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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
883
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 22. Juli 2017
Boah, dieses Hörbuch ist gigantisch. Wer das gehört hat, der hat eine Vorstellung von deutscher Geschichte. Historie sehr persönlich verpackt. Ich bin begeistert. UNBEDINGT KAUFEN.
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am 16. Oktober 2012
Es handelt sich hier ganz sicher nicht um ein Geschichtsbuch. Dafür aber um einen gut lesbaren Roman mit geschichtlichen Hintergründen. Das Gerüst ist fundiert, die einzelnen Handlungsstränge natürlich frei erfunden. Aber die Mischung, inkl. des Schreibstils von Follett, sind wirklich gut und empfehlenswert und trotz der rund 1000 Seiten nicht zu lang.
Ich habe es als Kindle-Version (Touch) gelesen was, angesichts der Dicke des TB sehr angenehm war. Übrigens, eine Akkuladung hat gut dafür gereicht.
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am 8. November 2014
Ken Follett hat mit 'Sturz der Titanen' wieder einmal ein wahres Meisterwerk verfasst!

Der Leser begleitet die Protagonisten aus England, Russland und Deutschland, und verwebt gekonnt deren Schicksale miteinander. Durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges erfährt der Leser hautnah, wie eng Freundschaft und Feindschaft beieinanderliegen. Die gesellschaftlichen Zwänge dieser Zeit werden hervorgehoben und dies alles vor einem hervorragend recherchierten, geschichtlichen Hintergrund.

Wie man es schon ahnt, ist dieses Buch keine leichte Kost, die man mal kurz 'nebenbei' liest. Doch während des Lesens versinkt der Leser immer mehr in dem Chaos, das dieser Krieg verursacht hat.

Wer dieses Buch gelesen hat, wird nicht umhin kommen, auch den nächsten Band zu lesen.

Ich hoffe, diese Rezension war hilfreich für Sie!
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Ich beziehe meine Kritik hier auf alle drei Bände der Jahrhundert Trilogie:
- Sturz der Titanen
- Winter der Welt
- Kinder der Freiheit

Jedes Buch kann auch gut für sich gelesen werden, da es immer eine geschlossene Epoche (1. Weltkrieg / Nazi-Machtergreifung und 2. WK / Kalter Krieg und Rassenunruhen) umfasst.

Jedoch empfehle ich die Bücher von Anfang an zu lesen (oder wie in meinem Fall zu hören). Ich habe mir nicht aus Lesefaulheit heraus die Audible Bücher gekauft, sondern weil ich lange Autostrecken zu fahren hatte, bzw. man auch wunderbar Handarbeiten nebenher machen kann. Die Audible Bücher sind gut gelesen und ungekürzt.

Der Vorteil bei der richtigen Reihenfolge liegt darin, dass man den gewollten Bogen der sich über die Epochen spannt sehr gut nachvollziehen kann. Auch wie unweigerlich ein Ereignis zum anderen führen musste.

Follet erzählt die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Meine eigenen Großtante ist 1911 geboren, kurz bevor der erste Roman hier einsetzt. Sie wurde fast 100 Jahre alt und sagte mir oft "ihr habt doch noch nichts erlebt". Während ich die drei Romane anhörte, musste ich oft an Sie denken..... Nein, unsere Generation hat wirklich noch nicht viel erlebt - aber haben wir aus der Vergangenheit gelernt? Ich frage mich das heute oft....
Follet erzählt hier ohne mit den Fingern auf eine Nation zu zeigen. Jedoch verurteilt er die hässliche Fratze der Gewalt und Unterdrückung. Egal ob dies von den Adligen in England und Russland, der Naziherrschaft, der kommunistischen Garde in Russland oder den Weißen der amerikanischen Südstaaten ausgeübt wird. Erschreckend sind die Ähnlichkeiten der Vorgehensweise, die Menschenverachtung der Gewaltbereiten und der Tatsache, dass eine jegliche Gier nach Macht ein Land ins Verderben schickt. Und eine Einschränkung der Pressefreiheit Diktaturen begünstigt und erhält. Eine Mahnung an uns alle "wachsam" zu bleiben!!

Sturz der Titanen
Die Geschichte beginnt kurz vor dem ersten Weltkrieg und spielt in St. Petersburg, Wales, Berlin und Buffalo & Washington.
In England vergehen langsam die "Erbrechte" des Adels und Arbeiter kämpfen für bessere Bedingungen, Frauen für das Wahlrecht und die Selbstbestimmung. In Russland übt eine brutale Gewalt der Fürsten und des Zaren immer mehr Druck und Leid auf die Untertanen aus, so dass sich auch hier eine große Sehnsucht nach Selbstbestimmung breit macht. Machtgierige Generäle und Diplomaten drängen in Deutschland und Österreich die Kaiser in einen Krieg der den Kontinent in ein unermessliches Elend stürzt.
Dieses Elend beschleunigt dann jedoch die vorher schon begonnene gesellschaftliche Umwälzung in England und Russland, und führt durch die Unterdrückung und Knechtung Deutschlands unweigerlich in die Weltwirtschaftskrise und der nächsten Unterjochung Europas - der des Nationalsozialismus und Stalinismus.

Winter der Welt
Die Nazis haben die Macht in Deutschland übernommen und beginnen ihr unmenschliches Werk einhergehend mit der Vernichtung der Juden und Behinderten. Die Menschheit zeigt eine ihrer hässlichsten Fratzen. Jedoch auch Italien, Spanien, England drohen alle im Nationalsozialismus zu versinken.
Die Walze des zweiten Weltkrieges stürzt den Kontinent einmal mehr ins Elend. Und das Volk, dass den Krieg herausgefordert hat wurde brutal bestraft.

Einhergehend mit der Forschung und Entwicklung von Atombomben, kommt gegen Ende noch eine ganz andere Dimension ans Licht. Dieses "Faustpfand" und die damit einhergehende Angst nach Hiroshima legt den Grundstein für ein jahrzehntelanges Zerren um die Vorherrschaft zwischen den USA und Russland.

Kinder der Freiheit
Ein geteiltes Deutschland und eine Welt ständig am Rande eines Atomkrieges ist das Resultat des zweiten Weltkrieges. Die USA schwanken zwischen einem, durch JFK symbolisierten, Neuaufbruch und den brutalen Rassenunruhen in den Südstaaten. Denn dort gelten noch immer erniedrigende Gesetze für Farbige welche diese nicht mehr hinnehmen wollten. Hatte die USA nicht gerade erst in Europa gegen ähnliche Vorgehensweisen gegen Juden gekämpft, frage ich mich während des Buches....
Die Ermordung JFKs und seines Bruder Bobby, bringt den USA die Nixon Administration - und einen weiteren Rückschritt.
Russland stagniert und eine alte Garde ist hochgradig damit beschäftigt Kritiker brutal zu unterdrücken und sich an die Macht zu klammern. Bis der gesamte Ostblock zusammenbricht - und die Mauer in Berlin fällt.

Diese ganzen geschichtlichen Fakten sind hier in die Geschichten mehrere Familien aus den einzelnen Ländern eingebettet und nimmt den Leser mit auf eine persönliche und bewegende Reise.

Absolut lesenswert / hörenswert!!!!
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am 6. Juni 2017
Eindrücke in Kürze / Fazit: Ich habe einen enormen und dauerhaften Erkenntnisgewinn zu Weltpolitik und Gesellschaft sowie wertvolle Denkanstöße mitgenommen und mich gleichzeitig gut unterhalten gefühlt. Wer die nötige Neugierde und Ausdauer mitbringt, hat hier einen Roman, der den Horizont erweitert, berührt, erschüttert, aber auch Mut macht, für seine Ideale einzustehen.

Meine ausführlichen Einschätzungen:

Handlung: Aus der wechselnden Erzählperspektive fiktiver Figuren, differenziert nach unterschiedlichen Schichten (von Adel bis Arbeiterklasse) und den relevantesten Nationen (Deutschland, Österreich, Russland, Großbritannien, Frankreich, USA) werden von 1911 bis 1924 zum einen die Lebensumstände mit Freuden und Sorgen im Alltag, Hoffnungen, Ziele und gesellschaftliche Problemstellungen und deren Entwicklung beleuchtet. Beispielsweise: Auseinandersetzen mit Religion (Strenggläubige, Atheisten), Ansehen des Adels in Europa, Rolle des Zaren für das russische Volk, Erstarken von Gewerkschaften und Arbeitsschutz, Streiks, Einsatz für Wahlrecht und mehr Gleichberechtigung, Prohibition in den USA und Inflation in Deutschland. Zum anderen werden weltpolitische sowie ganz persönliche Ausnahmesituationen und damit zusammenhängende Gedankengänge und Gefühlswelten vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg aufgezeigt, z. B. zur russischen Oktoberrevolution, zu Kämpfen rund um die Schützengräben, zu hintergründigen macht- und finanzpolitischen und medialen Auseinandersetzungen und zu Auswirkungen des Krieges auf die Frauen und Familien.

Figuren: Die fiktiven Figuren stehen symptomatisch für bestimmte Teile der Bevölkerung und befinden sich nicht nur vorrangig zu Unterhaltungszwecken im Mittelpunkt, sondern sind um wichtige tatsächliche Ereignisse und historische Persönlichkeiten herumgearbeitet, um auf spannende Weise Lehrinhalte zu vermitteln, sozusagen Geschichtsunterricht erlebbar zu machen. Zwar sind sie dabei ein kleines bisschen überzeichnet und man hat liebens- und hassenswerte Charaktere schnell ausgemacht, dies sorgt aber eben auch für Anschaulichkeit und einen gewissen Reiz. Die Schwarz-Weiß-Zeichnung nimmt nicht überhand, jede Figur ist auch Produkt seiner Umwelt. Da geschichtliche Hintergründe und Rahmenhandlungen dramatisch und anspruchsvoll genug sind, ist es auch kein krasser Minuspunkt für mich, dass die Figuren keine besondere Persönlichkeitsentwicklung durchmachen und leicht einschätzbar sind. Die vielen Verknüpfungen und zufälligen Begegnungen sind bei diesem Genre ein typisches Element, das dem Spannungsaufbau förderlich ist.
Die Trennlinie zwischen Geschichte, Übertreibung und Fiktion ist im Regelfall gut erkennbar.
Meine gefühlsmäßigen Highlights waren die Perspektiven von den hart arbeitenden, verantwortungsbewussten und idealistischen Billy und Grigori und die von den starken und doch verletzlichen Frauen Ethel und Maud. Da gab es Herzerwärmendes, ich konnte mich gut hineinversetzen und erlebte so manchen Gänsehautmoment, was für deren Authentizität und Tiefe spricht. Der rebellische Frauenheld Lew weist großen Unterhaltungswert auf. Fitz, Gus und Walter haben als höhergestellte Männer insbesondere wertvolle politische Erkenntnisse eingebracht.
Ein Personenverzeichnis hilft dabei, angesichts diverser Nebenfiguren den Überblick zu behalten.

Erzählweise: Der personale Erzählstil hilft dabei, sich hineinzuversetzen. Nach meinem Empfinden beweisen Ken Follett und Mitwirkende ein gutes Gespür dafür, wann für den geneigten Leser ein Schauplatz- oder Perspektivwechsel sinnvoll ist und in Bezug auf den Umfang von Ausschmückungen. Der Grat zwischen ‚Langeweile‘, ‚Herausgerissenwerden, wo man gern noch verweilt hätte‘ und ‚Überforderung beim anspruchsvollen Lesen durch Informationsflut (Namen von Personen und Orten, Rängen/Positionen, Truppenbewegungen usw.) oder zu viele verstörende Kriegseindrücke‘ wurde durch gelungene Abschnittsbildungen bei mir nicht überschritten. Die Formatierung unterstützt dabei, geeignete Lesepausen einzulegen.

Wirkung: Sturz der Titanen ist gut recherchiert. Die Darstellungen geraten ziemlich ausgewogen, ohne übertriebene Effektheischerei und wirkten dennoch intensiv auf mich. Erfreulicherweise hat Ken Follett bezogen auf die beteiligten Nationen auf Schwarz-Weiß-Malerei verzichtet.
Ich habe viel dazugelernt. Mir ist es gelungen, den Zeitgeist nachzuempfinden, da mit viel Identifikationspotenzial ein umfängliches Bild der Gesellschaft aufgezeigt wird.

Adressatenkreis: Wer wie ich mit einer ordentlichen Portion Wissbegierde an die Sache herangeht, kommt auf seine Kosten. Leser, die vorrangig unterhalten werden möchten, werden den sehr umfänglichen Roman streckenweise als langatmig empfinden und sind z. B. mit der Clifton-Saga (Die Clifton-Saga (Reihe in 7 Bänden)), bei der ab den 1920er-Jahren unterhaltsame fiktive britische Figuren im Mittelpunkt stehen und gesellschaftliche Problemstellungen und das politische Weltgeschehen eine geringere Rolle einnehmen, besser bedient. Ich rate zur ausführlichen Leseprobe.

Dies war mein erster Roman von Ken Follett. Mit etwas Abstand werde ich auch Winter der Welt (Jahrhundert-Trilogie, Band 2) lesen.
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am 24. November 2012
Seinem hohen geschichtlichen Anspruch wird er diesmal nicht ganz gerecht. Dies gilt insbesondere für die russische Handlung. Es hätte genügt ZDF History zu schauen, von Geschichtsbuechern ganz zu schweigen, um festzustellen, das hier doch einige Fehler vorhanden sind. Nun macht Uebertreibung aber auch an schaulich und dies ist ihm ganz besonders gut bei den adeligen Characteren gelungen. Insgesamt ist es jedoch nicht so fesselnd wie “Die Saeulen der Erde “_
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am 22. September 2017
Bevor ich mich entschloss hier ein kleines Urteil abzugeben, habe ich die negativen Bewertungen überflogen. Konnte feststellen, dass mancher Leser ein Geschichtsbuch erwartet, ist es aber nicht!!! Es ist ein Roman, steht sogar auf dem Umschlag/ Cover des Buches.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Fakt ist das es sich um ein historischen Roman handelt in denen viele Figuren an verschiedenen Orten...

Nein es soll keine lange Rezension werden, die keiner lesen wird.

Ich bin der Meinung, kaufen, lesen, lesen, lesen, lesen...

und hier ehrliche Sterne verteilen.
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am 22. Februar 2013
Ich hatte lange Zeit einen Bogen um dieses Buch gemacht. Nicht, weil es mich nicht interessiert hätte. Nein, es ist einfach so wahnsinnig dick! 1022 eng beschriebene Seiten sind wahrlich eine Aufgabe.

Umso größer jedoch war mein Erstaunen, dass ich im Nachhinein KEINE dieser 1022 Seiten hätte missen wollen. Einen großen Roman hat Ken Follett hier abgeliefert, der meiner Meinung nach viele seiner Vorgänger übertrifft.

Gekonnt hat der Autor geschichtliche Ereignisse der Zeit kurz vor Beginn des ersten Weltkrieges bis kurz danach mit den fiktiven Geschichten der unterschiedlichsten Menschen aus den verschiedensten Regionen verwoben. Fundierte historische Hintergrundinformationen, so z.Bsp. politische Machenschaften der verschiedenen Staaten Deutschland, England, Frankreich, Russland, USA, machen diesen Roman zu einem wertvollen Wegweiser durch die Zeitgeschichte des 1. Weltkrieges. Die allesamt wunderbar herausgearbeiteten Protagonisten waren mir fast durchweg auf ihre jeweilige Art unglaublich sympathisch und - vor allem - authentisch. Die verschiedenen Geschichten der einzelnen Protagonisten sind großartig, nachvollziehbar, berührend, dramatisch und so gut wie niemals unglaubwürdig. Einzig die Tatsache, dass sich diese Personen immer mal wieder zufällig" auf dem Schlachtfeld oder anderswo begegnen, mag vielleicht ein bisschen übertrieben" erscheinen. Dennoch... es ist niemals unmöglich und in diesem Fall eben wichtig für den weiteren Verlauf der Handlung. Ich war außerdem positiv überrascht, weil Follett in dem Roman gänzlich auf böse Intrigen verzichtet, wie man sie in anderen seiner Bücher recht regelmäßig vorfindet. Sie sind hier definitiv unnötig, denn allein die geschichtlichen Eindrücke aus der damaligen Zeit sind unglaublich grausam und dramatisch. Hier nimmt Follett keine Rücksicht. Detailliert und erschreckend schockierend beschreibt er die grausamen Zustände in den Bergwerken Englands, die furchtbaren, menschenverachtenden Geschehnisse im zaristischen Russland - aber auch danach - und nicht zu vergessen: die Schlachten im Stellungs- und Grabenkrieg, die noch einmal mehr die Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges verdeutlichen. Aber auch für romantische Augenblicke ist - für Follett so typisch - hinreichend gesorgt.

Fazit: Mich hat "Sturz der Titanen" unglaublich unterhalten, gelehrt und berührt. Ein großer Roman in der unnachahmlichen Erzählweise des Ken Follett. Wer schön herausgearbeitete Protagonisten & Handlungen mag, geschichtsinteressiert ist und auch vor vielen Kriegsszenen nicht zurückschreckt, dem empfehle ich, dieses Buch zu lesen. Ich werde auf jeden Fall auch die Fortsetzung der Jahrhundertsaga - "Winter der Welt"- lesen.
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am 24. August 2013
Die Grundidee, die komplexe Geschichte des ersten Weltkrieges mit dem persönlichen Schicksal der Protagonisten verschiedener Länder (England, Deutschland, Russland, USA) zu verknüpfen, ist durchaus gelungen: Man erfährt viel über die Hintergründe der diversen Entscheidungen, die zu dem Krieg und zu seiner anhaltenden Dauer führten, und die Sichtweisen der unterschiedlichen Kriegsteilnehmer werden durchaus nachvollziehbar beleuchtet. Insofern ist Follets Buch im Prinzip seichter Geschichtsunterricht für alle, die sich mit der Historie des ersten Weltkrieges noch nicht gut auskennen und Interesse haben, mehr darüber zu erfahren.

'Seicht' erzählt sind allerdings auch die persönlichen Schicksale der Protagonisten. Auf den 1000 Seiten wiederholt sich vieles, und die Charaktere verändern sich kaum (die immeraktive Frauenrechtlerin Ethel; der stets widersprechende Billy; der durchweg unzuverlässige Lew usw.). Das wird - ähnlich wie z.B. bei 'Die Säulen der Erde' - auf Dauer sehr absehbar und damit auch langweilig. Wenn ich mich überhaupt an den zweiten Teil heranwage, wird auf jedenfall eine längere Pause vonnöten sein.
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TOP 500 REZENSENTam 4. November 2010
Ken Follett ist mir bekannt als Autor, der spannende zeitgeschichtliche und historische Romane schreibt,die mich eigentlich immer zu fesseln verstanden.

Auch sein neues über 1000 Seiten fassendes Buch lernte ich als gutes Zeitbild einer eigentlich wenig dokumentierten Epoche,nämlich von 1913 bis in die zwanziger Jahre des Jahrhunderts,kennen.
Die Recherche des Autors ist immer wieder zu bewundern,sie kommt auch in diesem Buch voll zum Tragen. Geschickt läßt der Autor Personen aus unterschiedlichen Schichten und Ländern agieren,um ein Europa an der Schwelle großer weltumgreifender Veränderungen zu beschreiben. Seine Personen schienen mir allerdings teilweise etwas flach und seine weitschweifigen Schilderungen von Schlachten und strategischen Schachzügen im 1. Weltkrieg waren für mich etwas zu viel.Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung dadurch immer wieder in Stocken geriet,auch wenn die Geschichte durch real exestierenden Personen und ihre Entscheidungen zur damaligen Zeit etwas aufgepeppt wurde.

Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen ,bis auf die genannte Ausschweifungen und ich werde diese Jahrhundertsaga weiter verfolgen, sprich lesen.
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