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Kundenrezensionen

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am 31. Juli 2002
Eigentlich wollte ich nur irgendein Buch, das mir die Fahrt zum Flughafen und in den Urlaub erträglich macht. Also habe ich "Lord Gamma" beim Einkaufsbummel einfach mal mitgenommen. Mein Fehler war, dass ich das Buch nach dem Einkaufen mal kurz anlesen wollte - heute morgen gegen zwei war ich dann durch und muss mir jetzt noch ein Buch für die Fahrt kaufen.
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist anspruchsvoll, wie das wohl immer so ist, wenn verschiedene Realitätsebenen zusammenstoßen, die verschiedenen Erzählebenen fügen sich aber leicht zusammen, und wenn man sich wie Stan erstmal damit abgefunden hat, dass die Dinge nun mal seltsam sind, taucht man tief in die Geschichte ein. Es ist spannend, es ist mitreißend, die Story geht unter die Haut und regt darüberhinaus zum Nachdenken an. Außerdem gefällt mir die Sprache sehr gut. Was will man mehr?
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am 4. November 2002
Immer wieder glaubt Stan Ternasky dieselbe Situation erleben zu müssen. Allerdings stellt er auch Unterschiede fest. Mal sind diese nur geringfügig, dann wieder frappierend. Doch eines scheint jedesmal gleich zu sein: er muß eine Frau namens Prill finden, sie einem Test unterziehen und anschließend töten. Das allein ist schon schlimm genug. Doch dann kommt noch hinzu, daß es sich bei ihr um seine Ehefrau handelt. Und es ist auch kein Trost für ihn, daß er in der nächsten Zone auch auf die nächste Prill treffen wird. Denn allmählich verliert er den Glauben, daß er die eine finden wird, die „echt" ist - einmal ganz davon abgesehen, daß er nicht die geringste Ahnung hat, wer und wozu dieses makabre Spiel mit ihm getrieben wird.
Anfänglich erscheint dieser Roman recht schwerfällig und unverständlich. Der Leser wird eine ganze Zeit lang auf die Folter gespannt. Ihm werden die Informationen nur in minimalen Dosierungen verabreicht, wodurch nicht nur Spannung sondern auch ein wenig Ungeduld aufkommen kann. Aber im weiteren Verlauf wird das Geschehen dann doch noch übersichtlicher und auch flüssiger. Die Auflösung ist jedoch gewöhnungsbedürftig.
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am 7. August 2002
Stan Ternasky fährt in einem altem Pontiac durch die Wüste. Die Strasse ist schnurgerade, die Ebene führt konstant bergab. Er hält an und dringt in einen Bunker ein. Dort Leben Klone, unter anderem auch einer von ihm. Unter ihnen auch der Klon seiner verlobten Prill. Er entführt sie nach draussen, schliesst sie an ein Ausserirdisches Artefakt an - sie ist aber leider nicht der Alpha-Klon - also fährt er mit ihr die Strasse weiter, erschiesst sie, und an einer unsichtbaren Grenze verschwindet ihr Körper. Das alles ist nichts neues für Stan: Er macht das schon Seit über 4 Monaten, er hat seine Frau schon dutzende Male umgebracht! Er weiss nicht genau wo er ist, und warum er tut, was er tut, er will nur seine wahre Verlobte finden. Instruktionen erhält er nur über Radio Gamma, welches sich persönlich an ihn richtet.
Aber welche Absichten verfolgt Radio Gamma?
Ich fand dieses Buch absolut spannend! Man weiss zu keinem Zeitpunkt so recht, worum es geht, wer ist Gamma? Wer steckt hinter den Lords? Und was ist der Sinn der unzähligen Bunker, die sich an der Strasse befinden?
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TOP 1000 REZENSENTam 5. November 2002
Ich gebe es zu: Trotz guter Kritiken war ich skeptisch: Ein deutscher SF-Roman? Ein Szenario, wie es abgefahrener schon fast nicht mehr sein kann? Parallelen zu Ian Banks? Kann das gut sein?
Ja, es kann! Die Geschichte ist spannend und mysterios bis zuletzt. Das Buch steckt voller neuer Ideen und bleibt -allen Handlungssprmngen zum trotz - nachvollziehbar und fesselnd.
Allerdings -so viel kann ich verraten - sollte man nicht erwarten, dass hinter dem abstrakten Szenario eine einfache Erklärung liegt. Nein, das Buch bleibt nicht nur spannend, sondern auch abgefahren bis zum Ende. Wer also mehr auf "Bodenständige" SF steht, wird Probleme bekommen. Wen es dagegen nicht stört, dass man keine Chance hat, auf die Begründung für alles zu kommen, der wird wirklich gut unterhalten (und versuchen kann mans ja immer...)
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am 28. Juni 2002
Mr. Stan Ternasky ist ein Mensch - so die erste Deutung. Das ist aber gleichzeitig auch die einzige wirklich gesicherte Erkenntnis, die der Leser mitbekommt. Die Welt, in der sich Stan bewegt, ist ihm fremd und sie ist schlichtweg absurd. In einem schrottreifen Pontiac ohne Motor, aber ansonsten ausgerüstet mit Waffen und High Tech, rollt Stan eine Strasse hinunter, deren Gefälle immer konstant bleibt. So konstant wie die Landschaft, die sich alle 180 Kilometer wiederholt. Sein Mentor und Befehlshaber, Lord Gamma, ist offensichtlich über- und nicht-menschlich und verständigt sich mit Stan über das Autoradio des alten Pontiac. Mit Zuckerbrot und Peitsche wird Stan in seltsamen Missionen an den Schlüssel seiner Existenz geführt. Und selbstverständlich besitzt Lord Gamma auch eigene Motive für sein Vorgehen, wie auch der Leser dann erfährt.
Meiner persönlichen Überzeugung nach ist dem Autor, Michael Marrak, mit "Lord Gamma" ein überzeugendes und eigenständiges Werk deutscher SF-Literatur gelungen, das sich nicht im mindesten zu verstecken braucht. Der Stil ist äusserst detailreich und man sollte sich wirklich nicht schämen, wenn man das Gefühl bekommt, einige Absätze wiederholt lesen zu müssen, denn einfach zu lesen ist "Lord Gamma" nicht. Zum Schluss hin wirkt das Ganze dann fast ein wenig zu schnell erzählt, aber trotzdem überzeugend. Dieses Werk ist eindeutig die Oberliga seines Genres, aber bei moderatem Lesetempo, offenen Augen und offenem Verstand kommen auch die Unerfahrenen damit klar.
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am 2. September 2003
Am Anfang des Buches scheint alles zu stimmen.
Die Geschichte ist schlüssig und relativ spannend. Allerdings verwirren die unterschiedlichen Handlungsstränge schon bald und trüben den Lesespass.
-- Es kommt noch schlimmer! --
Der Versuch die Handlungsebenen zusammenzuführen scheitert und die Geschichte gleitet in ein wirres (wenn auch mit spannenden Elementen versehenes) Durcheinander hinein, welches nicht so recht stimmig erscheint und sich selber im 4-dimensionalen Raum-Zeit-Gefüge verliert.
Zum Buchende hin bekommt man eine vermeintliche Auflösung präsentiert, die viele Fragen offen lässt und nicht wirklich eine Auflösung bringt.
-- Schade, der Anfang war wirklich vielversprechend --
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am 25. November 2004
Ich bin nun wirklich keine Leseratte gewesen. Wenn ich ehrlich bin hab ich schon ein paar Jahre kein ganzes Buch mehr gelesen. Naja, aber damit war Schluss als ich zufällig über das Buch "Lord Gamma" stolperte. Die Geschichte auf dem Cover schien sehr interessant und ich machte mich alsbald mal ran. Als ich die ersten 50 Seiten gelesen hatte dachte ich nur, weshalb hast Du nie Bücher gelesen, das ist doch interessanter als "fast" jeder guter Film im Kino. Das Buch hat mich also wieder zum Lesen geführt !!!
Es ist sehr interessant, intelligent und manchmal auch recht witzig geschrieben und man wird immer wieder auf's neue überrascht. Bis auf den Schluss, der vielleicht ein bisschen verworren ist, kann ich das Buch nur wärmstens weiterempfehlen. Ihr macht bestimmt keinen Fehler damit. Also viel Spass damit...
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am 15. August 2003
Die Geschichte beginnt scheinbar einfach und unverständlich: Der Ich-Erzähler fährt auf einer unendlichen Straße unter ewig abendrotem Himmel dahin, alle 180 km wiederholt sich die Gegend und er wird von einem „Mann im Radio" namens Gamma aufgefordert aus den Stationen, die mit den Klonen derselben Menschen aus dem Flugzeug, in dem sie flogen, bevor sie dort hinkamen, die seiner Frau zu holen...
Der Autor beherrscht die Thrillersprache wirklich gut, die Sätzesalven kommen nur so geschossen und das ist auch das, was die Hauptperson hauptsächlich tut. Freilich nicht nur, und das ist das großes Plus dieses Buches, dass man in dieser technischen Welt eine interessante Metapher finden kann. Das Buch ist ziemlich spannend, ich hab es in knapp drei Tagen verschlungen. Als ich bei Seite 400 ankam, bekam ich das Gefühl, dass das Buchcover passend kotzgrün ist, denn ich hatte eindeutig zu lange gelesen und der Autor kam nun mit ziemlich irren wissenschaftlichen Erklärungen und Theorien daher.
Insgesamt ein sehr guter deutscher SF-Roman, nur eben nicht wirklich ganz so eigenständig deutsch, denn die Hauptperson ist Amerikaner und handelt auch so (jemand hat da zu viele Filme gesehen) und verhält sich zum Schluss eindeutig übertrieben (dargestellt!). Das und das Fehlen eines „poetischen" Endes, das ich bei SF-Romanen so schätze, kosten dem Buch von mir einen Stern.
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am 11. Januar 2003
Die Verlage sollten sich endlich was besseres einfallen lassen, als die aktuellen Einbände - die doch sehr an Schundromane erinnern. Ich kann mich an eine Zeit erinnern in der SF-Romane künstlerisch wertvolle Einbände hatten und nicht diese häßlichen buntschreienden Computergrafiken. Man kann halt nicht alles haben. :-)
Dieses Buch hat seinen Einband jedenfalls nicht verdient. Hochintelligent leitet der Author den Leser durch das Labyrinth aus Personen, Welten, Zeitebenen - ohne dass es langweilig oder ermüdend wird. Die Tatsache daß man den eigentlichen Drahtzieher der ganzen Geschichte nicht zu Gesicht bekommt (bzw. erst am Schluss) trägt zu dem seltsamen Gefühl bei welches man beim Lesen dieses Buches zwangsläufig bekommt. Es ist gleichzeitig verwirrend und doch klar (denkt man). Aber es kommt alles anders als man denkt.
5 Sterne für dieses Buch. Ich hoffe es bleibt nicht das letzte von Michael Marrak.
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am 27. Mai 2003
Wenn man die Story von Lord Gamma hört, denkt man zuerst, häh darüber lässt sich ein ganzes Buch schreiben? Ich habe mir das Buch gekauft, allein weil die Story so absolut ungewöhnlich ist und geradezu absurd erscheint. Ich wollte einfach wissen, wie der Autor es geschafft hat, das ganze spannend zu gestalten. So viel vorweg: er hat es geschafft und wie! Tatsächlich kann man das Buch garnicht mehr weglegen, hat man erstmal angefangen. Alles erscheint so surreal und faszinierend, man will unbedingt wissen, warum das so ist.
Das Rätsel wird gelöst, so viel kann ich verraten, leider schwindet zum Ende die Faszination des Surrealen. Die plötzlich geraden Bahnen, auf die die Story gelenkt wird stehen in zu starken Kontrast zum Rest des Buches. Trotzdem war "Lord Gamma" eine Leseerfahrung, die ich jedem weiterempfehlen möchte!
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