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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
59
4,4 von 5 Sternen
Das Buch von Ascalon: Historischer Roman
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,00 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. September 2016
Wie soll man ein Buch rezensieren, wenn man den Autor das erste mal liest und noch während der Lektüre ein zweites vom selben Schriftsteller bestellt? Kann natürlich nur gut werden. Warum dann aber keine 5 sondern nur 4 Sterne?
Aber der Reihe nach. Ich bin Vielleser und lese die letzten Jahre nur historische Romane. Viele Autoren verfallen leider in die Moderne. Da kann man schon mal was von einem Stinkefinger (im Mittelalter) lesen. Bei Rebecca G haben alle - sogar Bauernkinder - eine Rhetorik, dass man neidisch werden könnte. Ritter sind - wie im Märchen - meistens hünenhaft usw. Nicht so bei M. Peinkofer.
Vielfach wird auch moniert, dass historische Fakten nicht stimmen oder gar falsch sind. Denen sei gesagt: historische Genauigkeit erwarte ich bei einem Roman nicht - dafür ist es schließlich ein Roman und kein Geschichtsbuch (Zitat einer anderen Rezi). Was nützen mir korrekte Darstellung der Historie, die ätzend langweilig und langatmig sind?
Was ist dem 5. Stern zum Opfer gefallen? Es gibt zu viele Zufälle, krass wird es am Ende des Buches. Möchte das jetzt hier nicht weiter anführen, würde dem geneigten Leser die Spannung nehmen. Wer mit ein paar Zufällen keine Probleme hat, ist mit dem Roman bestens bedient
Fazit: sehr zu empfehlen
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am 3. Oktober 2017
Wieder einmal ein Roman über den man nachdenklich wird, gerade in unserer Gesellschaft und Zeit.
Aber sicherlich lesen manche Menschen nicht.....
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am 27. Mai 2013
Schönes Hörbuch. Extrem spannend und kurzweilig. Leider hat man nicht oft die Zeit, das Hörbuch in Gänze anzuhören, weshalb sich das Anhören über einen längeren Zeitraum erstreckte.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 10. Juni 2013
Wir befinden uns im Jahr 1096 in East Sussex – England – im Jahr der Eroberung und steigen mit einem Prolog in die eigentliche Handlung ein. Vorher aber bekommen wir alphabetisch aufgelistet die Angaben zu den handelnden Personen geliefert.
Der Prolog geht bis zum Jahr 1099 und führt kurz und bündig – verständlich in die Handlung ein.

Buch 1 trägt uns in die Zeit des Jahres 1096 – terra Occidentalis
Buch 2 trägt uns in die Zeit des Jahres 1097 – terra Orientalis
Buch 3 trägt uns in die Zeit des jahres 1098 – terra Sancla

Der Epilog erzählt aus dem Jahr 69 des Königreichs von Jerusalem

Conn ist ein Dieb und Nia seine Geliebte. Einer tödlichen Verschwörung gegen den englischen Thron kommt er unfreiwillig auf die Spur, als er den Mörder seiner Nia aufspüren will. Es ist die Zeit, als die Kreuzfahrer nach Jerusalem aufbrechen. Er schließt sich ihnen an, bringt sich so in Sicherheit. Hier kommen nun Isaac der Kaufmann und seiner Tochter Chaya ins Spiel. Die beiden sind die Hüter des Buches von Ascalon, welches sie von Köln sicher ins Heilige Land bringen wollen. Eine weitere wichtige Person im Buch ist der armenische Gelehrte, der auch hinter dem Buch her ist.

Diese kurze Inhaltsangabe, die ich einmal zusammengefasst habe, sagt schon aus, dass das Buch spannend sein muss. Der Autor hat sich hier einer sehr interessanten historischen Zeit bedient sozusagen und die fiktive Handlung um die Personen, die er eingebunden hat tut ihr Übriges dazu, dass dieser historische Roman rundherum zu einem Leckerbissen geworden ist.

Kurze Leseprobe:
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Iconium 16. August 1097

Ein Wunder.
Für die meisten Kreuzfahrer stand fest, dass es nichts anderes als ein göttliches Wunder gewesen sein konnte, das den Kreuzfahrern zu Hilfe gekommen war und sie nach sechs Wochen entbehrungsreichen Marsches durch sengende Hitze und lebloses Land gerettet hatte.
Conn sah die Dinge nüchterner, aber auch er kam nicht umhin, erleichtert zu sein, dass die mörderischen Entbehrungen zumindest vorerst ein Ende hatten. Die Kreuzfahrer hatten Iconium erreicht, die alte Stadt im anatolischen Hochland, die den Seldschuken als Zentrum ihrer Macht diente. Deshalb hatten die entkräfteten, von Hunger und Durst gezeichneten Streiter Christi geglaubt, einen blutigen Kampf um den Besitz der Stadt austragen zu müssen – doch diese Annahme hatte sich als falsch erwiesen.
Die Kunde von ihren Siegen bei Nicaea und Dorylaeum war den Kreuzfahrern vorausgeeilt, und so hatte die türkische Garnison die Stadt bereits verlassen, während ihre Bewohner – zum größten Teil armenische Christen – ihre Glaubensbrüder als Befreier willkommen hießen und ihnen bereitwillig die Tore öffneten …

Nun aber zusammenfassend zu meinen Gedanken zum Buch – zur Idee und deren Umsetzung und Verwirklichung:
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Ich habe diesen doch recht dicken Wälzer mit großem Interesse und bester historischer Unterhaltung und Spannung innerhalb nur weniger Tage gelesen. Der Autor schafft es mit seiner fesselnden Schreibweise und dem schon spannenden Einstieg und dem Halten und Ausbauen der Spannung seinen Leser am Buch zu fesseln. Er schreibt bildhaft und authentisch, sodass man mit den Figuren mit fühlt und das Buch kaum zur Seite legen kann.

Interessant finde ich die verschiedenen Konstellationen, die das Buch spannend machen. Die beiden Erzählstränge finden sehr wahrhaft zueinander – alles passt einfach perfekt.

Ich finde es bezogen auf das Verständnis sehr vorteilhaft das im vorderen inneren aufklappbaren Umschlagbereich eine doppelseitige farbige Karte Europas aus dem Jahr 1096 ersichtlich ist. Hinten könnte man eine Ansichtskarte heraustrennen und einem lieben Menschen schicken. „Nostalgische Grüße aus Ascalon“

Auch von der Gestaltung – es ist „nur“ ein Taschenbuch – wirkt dieses sehr edel und ansprechend schon allein vom Äußeren.

Die Schreibweise finde ich für einen historischen Roman passend. Peinkofer bleibt seinem Stil treu – was ich auch hervorheben möchte. Er schreibt detailliert ohne auch nur an einer Stelle langatmig zu werden. Auch das detaillierte Beschreiben von Szenen und Charaktere passt sich in die Handlung ein, lockert sie auf, sorgt für einhundertprozentiges Verständnis und absolute Historikspannung vom Feinsten.

Oft verwendet der Autor Dialoge, um den Leser noch tiefer in die Handlung eintauchen zu lassen. Er beschreibt die Szenen sehr bildhaft unter Zuhilfenahme zahlreicher und vielfältiger umschreibender Adjektive und gibt sich echt Mühe den historischen Hintergrund einfach perfekt in die fiktive Handlung einzubinden. Er hat es geschafft alles perfekt ineinander zu formen und hat somit einen für mich perfekten historischen Roman geschaffen, den ich jedem Fan des Genres nur empfehlen kann.
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am 2. Juli 2014
Ich liebe historische Romane und der Schreibstil von Michael Peinkofer gefällt mir ganz gut. So auch in diesem Roman. Zu Beginn nimmt Peinkofer einige Handlungen auf, die am Ende zusammgeführt werden und die Lösung bringen. Recherchiert ist auch gut, wie gwohnt, aber der Durchhänger in der Mitte des Romans und das Ende haben mich leider enttäuscht. Oder ich bin zu blöd um da eine Logik zu entdecken. Der Roman war seltsam langatmig. Zu viele Details die nirgendwo hin führten und Wichtiges das zu schnell abgehandelt wurde. Für mich schade, aber vermutlich ein rein subjektiver Eindruck.
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am 29. Dezember 2012
Der gleich von Beginn an spannende und gut recherchierte Roman spielt zur Zeit des 1.Kreuzzuges. Unterschiedliche Motive (u.a. eine Intrige und ein geheimnisvolles Buch) führen die in ihren Charakteren sehr unterschiedlichen Protagonisten des Romans ins Heilige Land wo sich ihre Wege kreuzen.
Obwohl man auch viel über die von der Kirche initierten Motive des Kreuzzuges und den Machtkämpfen der einzelnen Fürsten erfährt, widersteht der Autor der Versuchung den insgesamt ziemlich kompakten Roman in ein Geschichtsbuch abdriften zu lassen.
Meisterhaft versteht es der Autor den Spannungsbogen auf der langen Reise aufrecht zu erhalten und vergisst auch nicht die einzelnen Figuren, sowohl der Hauptpersonen als auch der Nebendarsteller, und deren Motive für ihre lange Reise ausführlich zu entwickeln.
So manches zuvor glasklare Weltbild gerät auf der langen Reise ins Wanken und manchmal sitzt der Feind auch in den eigenen Reihen.
Große Schlachten, spannende Zweikämpfe, ein geheimnisvolles Buch und eine schöne Liebesgeschichte machen es schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Für mich ein Highlight des historischen Romans und einer der besten Kreuzzug-Romane überhaupt auch wenn der Schluss doch etwas abrupt erfolgt.
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am 18. Juni 2013
Kurz zum Inhalt:
Den Hintergrund des Buches bildet der erste Kreuzzug im 11. Jhd. Die Reise beginnt in London, aus Sicht eines angelsächsischen Diebes, der durch widrige Umstände zusammen mit einer Gruppe Normannen, mehr oder weniger unfreiwillig, daran teilnimmt.
Hinzu kommt eine normannische Adelsfamilie, die in politische Intrigen verstrickt ist, und deren Machenschaften überhaupt erst den Dieb in seine Situation brachte.
Ein weiterer Erzählstrang handelt von einem jüdischen Händler aus Köln, der zusammen mit seiner Tochter ebenfalls ins heilige Land unterwegs ist, um ein mysteriöses Schriftstück (Buch v. Ascalon) nach Jerusalem zu bringen.
Und wie sollte es anders sein, unterwegs kreuzen sich die Wege aller Protagonisten auf Schicksalshafte weise, aber ich will jetzt nichts vorwegnehmen.
Bewertung:
Das Buch ist toll geschrieben, die Wortwahl des Autors ist dem Zeitalter entsprechend gewählt, es ist spannend und ereignisreich.
Was mir hingegen nicht so gut gefiel waren die sehr langen Dialoge und ausschweifende Erklärungen die nicht unbedingt nötig waren. Es hätte an manchen Stellen etwas zügiger voran gehen sollen.
Auch waren mir zu viele Zufälle am Werk. Die Hauptcharaktere sind alle zufällig miteinander verbunden, zufällig laufen sie sich ständig über den Weg, und das bei einem aus Zigtausenden umfassenden Tross. Die Puzzleteile der Geschichte fügen sich etwas zu einfach ineinander.
Dagegen sehr gut gefallen hat mir der Grundaufbau des Romans, der Kreuzzug wird vom Norden Europas bis in den Orient begleitet, über die Hälfte des Buches handelt von der Reise und den Ereignisen von England/Deutschland bishin zur großen Schlacht um Antiochia.
Danach kommt vermehrt das geheimnisvollem Buch ins Spiel, aber auch hier will ich nicht mehr verraten - am besten selbst lesen :-)
Ansonsten gibt es viele Schlachten, die glaubhaft geschildert werden, das Freud und Leid der Charaktere kommt gut rüber, und ein wenig Herzschmerz ist natürlich auch dabei.
"Nur" 4 Sterne wegen beiden Kritikpunkte, aber alles in allem sehr lesenswert.
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am 23. Juni 2013
Das Buch von Ascalon – Michael Peinkofer

1096: Die Welt des jungen Diebes Conn gerät aus den Fugen, als seine Geliebte Nia brutal ermordet wird. Kaum begibt er sich auf die Spur des Mörders, wird er zum Mitwisser einer tödlichen Verschwörung gegen den englischen Thron – und damit selbst zum Gejagten. Auf der Flucht schließt Conn sich dem Kreuzfahrerheer an, das gen Jerusalem zieht. Dort begegnet er dem jüdischen Kaufmann Isaac und seiner Tochter Chaya. Sie hüten eine alte Schrift von unermesslichem Wert: das Buch von Ascalon. Hinter diesem ist auch Nias Mörder her...(Verlagsinfo)

Kritik

Als die Kirche laut: „Deus lo vult – Gott will es“ ausrief damit quasi zur Befreiung Jerusalems die Menge animierte das Kreuz zu nehmen, um die Heiligen Stätte aus den Händen der Ungläubigen zu befreien, so kann man nun Jahrhunderte später sagen: „Denn sie wissen nicht, was sie tun“.

Der erste Kreuzzug, natürlich auch die anderen waren kein gerechter Krieg. Es war der Aufruf zu einem unbeschreiblichen Massenmord, der auch die Zivilisten nicht verschonte. Die Aussicht sich mit der Teilnahme von allen Sünden reinzuwaschen, animierte Tausende Menschen aus ganz Europa sich den großen, meist adeligen Heerführen anzuschließen ins Gelobte Land einzufallen.

Es waren auch Menschen dabei die nichts zu verlieren hatten und die Aussicht vielleicht im Leben nach dem Tod ins Paradies einzuziehen, ließ alle Gefahren vergessen.

Im vorliegenden historischen Roman: „Das Buch von Ascalson“ spielt die Handlung direkt in der Zeit des ersten Kreuzzuges. Sehr realistisch beschreibt der Autor in verschiedenen Handlungssträngen nicht nur recht genau den Verlauf des Kreuzzuges, sondern auch die brutalen Übergriffe auf die jüdische Bevölkerung in den größeren deutschen Städten.

Der Hauptprotagonist, der junge angelsächsischer Dieb Conn, dessen Geliebte grausam geschändet und ermordet wurde, schwört sich zu rächen und damit beginnt die eigentliche Geschichte, die komplex und ausführlich auf über 850 Seiten erzählt wird. Es viele Gefahren, Kämpfe und Intrigen in dieser Geschichte. Nicht nur die Konfrontation zwischen Christen und Moslems wird hierbei erzählt, auch die Spannungen zwischen Angelsachsen und Normannen auf der britischen Insel werden thematisiert. Ebenso schildert der Autor sehr genau, welchen sozialen Stellenwert, die jüdische Bevölkerung hatte, leider keinen.

In einem historischen Roman ist die erzählerische Rezeptur oftmals immer wieder die gleiche: Rache, Hass, Angst, Flucht, Vergebung, Liebe und Hoffnung. In „Das Buch von Ascalon“ wird der Leser alle diese aufgezählten Gefühle wiederfinden. Doch Michael Peinkofer implementierte diese in einer richtig spannenden und atmosphärischen Handlung. In der Geschichte geht es um das Buch von Ascalon und langsam und stetig um das Geheimnis, was sich dahinter verbirgt. Als Dreh- und Angelpunkt baut er um diesen Hauptpart interessante Handlungen und Personen ein.

Verräterische Priester, intrigante und machtvolle Personen aus adeligen Baronaten, die nach Macht und Reichtum streben. Arme Ritter, die nach Vergebung suchen und religiösen Eiferer die begreifen müssen, dass nicht die Religion schlecht ist, sondern die Menschen, die sich mit ihren Taten dahinter verstecken. Alle diese Charaktere machen das Buch zu einem außergewöhnlich guten historischen Roman.

Unser Hauptcharakter Conn lernt und leidet in den Jahren des Kreuzzuges und nicht nur einmal verflucht dieser diesen wahnsinnigen Kampf um das Heilige Grab. Der Autor lässt den jungen Helden so manches Mal über sich hinaus wachsen, dabei hat er auch manchmal mehr Glück als Verstand. Ob das nun realistisch sein mag oder nicht, in jedem Fall wird der Leser hier großartig unterhalten, auch wenn es der Autor manchmal etwas übertreibt.

Sehr gelungen ist dagegen die Vater-Sohn-Beziehung in der Conn natürlich eine wesentliche Rolle spielt. Die starken Dialoge und feinfühlige Art auch kritische Momente dieser Beziehung zu erzählen gehören mit zu den stärksten Ebenen in „Das Buch von Ascalon“. Auch die Liebe darf natürlich nicht vergessen werden, und so verliebt sich natürlich auch Conn, doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern. Eine schöne Jüdin und ein durch Rache motivierter Dieb auf einem Kreuzzug – eine Kombination, die nur lauthals nach Ärger schreien kann.

Michael Peinkofer hält sich recht gut an historischen Fakten und Ereignissen. Sicherlich gibt er sich auch die schriftstellerische Freiheit seine eigene Interpretation einzubauen, aber das macht er ungemein unterhaltsam und spannend.

Fazit

„Das Buch von Ascalon“ gehört zu den stärksten Romanen des deutschen Autors. Und liest man andere Werke, so kann man sagen, dass der Autor sich gerade im historischen Genre sich sehr gut zum positiven entwickelt hat. Weder gibt es noch unrealistische Elemente oder Übertreibungen, noch unmenschliche Höchstleistungen, oder Klischees die aufgegriffen werden.

„Das Buch von Ascalon“ besitzt eine so atmosphärische Dichte wie viele andere, große Romane aus dem historischen Genre. Vielseitige Handlungsstränge, gut konzipierte Charaktere und spannende Erlebnisse und fertig ist ein wunderbarer und sehr empfehlenswerter historischer Roman.

Ein Bravurstück Herr Peinkofer – spannend, tragisch, sensibel und abwechslungsreich. So muss „historische“ Unterhaltung sein.

Michael Sterzik
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am 13. Dezember 2015
insofern kann ich einige Meinungen hier nicht nachvollziehen. Der Roman ist flüssig geschrieben, spannend von Anfang bis Ende und erzählt eine unterhaltsame Geschiche vor dem Hintergrund eines der Kreuzzüge. Historische Genauigkeit erwarte ich bei einem Roman nicht - dafür ist es schliesslich ein Roman und kein Geschichtsbuch.
Die Bilder und die Stimmungen müssen passen und sich glaubwürdig zusammenfügen lassen.
Insofern ein Punkt Abzug, weil mir das (v.a. sexuelle) Denken und Handeln der Protagonistin etwas zu sehr von moderner Auffassung geprägt zu sein scheint. Ein wenig mehr von dem Konflikt, den sie zwischen ihrem Glauben und ihrer Liebe zu einem Christen empfunden haben müsste, ebenso, wie ihr eigentlich zu erwartender Zwiespalt zum Thema Jungfräulichkeit (und v.a. des zwangsweise Bekanntwerden des Verlustes derselben ;) ), würde die Beziehung und sie selbst imho glaubwürdiger machen.

Fazit: dennoch sehr unterhaltsam, fesselnd und lohnenswert.
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am 31. Januar 2015
Ein gelungener Versuch, um für die friedvolle Koexistenz der "drei Religionen des Buches" zu werben, ein Anliegen, das gerade in heutiger Zeit von zentraler Bedeutung ist. - Das Ganze in eine äußerst spannende Handlung eingebettet, die niemals langatmig wird, aber auch einen guten Einblick in die Historie des Zeitalters der Kreuzzüge gewährt. Ich habe die Lektüre genossen!
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