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am 12. April 2001
Philipp Vandenberg, bekannt durch histroische Kriminalromane, aber auch durch Sachbücher erster Güte, ist ein anschauliches Sachbuch gelungen, das Rom und die politischen Verhältnisse des ersten vorchristlichen Jahrhunderts auf beste Weise koloriert: Zunächst wird, aus der Sicht des Julius Caesar, dessen Aufstieg im cursus honorum der Polithierarchie im antiken Rom geschildert. Selbst dieses, an sich trockene, Thema wird dem Leser lebendig und farbig geschildert, sodass dieser ohne langwierige Erklärungen über politische Verhältnisse und Machtgewichtungen den Überblick behält. Nach den Iden des März 44 v. Chr bilden Kleopatra und Marc Anton den roten Faden dieses "Sachromans" und bis zum tragischen Tod der Ptolemäerin büßt Vandenbergs Werk nichts von seiner erzählerischen Kraft ein. Nicht nur dass der Leser nach Beendigung des Romans ein äußerst genaues Bild über die Lebensverhältnisse im alten Rom erhalten hat, er kann ebenso behaupten einen Blick in den Charakter der Hauptpersonen, sprich Caesar, Kleopatra und Marc Anton und deren politische und persönliche Aktionsweisen und Motive bekommen zu haben. Fazit: Ein Buch von sachlicher Präzision und auch erzählerischer Kraft, das nicht nur Einsteigern in das vielfältige Thema der "letzten Tage der römischen Republik" empfohlen sei, auch informierte Leser, die die Thematik aus anderen Werken kennen, werden ihre Freude an dem Roman haben
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am 25. November 2003
In der Schule hätte der Prüflung wohl ein "Setzen, 6!" zu hören bekommen - denn der Titel selber spiegelt nicht das wieder, was das Buch selber ausmacht - ein äußerst spannender Bilderbogen der Zeit zwischen 70 - 30 v.Chr., eben die Zeit, in der einer der genialsten Politiker, Feldherren, Staatsmänner und nicht zu letzt Despoten gelebt und gewirkt hat. Gaius Julius "Cäsar", aus dem uarlten Geschlecht der Julier, hat sich mit List, Tücke und auch gehöriger Menschenverachtung an die Spitze Roms gekämpft - und das Kapitel Kleopatra ist nur ein kleiner Ausschnitt des Lebens dieser schillernden, faszinierenden Person, die wie kein anderer die römische Welt geprägt und beeinflusst hat.
Vandenberg versteht es gekonnt, die historischen Fäden aufzunehmen, verständlich und eingängig darzulegen und die Geschichte in seine eigenen Worte zu packen, ergänzt durch Zitate und Textpassagen historischer Wegbegleiter Cäsars (allen voran Marcus Tullius Cicero) und natürlich Plutarch, der, wenn auch ca 70 Jahre später sich als ergiebige Quelle erweist.
Das Buch müsste eigentlich heißen "Cäsar - oder der Totengräber der Republik"... wobei der Titel nicht Programm sein sollte.
Fazit - absolut empfehlenswert, spannend, historisch korrekt und als Nachhilfestunde für gestresste Latein-Studenten und Gymnasiasten erste Wahl. Viel Wissen kompakt!
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am 5. Januar 2013
Mit <degustibus non est disputandum> meine ich, dass ich gar nichts gegen Rezensionen habe, die nicht meiner Meinung entsprechen.
Tatsächlich liegt hier kein Roman (und schon gar kein Liebesroman) vor, sondern vielmehr ein Sachbuch das mehr oder weniger in Form eines Romans geschrieben ist. Man kann das Buch durchaus als trockenen Bericht bezeichnen. Aber nicht als schwierig zu lesen und schon gar nicht als langweilig !
Es ist präzis und schnörkellos geschrieben, historisch korrekt und enthält eine riesige Fülle von Informationen über die Zeit von den Anfängen Cäsars bis zum Tod von Antonius und Kleopatra. Die Lektüre hat zudem mein Bild der beiden Protagonisten (und jenes von Antonius und Octavian) revidiert und ernüchtert.
Ich das Buch "atemlos" in beinahe einem Durchgang durchgelesen und ein wenig später mit der selben Begeisterung ein zweites Mal !
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. September 2006
Dieses Buch war nicht unbedingt mein Fall, da es mir eher wie ein Sachbuch vorkam und nicht wie ein Roman. Da ich vorher nichts über dies Buch wusste, war ich echt enttäuscht, dass es sich hier um einen trockenen und langweiligen "Bericht" über die Zeit 70-30 Jahre vor Christus handelte. Es ließ sich schwierig lesen und ich habe gar keinen Bezug zu diesem Buch bekommen.

Gut, die historische Korrektheit ist natürlich hervorragend und ich bekam sehr viele Informationen über diese Interessante Zeit und den wohl jedem bekannten Hauptpersonen Cäsar und Kleopatra. Trotzdem habe ich gemerkt, dass nur Tatsachen und Fakten nichts für mich sind. Ich lese lieber einen schönen (historischen) Roman mit liebenswürdigen Personen und einer schönen Liebesgeschichte. Zu den Sympathien der Personen kann ich nichts sagen, so tiefsinnig wurden sie nicht beschrieben.

Für Liebhaber historischer Romane, die nicht viel Wert auf das "Drumherum" legen, sondern sich nur für historisch korrekte Fakten interessieren ist es vielleicht ein gutes Buch. Mir hat es jedenfalls nicht so gut gefallen, die zwei Sterne gibt es für die dann doch interessanten Informationen, wo ich nicht abstreiten kann, dass die lesenswert waren.
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