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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 15. Juli 2014
Zu schade für den Papierkorb - fand auch Kings Frau - und drängte den Altmeister, seinen Roman zu veröffentlichen. Zum Glück für uns, denn dieser Roman ist einer der besten aus Stephen Kings Schaffen!

Auch als Ebook absolut lesenswert und mit einem Nachwort zur Entstehung des Romans versehen, werden "Carrie" oder auch "Carrietta White" und ihre Mutter Margaret zu einem Synonym für religiösen Wahn und Außenseitertum, die sich in Verbindung mit außersinnlichen Fähigkeiten in einem Fiasko epischen Ausmaßes entladen.

Wer den Film von Brian de Palma kennt, wird den Roman zu schätzen wissen - auch wenn der Altmeister Stephen King an einigen Stellen mächtig übertreibt und ein Katastrophen-Szenario entwirft, das seinesgleichen sucht. Ein Schmanker'l für jeden, der gepflegten Horror à la Stephen King mag.
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am 1. Januar 2014
Ich habe mir Carrie auf meinen Kindle geladen, weil ich eigentlich nur neugierig war, warum alle gerade von diesen Film sprechen, der schon in seiner älteren Version einfach genial gewesen sein soll. Ich war etwas Skeptisch, da ich schon von anderen gehlrt habe, dass es sich um telekinetische Fähigkeiten bei einem Mädchen handeln soll...

Aber es war einfach genial. Noch nie habe ich einen King-Roman in nur 3,5 Stunden gelesen! Ich war so faszniert, wie die Charaktere beschrieben wurden. Und man konnte sich sehr gut die Figuren, als auch ein wenig die Umgebung, in der sie aggierten, vorstellen. Die langsame Steigerung von Carries psychischen Zustand wurde genial beschrieben. Ich kann das Buch jeden empfehlen, auch als Kindle Version!

Es ist relativ dünn, da es sich um eines der ersten WErke von King handelt. Hier ist man etwas schneller mit dem Lesen fertig, als bei den anderen Wälzern von King (die aber auch genial sind!).

Ich bin nun doch etwas neugieriger geworden, was den alten Film und den neuen angeht, aber wer es sich zu Hause gemütlich machen will und sich gerne in GRuselgeschichten vertieft, der sollte sich dieses Buch holen, in die Kissen seiner Couch einkuscheln und dieses Buch genießen!

Für alle King-Fans ist es natürlich ein MustHave! Also nicht versäumen, was Carrie alles so anstellt! ;-)
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Februar 2013
"Carrie" ist der Erstlingsroman von Stephen King und auch mein Erstlingsroman von ihm! ^^
Ich kenne zwar schon den Film von 1976 doch das Buch ist (natürlich) etwas anders.

Im Vergleich zu vielen anderen Romanen des Autors ist "Carrie" mit etwas über 300 Seiten nicht besonders dick. Kann man an einem Wochenende durchlesen.
Der Aufbau des Romans ist unterschiedlich zum Aufbau der o.g. Verfilmung.
Es besteht aus drei Teilen (Blutsport, Ballnacht, Trümmer) und einem Nachwort zur Entstehung des Romans und der Verfilmung.
Der ganze Fall von Carrie White wird bruchstückhaft als Rückblick erzählt (soll heissen, es ist von Anfang an bekannt, DASS es zu einem grausigen Zwischenfall kam, in welchem Telekinese eine Rolle spielte).
Während des Rückblicks wird der Erzählfluss immer wieder durch längere Passagen unterbrochen, in denen u.a. die Überlebenden, die Nachbarn, spezialisierte Gutachter und Psychologen, Presse, etc. zu Wort kommen.
Aber auch im Rückblick selber wechselt die Erzähl-Perspektive stets zwischen Carrie und all den anderen Nebencharakteren (der reumütigen Mitschülerin Sue Snell, der Sportlehrerin Miss Dejardin, Carries Tanzpartner Tommy Ross und dem Schulleiter).

Der Leser erfährt nicht nur die ganzen Details, sondern kann sich auch ein Bild von der Psyche der Charaktere (allen voran der Protagonistin Carrie) machen. Inklusive der verschiedenen Einstellungen verschiedener Leute zu dem Vorfall.
Ich selber konnte einige Dinge erfahren, die mich beim Film stutzig machten. Zum Beispiel der Vorfall mit der (anscheinend folgenlosen) Ohrfeige der unverbesserlichen Missetäterin Chris durch die Sportlehrerin. Im Buch erfährt man, daß dies sehr wohl ernste Konseuenzen nach sich zog und zwar für mehr als eine Person.
Carries religiös fundamentalistische Mutter ist hier sogar noch verrückter und brutaler als im Film. Sie hat schon als junges Mädchen psychisch labile Züge gezeigt und alle Leute um sich herum (inkl. ihrer eigenen Mutter) wortwörtlich zur Hölle gewünscht. Sie misshandelt ihre Tochter Carrie oft mit harten Schlägen und Tritten in empfindliche Stellen (nicht nur Ohrfeigen). Und sie hat ihre Tochter schon als Kind versucht umzubringen.
Carrie selber ist auch etwas anders als in der Verfilmung. Sie ist eher rundlich statt dürr. Ausserdem wird sie durchaus als attraktiv bezeichnet. Selbst wenn ihre Aussehen durch die stressbedingte Neigung zu Pickeln und die scheusslichen Kleider entstellt wird.
Zudem hegt sie schon früh rachsüchtige Gedanken und übt ihre telekinetischen Fähigkeiten (mit minimalsten Fortschritten), die sie schon als kleines Kind hatte.
In ihr wütet mehr hilfloser Zorn als Unsicherheit. Sie versucht daher auch öfters gegen ihre Mutter aufzubegehren, was ihr aber nur weiteren Schmerz bringt.
Interessante Psychographie.

Der Schreibstil des Autors ist in dem Roman noch etwas unausgegoren. Es gibt hier oft lange Sätze ohne jegliche Kommazeichen und auch welche mit vielen Einklammerungen. Wirkt manchmal etwas seltsam. Aber da es ein Debütroman des King of Mystery & Horror ist, will ich mich gar nicht weiter drüber auslassen. Ausserdem ist das Wichtigste eh der Inhalt.

Alles in Allem kann ich dem Roman nur weiterempfehlen.

PS:
Noch 2013 soll eine moderne Verfilmung des Romans in die Kinos kommen. Diese will sich näher an der Buchhandlung orientieren. Die Darsteller sind u.a. Chloe Grace Moretz als Carrie und Julianne Moore als ihre Mutter.
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Als allererstes: gebt dieses Buch keinen Kindern. Es ist viel zu gruselig und brutal. Das heißt nicht, dass das Buch schlecht ist! Aber Jugendliche unter 16/17 wären von soviel echt wirkender Brutalität (physisch und psychisch) sicher etwas schockiert. Der "Gruselfaktor" kommt vor allem durch die spannende Erzählweise und das sehr einfache Einfühlen in die Figuren. Das muss ein Autor erst einmal hinbekommen! Übrigens, das Englisch ist recht einfach gehalten - man kommt als "mittelguter" Englischleser sehr gut mit. Worum geht es:

Carrie ist die Tochter von Margaret White. Sie war 16Jahre lang dem völlig absurd religiösen Wahnsinn der Mutter ausgeliefert und wurde dadurch zu einem psychischen Wrack. Dazu kamen dann auch noch Hänseleien, Unterdrückung in der Schule und Abneigungen ihr gegenüber. Aber was viele nicht ahnen - Carrie hat in sich schlummernde telekinetische Kräfte. Diese hat sie bisher nur einmal im Alter von 3 Jahren gezeigt, als ihre Mutter sie töten wollte. Die Geschichte startet in der Mädchen Dusche, als Carrie zum ersten Mal ihre "Tage" hatte. Das arme Mädchen wurde noch nie in dieses Frauenthema eingeweiht und dachte Sie blutet zu Tode. Dann kamen die "Schulkameraden" und beschimpften und bewarfen sie mit Tampons und Binden...

Ich bin völlig perplex wie gut der Autor die Geschichte aufgebaut hat bis zum endgültigen Rachezug von Carrie. Man muss als Leser ganz einfach mitfühlen und das ist das Gruselige an der ganzen Geschichte. Der Schreibstil wechselt zwischen dem Erzählen der Geschichte und Ausschnitten (Zeitung/Interviews) nach dem Carrie-Rachezug in Ihrer Heimatstadt. Ganz toll, so etwas hatte ich bis dato noch nicht gelesen.

Das war mein erste Stephen King Buch und ich hatte es in knapp 6 Stunden gelesen. Mein nächstes Buch vom Autor werde ich noch ein wenig auf sich warten lassen... aber den Film 2013 werde ich mir auf jeden Fall im Kino anschauen (mit der eigentlich viel zu hübschen "Chloë Grace Moretz" als Carrie).
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am 5. November 2013
Die Rache heißt Carrie
Carrie hat wahrlich kein leichtes Leben. Aufgewachsen bei einer Mutter, die sich ihrem religiösen Wahn hingebt und versucht ihre Tochter zur Unschuld der Welt zu erziehen, geradezu fanatisch und gespenstisch alles als Sünde abstraft, fällt sie bei ihren Mitschülern schnell auf. Sie wird Opfer von verschiedenen Hänseleien, die immer grausamer werden, die ihr Leben zur Hölle machen. Vor allem, als sie beim Duschen nach dem Sportunterricht aufgrund ihrer ersten Periode in Panik ausbricht, versucht ihr keiner klar zu machen, was das Blut zwischen ihren Beinen bedeutet, dass sie zur Verzweiflung treibt. Im Glauben, sie verblutet, bewerfen sie ihre Mitschüler mit Tampons und anderen Dingen, ziehen sie auf und lassen sie mit ihrer Todesangst kämpfen. Schließlich greift die Sportlehrerin ein und beendet die grausame Szene, bei der auch eine Lampe plötzlich zu Bruch ging.
Es war nicht der erste ungewöhnliche Fall dieser Art, der die telekinetische Kräfte in Carrie weckt. Sie lernt mit dieser schlummernden Kraft umzugehen, sie zu kontrollieren und beginnt damit Gegenstände schweben zu lassen. Ein kleines bisschen Trost in ihrem sonst bescheidenen Leben, dass sie schon lange abgeschrieben hat.
Doch Tommy, einer beliebtesten Jungen der High School, fragt sie, ob sie mit ihm auf den Abschlussball gehen soll. Anfangs ist Carrie misstrauisch und sieht dahinter nur eine grausame Episode der Demütigung, lässt sich aber von ihm überreden. Alles scheint gut zu werden, für sie könnte endlich ein neues Leben beginnen, sie könnte aus dieser Welt ausbrechen, einfach nur normal leben. Zumindest glaubte sie das...

Mit "Carrie" legte Stephen King seinen ersten publizierten Roman hervor und damit den Meilenstein für seine Weltkarriere. Was King uns in seinem Roman erzählt, ist eine kleinstädtische Geschichte, über eine religionsfanatische Mutter, die mehr als nur eine Störung zu haben scheint, und das tragische Schicksal eines Mädchen, dass sich nur wünscht wie die anderen zu sein, von ihren Mitschülern gemocht zu werden und nicht nur das Opfer ihrer Umstände zu sein. Bis dahin könnte man meinen, man hat einen klassische Geschichte vor sich, über ein Mädchen, dass es schafft akzeptiert zu werden, endlich aus ihrer Misere ausbrechen kann und doch schlussendlich noch tiefer fällt. Doch nichts dergleichen bietet Stephen King und erzählt stattdessen die Geschichte eines Mädchen mit einer Gabe. Ihre telekinetischen Kräfte sind für sie ein Segen, in ihrer sonst so abscheulichen Welt und verleihen ihr Kraft und Mut und schlussendlich auch die Kraft, sich an denen zu rächen, die ihr so lange Leid zugefügt.
Das Faszinierde ist dabei, dass man als Leser nicht ein einziges Mal den Gedanken verspürt, dass es ungerecht ist. Insgeheim liest man über die Worte und denkt sich, sie haben es verdient, sie haben es alle verdient und ist schier entsetzt über seine eigene Brutalität. Denn das, was Carrie White erleben musste, wünscht sich niemand. Man durchleidet ihr Leben, möchte sie in den Arm nehmen und trösten, ihr sagen, dass alles gut wird, sie von ihrer kranken Mutter wegnehmen, die sie einsperrt und für ihre angeblichen Sünden bestraft, die keine Sünden sein können, weil sie natürlich sind. Eine Mutter, die sich selbst hasst für ihr sündiges Leben und ihrer Tochter zur absoluten Reinheit erziehen will, egal wie viel Kummer Carrie dabei ertragen muss. Egal, was sie ihrer Tochter dabei antut und sie sehr sie Carrie dadurch von der Gesellschaf isoliert.
Mit spielerischer Hand bringt uns Stephen King zu diesen Mitgefühl für Carrie. Er erzählt aus verschidenen Perspektiven ihr Leben, aus ihrer Eigenen, teilweise aus Leuten, die sie kannten, die manche Dinge miterlebt hatten oder auch die Sicht ihrer Peiniger, die man aufhalten möchte und doch nur zusehen kann. Dabei greift King zu ungewöhnlich Mitteln. Er benutzt Zeitungsausschnitte, Berichte aus fiktiven Büchern oder teilweise wissenschaftliche Abhandlungen um das Phänomen Carrie aufzuschlüsseln und schafft dadurch die nötige Distanz zum Leser, dass er sich ein gesamtes Bild der Lage machen kann. Immer mit einem angepassten Schreibstil, der nicht nur die Gedanken seiner Perspektivträger realistisch wiedergibt, sondern temporeich die Geschichte vorantreibt. Dieser Reichtum aus Ansichten, vermengt sich zu einer Person, einer runden Persönlichkeit, die eine tragische Figur ist und deren Beweggründe man nur zu gut verstehen kann. Man verspürt Hilflosigkeit, weil man das Unausweichliche kommen sieht, weil es so kommen muss und sieht die Katastrophe, ihre Anfänge, ihre Gründe und ihre Auswirkungen. Und nicht immer geht King dabei in chronologischer Reihenfolge vor, nimmt Teile vorwegt, fügt andere hinzu, so dass der Leser das Ende vorzeitig weiß und es trotz allem der Spannung nicht schadet. Vielmehr ist das Vorwegnehmen, der Schlüssel dem Leser das Herz zu brechen, denn er möchte es aufhalten und kann es doch nicht tun. Das komplette Spektrum wie ein braves Mädchen zu einem Monstrum wird, dass es gar nicht sein wollte und nie werden wollte, ist dargestellt. Und genau dort zerspringt der Horror in Stephen Kings Roman und wird zu einen tiefsinnigen Roman, der nicht nur ein Höllenszenario beschwört, sondern vor allem ein Psychogram eines Unschuldigen bietet, der durch seine Ohnmacht keinen anderen Ausweg mehr sieht. Carrie ist wie ein Tier, in die Ecke gedrängt und keinen anderen Ausweg mehr sieht. Das übernatürliche Element ist da nur noch ein Extra um dem Ganzen einen bildreichen Rahmen zu bieten und die Handlung mit einem Knall enden lässt, und einen Leser zurücklässt, der nicht weiß, der die Katastrophe bedauern oder das tragische Schicksal von Carrie beweinen soll.

Fazit
"Carrie" ist Stephen King's Debüt, welches nicht ohne Grund den Meilenstein für eine Karriere legte. Hier zeigt der Meister des Horrors seine Vielfältigkeit, sein Gespür für Charaktere und das Talent für bitterböse und große Szenarien. Für Fans von King Pflicht, für alle anderen eine großartige Erfahrung für tiefsinnige Horrorliteratur, die weit über den bloßen Horror hinausgeht. Wenn es nicht sogar in seinem Inneren den wahren Horror des Lebens zeigt.
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am 25. April 2014
Meine Meinung:

Carrie war eines der ersten Bücher, die ich von Stephen King gelesen habe.
Ich war ein Teenager und seitdem im Bann des "Meister des Horrors" gefangen.
Es gibt kein Buch von ihm, das nicht in meinem Regal steht. Und irgendwann verspürt man die Lust, das ein oder andere Buch mal wieder zu lesen....diesmal war es "Carrie".

Die meisten werden die Verfilmung von Carrie vor Augen haben.
Die legendäre Sissy Spacek, hat die Rolle einfach fantastisch verkörpert.
Doch wie es mit Verfilmungen meistens so ist, weicht es doch unumgänglich schon sehr vom Original ab. Bei Carrie hielt es sich in Grenzen, denn die Handlungen und Figuren sind recht originalgetreu.
Allerdings ist das Aussehen von Carrie in King's Werk ganz anders, denn Carrie ist hier eher dicklich, voller Pickel und braunhaarig.
Beim lesen fiel es mir schon schwer, Sissy Spacek aus meinem Kopf zu verbannen, aber da man gleich in der Geschichte gefangen ist, ist dies nur nebensächlich.

Die Geschichte, finde ich gar nicht mal so weit hergeholt.
Mobbing an der Schule. Eigentlich ein immer aktuelles Thema - leider.

Ein Mädchen wird immer und immer wieder von den Mitschülern gequält, sie kennt es gar nicht anders. Niemand hält zu ihr, sie ist nur das Gespött der Schule. Doch keiner weiß, wie sehr Carrie schon zu hause zu leiden hat. Die Mutter ist streng religiös und verbietet alles und ganz besonders den Kontakt mit anderen Menschen, da diese in ihren Augen nur voller Sünde sind und Carrie verführen möchten... Als Carrie das erste Mal unter der Schuldusche ihre Regel bekommt, weiß sie gar nicht wie ihr geschieht und wird natürlich sofort wieder zur willkommenen Zielscheibe.
Niemand ahnt, welche Fähigkeiten in Carrie schlummern, die nun nach und nach immer mehr an die Oberfläche gelangen.

Das erste Werk von King konnte mich, wie schon mal erwähnt, schon vor vielen Jahren begeistern. Und das wird sich auch nie ändern.
Doch es ist schon spannend zu sehen, wie auch King sich in den vielen Jahren verändert hat.
"Joyland" z.b. war für mich ein spannender Mysteryroman mit Gruseleffekten.
"Doctor Sleep" sehr bewegend, einfühlsam, eine tolle Fortsetzung von "Shining" und für mich das Buch des Jahres 2013.
Und Carrie - ist einfach einmalig. Die Vorstellung, das ein Mensch aufgrund seiner Konzentration Dinge bewegen und Menschen töten kann - wow.
Die Erklärungen zur Telekinese fand ich auch sehr interessant und es war einfach mal wieder ein richtig tolles Lesevergnügen!

Absolute Leseempfehlung!
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am 9. März 2017
Als vor kurzem der Film im Fernsehen lief, entschloß ich mich auch das Buch mal zu lesen. Es schlägt einem sofort in seinen Bann, aus dem man sich nur schwer befreien kann. Ich hätte es am liebsten in einem Zug gelesen was aber aus bekannten Gründen(Augen fallen einem einfach zu und machen ein trotz mehrerer Versuche weiterlesen unmöglich) nicht gelang. Klare Empfehlung !
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am 18. April 2017
Handlung:
Carrie White ist eine Außenseiterin und wird von ihrer Mutter sehr kurz gehalten.
Ihre Mutter ist eine streng gläubiger Mensch und so empfindet sie die telekinesisches Fähigkeiten ihrer Tochter, als Gabe des Teufels.

Der erste richtige Ausbruch ihrer Kräfte, passiert wo sie von ihren Mitschülerinnen nach dem Sport ausgelacht wird. Carrie bekommt nämlich beim duschen ihre Periode und da ihre Mutter sie nicht aufgeklärt hat, denkt sie das sie verbluten muss. Dieses bekommen ihre Mittschülerinnen mit und bewerfen sie mit Monatsbinden und Tampons.

Und an statt sie einfach in Ruhe zu lassen wird sie immer weiter gemobbt bis es beim Abschlussball eskaliert.

Meinung:
Fand es sehr gut geschrieben. Nur am Anfang fand ich das mit den Zeitungsartikeln sehr gewöhnungsbedürftig. Aber er ist einfach einer meiner Lieblingsautoren.
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am 10. März 2017
Eins von Stephen Kings bekanntesten Büchern, das Buch, das ihn erst so berühmt gemacht hat und ich muss sagen, dass das nicht so ganz das war, was ich erwartet hatte. Es war auch gar nicht so gruselig; letzten Sommer habe ich Es gelesen, das war gruselig. Das Buch ist eher demütigend, vor allem für Carrie. Sie tut mir leid.

Mir war die Handlung des Buches vor dem Lesen weitestgehend auch schon bekannt, nur das Ende kannte ich nicht. Das heißt also, für mich hat sich die erste Hälfte bis die ersten zwei Drittel des Buches gezogen, den letzten Teil erst fand ich sehr spannend. Aber Stephen King schreibt sehr fesselnd, langweilig wurde es also nie. Außerdem haben mir die Berichte und Zeitungsartikel und Ähnliches gefallen, die im Buch vorkamen.
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am 16. Mai 2016
Carrie“ ist der erste Roman von Stephen King.
Das dieses fantastische Werk erschienen ist, verdanken wir seiner Frau. Sie hat das Buch aus dem Müll gefischt und King hat es dann veröffentlicht und wurde zu einem weltbekannten Autoren.
King bringt mit „Carrie“ einen ganz neuen Horror in die Welt. Waren es vorher Vampire und Werwölfe, ist es nun ein Mädchen.

Carrie hat es nicht leicht. Sie wird in der Schule gemobbt und lebt zu Hause mit einer fanatischen Mutter.
Sie besitzt die Gabe der Telekinese. Im Alter von drei Jahren lässt sie Steine auf ihr Haus regnet. Dann hält sich ihre Gabe bedeckt und wird erst wieder mit 16 hervorgebracht.
Am Anfang der Geschichte hat Carrie ihre erste Periode, unwissend wie sie ist denkt sie, dass sie verblutet. Ihre Schülern werfen sie mit Tampons und Binden ab und Zuhause von ihrer Mutter zur Strafe in die Besenkammer zum Beten gesperrt.

Das Leben von Carrie wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
Mal wird es aus ihrer Sicht erzählt, dann wieder von Leuten die sie kannten.
Auch sind manche Kapitel Auszüge aus fiktiven Abhandlungen, Büchern und Zeitungsartikel.
Dieses stilistische Mittel macht die Geschichte noch mal interessanter.

King schafft es, das der Leser Mitgefühl für Carrie entwickelt.
Man möchte sie in den Arm nehmen und trösten.
Ich verstehe sogar ihre Reaktion auf der Ballnacht.

Ein unglaubliches Buch und ich kann nicht glauben, dass ich es erst jetzt gelesen habe.
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