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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
50
4,4 von 5 Sternen
Das Ritual der Rache: Commissario Montalbano vermisst einen guten Freund. Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 1. Dezember 2014
Auch wenn es der Untertitel des Verlags diesmal nicht erwähnt, es handelt sich um den erzählchronologisch dreizehnten Montalbano-Roman. Wer die ersten 12 mochte, wird auch diesen mögen, Ermüdungserscheinungen des Autors sind nicht zu bemerken. Eine herausgehobene Rolle - auch im Vergleich zu anderen Romanen der Reihe - spielt diesmal die Mafia und ihre "Familien" mit den darin herrschenden sehr speziellen Ehrbegriffen, Rivalitäten zwischen der "normalen" Polizei und der Anti-Mafia-Einheit und mal wieder eine sehr schöne Frau, die aber diesmal nicht Montalbano, sondern anderen wichtigen Figuren gefährlich wird. Auch die liebevoll gezeichneten Nebenfiguren und das sizilianische Ambiente einschließlich der Küche kommen erneut nicht zu kurz.
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am 19. Juni 2012
Das buch war ein Geschenk. Es ist immer ein Vergnügen die bücher von Camilleri zu lesen.
Sie sind nicht nur spannend und gut erzählt, sondern auch gut geschrieben.
Ich kaufe fast jedes Buch, entweder lese ich es oder es wird gleich verschenk.
Wer gute Krimis mag - kaufen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. März 2012
Eines Nachts wird Montalbano an einen Tatort gerufen. Die Leiche befindet sich zerstückelt in einem Plastiksack. Alle Möglichkeiten zur Identifizierung wie Fingerkuppen für Abdrücke und Zähne sind vernichtet worden. Doch im Magen des Toten findet sich eine Zahnbrücke. Eine erste Spur. Nach und nach tun sich weitere Spuren auf, die zunächst überhaupt nicht im Zusammenhang zu stehen scheinen. Einige Spuren weisen auf eine Tat der Mafia hin.
Nebenbei muß sich Montalbano mit der anhaltend schlechten Laune von Mimì Augello herumschlagen. Wie schön, daß es da noch die bezaubernde Signora Dolores Alfano gibt, die ihren Mann vermißt und nicht nur Montalbano, sondern das ganze Revier in eine Art Atemlosigkeit versetzt.

Die erste Hälfte des Buches ist eher weniger Krimi als ein Ausloten der Persönlichkeiten. Was normalerweise in einem Krimi in diesem Umfang nichts zu suchen hat, macht bei Andrea Camilleri überhaupt nichts aus. Im Gegenteil, es ist eine Freude, Montalbano zu begleiten und mit ihm zu leiden, wo er doch in so einer Art Persönlichkeitskrise steckt. Es menschelt - auch in diesem Buch.

Zudem sollte man meinen, daß Andrea Camilleri in Anbetracht der vielen Montalbano-Fälle, und noch mehr in Anbetracht seines Alters (er war schon deutlich über 80, als er den Krimi schrieb), langsam die Ideen ausgehen. Weit gefehlt. Auch dieser Montalbano-Krimi ist spannend und unterhaltsam. Meine Empfehlung: Lesen!
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am 28. Januar 2013
Nachdem mich Andrea Camilleris letzten beiden Fälle mit Commisario Salvo Montalbano nicht mehr ganz so überzeugen wollten, hatte ich schon große Sorge, dass die Reihe ebenso nachlassen würde wie dies bei anderen leider der Fall ist (so zum Beispiel Donna Leons Brunetti-Krimis). Montalbanos 13. Fall „Das Ritual der Rache“ hat diese Befürchtungen aber mehr als zerstört. Andrea Camilleri hat einen spannenden Krimi mit absolut überzeugender und stimmiger Lösung geschrieben. Montalbano ermittelt zunächst in gewohnter Manier selbst, ehe er sich in den Hintergrund zurück zieht, um von da aus wie ein Puppenspieler die anderen Akteure nach seinen Absichten agieren zu lassen, ohne dass diese es bemerken.

Kurz zum Inhalt: Sintflutartige Regenfälle lassen bei Vigata einen Plastiksack auftauchen, in dem sich eine in zahllose Einzelteile zerlegte männliche Leiche befindet, deren Gesicht so unkenntlich gemacht wurde, dass eine Identifizierung nicht möglich ist. Daher lässt sich auch nicht klären, ob es sich bei dem Ermordeten (die Obduktion ergab Genickschuss als Todesursache) um den von der hübschen Dolores Alfano vermissten Ehemann handelt.

Montalbanos Stellvertreter Mimi Augello ist von Anfang an völlig durch den Wind. Schlecht gelaunt und miesepetrig verdirbt er die Stimmung in der ganzen Questura. Montalbano macht sich Sorgen und vermutet, dass Augello, der vor kurzem erst Vater geworden geworden, sich mit einem amourösen außerehelichen Abenteuer übernimmt. Das Verhältnis zwischen Montalbano und Augello, die ja nicht nur Kollegen, sondern privat seit vielen Jahren eng miteinander befreundet sind (Augello hat sogar seine Sohn nach Montalbanos Vornamen „Salvo“ benannt), spitzt sich zunehmend zu. Montalbano fühlt sich von Augello hintergangen und ist von dessen Disloyalität schwer enttäuscht.

Wie sich das ganze löst, will ich hier nicht verraten, nur so viel - Montalbano zeigt sich als wahrer Freund, der sich im Laufe der Ermittlungen in den Hintergrund verabschiedet, um von dort aus die Dinge so zu beeinflussen, dass alles den gewünschten Lauf nimmt. Der Krimi ist voll guter und kurzweiliger Einfälle. Köstlich fand ich die Szene, in der Montalbano, als er mit den Ermittlungen auf der Stelle tritt, Ablenkung in einem Buch sucht. Dabei handelt es sich ausgerechnet um Andrea Camilleris Roman „Der zweite Kuss des Judas“, der Montalbano einen wichtigen Hinweis bei der Suche nach dem Mörder liefert! Nicht minder lustig ist die Szene, in der Monatlbano gegen sich selbst Schach spielt und nach der zweiten Niederlage in Folge einen Tobsuchtsanfall kriegt, da er gegen sich verloren hat.

In seinem 13. Fall ist Montalbano also ganz der Alte, wie wir ihn aus vielen Fällen lieben! Für mich kommt nur eine Bewertung in Frage, nämlich fünf Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 29. April 2012
Gibt es eigentlich jemanden, der die Montalbano Bücher nur wegen der Krimihandlung liest? Oder stehen nicht vielmehr der kauzige Commissario und die Mitglieder seines Teams mit ihren unterschiedlichsten Macken im Mittelpunkt des Interesses der Leser?

Bei mir ist das jedenfalls so, und auch mit dem neuesten Buch der mittlerweile 18 Bände umfassenden Krimireihe aus dem sizilianischen Vigàta habe ich mich bestens unterhalten gefühlt (mein Mann offenbar auch, denn so oft habe ich ihn schon lange nicht mehr beim Lesen laut lachen gehört).

Andrea Camilleri legt sehr großen Wert auf die Ausarbeitung seiner verschiedenen Figuren, die sich kontinuierlich weiterentwickeln und dem Leser im Laufe der Jahre mit ihren Marotten und Eigenheiten schon richtig ans Herz gewachsen sind. Neueinsteigern würde ich demzufolge empfehlen, mit dem ersten Band der Reihe Die Form des Wassers" zu beginnen und Buch für Buch zu genießen.

Der Autor schreibt mit leichter Hand, wunderbar ironisch und immer wieder Seitenhiebe an die italienische Politik austeilend. Da verzeiht man ihm auch, dass er relativ lange braucht, um den eigentlichen Kriminalfall zu entwickeln.

Aber ab circa der Hälfte des Buches kommt dann Tempo in die Handlung, und von da an geht es Schlag auf Schlag, so dass man schließlich Seite um Seite verschlingt.
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am 12. April 2012
Es ist wirklich erstaunlich, wie der mittlerweile hoch betagte Andrea Camilleri ein gutes Buch nach dem anderen schreibt. Denn es sind ja nicht nur die vielen Bände über den Commissario Salvo Montalbano aus Vigata, die eine große Lesergemeinde erfreuen, sondern auch seine teilweise kleinen Romane, zuletzt etwa sein bei Kindler 2012 erschienener Roman "Der Bahnwärter" sind literarisch anspruchsvolle Bücher.

Der hier vorliegende neue Montalbano-Roman ist in Italien schon 2008 erschienen, und das lässt hoffen, dass Andrea Camilleri trotz hohem Alter uns noch etliche weitere dieser unvergleichlichen Krimis schenken wird. Während viele andere Reihen nach etlichen Jahren unter einer ausgezehrten Langeweile leiden, hier sei insbesondere Donna Leons Reihe um den Venezianer Brunetti genannt, bleibt Camilleri auf seinem gewohnt hohen Niveau. Ein seit etlichen Bänden älter werdender Montalbano setzt sich nicht nur immer wieder mit dieser Tatsache auseinander und tritt nicht nur in seinem Beruf etwas kürzer, sondern er wird weiser, philosophischer, selbstkritischer. Seine unvergleichliche Art, seine Fälle zu lösen, werden immer tiefsinniger und gleichzeitig unspektakulärer.

Hatte man in den vergangenen Jahren immer mal wieder den Eindruck, seine Fernbeziehung zu seiner auf dem italienischen Festland lebenden Freundin könnte in ein verbindlicheres Fahrwasser geraten, glaube ich mittlerweile, dass Salvo sich auch in den nächsten Büchern auf keine wirkliche feste Beziehung einlassen wird und kann.

Er ist mit seiner Heimat verwachsen; aber auch mit den Menschen, mit denen er seit Jahren zusammenarbeitet und von denen einer im vorliegenden Buch in ganz ernsthafte persönliche und berufliche Zwickmühlen gerät.

Der Fall selbst ist ein Meisterstück. Camilleri gelingt es ganz hervorragend, die Methoden der klassischen alten Mafia zusammenzubringen mit einem seiner eigenen Werke "Der zweite Kuss des Judas", das Montalbano gelesen hat, und dessen Semiologie ihn schlussendlich zur Lösung eines spannenden Falles führt, von dem hier nichts weiter verraten werden soll.

Lesen Sie selbst ein wirklich empfehlenswertes Buch, auf weiter sehr hohem Camilleri`schem Niveau.
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am 4. Mai 2014
erstaunlich, was der mittlerweile knapp 90jährige andrea camilleri immer wieder hervorbringt...

hervorragend gezeichnete charaktere, liebenswerte nebenschauplätze (land, küche, menschen), dazu ein spannender plot und alles mit einer ordentlichen prise humor. mit diesen dingen beglückt uns seit mittlerweile genau 20 jahren der in sizilien geborene schriftsteller und sein alter ego, der commissario montalbano. auch dieses buch kann man nur als gelungen bezeichnen, der alte herr scheint immer noch in hochform zu sein.

ich hoffe, dass dieser zustand bei signore camilleri noch lange anhält.

fazit: absolut empfehlenswert
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am 17. März 2012
Nachdem mich der letzte Montalbano enttäuscht hat, hab ich mit leichter Furcht das Buch geöffnet- und ein Glück- nach den ersten Seiten war ich wieder gefangen in der Welt von Montalbano. Der Fall ist spannend, interessant und nachvollziehbar. Auf ekelhafte Leichenschilderungen wird dankenswerterweise wieder verzichtet. Man findet ein liebenswertes Durcheinander von menschlichen Beziehungen, man bekommt Sehnsucht nach Sizilien, es wird wieder sehr gut gegessen. Nicht verpassen! Einer von Camilleris besten Montalbanos.
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Spannender Krimi, der nach dem altbewährten Muster funktioniert: Autor lenkt in einem "Who Donnit-Szenario" gezielt Leser auf die falsche Fährte, um dann eine überraschende Lösung zu präsentieren. Ist aber gur gemacht, vor allem auch, weil der Kommisar (wie bei Bruno aus dem Perigord oder Dupin aus der Bretagne) mit viel Liebe zum Detail als eine eigenwillge Persönlichkeit skizziert wird, mit der man sich gut identifizieren kann.
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am 14. April 2014
Jeder Andrea Camilleri mit "Montalbano" ist eine Freude zu lesen. Ich freue mich immer wieder auf einen Band, den ich noch nicht kenne - auch wenn er manchmal etwas derb sein kann. Montalbano ist ein Mensch mit Fehlern, Ecken und Kanten und kein perfekter Mensch, aber ein genialer Ermittler. Seine Liebe zum Essen und seine unbeholfene Art Frauen gegenüber machen ihn sehr charmant.
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