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am 24. Februar 2016
Page ist noch ein Kind, als ihre Mutter eines Tages wortlos abhaut. Jeden Tag vermisst sie ihre Mutter und kommt mit dem Verlust auf ihre Art und Weise nicht klar. Als sie im Jugendalter einen netten Jungen kennenlernt, klammert sie sich an ihn und sehnt sich nach der echten großen Liebe, die sie auch für kurze Zeit erleben können. Doch dann passiert etwas, dass sie aus der Bahn wirft. Sie beschließt abzuhauen und nach ihrem Highschool Abschluss verlässt sie ihren Vater und geht in eine fremde Stadt. Dort arbeitet sie als Kellnerin und lernt durch Zufall den Medizinstudenten Nicholas kennen. Sie verlieben sich und schon wenige Tage nach ihrem Kennenlernen, verloben sich beide. Obwohl seine reichen Eltern ihm den Geldhahn zudrehen und Page sein Studium finanzieren muss, heiraten beide und sind eigentlich sehr glücklich. Alles ändert sich erst, als Nicholas anfängt nur noch für seinen Beruf zu leben. Er schämt sich manchmal für Page und Page schämt sich generell für ihre einfache Herkunft. Als sie mit Max schwanger ist, bricht ihr ganzes Leben zusammen. Sie und ein Kind, das geht doch gar nicht. Ihre Mutter hat ihr nie etwas beigebracht, und als Max dann auf der Welt ist, nur am Schreien ist und sich dann auch noch in einer Millisekunde, die sie nicht aufpasst, verletzt, geht sie nicht nur zum Einkaufen, sondern verlässt die Stadt auf der Suche nach ihrer Mutter. Mit Hilfe ihres Ex-Freundes, der inzwischen verheiratet ist, gelingt es ihr und sie kann ihrer Mutter viele Fragen stellen. Es dauert lange bis sie die Wahrheit erkennt, vielleicht zu lange, denn Max und Nicholas hat sie einfach vor vollendete Tatsachen gestellt und hängen lassen.

==ooo MEINE LESEEINDRÜCKE ooo==
„Und dennoch ist es Liebe“ ist mein zweiter Roman aus der Fester von Jodie Pilcout. Nacdem ich mich beim ersten Buch leicht genervt gefühlt habe, was die vielen Perspektiven anging, hatte ich mich hier schon ein wenig daran gewöhnt und ganz ehrlich fiel es mir hier schon fast gar nicht mehr auf.

Die Geschichte ist wieder einmal sehr genial, und das liegt nicht nur an den Hauptakteuren, die in meinen Augen sehr lebendig, authentisch und so unterschiedlich wie Tag und Nacht sind. Hauptsächlich liegt es daran, dass sich das Buch mit zwei Aspekten beschäftigt, die ich sehr interessant finde und vor denen ich doch etwas Angst habe. Den Anfang macht die Herzchirurgie. Nach dem Herzinfarkt meiner Mutter bin ich dann doch sehr ängstlich in Bezug auf Herzen geworden und ich fand es faszinierend zu lesen, wie so ein Bypass gemacht wird, wie lange er dauert, wie viele Stunden die Ärzte so arbeiten und wie sich die Patienten danach fühlen. Es ist beängstigend, aber irgendwo auch faszinierend. Der zweite Aspekt ist eben die Mutterliebe. Ich bin zum dritten Mal schwanger und Depressionen oder die Angst überfordert zu sein wird nicht unbedingt weniger, nur weil man schon Erfahrungen hat. Die Umsetzung und die Ehrlichkeit ist unglaublich gut gelungen.

Was mich jedoch störte, war die Tatsache, dass Page nie mit Nicholas darüber geredet hat. Auch wenn mein Mann viel arbeitet, kann ich doch mit ihm über alles reden und ich habe nie verstanden, warum sie ihre erste große Liebe verlassen hat, und nicht damals schon nach ihrer Mutter gesucht hat, um vielleicht mit dem Menschen, der sie wirklich verstanden hat, glücklich zu werden.

Außerdem gab es später Längen, die ich dann nervig fand. Zum Beispiel die Zeit bei ihrer Mutter wird so ausgereizt und mit langweiligen Pferdeabenteuern in die Länge gezogen, dass ich manchmal gerne ein paar Seiten übersprungen habe.

Was mich aber am Ende am meisten geschockt und enttäuscht hat, ist ganz klar der Schluss. Nicholas hat man am Anfang als kleinen egoistischen, aber denn noch lieben Menschen gesehen, der zu Entscheidungen steht. Obwohl er immer wieder erkennt, warum Page so gehandelt hat, und das er sie liebt, empfand ich das Ende alles andere als glücklich und befriedigend. Dafür war es einfach zu wage, und das liegt daran, dass Nicholas, der sich um Ende in ein egoistisches Arbeitsmonster verwandelt hat, von seinem neuen Charakter nicht mehr loskommt, obwohl immer wieder kleinere Besserungen erkennbar sind. Die einzige positive Entwicklung von Figuren konnte man bei Nicholas Eltern erleben, und das ist eben enttäuschend.

Nichtsdestotrotz ist das Buch angenehm zu lesen durch die vielen Schriften, klaren Figur-Angaben und den bildhaften Stil, der Einblicke in alle Emotionen gibt, die nötig sind.

FAZIT: Mit Sicherheit ist der Autorin kein schlechtes Buch gelungen. Ich empfand es sogar besser als das vorherige Buch, wo es um die Glasknochenkrankheit ging, aber die Entwicklung der Figuren, war eine Katastrophe und manche Längen waren unnötig, genauso wie der Schluss irgendwie den Leser in der Luft hängen lässt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Juli 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Leider habe ich zu diesem Buch keinen wirklichen Zugang gefunden. Zu unterschiedlich ist die Erlebniswelt von Paige von der meinen. Und meine Neugier auf andere Lebensumstände und die Hoffnung, Verständnis zu entwickeln, hat sich mit diesem Buch nicht erfüllt.

Postnatale Depression, Ablehnung des eigenen Kindes, massive Identitätskrise, weil sie selbst mit 5 von ihrer Mutter im Stich gelassen wurde und Angst hat, mit ihrem Kind genauso zu verfahren. Ablehnung durch die Schwiegereltern, Beziehungsprobleme mit dem Mann - Lebenskrisen, wohin man schaut.

So richtig durchschaut habe ich bis zum Schluß nicht, warum Paige und Nicholas, Paiges Eltern und Nicholas Eltern so handeln, wie sie handeln.

Vielleicht wollte ich es aber auch gar nicht so genau wissen, da ich mich während meiner Schwangerschaften immer riesig auf meine Babys gefreut habe, alle nach der Geburt unglaublich niedlich fand, sie lange problemlos gestillt habe und im Traum nicht daran gedacht habe, sie im Stich zu lasen.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. Mai 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die mir bislang unbekannte amerikanische Autorin Jodi Picoult war mir von einer Bekannten empfohlen worden, wenngleich mit der Einschränkung, daß "Und dennoch ist es Liebe" nicht ihr allerbestes Buch sei.
Dennoch habe ich als vielseitig interessierte Querbeet-Leserin gerne zugeschlagen und mich ohne besondere Erwartungen an das Buch gemacht.
Obwohl der Roman schon von Beginn an auf eine ganz normale Liebesgeschichte ohne nennenswerte Besonderheiten hinausläuft, hat mir die Geschichte um die aus einfachen Verhältnissen stammende, kunstinteressierte junge Paige und den Medizinstudenten Nicholas am Anfang recht gut gefallen.
Wie die beiden jungen Leute ihre Heirat gegen den Willen von Nicholas' wohlhabenden Eltern, die mit Paige von Anfang an nicht einverstanden sind und ihrem Sohn als "Strafe" für die Eheschließung gegen ihren Willen die finanzielle Unterstützung streichen, durchsetzen, wie Paige daraufhin ihre eigenen künstlerischen Ambitionen hintenanstellt, um Nicholas die Fortsetzung seines Studiums zu ermöglichen und wie sie arge Schwierigkeiten damit hat, sich in Nicholas' Kreisen einzugewöhnen und dabei diverse Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit für sich behält, das berührt durchaus.
Außerdem ist der Roman gut und flüssig geschrieben, wobei diverse Rückblenden und zwei verschiedene Erzählperspektiven (einmal erzählt Paige in der Ich-Form, einmal wird aus Nicholas' Perspektive in der dritten Person geschrieben) die Geschichte zusätzlich auflockern und interessant zu lesen machen.
Leider aber hat der Roman mit immerhin über 600 Seiten doch diverse Längen und driftet in seinem Verlauf zusehends in recht kitschige und vorhersehbare Groschen- und Arztromangefilde ab.
Wenn Paige nach der Geburt ihres Kindes, emotional vollkommen überfordert, Mann und Kind verlässt, um sich auf die Suche nach ihren Wurzeln zu machen (das darf "verraten" werden, weil es bereits auf dem Buchrücken steht), wird es dann stellenweise wirklich sehr unrealistisch.
Auch die Liebesgeschichte konnte mich ab diesem Zeitpunkt leider nicht mehr überzeugen, da hat Nicholas erst so zu Paige gestanden, daß er sogar den Bruch mit seinen Eltern riskiert hat, hat sich von ihr sein Studium finanzieren lassen und reagiert dann so ohne jegliches Verständnis, sobald sie nicht mehr "funktioniert"?
So etwas mag zwar auch im wirklichen Leben vorkommen und somit durchaus realistisch sein, aber da Nicholas' Beweggründe leider den ganzen Roman lang sehr im Dunkeln bleiben, konnte mich die Entwicklung der Geschichte ab diesem Zeitpunkt leider nicht mehr überzeugen.

Unterm Strich bleibt ein leicht zu lesender Unterhaltungsroman für zwischendurch, den man mal lesen kann und der auch nicht wirklich "schlecht" ist, aber der zumindest mir leider nicht länger im Gedächtnis bleiben wird.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Juli 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Der Aufbau des Buches wird aus 2 Perspektiven dargestellt. Nicholas und Paige - letztere erzählt aus der Ich-Perspektive, sind ein Paar. Genauer ein Paar, das am Alltag scheitert. Trotz des Vetos von Nicholas' Eltern heiratet der schöne, begabte Arztsohn die Kellnerin Paige. Im Grunde passt nichts, weder der gesellschaftliche Hintergrund, noch die für Nicholas unbekannte Familiengeschichte von Paige.
Er macht trotz der finanziellen Schwierigkeiten Karriere, denn Paige nimmt 2 Jobs an und wartet bis sie dann auf's College kann. Sie zeichnet und will Kunst studieren. Doch dann wird sie schwanger und ist mit der Mutterrolle komplett überfodert. Sie verlässt ihre Familie, genau wie ihre eigene Mutter die kleine Paige und ihren Vater verließ.
Jodi Picoult arbeitet sehr viel mit Rückblenden. So erfährt man mehr und mehr über die Geschichte der Protgonisten.

Ich gebe zu, ich tat mich zeitweise sehr schwer mit der Lektüre.

Zum einen fand ich schlecht in die Geschichte rein, zum anderen gab es nach durchaus akzeptabel geschriebenen Passagen Sätze, wo ich nur noch mit den Augen rollen konnte.
Es gibt tiefschürfende Metaphern, religiös durchtränkte Allegorien und zeitweise gleitet das Buch ins Esoterische ab. Zudem zieht Picoult manche Szenen, vorzugweise unangenehme, dermaßen in die Länge, dass mir das Lesen recht schwer fiel.

Dabei hat das Buch durchaus seine Momente. Doch leider kam bei mir keine wahre Sympathie für die Protagonisten auf. Mir kam öfter das Lied von Fehlfarben "Paul ist tot" in den Sinn:
"Ich will nicht was ich seh,
ich will was ich erträume,
ich bin mir nicht sicher,
ob ich mit dir nicht etwas versäume." (Fehlfarben)

Klar, mir ging es auch schon so. Doch bei Paige und auch Nicholas nervt mich das gewaltig. Paiges erste Liebe Jake, sie bemüht sich jahrelang, ist dann vielleicht doch nicht das Wahre. Ja, nein, vielleicht, weiß auch nicht.

Ich war durchaus gespannt auf den Roman, da Jodi Picoult recht bekannt ist und das Buch von 1993 ein Besteller - wohl in den USA - ist. Schade.

Fazit: Teilweise erkennt man die Qualität der Autorin, aber für mich war es leider ein Flopp.
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. Februar 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Jodi Picoult schreibt sehr gefühlvolle Romane über sehr besondere Menschen. Auch in "Und dennoch ist es Liebe" ist die Hauptperson eine sehr unkonventionelle Frau, die eine besondere Gabe hat. Wenn Paige Menschen zeichnet, ist immer noch irgendwo ein kleines Bild darin versteckt, was mehr über den Menschen zeigt. Als sie fünf war, hat ihre Mutter die Familie verlassen und verschwand. Als Paige eine Abtreibung hatte, läuft auch sie davon. Sie lernt Nicholas kennen, der sich gerade wegen ihrer besonderen Art in sie verliebt. Aber nach der Hochzeit verfolgt Nicholas seine Karrierepläne als Herzchirurg und erwartet von seiner Frau ein entsprechendes Verhalten. Als dann noch Sohn Max geboren wird, kann Paige nicht mher. Sie denkt, wenn sie endlich ihre Mutter finden würde, könnte auch sie eine bessere Mutter sein. Als Max sich bei einem Sturz Nasenbluten zuzieht, geht sie auf die Suche nach ihrer Mutter. Nicholas kann es nicht fassen, dass er mit einem 3 Monate altem Säugling völlig allein da steht. Er ist wütend und will Paige aus seinem Leben streichen.

Der ganze Roman wechselt zwischen Schilderungen, was Paige und was Nicholas jeweils erleben, hin und her. Der Autorin gelingt es gut, die Gedanken und Gefühle von beiden wiederzugeben. Ich kann sogar Paiges Handeln nachvollziehen, obwohl ich als Mutter nicht so handeln würde wie sie. Der ganze Roman ist sehr emotional und aufwühlend. Es lohnt sich durchaus, das Buch zu lesen.
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am 13. April 2014
Die Autorin schreibt ohne zu verurteilen. Das gefällt mir so gut an ihren Romanen. Niemand ist perfekt und bei ihr muss man es auch nicht sein. Ich habe mal gelesen das ihr Mann bei den Kindern zu Hause bleibt, damit sie in Ruhe für ihre Bücher recherchieren kann. Sie spricht mit Menschen denen ähnliches widerfahren ist, um den Lesern authentische Geschichten präsentieren zu können. Auch diesmal hat sie sich einem schwierigem Thema angenommen und sehr gut umgesetzt.
Gesprochen wird das Hörbuch von Tanja Geke (u. a. Maggie Gyllenhaal) und Peter Lontzek. Ich mag Hörbücher von Lübbe Audio, die sind immer sehr aufwendig gemacht, mit Hintergrundmusik und bekannten Sprechern.
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am 25. März 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Paige wird schon als Kind von ihrer Mutter verlassen und wächst bei ihrem Vater auf. Als sie erwachsen ist,
verliebt sie sich in Nicholas und wird schwanger. Doch bald schon bekommt sie Selbstzweifel. Kann sie überhaupt
eine gute Mutter sein? Und weiß sie denn überhaupt, was eine gute Mutter ist? Ängste und Zweifel quälen sie,
und schließlich verlässt sie Nicholas und ihr Kind.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Paige ist die Ich-Erzählerin, von Nicholas wird in der
dritten Person erzählt. Das Buch ist ganz nett, doch leider wird es zwischendurch immer wieder etwas langatmig.
Die ganze Geschichte wirkt sehr konstruiert und teilweise recht unglaubwürdig. Auch das Ende konnte mich nicht
überzeugen.

Der Roman hat ein interessantes Thema, doch leider ist das Buch auch ein wenig langweilig. Man hätte die
Geschichte gut um ein paar Seiten kürzen können, dann wäre es vielleicht ein wenig spannender geworden.
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am 7. Juni 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als Paige fünf war, verließ ihre Mutter die Familie, was Paige auch als Erwachsene noch nicht verarbeitet hat. Jetzt ist sie mit dem Herzchirugen Nicholas verheiratet und hat ein kleines Kind. Als ihr alles über den Kopf wächst, verlässt sie ihre kleine Familie und macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter.

"Und dennoch ist es Liebe" war mein erstes Buch von Jodi Picoult. Da ich es durchaus lesenswert, aber nicht immer fesselnd oder überzeugend fand, werde ich dennoch ein weiteres Buch von ihr lesen. Ich bin einfach optimistisch, dass die neueren Bücher mehr meinen Geschmack finden. Schließlich erschien "Und dennoch ist es Liebe" bereits im Jahr 1993 im Original.

Während es sicherlich die Intention der Autorin war, dass der Leser sich sowohl in Paige als auch in Nicholas einfinden kann, blieb mir letzterer zum Großteil fremd. Für mich war meist kaum nachvollziehbar, warum Paige Nicholas so liebt und sich so lange für ihn verbiegt.
Nicholas selbst wirkt bis kurz vor dem Ende wie ein verstockter Egoist, der nicht verstehen will, was für ein Leben Paige geführt hat, auch für ihn. Es geht immer nur darum, was für Opfer er gebracht hat.

Das offene Ende dürfte dem einen oder anderen nicht gefallen. Ich habe es mittlerweile zweimal gelesen und je nachdem, in welcher Stimmung ich bin, interpretiere ich es in die eine oder die andere Richtung.

Trotz allem habe ich das Buch gerne gelesen, da Jodi Picoult gut erzählen kann. Auch wenn das Buch ein paar kleine Längen hat, ist es meist kurzweilig zu lesen.
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am 12. Februar 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Diese Schriftstellerin hat meine Erwartungen noch mit keinem ihrer Romane enttäuscht. Obwohl die Geschichte in einem deutlich ruhigerem Tempo erzählt wird, als ich das von ihren anderen Büchern kenne, war ich gefesselt und habe dieses Buch mit Begeisterung beendet.
Jodie Picoult zeichnet ihre Figuren sehr differenziert und schreibt unglaublich sensibel über menschliche Tiefen, Kann Gefühle darstellen, ohne pathetisch zu wirken. Ihre Geschichten sind immer irgendwie aus dem Leben und glaubhaft. Ich kenne sehr wenige Schriftsteller, die so geschickt das Innere ihrer Figuren darstellen, mit so viel Empathie schreiben können. Dabei sind die Romane nie kitschig oder platt.
Auch wenn ich nicht alle Handlungen und Gefühle von Page ( einer Hauptfigur aus dem Roman) nachvollziehen konnte, war ich von der emotionalen Dichte der Beschreibung immer gebannt und wollte wissen, wie es weitergeht.
Mit der zweiten Hauptfigur, ihrem Mann Nicholas habe ich oft richtig mitgelitten. Die Ängste und die Sprachlosigkeit seiner Partnerin bricht in die bisher so glückliche und harmonische Beziehung wie ein Tsunami ein und stellt alles in Frage. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob das Paar wieder zusammenfindet und ob Page ihr Leben in den Griff bekommt. Findet sie ihre Mutter? Wenn ja, welche Gründe hatte diese, Page zurückzulassen? Wie kommt sie damit klar, ihr eigenes Kind zurückgelassen zu haben? Finden alle wieder zusammen?
Klingt erst mal nicht unbedingt spektakulär, ist aber spannend geschrieben bis zum Schluss!
Jodie Picoult schafft es, durch ihren intensiven, mit Tiefgang versehenen und flüssigem Sprachstil den Leser sofort in ihre Geschichten mit einzubinden, ohne pathetisch zu wirken. Der Leser fühlt sich absolut in ihre Figuren ein.
Auch wenn dieses Buch sicherlich von der Handlung und der Anzahl der Figuren ruhiger wirkt, ist es doch sehr empfehlenswert.
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am 5. Juni 2013
Format: Taschenbuch|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die Geschichte einer Liebe mit Hindernissen, die zwar gross ist aber auf Grund der Herkunft und dem Erlebten sich etlichen Problemen gegeüber sieht. Paige, die ohne ihre Mutter gross wurde die sie im Alter von fünf Jahren verließ, an die sie eigentlich nur gute Erinnerungen hat, aber nicht darüber reden will und von ihrem recht religiösen vater gross gezogen wurde. Nicholas, der aus begütertem Hause stammt, eine grosse Karriere als herzchirurg vor sich sieht und von seinen Eltern mehr oder weniger verstoßen wird da er Paige heiraten will die nicht seinem sozialen Status entspricht. Ein Sohn den Paige eigentlich erst später wollte und letztendlich ihr Aufbruch, das Verlassen von Mann und Kind um ihre Mutter zu suchen um endlich ins Reine zu kommen.
Im Prinzip verhält sie sich genau wie ihre Mutter, verschwindet einfach, lässt ihr Kind allein, obwohl sie weiss das es darunter leiden wird.
Erzählt mal aus Sicht von Paige, mal der von Nicholas, mal in weiter Vergangenheit, Vergangenheit, Gegenwart.
Mir ist das zuviel Durcheinander und ich verliere den Faden. Generell ist es gut geschrieben und gut zu lesen und durchaus interessant aber es gehört sicher nicht zu meinen Favoriten
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