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VINE-PRODUKTTESTERam 20. November 2010
Im Mittelpunkt von Ken Folletts neuem Roman steht das vergangene zwanzigste Jahrhundert. 1914 wird eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie unter den vorherrschenden politischen Spannungen zerrissen. Eine Familie in England erlebt den Aufstieg der Arbeiterschaft und zwei Brüder aus Russland entfremden sich.

Drei Schicksale, die Ken Follett in den Fokus seiner Geschichte gestellt hat. Genau genommen würde jede Episode für sich einen Roman füllen. So wechselt der Schauplatz permanent, was dem Roman durchaus zu Gute kommt. Die Schicksale, die sich Ken Follett hier erdacht hat, sind durchaus glaubhaft. Da ist die in England lebende Dienerin Ethel Williams, die in Schande entlassen wird, als sie von ihrem Earl ein Kind erwartet. Der deutsche Militärattaché Walter von Ulrich muss um seine Liebe zu Lady Maud kämpfen und während Grigori in Russland zum Revolutionär wird, kommt sein Bruder in Amerika zu Reichtum.

Das alles liest sich durchaus gefällig, auch wenn die Famileinschicksale nicht gerade vor Originalität strotzen. Gestört haben auch mich die ziemlich epischen Kriegsschilderungen und politischen Hintergründe, die an vielen Stellen zu Lasten des Lesetempos gehen. Dadurch bekommt das 1000seitige Werk immer wieder Längen, die man überblättern kann.

STURZ DER TITANEN ist definitiv kein neues Meisterwerk. Wer ein bildgewaltiges Geschichtsdrama sucht und sich von längeren Kriegspassagen nicht scheut, kann sicher zugreifen. Brillant ist der neue Follett jedoch in meinen Augen nicht.
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Mein erster Roman von Ken Follett. Und da ich mich gerade für die russische Geschichte interessiere, kam mir der Roman gerade recht. Ich kann den Hype um Follett ehrlich gesagt verstehen, versteht er es seinen Leser von Beginn an in den Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist ausgeprägt, flüssig und angenehm zu Lesen. Wohlbedachte Sätze zur wohlbedachten Story. Die Hauptprotagonisten sind gut erarbeitet, (meist) sympathisch und der Leser erhält zu allen guten Zugang.
Mir persönlich gefällt die Verstrickung realer und erfundenen Personen überaus gut!
Die Story ist sehr gut recherchiert und der Leser erhält viele verschiedene Eindrücke aus dem 20. Jahrhundert. Die Erzählung über die Arbeit im Bergwerk zu jener Zeit ist erschütternd und imposant; man bekommt Mitgefühl für diese armen Menschen und Pferde. Auch wie der Adel denkt und lenkt kommt in diesem Buch sehr gut zur Geltung; diese antiquierte verstaubte Meinung, nicht anderes zuzulassen und andere Menschen zu unterdrücken; wird gut geschildert und erzählt.
Der erste Weltkrieg ist gut und spannend geschildert; vorallem erfährt der Leser viele politische Hintergründe (die man als Nichtinteressierter für die Weltkriege nicht Wissen kann); die meiner Meinung nach weder zu lang noch zu kurz sind. Das einzige was ich Follett vorwerfe ist, dass er sehr wenig von der österreichischen Geschichte erzählt hat, schließlich war es unser Kaiser Franz Josef der den ersten Weltkrieg forciert hat, weil unser Thronfolger in Sarajevo erschossen wurde. Dieser politische Hintergrund wurde zuwenig erzählt und wie der erste Weltkrieg das Land erschüttert hat, wurde gar nicht erwähnt!
Vorallem aber besteht absolute Suchtgefahr, hat man einmal die 1022 Seiten angefangen zu lesen, weil man stetig wissen will, wie es den Protagonisten geht, was sie erleben, wie es weitergeht, was noch alles auf sie zukommt und wer stirbt! Maud's Verwandlung von der Adeligen mit allen Privilegien zur biederen deutschen Hausfrau wäre ein paar Seiten mehr auch sehr interessant gewesen; gerade so eine Umstellung finde ich persönlich interessant! Und das Follett einen der Adeligen "homosexuell" machte, war zu dieser Zeit sicher auch sehr pikant...
Fazit: Ein sehr reeler, ausgeglichener, spannungsgeladener, historisch wertvoller, gut zu lesender Roman, der die Aufmerksamkeit verdient, die er bekommt! Ich freue mich auf Teil 2!
Viel Spaß!
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am 1. Juni 2011
Ken Follet macht einen Schritt in die Epoche des ersten Weltkriegs und es gelingt ihm herovorragend!

Die Charaktere sind wie immer gut beschrieben und handeln nachvollziehbar. Es war mir auch bei diesem Buch wieder eine Freude, in die Welt des frühen 20. Jahrhunders zu blicken. Herr Follet zeigt deutlich die Misstände und Probleme auf, mit denen die Leuten damals zu kämpfen hatten.

Die Geschichte finde ich sehr spannend und mitreißend erzählt. Der Wechsel zwischen den einzelnen Figuren und den damit verbundenen Ländern hat mir sehr gut gefallen. Jede Figur hat eine andere Einstellung zum Krieg...was natürlich auch an der jeweiligen Nationalität liegt.

Ein spannendes und auch informatives Buch, das ich jedem nur weiterempfehlen kann!
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am 9. Januar 2016
Spannend vom Anfang bis zum Ende.
Eine perfekte Story.
Und man möchte unbedingt weiterlesen.

Dafür gibt es volle 5 Punkte.
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am 24. September 2011
Historische Fakten in Romanform, eine immer wieder interessante Idee, die Ken Follett hier erneut gekonnt umgesetzt hat.

Der Beginn des letzten Jahrhunderts mit Überwindung der Feudalherrschaft bis zum Ende des 1.Weltkrieges und einige Jahre danach. Von den Irrungen des Sozialismus, der für die radikale Veränderung wichtig war, sich dann aber doch nur als weitere Diktatur darstellte, die einer demokratischen Entwicklung im Wege stand.

Und am Ende ahnt man schon: Siegermächte dürfen die Verlierer nicht noch nach dem militärischen Sieg politisch und wirtschaftlich so behandeln, dass daraus nur ein neuer Krieg entstehen kann.

Der zweite Teil (der hoffentlich bald erscheint) sollte genau bei dem Ende des ersten Teils ansetzen. Der erste wirtschaftliche Ruin Deutschlands, eine Grundlage für den National-Sozialismus und den 2.Weltkrieg. Die damals noch unzureichenden internationalen Bemühungen um Demokratie und Völkerbund, die Weltwirtschaftskrise bis hin zum Kriegsende und dem Aufbau der Vereinten Nationen, der Europäischen Union/Einheit. Bis zu den heute aktuellen Problemen der weltweiten Staatsschuldenkrisen, den Vorteilen und Nachteilen der Globalisierung, der religiös begründeten Auseinandersetzungen. Das alles würde wohl problemlos auch noch für einen dritten Band von weiteren tausend Seiten reichen.
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am 5. Januar 2016
nice woerter noch eins ein weiteres gruesse aus chiang mai und ein besonderes jahr 2016 :-) noch ein wort usw oje soviel will ich nicht schreiben amazon was soll der quatsch? weitere woerter .... jesus buddha universum das ist die letzte bewertung die ich abgebe. und so weiter und so fort blablabla gutes buch jaja und es ist schön warm hier. heute mit elefantenbaby gekuschelt morgen auf geheiminsel
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am 28. Juni 2015
Frage mich, warum ich eine so umfangreiche Rezension abgeben muss.
Frage mich, warum ich eine so ufangreiche Rezension abgeben muss .
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am 24. Februar 2016
Ich bin sehr begeistert .Einfach nur spannend und Interessant und man lernt noch einiges dazu.
Und das gilt für alle drei Teile.
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am 8. Mai 2011
Der Roman lässt mich etwas zwiespältig zurück. Einerseits war der Einblick in das Leben der Menschen Anfang des letzten Jahrhunderts und den 1.Weltkrieg sehr lehrreich. Andererseits ließ meine Konzentration bei den vielen politischen Gesprächen ,den Hintergründen und Strategien merklich nach. Es ist sicher nicht uninteressant zu beschreiben, wie es zu einem Krieg kommen kann obwohl ihn doch eigentlich alle verhindern wollen. Aber es war zu viel und langatmig erzählt,so dass die Protagonisten zu kurz kamen.
Billy wuchs mir gleich zu Anfang ans Herz.Man konnte sich gut in ihn hineinversetzen und an seinem Schicksal teilnehmen. Im Laufe des Buches wurde seine Person immer flacher beschrieben, er war einem nicht mehr so nahe.
Auch die Beschreibung seiner Schwester Ethel wurde immer kostruierter. Anfangs lässt sie sich vom versnobten Earl verführen,wenig später hat sie fast das Zeug ,Premierminister zu werden.
Lew hingegen entwickelt sich überhaupt nicht.Seine vielen Erlebnisse gehen spurlos an ihm vorüber.Ihm ist auch nie der Gedanke gekommen,sein Bruder könnte im Krieg gefallen sein.
Die Person, die ich von Anfang bis Ende gut fand, war Maud. Sie war sehr symphatisch und ging konsequent ihren Weg.
Abschließend muss ich noch was erwähnen,was im Buch eben nicht erwähnt wurde.Follet beschreibt ausführlich den Überfall auf den Winterpalais.Was dabei fehlt ist der Panzerkreuzer Aurora. Der gab das Signal für den Sturm. Von der "Amur" ist mir nichts bekannt.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 10 REZENSENTam 19. Juni 2012
Hörbuch-Bewertung: DER STURZ DER TITANEN von Ken Follett, gelesen von Johannes Steck
12 Audio CDs | Bearbeitete Fassung | 930 Minuten | 157 Tracks | erschienen bei Lübbe Audio

Das Hörbuch, auf insgesamt 12CDs (gekürzte Fassung), wird gelesen von Johannes Steck. Steck macht die Sache gut, liest klar und einprägsam - nicht zu theatralisch und bleibt bei den Dialogen neutral.

Meine Gefühle zu dem Inhalt dieser Familiensagae sind gemischt. In den Bewertungen mancher Leser wird immer über "zu viel Politik" und "zu viel Geschichte" geschrieben --- doch genau das fand ich diesmal am interessantesten. Die Zusammenhänge über die Entstehung und Folgen des 1.WK haben mich mächtig beeindruckt. Vom Geschichtsunterricht in der Schule blieb nie so viel hängen. Dank Follett hab ich nun eine Ahnung wie die politischen Verstrickungen vor und während des 1.WK in Europa waren, wie in Russland der Bolschewismus entstand, und dass der Krieg für die Soldaten an der Front so manches Dilemma mit sich bringt. Aber das haben mir meine Opas (selig!) auch schon zu erzählen versucht. Man war da nur zu jung um zuzuhören oder kluge Fragen zu stellen.
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass Folletts Schreibstil sich ausgezeichnet für das Medium "Lesung" (Hörbuch) eignet. Zum Glück war die Lesung gekürzt. Die 12CDs garantieren für lange Zeit Unterhaltung.
Richtig spannend war das alles diesmal nicht. Richtig polarisierend, wie man es z.B. von Folletts Die Pfeiler der Macht Die Brücken der Freiheit, oder Die Säulen der Erde kennt, sind die Figuren in diesem Roman auch nicht. Obwohl er Figuren aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Ländern auf den Plan ruft. Wenn überhaupt, ist Billy-Twice mein Held und Favorit, der klassische Follet'sche underdog. Die seltsame Karriere der gefallenen Ethel wirkt wie ein Scherenschnitt. Man hat schon manchmal den Eindruck, sie könnte es noch zur englischen Premierministerin bringen.
Insgesamt wirkt DER STURZ DER TITANEN eher belehrend, als mitreißend. Als Hörbuch hinterlässt der Roman jedoch beeindruckende "Bilder" die mir nach dem Anhören noch in Erinnerung bleiben werden.
Somit bezeichne ich Folletts Auftakt zu dieser Jahrhundert-SAGA, als gelungenen "Hörfilm fürs Ohr".

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PS. Wenn die Rezension gefallen / geholfen hat, würde ich mich über eine Bewertung sehr freuen. Auf diese Art kann der Rezensent erfahren, ob die Mühe sich gelohnt hat. Dankeschön! ;-)
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