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am 3. August 2017
Sehr interessant geschrieben ,spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich kann diese Buch bedenkenlos empfehlen ohne jegliche Einschränkung
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am 17. Juni 2017
Ein solches Buch würde heute niemand mehr schreiben. Ein solches Buch DÜRFTE heute niemand mehr schreiben. Und gerade deshalb ist dieses Buch so wichtig.

Es ist ein Klassiker aus den späten 1980ern, aber nie war dieses Buch so aktuell wie heute. Lesen Sie es und erfahren Sie mehr über den Islam, den Iran und dessen Kultur in einem Erfahrensbericht, der auf wahren Ereignissen beruht. Heute würde das, was die Autorin schreibt, als "r*ssistisch" oder "h*te speech" (* = a) klassifiziert werden. Vor 30 Jahren war es noch gestattet, wahrheitsgemäß zu berichten und Dinge beim Namen zu nennen. Die Autorin schildert unverschleiert (pun intended) die wahren Gegebenheiten und Eigenarten islamischer Kulturen, anstatt Dinge schönzureden oder zu verleugnen. Lesen Sie dieses Buch und sehen Sie die Realität ungefiltert - solange das Buch noch erhältlich ist!
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am 5. Januar 2017
Habe mir dieses Buch bestellt, da es mir des öfteren schon empfohlen wurde. Ich muss sagen, ich habe schon lange kein so tolles Buch mehr gelesen. Wenn man einmal damit angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Die Betty Mahmoody erzählt alles so identisch, als wäre man dabei. Man kann sich richtig in Ihre Geschichte rein versetzen. Bin wirklich froh, dass dieser Albtraum , den Sie und Ihre Tochter durchmachen mussten, gut ausgegangen ist. Klare Kaufempfehlung.
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am 8. Mai 2016
Dieses Buch ist tatsächlich zu meinem Lieblingsbuch geworden. Die "Story" ist zwar grauenvoll, aber so fesselnd und super geschrieben, dass ich es immer und immer wieder lesen möchte. Es liegt wie gesagt auch daran, dass es wirklich schön geschrieben ist, auch, wenn die Geschichte echt zermürbend ist. Frau Mahmoody reisst einen Zeile für Zeile mit, man leidet mit ihr und hofft mit ihr, nicht zuletzt, dass sie ihren eigentlich heiss geliebten Ehemann wieder zur Besinnung bringen kann, was ihr ja schmerzhafterweise bekanntlich nicht gelingt, so dass ihr nichts anderes übrig bleibt, als aus dem Iran in einer spektakulären, lebensgefährlichen Aktion zu fliehen, wenn sie denn mit ihrer Tochter in einer freien und Frauenfreundlichen Gesellschaft leben möchte.

Es ist Gefühlsmäßig sehr Mitreisend, und ich musste es manchmal weglegen und was anderes tun um nicht diese grauenvollen Zeilen den ganzen Tag im Kopf zu haben. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung die bereits durch Ihre Tochter schon geschrieben wurde, diese werde ich nach einem zwischen Buch sofort anfangen zu lesen.
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am 25. Februar 2017
Obwohl icht erst 12 war als ich dieses Buch gelesen hab fand icht es sehr interessant zu lesen wie den eigentlich eine Beziehung zwischen zwei so unterschiedlichen Personen ist (es muss ja nicht so sein wie bei Betty und moody)jedoch fand ich es auch sehr unterhaltend man sich für internationale bräuche u.s.w weiter interessiert. Es ist sehr spannend, man kann auch nicht voraussehen was passieren wird .ich würde es weiterempfehlen :)
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am 22. September 2013
weil das Buch einfach gut ist, darum habe ich diese Bewertung gewählt.
Dies habe ich auch in meinem Bekanntenkreis erläutert.
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am 12. März 2017
Ein tolles Buch welches über Jahre immer noch spannend und ergreifend ist und bei mir immer wieder Entsetzen auslöst. Unbedingt erst das Buch lesen und danach den Film sehen.
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am 5. Mai 2007
Ich tue mich schwer mit einer endgültigen Meinung zu diesem Buch, das übrigens besser, weil eindringlicher, als der Film ist, gleichzeitig aber auch rachsüchtiger. Was mir so schwer fällt, ist, dass es bei dieser Geschichte eigentlich zwei Ebenen gibt: Die Sachebene,das Inhaltliche, bei dem ich ganz auf Bettys Seite bin, und eine weniger sachliche, mehr subjektive Ebene, die ich nicht ohne weiteres schlucken kann. Anders gesagt, das Hauptthema, die eigentliche Geschichte, die ich glaubwürdig finde, und ein zweites Thema, nämlich wie zurückgeblieben die Iraner doch seien. Lehnt man das Buch ab, scheint man auch den (richtigen) Kern abzulehnen, stimmt man dem Buch zu, nimmt man automatisch die ausgeprägt negativen Schilderungen von Land und Leuten, um nicht zu sagen die Ausfälligkeiten, in Kauf.

Die Geschichte ist ja allgemein bekannt, dennoch der Vollständigkeit halber: Die Amerikanerin Betty ist mit dem iranischen Arzt Bozorg Mahmoody verheiratet. Während der islamischen Revolution zeigt der vorher so verwestlicht scheinende Moody (wie er in den USA genannt wurde) offen Sympathien für die Mullahs und beteiligt sich an antiamerikanischer Agitation. Betty empfindet das als persönlichen Angriff, durch Moodys Bekenntnis kriselt es in ihrer Ehe. Betty meint dazu, das Wort Scheidung habe in dieser Zeit "dicht unter der Oberfläche" gelegen. Dann kommt die Tochter Mahtab zur Welt, die Betty eigentlich lieber Maryam genannt hätte, weil der Name amerikanischer klinge und ihre Tochter Amerikanerin sei. Doch Moody füllt die Geburtsurkunde aus und stellt Betty vor vollendete Tatsachen. Im weiteren Verlauf schwelt der Konflikt in dieser Ehe weiter, und als Moody nach dem Besuch eines Neffen vorschlägt, mit Betty und Mahtab für einen zweiwöchigen Besuch in den Iran zu reisen, misstraut ihm Betty bereits. Dennoch stimmt sie zu, weil sie, wie sie später meint, keinen anderen Ausweg sieht, um ihre Tochter dauerhaft aus dem Iran zu halten. Hätte sie abgelehnt und sich von ihrem Mann getrennt, hätte der ein Besuchsrecht und die Gelegenheit gehabt, Mahtab in den Iran zu entführen. Im Iran ist dann auch alles so fürchterlich, wie Betty erwartet hat, und sie möchte so schnell wie möglich wieder nach Hause. Doch nach dem geplanten zweiwöchigen Urlaub bricht Moody natürlich sein vorher gegebenes Versprechen, eröffnet Betty, sie und Mahtab müssten im Iran bleiben, und wird schließlich gewalttätig. Betty könnte zwar den Iran verlassen, müsste ihre Tochter aber zurücklassen, daher der Titel. Nach anderthalb Jahren gelingt Mutter und Tochter schließlich die Flucht.

Die Geschichte ist spannend und, wie gesagt, eindringlich geschrieben, dank der detailreichen Schilderung wird man in das Geschehen unweigerlich hineingezogen. Der Stil mag nicht anspruchsvoll sein, besonders die Dialoge sind kurz und holzschnittartig, die Figuren außer interessanterweise Moody bleiben schablonenhaft. Aber nach solchen Feinheiten fragt keiner, der solch ein Buch in die Hand nimmt. Im Gegenteil, es ist für ein Buch dieser Art nur von Vorteil, wenn der Leser an eine Perspektive gebunden wird. Und der "Bösewicht" Bozorg Mahmoody wird anders als im Film sehr differenziert gezeichnet, Betty zeigt auf, dass er sich nicht erst im Iran von dem perfekten verwestlichten Gentleman zum orientalischen Despoten gewandelt hat, sondern schon immer solche Tendenzen hatte. Auch daher nenne ich ihn nicht gerne einen Bösewicht, da er weniger grausam und böse als vielmehr schwach und unbeholfen wirkt. B.M. meint an einer Stelle über ihn: "Typisch für Moody war seine Unfähigkeit zu handeln", wenige Jahre vor der Iranreise fiel er nach beruflichem Ärger in eine tiefe Depression. Glücklicherweise gibt es ja die Doku, die Bozorg Mahmoody vor einigen Jahren gedreht hat, auf YouTube, ebenso finden sich dort Videos von Betty und von der erwachsenen Mahtab, die sich selbst übrigens Mahtob schreibt. Moody wirkt auf mich in der Doku so, wie er auch von Betty porträtiert wird: Zögerlich und larmoyant, andererseits seltsam gefühllos. Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt der 'Nicht ohne meine Tochter'-Geschichte stellt sich für mich nicht, denn Moody finde ich kaum glaubwürdig. In einem "Spiegel"-Interview von Anfang der 90er behauptet er, Betty sei masochistisch veranlagt gewesen und habe seiner Einschätzung nach verprügelt werden wollen, streitet aber ab, jemals "die Hand gegen sie erhoben" zu haben (Zitat aus dem Interview). In der Doku geht er nicht mehr so weit, sondern zerfließt in Trauer um seine Tochter und Selbstmitleid. Aber über die fragliche Zeit und die Vorwürfe gegen ihn schweigt er sich aus, offenbar leugnet er Bettys Anschuldigungen, bietet aber auch kein alternatives Szenario, das die für ihn traurige Situation hätte erklären können. Daher und auch weil die erwachsene Mahtab bis zuletzt einen Kontakt mit dem Vater verweigerte - er ist vor etwa 4 Jahren gestorben -, glaube ich der Geschichte an sich. Die ist zudem kein Einzelfall, es gibt etliche Bücher von Frauen mit ähnlichen Schicksalen wie das Bettys. Ungleichheit in der Mentalität, im Frauenbild zwischen der westlichen Welt und dem Orient sind Realität, ebenso wie die schrecklichen Maßnahmen der Mullahs, ganz zu schweigen von dem Kriegstrubel mit Bombardierungen und Propaganda, in das die beiden geraten. Das wünscht man sicher keinem. Und es spricht außerdem gegen das Mullah-Regime, das es in den westlichen Ländern so viele Exiliraner gibt, während umgekehrt kaum jemand aus dem Westen in die Islamische Republik auswandert

Aber kritisieren muss man Betty für ihre durchweg negative Darstellung der Iraner. Sicher, es gab ja auch nette Iraner, wie B.M.-Fans immer wieder betonen, und das iranische Essen ist ja so lecker, wenn sich darin nicht gerade Käfer und Würmer tummeln. Tatsächlich suggeriert Betty in ihrem ganzen Buch, Iranern würden die hygienischen Grundinstinkte völlig abgehen. Die mit Ungeziefer verunreinigten Lebensmittel werden ohne vorherige Reinigung ungerührt reingeschaufelt, die Leute waschen sich selten und müffeln vor sich hin, Betty spricht in diesem Zusammenhang sogar vom "überwältigenden Geruch ungewaschener Menschen", der die Teheraner Luft verpestet. Einfache Haushaltsgegenstände wie Windeln und Handtücher sind laut B.M. den Iranern nahezu unbekannt, und Betty erzählt von einer Iranerin, die seit 30 Jahren in den USA gelebt und nicht gewusst habe, was ein Geschirrtuch sei. Solche Seitenhiebe durchziehen die ganze Geschichte und wirken durchaus verallgemeinernd. Naturgemäß stützt sie sich in erster Linie auf die angeheiratete Familie, erklärt aber gleichzeitig, diese sei im Vergleich zum Durchschnitt "ein Muster an Reinlichkeit" und "weit kultivierter als die Norm". Das übrigens ein interessanter Unterschied zum Film, in dem Alfred Molina erklärt, die Familie seien "einfache Leute vom Land". Man merkt eben doch, dass Iraner am Film mitgewirkt haben und alle vor Rassismusvorwürfen auf der Hut waren. Doch im Buch spielt die angebliche Rückständigkeit, namentlich das fehlende Hygienebewusstsein der Iraner eine wichtige Rolle. Einmal meint Betty sogar - Zitat: "Es würde ihm [Moody, Anm. von mir] klar werden, daß seine berufliche Zukunft in Amerika [liegt] und nicht in einem rückständigen Land, das noch die einfachsten Grundregeln von Hygiene und sozialer Gerechtigkeit lernen mußte". Nein, auch das ist nicht aus der Luft gegriffen, die Hygienestandards sinken beim Verfall einer Zivilisation bekanntlich, und die iranische Gesellschaft befand sich wie der islamische Kulturkreis generell auf dem absteigenden Ast. Aber so pauschal, so rachedurstig zieht kein anderes Buch über die rückständigen Landsleute des orientalischen Ehemannes her, und ich habe viele Bücher westlicher Frauen gelesen, die Ähnliches zu erzählen hatten wie betty, wie ja auch unschwer aus meinen Rezensionen zu ersehen ist.

Fazit: 'Nicht ohne meine Tochter' ist ein mittelmäßig geschriebenes, aber fesselndes Buch, das man allerdings mit Vorsicht genießen sollte. Es ist definitiv nicht wahr, dass Iraner per se dreckige, an Hygiene uninteressierte Untermenschen sind, und ich möchte den Deutschen sehen, der es ganz cool hinnimmt, wenn Amerikaner ähnlich über uns herziehen würden. Dieser Aspekt nimmt einem ein bisschen die Sicht auf die, da bin ich überzeugt, wahre Leidensgeschichte und der ebenfalls wahren Botschaft, die da nicht lauten sollte "Heirate bloß keinen Ausländer, besonders keinen aus dem Orient", es ist wohl eher eine Botschaft für die Selbstbestimmtheit der Frau und gegen Regime wie das des Iran, die Frauen Rechte nur in islamisch wohldosiertem Maß gewähren. Betty hat meiner Meinung nach sich und ihrem Anliegen keinen Gefallen getan, dass sie ihre Wut so unreflektiert in diesem Buch abgeladen hat. Und dass sie dabei den Anschein von Besonnenheit wahrt, macht es m.E. noch schlimmer. Ich empfehle das Buch "Gefangen im geliebten Land" der Deutschen Heike Wagner, die diesen Spagat zwischen Verurteilung und Respekt (in unserem westlichen Sinn) im Gegensatz zu Betty hinkriegt.

Anmerkung: Ich habe diese Rezension am 09.10.2013(!) veröffentlicht, nicht am angegebenen Datum. Wenn man schon einmal eine Rezi veröffentlicht und diese später gelöscht hat, behält Amazon ja trotzdem das Datum bei...
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am 25. Dezember 2012
Wenn Kulturen aufeinandertreffen, das beschreibt die wahre Geschichte einer Frau, Betty Mahmoody. Betty ist Amerikanerin, und ihr Mann ein Iraner. Beide lernen sich in Amerika kennen, wo er als Arzt in einem Krankenhaus arbeitet. Die beiden Menschen heiraten und bekommen eine Tochter, Mahtab, die wie die Mutter, frei von Zwängen und Schleiern aufwächst. Der Roman von Betty Mahmoody wurde schon mit Sally Field in der Hauptrolle verfilmt, jedoch denke ich, das dieses Buch mehr erzählt, das der Film es je vermochte.

Vor allem werden hier auch Schilderungen beider Kulturen vorgenommen, in denen sich der Leser einfinden kann, und das Buch nimmt auch Abstand von Beschuldigungen. Es zeigt nur, das wir alle Glauben und Kulturen haben, die recht unterschiedlich sein können. Ich denke, es ist schwierig, diesen Stoff in Worte zu fassen, ich meine auch, das die Geschichte von Betty Mahmoody und ihre Erlebnisse ein Mahnmal darstellen sollen, was jedoch nicht bedeutet, das eine solche Ehe nicht in allen Punkten glücklich verlaufen könnte, auch bei der Reise in die Heimat des Partners.

Die Erlebnisse der Betty Mahmoody und ihrer Tochter Mahtab sind mehr als tragisch, und das Buch wirkte auf mich regelrecht beklemmend, aber ich denke auch nur, weil wir Europäer diese Kultur eher mit gewisser Unkenntnis verfolgen, klar wir sind anders aufgewachsen und unser Tagesablauf anders sortiert, was dort jedoch an der Tagesordnung ist, muss hier nicht so sein.

Was ich etwas sehr traurig gefunden habe, sind die Körperlichen Gewalttaten, vor denen dieser Mann scheinbar nicht zurückschreckte, unter denen Mutter und Tochter zu leiden hatten.

Die Unterschiedlichkeit der Kulturen, ein Aspekt, der in Betty Mahmoodys Schicksalsbiografie denke ich, richtig zum Tagen kommt.

Zunächst scheint die Welt in Ordnung zu sein, die Mahmoodys wirken wie eine glückliche Familie, wohnen in Amerika, und haben eine kleine Tochter, Mahtab. Jedoch soll sich diese heile Welt auf Schicksalhafte Weise verändern.

Im Sommer des Jahres 1984 fliegt Betty Mahmoody mit ihrer Tochter und ihrem Ehemann Moody zu dessen Familie in den Iran, es soll ein Urlaub sein, und ein Treffen der Familie, die Mahtab bislang nur aus Fotos kannten.
Jedoch nach der Ankunft bemerkt Betty schon erste Anzeichen dafür, was sich bald bewahrheiten soll. Die Familie hält sehr fest an ihrem Mann. Auch die Pässe der beiden Amerikanerinnen Betty und Mahtab verschwinden bald. Auch der geplante Zweiwöchige Urlaub wird entschieden überschritten. Betty muss fortan Kopftuch und Tschador tragen, die Gewänder der Frauen im Iran, und auch Mahtab kommt in eine Koranschule.

Betty empfindet diese Gebräuche im Iran als Beklemmend und streng, und bald findet sie heraus, das ihr Mann Moody nun als Arzt im Iran Arbeiten möchte, regelrecht aufgehetzt von seiner Familie, die an ihm festhält. Betty fühlt sich allein und verlassen, wem kann sie vertrauen und wem nicht. Sie wendet sich an die Amerikanische Botschaft, wo sie erfährt, das nur sie das Land ohne ihre Tochter verlassen kann.

Doch die Situation der beiden unterschiedlichen Kulturen spitzt sich zu, Moody wird gewalttätig, und schlägt seine Frau, danach sperrt er sie bei Wasser und Brot ein. Nun wächst in Betty Mahmoody der Entschluss, das Land zu verlassen in dem sie sich eingeengt und Freiheitsberaubt fühlt.

Dieses Buch der Autorin, die ihr eigenes Schicksal in einem Fremden Land erlebte, ist sehr mitreißend geschrieben. Die Details, die im Film nicht unterzubringen waren, werden im Buch erläutert. Das Buch macht die Probleme einer Partnerschaft deutlich, wie hier die einer Europäerin und einem Mann, der mit einem Moslemischen Glauben aufgewachsen ist, jedoch in Amerika studiert hat und auch gearbeitet hat.
Jedoch kamen die Probleme erst in seinem Heimatland zum Tragen. Anders als im Film ist man nach dem Lesen des Buches auch besser aufgeklärt, der Film wirkte auf mich im Gegensatz recht fanatisch, ich persönlich könnte so nicht leben, war mein Eindruck.

Ich denke, ein schwieriges Thema, was hier behandelt wird, was wie ich denke, nicht auf jede Partnerschaft solcher Art passen wird, was mich jedoch mal interessieren würde, ist die ganze Situation aus der Sicht des Mannes, wie würde er diesen Urlaub beschreiben, der sich als Flucht aus einem fernen Land für Mutter und Tochter herausstellte.

Das Buch ist Spannend und eigentlich bevorzugt für Erwachsene zu empfehlen, es zwingt aber auch zum Nachdenken, ich persönlich war etwas Schockiert nach der Aufnahme dieses bestimmt Schwierigen Stoffes. Für Kinder ist es nicht geeignet.

Ich bin aber auch der Ansicht, das dieses Schicksal nicht auf jede Partnerschaft zutreffen muss, die auf unterschiedlichen Kulturen beruht, das halte ich für sehr wichtig als Anmerkung. Es gibt durchaus Menschen unterschiedlicher Kulturen, die sehr gut harmonieren und glücklich zusammenpassen.

Ich denke das Buch sollte man Gelesen haben, sich jedoch auch eine eigene Meinung bilden, es ist ein Tragisches Schicksal, was jedoch nicht auf alle Partnerschaften dieser Art zutreffend ist. Auf dem Cover wird schon Vermittelt, welchen Stoff man vorgesetzt bekommt, ich denke, Betty Mahmoody hat mit dem Buch versucht, Akzente zu setzen.
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am 6. April 2008
Dieses Buch ist tatsächlich zu meinem Lieblingsbuch geworden. Die "Story" ist zwar grauenvoll, aber so fesselnd und super geschrieben, dass ich es immer und immer wieder lesen möchte. Es liegt wie gesagt auch daran, dass es wirklich schön geschrieben ist, auch, wenn die Geschichte echt zermürbend ist. Frau Mahmoody reisst einen Zeile für Zeile mit, man leidet mit ihr und hofft mit ihr, nicht zuletzt, dass sie ihren eigentlich heiss geliebten Ehemann wieder zur Besinnung bringen kann, was ihr ja schmerzhafterweise bekanntlich nicht gelingt, so dass ihr nichts anderes übrig bleibt, als aus dem Iran in einer spektakulären, lebensgefährlichen Aktion zu fliehen, wenn sie denn mit ihrer Tochter in einer freien und frauenfreundlichen Gesellschaft leben möchte (und wer möchte das nicht? Alle Perserinnen, die ich kenne, möchten nie mehr in den Iran zurück, zumindest nicht zum Leben.).
DENNOCH: sie erinnert sich stets auch an ihre glücklichen Zeiten mit ihrem Mann und lobt auch immer wieder das Positive am Iran und bespricht das auch (pädagogisch sehr gekonnt, wie ich finde)immer wieder mit ihrer Tochter, damit diese mit alldem klarkommen kann, und nicht einen Teil ihrer Selbst verleugnen muss.
Ich finde, das wird Frau Mahmoody viel zu selten angerechnet. Ich bewundere sie für diese Kraft und hoffe, dass viele andere Menschen (auch aus dem Iran) das auch noch an ihr und dieser traurigen Geschichte zu schätzen lernen.
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