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Kundenrezensionen

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am 9. Februar 2000
Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch den Anruf der Autorin bei 1-Live Domian, wo sie zum Thema "ein Unglück veränderte mein Leben" einen Beitrag brachte und zum Schluß die Buchveröffentlichung erwähnte. Dieses Buch wanderte innerhalb von 24std. von meinem Briefkasten in das Bücherregal, ich war einfach unfähig, es aus den Händen zu legen, jede Unterbrechung ärgerte mich, so fesselnd ist der Bericht über das Märtyrium der Silvia K. An manchen Stellen des Buches fragt man sich, warum die Autorin gerade so handelt, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sind. Es ist einfach ein Buch der Extra-Klasse, welches zum nachdenken über die Gesellschaft sowie das deutsche Strafsystem anregt! Glückwunsch an die Autorin, hoffentlich verläuft ihr weiteres Leben nach ihren Vorstellungen.
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am 18. April 2012
In ihrer Autobiographie beschreibt Silvia K. auf eindringlichste Art und Weise, wie sie in die Fänge von skrupellosen Sadisten gerät, welche sie über 15 Monate hinweg in einem Kellerverließ unter Verschluss halten, sie auf grausamste Art foltern und demütigen.
Nachdem in den letzten Jahren verstärkt Berichte über ähnliche Fälle (z.B. Fall Kampusch) publik wurden, entschloss ich mich zum Kauf dieses Buches.
Was mich dabei inhaltlich sehr positiv überraschte war, dass nicht nur Silvias 15-monatige Gefangenschaft im Vordergrund steht, sondern dass der Leser auch umfangreiche Einblicke in ihre Kindheit und Jugend erhält, welche bereits durch familiäre Probleme, Heimaufenthalte, sexueller Missbrauch und Orientierungslosigkeit geprägt war.
Dabei wird außerdem auch die fragwürdige Rolle der Medien nach Silvias Befreiung thematisiert, welche oftmals versuchten ihr Leid auszuschlachten, um aus ihrer Situation Profit zu gewinnen.
Erschreckend ist zudem der vermeintliche Teufelskreis, in dem sich Silvia unwillkürlich befindet, da sich Gewalt und Hilflosigkeit offenbar wie ein roter Faden durch ihr Leben ziehen und kaum ein Ausweg möglich ist.

Insgesamt ist der Tatsachenroman sehr gut zu lesen, wobei ich persönlich von den menschlichen Abgründen schockiert war, die sich im Ehepaar Seifert personifizierten.
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am 25. Januar 2005
Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, so ergriffen, oder besser gesagt, schockiert war ich über diesen Tatsachenbericht. Von Kindheit an ist das Leben dieser Frau beinahe ein einziges Schlamassel, teilweise verursacht durch ihre äußerst schwierige Persönlichkeit, teilweise durch ständige Unfälle. Und dann der tragische Höhepunkt der Folterungen durch ein sadistisches Ehepaar. Schlimm auch, dass die Poizei anfangs das alles nicht glaubte. Selbst mußte die Frau nach einem aussagekräftigen Beweis suchen (da kann man wirklich Angst vor der Polizei kriegen). Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre - das Martyrium geht noch weiter, mit prügelnden (Ehe)männern und Drogen.
Ich habe die Geschichte überhaupt nicht langatmig gefunden. Ebenso wie eine andere Rezensentin finde ich, dass man alles wissen muss, um zu verstehen, warum ein Mensch so handelt, und das resultiert nun mal aus seinem ganzen Leben. Ebenso ist wichtig, zu erfahren, wie es bei der Gerichtsverhandlung abläuft, damit man einen Einblick erhält, wie mit der Klägerin da verfahren wird. Und nicht zuletzt sollte man über die Sensationsgier der Presse erfahren, die das Leben der Frau breittritt und sogar Lügen verbreitet.
Mich würde interessieren, wie es der Frau heute geht.
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am 2. Oktober 2003
Ich wollte das Buch schon lange lesen, gestern habe ich es getan. Und es war viel mehr als ich erwartet habe. Bis 2 Uhr lag ich wach und habe gelesen, ich konnte nicht schlafen bevor ich nicht den Ausgang der Geschichte kannte. Eine unglaublich ehrliche und grausam echte Schilderung eines Lebens, das nur wenige Tage auf der Sonnenseite bereit hatte. Es ist unfassbar, wieviel Pech ein Mensch alleine haben kann und in diesem Buch -das fast durchweg fesselnd und an der Geschichte selbst ist- wird man gewollt oder ungewollt "Zeuge" eines Leidens, das sich in Worten kaum beschreiben lässt. Jeder sollte dieses Buch lesen, es macht betroffen.
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am 18. März 2003
Wieviel mag ein Mensch ertragen? Wo kann man hineinrutschen, wenn man es nicht will? Was kann einem zustossen? Viele schauerliche Geschichten weisen darauf hin, doch viele sind nur erdacht. Was Silvia K. hier mitmachte jedoch, ist die reine 15 Monate lange quälende Wahrheit eines Mädchens, das in die sadistischen Fänge eines Ehepaares gerät.
Sie beschreibt ihre Kindheit. Verschont sich selbst nicht mit Eigenkritik, ebensowenig wie das System, das um sie herum grösstenteils versagt hat.
Ihr Marterium wird breitgetreten und verleugnet... sie erspart sich nichts und weist den Leser auch auf ihre eigenen Fehler hin! Ich selbst hätte weinen mögen und jedenfalls wünsche ich der Autorin, dass sie es eines Tages schaffen wird, über dieses schreckliche Erlebnis hinwegzukommen! Alles Gute, Silvia K.!
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am 5. März 2004
... Mißbrauchs- und Leidensgeschichte von Silvia gibt es in dem Sinne glaub ich keines......... zumindest habe ich noch keines gelesen. Silvia wird ungeliebt geboren, wächst bei den Großeltern auf und landet schliesslich immer wieder im Heim, von wo sie immer wieder ausreisst. Nirgendswo geliebt, beschliessen sie und die Verwandten sie bei einer reichen Familie als Babysitterin unterzubringen. Und von da an beginnt ein richtiges Matyrium! Wenn man bei den Seiten angelangt ist, muss man jeden Mut zusammen nehmen um auch weiter zulesen. Ich habe mir die Schmerzen zu gut vorstellen können, die ihr zugefügt worden sind.
Letztendlich schafft sie sich doch noch zu befreien. Aber keiner glaubt ihr......... dieses Buch ist spitze und fesselt einen.
Wenn man echte Lebenserfahrungs und Leidensgeschichten mag, sollte man dieses nicht auslassen.
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am 5. September 2003
...ob es einen Nachfolger von diesem Buch gibt.
Ich habe selten so eine schonungslose Öffnung über sich selbst gelesen - und kann nur verständnislos den Kopf schütteln,wenn das Buch als zu "langatmig" beschrieben wird, oder es "überflüssig" befunden wird,das mehr über das Leben von Silvia geschrieben wurde,als denn über ihre Gefangenschaft.Ich persönlich finde es sehr gut,das sie auch ihr Leben danach geschildert hat - viel zu oft begegnen uns Menschen,deren Verhalten oder Lebensweisen wir nicht nachvollziehen können - doch dieses Buch verschafft einem einen kleinen Einblick wie es ggf. erst zu diesem oder jenem Verhalten gekommen sein kann.
Ich selber habe Ähnliches,wie das was in diesem Buch während der Gefangenschaft beschrieben wurde, in meiner Kindheit durchgemacht - und kann sowohl den Titel, als auch den letzten Satz des Buches völlig unterschreiben - helfen muss man sich letztlich immer selbst - und mit einem Lachen lässt es sich viel besser leben !
Ich würde mich sehr freuen zu erfahren,wie sich Ihr Leben in den letzten Jahren entwickelt hat...
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am 5. April 2001
Beim Kauf dieses Buches war ich der Meinung, das die Gefangenschaft den Höhepunkt des tragischen Lebens von Silvia darstellt, was zum einen auch zutrifft. Doch zum anderen sind die nachfolgenden Jahre ebenso geprägt von Enttäuschungen und Verletzungen, meistens seelischer Natur. Silvia kommt von einer gescheiterten Beziehung in eine andere, zum Schluß landet sie in der Drogensucht. Dieses Buch weckt in einem die Frage, wieviel ein mensch ertragen kann, und man verneigt sich innerlich vor der Kraft, die diese Frau wohl in unermeßlichem Maße zu haben scheint. Es gibt wohl keine Klippe des Lebens, die sie nicht bestiegen hat.
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am 5. Februar 2008
Ich kann mich den positiven Rezensionen hier nicht anschließen. Eins vorab: Ich finde es absolut grausam, was Silvia K. passiert ist. Meine Kritik bezieht sich in erster Linie auf die Art und Weise, wie das Buch geschrieben ist. Ich habe schon mehrere Bücher solcher Art gelesen, allerdings in einem wesentlich besseren Schreibstil.

Zunächst beschreibt Sylvia K. ihre Kindheit. Von der Mutter nicht gewollt, erzogen von den Großeltern war sie ein sehr schwieriges Kind. Mit neun Jahren wird sie sexuell missbraucht. Anschließend folgen Heimaufenthalte und der Umgang mit Menschen, die nicht der beste Umgang sind. Dann wird sie von einem Ehepaar entführt, das sie auf bestialische Art und Weise quält, die unvorstellbar ist. In Freiheit vertraut sie sich wieder einmal falschen Freunden und der Boulevard-Presse an. Danach folgt der Abstieg: Sie dreht Softpornos, wird drogenabhängig. Ich als Leserin habe nur noch den Kopf geschüttelt. Dass Silvia K. viel Leid erfahren hat, ist das eine, aber ständig von einer in die nächste Scheiße zu treten, ist das andere. Da frage ich mich ernsthaft, ob sie denn nie dazugelernt hat.

Der Schreibstil ist geprägt von einer Aneinanderreihung von Sätzen; Emotionen werden nicht beschrieben. In Nebensätzen werden ihre Selbstmordversuche erwähnt. Silvia K. schreibt so über ihre Qualen, als ginge sie zum Bäcker drei Brötchen kaufen. Für mich ist da Buch ein ganz schlechtes Beispiel einer Autobiografie. Jeder Fünftklässler kann wahrscheinlich besser schreiben. Ich frage mich, wer die Berater waren, die Silvia K. zu diesem Buch geraten haben. Das hätte man in jedem Fall besser machen müssen....

Das Buch heißt "...doch helfen musste ich mir selbst". Ich frage mich, wie sich die Autorin denn geholfen hat? M. E. hat sie sich überhaupt nicht geholfen, denn sonst würde sie nicht so einen Satz am Ende des Buches schreiben: "Es kommt wie es kommt, aber mit einem Lachen geht es sich leichter durch's leben". Ja sicher: Ich werde vergewaltigt, gequält, ausgenutzt, geschlagen und gedemütigt, aber mit einem Lachen auf den Lippen geht es besser. Sorry, aber so etwas kann man doch nicht ernst nehmen. Warum hat Silvia K. keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen?
Für mich wirkt das Buch wenig glaubhaft und authentisch. Wenn man Opfer von Verbrechen wird, erzählt man anders darüber und nicht so, als sei es das normalste der Welt.......
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am 22. Mai 2013
Das Buch ist leicht zu lesen, auch wenn die Geschichte eine schwere ist.
Schlimm finde ich, dass Silvia AN DAUERND auf irgend etwas oder irgend wen
"herein fällt". Gut das Sie "scheinbar" am Ende aufgewacht ist.
Ich möchte dieses Buch empfehlen!
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