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am 30. Dezember 2015
Der Riganten-Zyklus 3: Rabenherz…

Zeitlich spielt Rabenherz etwa im 15. Jahrhundert und ist der dritte Band der Saga (während der Buchumschlag fälschlicherweise vom 5.ten Teil spricht). Obwohl Musketen und Kanonen existieren, merkt man diesen Zeitsprung gegenüber den ersten beiden Büchern kaum.

Das liegt hauptsächlich daran, dass es in diesem Band deutlich weniger ums Kämpfen geht, im Gegenteil: das eigentliche Finale des Buches ist nichtmal ein Scharmützel. Und trotzdem (oder gerade deshalb) reißt es den Leser mit – manchmal ist weniger eben mehr, auch wenn man zugeben muss, dass das Ende sehr pathetisch und eigentlich relativ einfach gestrickt ist.

Leider handelt es sich hierbei um den Auftakt zu einem neuen Zweiteiler, so dass die Geschichte meist einfach vor sich hin plätschert, ohne erkennbares Ziel. Da Gemmells Stil dennoch sehr angenehm zu lesen ist, verfliegen die Seiten wieder wie im Flug. Außerdem schafft er es diesmal, das oben genannte Finale und eine vorhergehende Schlacht sinnvoll in den Lauf der Geschichte einzuflechten, ohne wie bisher mit dem Holzhammer vorzugehen.

Insgesamt fand ich die Charaktere diesmal durchweg sehr gut, auch die Hauptfigur Kaelin. Denn er ist zwar genau wie Connavar und Bane jähzornig, aber er muss wenigstens die Konsequenzen seines Handelns tragen und reift daran. Die beiden vorhergehenden Protagonisten mussten sich nie mit den Folgen ihrer Taten auseinandersetzen, da sie bei allen immer beliebt waren. Altherith Shaddler war zudem der geheime Star des Buches und beweist, dass ein Held kein Schwert in der Hand braucht. Dennoch gibt es bei den Charakteren Abzüge in der B-Note, denn wieder waren mir manche Charaktere zu ähnlich benannt (Chain Shada – Chara).

Alles in allem ein Buch, das gegenüber den ersten beiden Bänden eine deutliche Steigerung darstellt. Gegen Ende wird zwar ziemlich auf die Tränendrüse gedrückt, aber das Finale ist erfreulich nicht-martialisch, fügt sich harmonisch zum Rest und ich bin neugierig, wie es weitergeht. Daher gibt es fünf Sterne.
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am 10. Juni 2004
800 Jahre sind seither vergangen als Bane der Sohn von Connavar die Steinerne Armee besiegt hat. Doch nun sind die einst stolzen Rigante ein besiegtes Volk das unter der Herrschaft des skrupelossen Moidart (einem varlischen Lord) leidet. David Gemmell beweist mit seinem neuen Werk das er nicht nur Fantasy Bücher schreiben kann, denn Rabenherz liest sich wie ein historischer Roman, keine Magie wie einst bei 'Die Nacht des Falken', den die Magie scheint mit der Kultur der Rigante in Vergessenheit zu gelangen. David Gemmell schildert auf beeindruckender und packender Weise das alltägliche Leben eines unterdrückten Volkes und den Mut weniger dagegen anzukämpfen, auch die scheinbar 'bösen' sind nicht anderes als Politiker die alles tuen um eine Rebellion niederzuschlagen und dem statues quo aufrechtzuerhalten. Das Buch handelt um Menschen die ihre eigene Ängste überwinden um für eine gerechte Sache zu kämpfen und sogar bereit sind dafür zu leiden.Ich hab noch nie ein Buch gelesen das mich so berührt hat wie Rabenherz...
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am 2. August 2008
"Sie werden sagen, er war ein Held. Sie werden sagen, er war eine Legende. Aber als Bestes von allen, mein Junge, werden sie sagen, er war ein Rigant!"

Acht Jahrhunderte nachdem die Könige der Riganten Connovar und Bane die eroberungslüstigen Armeen von Stone in die Knie gezwungen haben, ist die Insel der Riganten vom nicht weniger mächtigen Imperium der Varlish eingenommen worden. Aus den Riganten sind Menschen zweiter Klasse geworden und drohen, grausam unterdrückt vom herrschenden Moidart, ihre traditionelle Kultur zu verlieren. Während sich die wildesten Clans im unwegsamen Norden ihre Freiheit bewahren konnten, regt sich im unterworfenen Süden der Widerstand mit dem jungen Ravenheart als Sohn des ermordeten Rebellenführers und dem mächtigen Jaim Grymauch an der Spitze. Es geht um den höchsten Preis: die Freiheit.

Da die Entwicklung des "Helden" Ravenheart vom Jungspund zum Clansmann primär vor Augen steht, könnte man fast übersehen, dass sein Erzieher und Onkel Jaim Grymauch der wahre Held ist: Riesig und ungestüm, laut und verwegen, ein häßlicher Trinker und einäugiger Viehdieb, mächtiger Kämpfer und treuer Freund und mit einem so großem Herz gesegnet, dass er ironischerweise das Edelste an den Riganten verkörpert. Er ist das Herz des Buches und stets erscheint ein sonniges Lächeln auf den Lippen, wenn dieses von Freund und Feind hochgeachtete Ungetüm erscheint und zeigt, dass mehr in einem stecken mag, als das ungehobelte Äußere vielleicht vermuten liesse. Aber ein Held kann nur so strahlend sein, wie sein Gegenspieler der Düsternis verfallen ist - und der Gegner in Form des Moidart ist ein Oberschurke de luxe: Grausam und berüchtigt, ein Hasser und Mörder, ein Ungeheuer und Künstler und doch Vater und Mann einer zwiespältigen Herkunft, der seine eigene verborgene Geschichte hat.

David Gemmel hat in gewohnter Brillianz vom schwertlastigen Eisenzeitalter zum musketendominierten Schießpulverzeitalter einen weiten Bogen durch die Jahrhunderte geschlagen, ohne dass seine charismatischen Recken vom Stamm der Riganten ihre urwüchsige unverschämt sympathische Ausstrahlung verloren haben. Galt es in Connovars Zeiten noch dem Abwehr eines Feindes an den Grenzen des eigenen Landes, so müssen sich vorliegend die Riganten wider dem Unterdrücken und Vergessen ihrer Kultur stemmen und zeigen, dass sie den Schneid vergangener Zeiten nicht verloren haben. Vom Ebginn an steigt der Spannungsbogen durch scheinbar kleine Scharmützel, innere Kämpfe, Schlachten, Treue und Verrat in ungeahnte Höhen und mündet in ein derart trauriges wie auch strahlendes Ende, wie ich es selten erlebt habe. Die Handlung ist von zahllosen Handlungsfäden durchsetzt, die sich nie aus den Augen verlieren und am Ende zielsicher ineinander münden und zahlreiche komplex angelegte Charaktere auf beiden Seiten vorstellen, die vielschichtig und ehrlich in all ihren Stärken und Schwächen gezeichnet sind. Insbesondere die Beziehungen zwischen den verfeindeten Völkern werfen einen großen zivilisationskritischen Schatten, wenn die gegenseitige Verachtung und der gegenseitige Hass im Angesicht großherziger Taten einzelner Repräsentanten beider Völker in ihrer ganzen Sinnlosigkeit fast schon widerwillig auf die Waage gestellt werden.

Fazit:

Eine bewegende Saga mit großartig angelegten Charakteren um ein faszinierendes Volk und dessen schweren Kampf für die Freiheit! "Sturmreiter" ist der zeitlich direkt anschließende Nachfolgeband, an dem man nach dem Genuss dieses Werkes nicht mehr vorbeikommt.
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am 6. Januar 2013
Was soll man noch über D,Gemmel sagen. Für mich in einer Liga mit Howard und allen großen Fantasy Autoren. Wie ich schon bei "Sturmreiter" erwähnte ist Gemmel mit der Figur des Moidart ein Meisterstück geluingen. Schade das er nicht mehr schreibt.

RIP David Gemmel
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am 21. Juni 2009
Allein um David Gemmell und das wunderbarste seiner Rigantenbücher zu ehren, schreibe ich hier noch eine weitere Rezension, die in ihrem Inhalt zwar überflüssig ist, aber für dieses scheinbar viel zu wenig beachtete Buch verdiente 5 Sternen produziert.

In der schottischen Parallelwelt, dem Rigantenland, herrscht die Schießpulver- und Vorderladerepoche. Die Riganten sind nun ein unterdrückter und gejagter Volksstamm. Die Magie verschwindet zusammen mit der Ehre der Riganten zusehends aus dem Land, das 800 Jahre nach Connavar von den Varliern beherrscht und ausgebeutet wird. Der varlische Baron, der Moidart, zeichnet sich durch brutale Härte und Gefühlskälte aus, die selbst vor dem eigenen Sohn nicht Halt macht.
Der letzte wahre Rigant ist der hässliche Raufbold Jaim Grymauch, der Onkel und Erzieher von Kaelin Ring. Kaelin wiederum ist ein junger Heißsporn, dessen Wesen sehr an Connavar und Bane erinnert, und der im Laufe der dramatischen Geschichte noch einige bittere Lektionen wird lernen müssen, bis auch er ein wahrer Rigant wird, stark genug um dem Land seine Magie zurück zu bringen.

Mut zum Pathos!
Achtung, der interessierte Leser sei gewarnt, wer dieses Buch zur Hand nimmt, läuft Gefahr wegen der ausschweifenden Spannung und dem hoch dosierten Pathos folgende Nebenwirkungen zu zeigen:
Beständiges gefesselt Sein für die gesamte Zeit des Lesens, gelegentliches Herzrasen, Angstzustände und Magenkrämpfe - insbesondere wenn die "Guten" in schier aussichtslosen Situationen stecken oder bodenlose Ungerechtigkeit den Sieg davon trägt.
Plötzlicher Tränenfluss und unkontrollierbare Ergriffenheit kann nicht ausgeschlossen werden. In diesen Fällen kann es auch zu Wechselwirkungen mit anderen Büchern kommen, für die der Leser eine plötzliche Abwehrreaktion entwickelt. Auch sind Fälle von spontan auftretenden Kaufzwang für den Fortsetzungsroman Der Rigante Zyklus. Sturmreiter. zu verzeichnen.
Insgesamt besteht bei allen Gemmell-Produkten ein hohes Suchtrisiko, dem nur durch eine langfristig dosierte Verabreichung dieser Lesedroge entgegengewirkt werden kann.
Viel Spaß jedenfalls.
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am 4. Januar 2013
Seit vielen, vielen Jahren hat mich keine Geschichte mehr so berührt wie diese. Der Hexenprozess und die Ungerechtigkeit sind hervorragend erzählt. Schade nur, dass es keine akutelle Neuauflage der Werke von David Gemmell gibt. Es würde sich sehr, sehr rentieren. Teilweise kosten die Bücher im Antiquariat bereits mehr als seinerzeit die Neuausgabe. Aber: ich habe keinen Euro bereut!
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am 19. September 2011
David GemmellŽs Rigantenzyklus wurde von ihm in den Jahren 1998 - 2002 geschrieben. Rabenherz konzentriert sich hier nicht auf Schlachten, sondern auf das Leben miteinander in einer Welt, in der das Volk der Riganten von den Varliern unterdrückt wird und daher mit einer hohen Rechtslosigkeit zurechtkommen muss.
Natürlich gibt es hier auch Helden, wenn sie auch nicht so gross und strahlend sind wie in andern Büchern von Gemmell. Es sist sogar einfast leises Buch, nichtsdestotrotz lesenswerter als viele neuere Bücher und natürlich mit einem traurigen Ende, wenn auch die Schlusshandlung erahnen lässt, dass das dicke Ende noch kommen wird....
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am 10. Juni 2010
ist halt ein gemmell > es gibt keinen schlechten gemmel - nur gute und gaaaanz gute! empfehlenswert!
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am 26. Mai 2004
Wer die ersten beiden Bücher gelesen hat(Steinerne Armee,Nacht des Falkens) macht mit diesem nichts falsch.Schönes Buch mit tollen Charaktern und einer toller Geschichte!
Wer Gammel mag sollte dieses buch unbedinngt in seiner Sammlung haben!!!!!!
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