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am 29. Dezember 1999
Das Buch, das auch schon unter dem Titel "Revolte auf Luna" erschienen ist, kam erstmals 1966 auf den Markt und spielt etwa im Jahr 2075. Ähnlich wie früher Australien wurde der Mond zur Strafkolonie, die von den Vereinten Nationen ausgebeutet wurde. Als die Ressourcen des Mondes allmählich zu Ende gehen, kommt es zu einem Aufstand, der erst Aussichten auf Erfolg hat, als sich Mike, der Zentralcomputer der Verwaltung, auf die Seite der Aufständigen stellt. Das Buch gehört zu Heinleins Future History (Es kommen trotzdem (zum Glück:-) keine Howard-Familien vor) und gehört zu den schönsten Büchern, die ich von Heinlein aus dieser Epoche kenne. Auch wenn man nichts von intelligenten Computern hält, kann einem Mike durchaus sympathisch werden - auf alle Fälle sympathischer als alles, was an künstlicher Intelligenz in StarWars oder 2001 vorkommt. Auch nach über dreißig Jahren wirkt "Der Mond..." kaum angestaubt und ist immer noch wunderschön zu lesen. Nicht nur für Heinlein-Fans eine Empfehlung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 9. Juli 2011
Flott geschrieben und voller Wendungen, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Besonders überrascht haben mich die zahlreichen Formen des Zusammenlebens, die auf Luna praktiziert werden: Linienehe, Clan-Ehe, Polyandrie und ein paar weitere. Das hätte ich vom alten Heinlein nicht erwartet ;)
Ein empfehlenswertes Buch mit äußerst energiegeladener, frischer Schreibart und sehr abwechslungsreicher Story.
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am 11. Oktober 2003
Wie das Buch auf Heinlein-Fans wirkt, kann ich nicht sagen, denn ich bin keiner - im Gegenteil. Dieses Buch aber las ich einigermaßen zügig durch und wollte es auch nur an einer Stelle in die Ecke schmeißen.
Heinlein erzählt die Geschichte einer Revolution in der Mondkolonie - Luna genannt - die halb Gefangenenexil, halb funktionierende Anarchie ist. Sie stellt Heinleins typische "ideale Gesellschaft" dar, die an der freien Entfaltung nur durch die Erdverwaltung gehindert wird. Die drei menschlichen Protagonisten bilden die Keimzelle der Revolution für die Unabhängigkeit Lunas. Der erwachte Stationscomputer Mycroft hilft ihnen, übernimmt sogar in Form der virtuellen Person Adam Selene den Vorsitz und berechnet laufend die Erfolgswahrscheinlichkeit. Die Revolution nimmt in Heinlein'scher Manier - teils erzählend, teils beschreibend - ihren Lauf. Natürlich darf auch Heinleins "rationale" Sexualmoral nicht fehlen. Der Hintergrund ist physikalische korrekte Hard Science Fiction.
Meine Kritikpunkte gehen zum Glück ein wenig in der Story unter, aber hier sind sie:
- ein eher seltsames Frauenbild mit Pseudo-Emanzipation; was aber zum Teil auch der Entstehungszeit des Romans (1966) angerechnet werden kann.
- Der angebliche "realistische Pazifismus" eines Protagonisten, der eigentlich nur leicht verbrämter Militarismus ist.
- Der rigorose Sozialdarwinismus (wer einen Fehler macht, fliegt aus der Luftschleuse), gepaart mit absolutem Kapitalismus (man muss für alles bezahlen, deshalb sind Steuern überflüssig), der durch keinerlei sozialen Gedanken abgemildert wird.
Ergänzt wird das ganze durch einen Hass auf Intellektuelle und sonstige Abweichler.
Wer sich an diesen Kritikpunkten nicht stört oder Heinleins Philosophie zustimmt, kann sich an einer schönen Erzählung über den Beginn der Weltraumkolonisation, einer Revolution und natürlich das Bewußtsein eines frisch erwachten Computers, der seine Fähigkeiten entdeckt, erfreuen. Wer sich über die genannten Punkte aufregt, ist bei anderen Autoren besser aufgehoben (z.B. Asimov, Eschbach).
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am 22. Mai 2000
Der Roman gehört ja zu den "klassischen" Klassikern der SF und wird unentwegt gelobt und gepriesen. Nachvollziehbar ist das mit Blick auf Heinleins erzählerisches Talent - der Mann läßt ganz einfach keine Langeweile aufkommen, und das leicht melancholische Ende z.B. hat mir gut gefallen. Keine Frage, das Buch hat starke Passagen.
Andererseits macht es sich Heinlein bei der Konstruktion der Story ein wenig zu einfach: der Zentralcomputer von Luna kooperiert "einfach so" mit den Rebellen - und die Behörden merken nichts; der Anführer der Aufständischen ("Adam Selene") existiert nur als Bildschirmprojektion und ward leibhaftig nie gesehen - komischerweise interessiert sich auch niemand dafür; die Rebellen bewerfen vom Mond aus die Erde mit Felsbrocken und haben damit Erfolg - naja, wers glaubt...
Das sind in etwa die dicksten "Klöpse", die Heinlein dem Leser zumutet (deswegen nur ***). "Klassiker" bleibt er natürlich...:-) (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 31. Juli 1999
Unbedingt lesenswert, und spannend geschrieben mit Nuancen die zum Nachdenken über unser System zu Leben und zu zu ordnen, anregen.
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am 26. April 2005
Inhalt:
Wir befinden uns in der zweiten Hälfte des 21sten Jahrhunderts. Der Mond - liebevoll Luna genannt - ist zu einer besiedelten Kolonie geworden, die in der Hauptsache von deportierten Sträflingen und deren Nachkommen bewohnt wird. Es gibt keine geschriebenen Gesetzte, aber ein Gouverneur wacht über die Verwaltung und den Handel, der hauptsächlich in der Ausbeutung und Übervorteilung der Mondbewohner („Loonies") besteht und so der Erde billige Nahrungsmittellieferungen sichert.
Manuel Garcia O'Kelly ist freier Computerspezialist auf der Mondkolonie. Ihm fällt auf, dass der Zentralcomputer „Mike" Intelligenz und Persönlichkeit entwickelt. Zunächst beschäftigt Mike sich mit harmlosen dingen wie Humor. Doch als Manuel nach der blutigen Beendigung einer Protestveranstaltung zusammen mit der attraktiven Wyoming Knott und Professor Bernado de la Paz eine Keimzelle für eine Revolution gründet, wird Mike zum Mitwisser und Motor der Verschwörung. Die Chancen stehen schlecht, denn die Loonies verfügen über keine Waffen. Dank Mike, der sich als „Adam Selene" zum geheimnisvollen Held der Revolution aufschwingt, gelingt es jedoch, den Gouverneur zu entmachten. Aber die Regierungen der Erde sehen dem Treiben der untreuen Kolonie nicht untätig zu und es kommt zum Showdown bei dem Mike und die Revolutionäre ihre Geheimwaffe zum Einsatz bringen.
Kommentar:
Robert A. Heinlein erhielt für diesen zu seinem Spätwerk zählenden Roman 1967 seinen vierten und letzten Hugo Award. Damit kann man Heinlein als einen erfolgreichsten Preisträger zu den Großmeistern des Science Fiction zählen.
Der Roman ist im typischen humorvollen Heinlein-Stil geschrieben, flüssig zu lesen und zählt deutlich zu den besseren Science Fiction Romanen. Dennoch reicht er nicht an die Vorgänger „Double Star" (ist humorvoller) und „Starship Trooper" (anspruchsvollere Auseinandersetzung mit Ethik) heran.
Die Geschichte der Separatisten erinnert stark an die Historie Amerikas - bis hin zu Unabhängigkeitserklärung. Die Revolution wird von Heinlein geschickt und plausibel konstruiert. Dennoch bleibt Heinleins Revolution auf Luna eindeutig eine idealisierte Utopie, denn in der Realität zeigt, das Revolutionen in der Regel ihre Kinder fressen. Also ein deutlicher Hinweis an alle Hobby-Revolutionäre: Auch wenn es verdammt leicht aussieht, ihr habt keinen Mike als Unterstützung und so leicht geht es dann doch nicht.
Wie auch in anderen Romanen von ihm, ist deutlich Heinleins Weltsicht zu erkennen, allerdings nicht ganz so ausgeprägt wie im Bildungsroman „Starship Trooper". Er prügelt auf das ignorante Amerika ein und glorifiziert die Revolution. Während Alexei Panshin in „Rite of Passage" versucht zu vermitteln, dass die Macht etwas zu tun nicht bedeutet, dass man auch das Recht dazu hat, neigt Heinlein dazu, das Recht der „Macht des Stärkeren" zu beugen. Wenn es dabei ein paar unschuldige Tote gibt, dann ist das ok, wenn es der eigenen guten Sache dient. An einigen Stellen scheint Heinlein Pazifismus mit Militarismus zu verwechseln. Der Leser sollte ihm das nachsehen - oder besser zu einem anderen Buch greifen!
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am 2. Juli 2000
Nach "Das neue Buch Hiob" ist dies der Roman Heinleins, der mir am nachhaltigsten in Erinnerung gebliben ist. Spannende Handlung, liebenswerte Charaktäre und Gott sei Dank keine Howards, für Freunde der klassischen SF ein Muß, für Heinlein-Fans eine Pflichlektüre.
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am 10. Juni 2002
Ich hatte vorher schon einige Bücher von Heinlein gelesen. "Weltraumkadetten", "Gestrandet im Sternenreich" und "Von Stern zu Stern" waren ganz nette Space-Operas, "Der Rote Planet", "Tunnel zu den Sternen" und "Die Sternenbestie" aufgrund ihrer planetenbezogenen Story nicht so toll. Danach las ich "Starship Troopers", was das Lesen von "Der Mond ist eine herbe Geliebte" direkt darauffolgend sicher stark beeinflusst hat. Nach "Starship Troopers", dem schlimmsten Müll, das die Sci-Fi je hervorgebracht hat, war ich natürlich voreingenommen. "Der Mond ist eine herbe Geliebte" ist aber nicht schlechter als die drei erstgenannten Bücher. Der große SF-Klassiker ist das Buch aber genauso wenig wie irgendein anderes (Mach-)Werk von Heinlein. Trotzdem ist es positiv zu bewerten, dass Herr Heinlein diesmal mit den Revoluzzern sympathisiert, anstatt mit der sonst so moralisch festen Obrigkeit. Die Beschreibung seines Computers allerdings ist ziemlich lächerlich, er kann einen Menschen perfekt simulieren, aber ein Programm zu einem anderen, mit ihm verbundenen Rechner übertragen kann er nicht. Nein, er druckt das ganze Programm aus, unser Held schleppt das Papier zum anderen Computer und gibt das Programm dort per Hand ein. Für einen in technologischer Hinsicht manchmal so visionären SF-Autor ist das unglaublich einfältig/einfallslos (auch mit dem Wissen der 60er Jahre). Die Idee mit dem "Steinewerfen" klingt dagegen völlig plausibel (der Autor erklärt das Prinzip ja schließlich auch). Man hört doch immer wieder (vor allem während der Dino-Manie), das keine A-Bombe es mit einem Meteoriten aufnehmen kann, was die Zerstörungskraft angeht. Heinleins Steinchen hatten vielleicht nicht so viel Anlauf, werden aber schließlich per Magnetinduktion angeschubst. Die Tatsache allerdings, das man sie nach dem Abschuß noch kontrollieren kann, lässt die Sache des simplen, aber wirkungsvollen Steinewerfens ihren Reiz verlieren. Da hat es sich der Herr Heinlein wieder zu einfach gemacht. Unsere Helden begehen schließlich keinen Massenmord. Sie gewinnen ihren Kampf ganz sauber, obwohl ihr einziger Vorteil eine Massenvernichtungswaffe ist. Aber dieser Konflikt wäre wohl zu viel für einen Robert A. Heinlein.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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