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am 10. Oktober 2009
Beim ersten Band "Die Meuterer" hatte ich etwas Schwierigkeiten, mit dem sehr trockenen und kurz gehalten Erzählstil Resnicks zurechtzukommen. Gegen Ende der Geschichte wusste ich jedoch den brilliant-sarkastischen Commander Cole und seine "Freunde" Four Eyes (der mit den drei Beinen und dem eleganten Gang) bzw. die Sicherheitschefin und Bettgefährtin Coles mit Namen Sharon zu schätzen.

Die Meuterei ist vollzogen, und es stellt sich die Frage, wie es nun weitergehen soll. Schließlich muss die Mannschaft bezahlt werden, das Schiff erhalten werden. Alleine die Beschreibung des Nachdenkprozesses, was man denn nun tun solle, ist brilliant, einfach herrlich.
Doch Cole ist nun mal ein Genie im Aushecken von Plänen und bald hat er die Lösung parat - die Piraterie wird das neue Geschäftsfeld der Teddy R. Wie sich das mit den ethischen Überzeugungen Coles verträgt, ist genial von Resnick gelöst und soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Was man jedoch verraten darf, ist die Pointe des Buches schlechthin. Auf ca. 280 Seiten wird man in die Betriebswirtschaftslehre des Piratentums eingeführt, vor allem in jene Aspekte, wie man ein erfolgloser Pirat wird....

Resnicks Geschichte von Wilson Cole hat mich in diesem zweiten Band restlos überzeugt und zu einem echten Fan werden lassen. Kurzangebundener Witz, Sarkasmus gepaart mit Action aber auch intelligentem, ethischen Erzählstil machen diese Story zu einem Fünf-Sterne-Erlebnis!
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am 11. Dezember 2009
"Die Piraten" ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Wilson-Cole-Romans "Die Meuterer". Man bekommt, wie beim Vorgänger, eine leichte, unterhaltsame ScienceFiction-Geschichte, die sich zügig lesen lässt und bis zum Schluss Spannung und Action bietet. Figuren mit Tiefgang findet man zwar immer noch nicht, dennoch sind einige interessante neue Charaktere hinzugekommen.
Leider haben sich wie im ersten Teil zwei Schwachstellen eingeschlichen: Zum einen scheint der Protagonist zu allwissend, er hat für jede Situation einen Plan parat und kann sich aus allen Schwierigkeiten scheinbar mühelos heraus winden. Wirkliche Probleme scheint er mit keiner Situation zu haben. Zum anderen fallen hin und wieder einige kleine Logikfehler auf, z.B. indem der Protagonist seine Pläne unnachvollziehbar umständlich gestaltet.
Als Fazit lässt sich aber feststellen, wer kurzweilige SF-Unterhaltung sucht, ist hier genau richtig. Und trotz ihrer kleinen Mängel macht die Geschichte Lust auf die Fortsetzung ("Die Söldner").
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am 12. Januar 2009
Wie schon der 1. Band ("Die Meuterer"), ist auch dieses Buch flüssig und routiniert geschrieben, der Autor verzettelt sich nicht in zahlreichen Nebenhandlungen. Ausgefeilte Charaktäre sucht man vergebens, der Autor hat sich darauf konzentriert, die Handlung voranzutreiben.
Wer bei einem SF-Roman keine großartigen literarischen Ansprüche stellt, sondern nur gut unterhalten werden will, kommt aber auf seine Kosten.
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am 26. Januar 2010
Ich fand das Buch sehr schlecht. Die Story nimmt zu plumpe (und unüberraschende) Wendungen. Die Ereignisse überschlagen sich teilweise ohne das vorher ein Spannungsbogen aufgebaut wird. Die Charaktere sind unrealistisch und schlecht ausgearbeitet. Auch wenn ich von den bisherigen Rezensionen nicht viel erwartet hatte und das Buch nur aus Kurzweil gekauft habe, war es dennoch eine herbe Enttäuschung. Da hilft auch nicht der sinnleere Small-Talk der Besatzungsmitglieder um die ansonsten triviale und schlecht vorgebrachte Handlung aufzubessern.

Einige Ideen des Buches sind an und für sich nicht schlecht, aber nicht konstant durchdacht und verfolgt worden. Der Aufbau und Stil errinnert an die Art und Weise, wie eine eilig dahingeschriebene Grundhandlung zu Papier gebracht wird, ohne das eine anschließende Verfeinerung und Herausarbeitung erfolgt.

Ich kann das Buch absolut nicht weiterempfehlen!

Leider muss ich 1 Stern vergeben, da man 0 nicht angeben kann....
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am 9. September 2009
Nachdem Captain Wilson Cole und die Mannschaft der "Teddy R" im ersten Band gezwungenermaßen zu Meuterern wurden und nun von ihrer Flotte gejagt werden, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich der Piraterie zuzuwenden. Dies stellt Cole vor das Dilemma, ein anständiger Pirat zu sein. Irgendwie hatte er sich das leichter vorgestellt.

"Die Piraten" liest sich ebenso locker-flockig wie schon Band 1, Null Tiefgang, aber viel Action, dazu witzige Dialoge und skurrile Neuzugänge. Die Nebenfiguren bleiben außer denen der ersten Reihe blass, aber dafür bekommt man mit David Copperfield (einem von Charles Dickens besessenen außerirdischen Hehler) und Walli (einer fast 2 m großen Piratenwalküre) sehr interessante und schillernde hinzu. Es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn die Abenteuer der "Teddy R" nicht immer ganz so reibungslos vonstatten gehen, die eine oder andere gröbere Schwierigkeit könnte Resnick ruhig mal einbauen. Aber schön dargestellt ist das Problem des anständigen Piraten, der ein Widerspruch in sich ist. Welch hübscher Seitenhieb - ob gewollt oder nicht - auf all diese Kuschelpiraten, mit denen uns Film und Literatur beglücken.

Das Ende läßt auf eine spannende Fortsetzung hoffen, auf die ich mich jetzt schon freue, denn diese Serie ist ein wahrlich höllisches Vergnügen.
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am 11. Juni 2009
Wer den ersten Tel der Serie (die Meuterer) kennt und gelesen hat, bekommt mit dieser Forsetzung die gleiche Qualität vorgesetzt.
Natürlich sind der Aufbau und die Charaktere nicht sehr komplex, die Figuren sind aber allesammt nett gezeichnet und die Story wird spannend und flüssig vorangetrieben.
Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt: Nach seinem Gefängnisausbruch, verdingen sich Wilson Cole und seine Mannschaft mit der Piraterie, was sich jedoch gar nicht als so einfach herausstellt, da sie alle eigentlich ja Militärangehörige sind und vom Piratenleben keine Ahnung haben.
So verstehen sie dieses Business auch etwas anders als andere gemeine Piraten, was zu interessanten Situationen führt. Immer noch auf der Flucht, versuchet die "Theodore Roosewelt" ihren Platz zu finden und zum Schluss wird der Weg zum nächsten Band (Die Söldner) bereitet.

Fazit: Wem die Geschichte und die Charaktere gefallen, wird auch um die folgenden Bände nicht herumkommen. Mir gefällts und kann das Buch und die Serie nur empfehlen.
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am 8. Februar 2010
Im zweiten Band dieser Reihe findet sich Wilson Cole nach seiner Meuterei in der Rolle eines Piraten wieder, nachdem er ja im ersten Band zur Meuterei gezwungen wurde. Dabei wird ihm allerdings relativ schnell klar, dass das Leben eines Piraten mit seinen moralischen Ansichten nicht in Einklang zu bringen ist. Außerdem stellt sich sehr schnell ein finanzielles Problem ein. Das Schiff finanziert sich nicht von selbst und Hehler zahlen nicht besonders gut. Auch der Verkauf von Beute an Versicherungen birgt so seine Tücken. Da trifft es sich gut, dass er einem weiblichen Piratenkapitän begegnet, der ihm etwas Nachhilfe in Sachen Piratengewerbe geben kann. Dass sie dies nicht gerade uneigennützig macht, versteht sich wohl von selbst. Walli (wie sie sich im Augenblick nennt - den richtigen Namen erfährt niemand) hat ihr Schiff an einen Konkurrenten verloren und will dieses zurück.
Die Teddy R. ist auch weiterhin völlig unterbesetzt und so nutzt Wilson natürlich die Gelegenheit den einen oder anderen Neuzugang zu verpflichten wo sie sich bietet. Einer der der viel versprechenden Neuzugänge fällt aber kurz darauf auch schon wieder seiner Unerfahrenheit und einem Missverständnis zum Opfer, getreu dem Motto Das All verzeiht keine Fehler".

Zur Ausstattung dieses Bandes gehören 6 Anhänge. Es findet sich eine Beschreibung des Birthright Universums, eine Zeittafel um die verschiedenen Romane des Autors einordnen zu können, zwei Anhänge in denen die Spielregeln von im Roman erwähnten Spielen erklärt werden und einige Seiten mit Schnittzeichnungen der Teddy R. Diese wirken in meinen (durch die hohe Qualität der RZCD, PR Risszeichnungen verwöhnten) Augen allerdings ziemlich Primitiv. Zur Orientierung reichen sie aber sicherlich aus.

Alles in allem eine gelungene Fortsetzung auch wenn der weiter Fortgang der Handlung zumindest in den Grundzügen vorhersehbar ist. Der Titel des nächsten Romans lautet nämlich: Die Söldner.....

Persönliche Wertung für diesen Roman: GUT

Fly
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am 22. September 2010
Wer schon den ersten Teil gelesen hat wird von der Fortsetzung in etwa das Gleiche erwarten können. Die Haupt- und Nebenfiguren sind meist Oberflächig beschrieben und die Story schnell erzählt.
Leider fand ich, dass der Hauptakteur Wilson Cole zu einfach aus Situationen entkommt.
Er setzt sich großen Gefahren aus entwickelt einen Plan der dann meist 1 zu 1 gelingen wird. Keine Überraschungen und keine großartigen Wendungen.

Darum bewerte ich diesen Roman nur mit 2,5 (aufgerundet 3 ^^) weil er "nur" guter durchschnitt ist.
Wer Nichts erwartet wird nicht enttäuscht.

NTH
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am 23. Oktober 2013
Die oa. Phrase hat mir den letzten Nerv gezogen. Natürlich gibt es Variationen: ...sie unterbrach sich... z.B.
Als nächstes stören mich die angeblich logischen Schlüsse, die Wilson Cole aus sehr spärlichen Informationen zieht und dann seine Entscheidungen trifft. Dies lässt die anderen immer wie Idioten aussehen. Die Geschichte hätte sicherlich viel Potential, da mich aber die oa. Punkte (neben ein paar kleineren) doch sehr stören, höre ich bei ca. der Hälfte auf zu lesen und such mir was anderes.
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am 24. Dezember 2009
Ich finde das Buch gut. Der Inhalt ist schon von anderen beschrieben worden. Ich finde, dass Buch liest sich sehr gut aber sehr schnell. Es fehlt ein bisschen der Spannungsaufbau. Deshalb denkt man am Schluß- Was schon zu Ende?-.
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