat das Buch gut gefallen, vier Sterne von mir.
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am 15. September 1999
Autobiografischer Bericht einer tauben Juraprofessorin, die sich in der Welt der Hörenden fast ganz zu Hause fühlt. Sie hat niemals die Gebärdensprache, dafür aber das Sprechen selbst, gelernt. Sie besuchte trotz Widerstände "normale" Schulen und studierte schließlich Jura. Selbst ihre Kinder vergessen manchmal, dass Bonnie die Welt der Töne verschlossen ist und dass für sie das Lippenlesen, die Laute ersetzt. Deshalb gibt es für sie auch nichts Schlimmeres als die Dunkelheit, in der die Lippen ihres Gegenübers verschwinden und sie keine Möglichkeit mehr zur Kommunikation hat. Die meisten Probleme aber lassen sich mit Hilfe der Technik lösen, so z. B. das Telefonieren. Dagegen sind die Vorurteile, gegenüber Taubstummen immer noch riesengroß. So ist Bonnie, die ihr Taubsein akzeptiert, trotzdem ständig bemüht, es nicht publik zu machen. Bereits als Kind hat sie sich für die Welt der Hörenden entschieden und so hadert sie nicht mit ihrem Schicksal sondern lebt ihr Leben mit wenigen Einschränkungen wie eine Hörende. Dafür arbeitet sie hart und ab und zu auch mit kleinen Tricks und Bluffs. Selbst als ihr Mann sie wegen ihrer Taubheit verlässt, schafft sie es aus dieser Krise gestärkt hervorzugehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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