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Kundenrezensionen

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am 24. August 2007
An einem eisigen Spätnachmittag im Januar wird in Reykjavík die Leiche eines erstochenen zehnjährigen Jungen aufgefunden. Das aus weiteren Krimis des Autors bekannte Ermittlerteam steht am Beginn einer schwierigen und undankbaren Aufgabe. Denn bei dem Jungen handelt es sich um den Sohn einer geschiedenen thailändischen Frau und eines Isländers; ein rassistischer Hintergrund liegt aus diesem Grund nahe.
Andere Jungen beschuldigen den älteren Halbbruder, mit Drogengeschäften zu tun zu haben. Plötzlich ist dieser verschwunden. Steht er mit der Tat unmittelbar in Zusammenhang, oder befindet er sich selbst in Gefahr? Und dann gibt es noch einen Lehrer, der aus seinem Rassismus keinen Hehl macht. In welcher Weise ist er in die Tat verwickelt?
Als unerwartet die Tatwaffe auftaucht, ergibt sich ein überraschender Zusammenhang mit einem anderen Fall, den einer der Ermittler bisher erfolglos bearbeitet hat.

Die Figuren in diesem Krimi wirken authentisch und überzeugend, insbesondere die drei Ermittler und die Mutter des getöteten Kindes.
Die Auflösung allerdings ist ziemlich schwach, ebenso wie der gesamte Plot. Ausgesprochen spannend ist der Krimi nicht. Bisweilen schleppen sich die Ermittler stundenlang durch letztlich belang- und ergebnislose Verhöre; dies gehört zwar zum Polizeialltag, aber dem Leser zuliebe hätte der Autor doch vieles raffen können beziehungsweise sollen. Die falschen Fährten sind nicht sehr überzeugend angelegt und verlieren sich meist sang- und klanglos im Nichts. Einen klassischen skandinavischen Krimi sollte der Leser, der den Autor noch nicht kennt, bezüglich der Handlung und des Konzepts somit nicht erwarten. Nur der sozialkritische Aspekt verbindet Indridason mit seinen Kollegen aus Schweden und Norwegen.
Das Buch vermittelt vor allem Gesellschaftskritik, die zwar sicher ihre Berechtigung hat, jedoch z. B. bei Mankell nur nebenher einfließt und trotzdem viel eindringlicher erscheint. Mitteleuropäische Leser werden sich eher vor allem vom Lokalkolorit dieses Romans fesseln lassen. Die Stimmung des isländischen Winters ist intensiv mit der Handlung und dem Seelenleben der Protagonisten verwoben.
Eine sozialkritische Island-Erzählung also mit einem Mord und einem sensiblen Ermittlerteam. Sicher ganz interessant zu lesen, aber als Krimi kein großer Wurf.
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am 5. August 2007
Nachdem ich alle anderen Bücher von A. Indridason mit großer Freude gelesen habe, habe ich -ob der teils negativen Kritik- gespannt mit "Frostnacht" angefangen. Es ist sicher nicht das spannendste Buch von A. Indridason. Aber langweilig ist es keinstenfalls. Auch in diesem Buch erfährt man wieder viel über das Privatleben von Kommissar Erlendur. Gerdade diese Schilderungen der Hintergründe und der Privatleben der Hauptfiguren von der Polizei Reykjavik sind es doch, die die Krimis von A. Indridason aus der grauen Masse hervorheben. Wer auf schiere Action und Hochspnnung bis zur letzten Seite hofft, wird von diesen Krimis sicher enttäuscht werden. Hier geht es eher um die "leise" Schilderung von Vermissten- und Mördfällen von der grandiosen Kulisse Islands. ganz "nebenbei" erfährt man noch Interessantes aus dem "Privatleben" der Kommissare und über ihre ganz persönlichen Schicksale. man kann sich in der meisten Fällen schon recht früh denken, wer der Mörder ist und was sein Motiv war. Aber die Schilderungen, wie sich dann ein "Rädchen" in das andere fügt und wie sich die Schicksale der Protagonisten verbinden sind wirklich sehr lesenswert! Ich kann die Bücher von A. Indridason sehr empfehlen. Auch dieses (wenn ich "Neulingen" auch nicht empfehlen würde, mit diesem anzufangen)!

Ich erwarte schon gespannt das nächste Buch!
11 Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. August 2009
Die Beschreibung des langen, isländischen Winters, der Dunkelheit und des heruntergekommenen Wohnhauses, vor dem die Leiche des kleinen Elias aufgefunden wird, erzeugt beim Lesen eine beklemmende, kalte Atmosphäre, die es ermöglicht, sich sehr plastisch in die Geschichte hinein zu denken. Es bleibt dennoch genug Raum für die Entfaltung der eigenen Phantasie.
Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und hat mir von der ersten Seite an zugesagt.
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Wer bringt ein zehnjähriges Kind um? Elinborg, Erlendur und Sigurdur Oli ermitteln in einem Mordfall, der unter die Haut geht. Der kleine Elias, Sohn einer Thailänderin und eines Isländers, hatte keine Feinde, war ein sehr fröhliches Kind und war bei allen seinen Mitschülern und den Lehrern beliebt. Er passte sich dem fremden Land gut an, lernte die Sprache und hatte keinerlei Probleme in der für ihn so kalten Fremde. Dennoch hat jemand ihn mit einem Messerstich in den Bauch getötet.
Erste Spuren führen zu einem fremdenfeindlichen Lehrer, zu einem stadtbekannten Straftäter, der in der Nähe wohnt, und zu Elias? größerem Bruder. Denn Niran ist verschwunden. Und einiges spricht dafür, dass der Jugendliche, der sich kaum angepasst hat, die Sprache nicht gelernt hat und überall aneckt, etwas mit dem Fall zu tun hat. Als Sunee, die Mutter der beiden Jungen, den wieder auftauchenden Niran versteckt, bevor die Polizei ihn verhören kann, erhärtet sich der Verdacht, dass Niran etwas weiß oder gar der Täter sein könnte.

Man nehme "Frostnacht", den siebten Roman von Arnaldur Indridason aus dem Jahre 2007, streiche sämtliche privaten Textstellen, die Erlendur, seine Vergangenheit, seine Tochter oder seinen Sohn, seine neue Liebe oder den Tod seiner verehrten Kollegin Marian Briem betreffen. Lasse ebenso die parallele Ermittlung über eine verschwundene Ehefrau weg, entkleide den Roman um sämtliche Bemerkungen über den Werdegang von Elinborg und Sigurdur Oli, vereinfache dann auch noch die Ermittlungen im Fall des ermordeten Elias um einige kleinere Elemente und lasse das Ganze von Frank Glaubrecht auf vier CDs vortragen.
Die Frage, die sich stellt, ist, was dann von dem Buch, dem Flair, der Stimmung und der isländischen Seelenbeschau übrig bleibt? Leider so gut wie nichts. Erlendur und seine Kollegen sind in diesem Fall reine Statisten, die eine mehr oder weniger langweilige Ermittlung führen. Uninspirierte Dialoge, Wiederholungen, seltsam konsequenzlose Geschehnisse, unverständliche Befragungen, Spuren, die keine sind, Verdächtigungen, die unlogisch, ja, widersinnig sind.

Entgegen den anderen Hörbüchern zu Indridasons Romanen, die Frank Glaubrecht so genial vorgetragen hat, ist in "Frostnacht" wirklich keinerlei Stimmung auszumachen. Es geht deprimierend langsam vonstatten, was Erlendur und seine Kollegen da herauszufinden trachten. Das Wetter, im Titel noch so wichtig und im Buch viele Seiten wert, findet im Hörbuch nicht statt. Die isländischen Verhältnisse im Bezug auf Ausländer, Zugewanderte und "gekaufte" Thailänderinnen verbleibt an der Oberfläche, wird nicht mit Leben gefüllt und wirkt einem Indridason nicht angemessen.

Wären nicht die exzellente Leistung Glaubrechts und die stellenweise packenden Passagen, die die Geisteshaltung verschiedener Lehrer und Schüler erhellend beschreiben, das Hörbuch wäre ein Desaster. Die Kürzungen machen aus diesem Konglomerat von Beziehungen, Haltungen und Ansichten eine eher unspannende, mäßig unterhaltsame Mordermittlung. Ganz traurig und viel zu kurz fällt die Lösung auf den letzten Minuten aus. Hier wird nichts begründet, nichts erklärt, nichts erhellt.

"Frostnacht" ist - zumindest als Hörbuch - eine mäßige bis schlechte Produktion. Ganz ungewohnt für den Fan dieser Buch- und Hörbuchreihe ist "Frostnacht" keine Empfehlung wert - man kann diesen Fall getrost vergessen und auslassen.

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Stefan Erlemann
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am 13. September 2007
Ein grauenvolles Gewaltverbrechen. Das Umfeld und die Angehörigen des Opfers. Drei ermittelnde Kommissare samt deren Hintergrund. Soweit so gut. Es würde einen tatsächlich interessieren, warum und wie es zu dieser Gewalttat gekommen ist aber bis zum Ende durchzuhalten fällt schwer. Man hat den Eindruck, der Autor möchte mit langfädigen Dialogen, und ausschweifenden Beschreibungen seinem Werk zu mehr Volumen verhelfen. Uninteressante, nicht relevante Figuren, die wiederum langweilige Dialoge und innere Monologe führen, werden eingeführt, die mit dem Handlungsstrang nicht das Geringste zu tun haben. Besonders ärgerlich auch die in jedem Kapitel unzählige Male wieder in gleicher Art ausgewälzten Überlegungen der ermittelnden Kommissare, dass es sich um ein Verbrechen aus Ausländerfeindlichkeit handeln könnte. Irgendwann haben selbst wir Leser mitgekriegt, dass sowas der Fall sein könnte. Das Buch ist unglaublich langweilig und fast schon ärgerlich, und man liest nur noch quer, um es endlich hinter sich zu bringen, hoffend, dass all die verqueren Figuren am Ende vielleicht doch noch ihre Bedeutung bei der Lösung des Falls bekommen werden. Tun sie aber nicht. Und so habe ich leider ein paar Stunden mit im Stil eines ungeholfenen Schüleraufsatzes geschriebener (übersetzter), todlangweiliger Lektüre vergeudet. Naja, so lang's nicht schlimmer ist...
Mein erster Indridason - und mit Sicherheit mein Letzter.
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am 22. November 2011
"Frostnacht" ist das siebte Buch der Erlendur Reihe.

An einem eisig frostigen Wintertag in Reykjavik wird die Leiche eines asiatischen Kindes in gefunden. Der Junge wurde brutal erstochen. Schnell deutet einiges darauf hin, dass es sich um einen rassistisch-motivierten Mord handelt und Erlendur und sein Team haben einiges zu tun. Dazu kommt, dass Erlendur einen alten Freund und Weggefährten bei der Polizei verliert. Mehr sei nicht verraten.

Ich finde auch diesen Erlendur-Krimi sehr spannend und lesenswert. Die verschiedenen Charaktere werden sehr gut beschrieben und es gibt einige Verdächtige.
Ebenfalls wieder dabei: Erlendurs Tochter und Sohn, zu welchen er anscheinend einen besseren Draht zu bekommen scheint.
Die etwas tragische Lösung des Falls ist bei diesem Krimi vielleicht nicht ganz so gut wie den vorigen Erlendur-Büchern, aber unterhalten hat mich das Buch allemal.
Ich bin weiterhin gerne ein Indridason-Leser!
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am 9. Dezember 2016
Es werden eindrückliche Einsichten in verschiedene soziale Schichten gegeben. Die Figuren sind differenziert in ihrer Komplexität erfasst.
Gut und spannend geschrieben. Tiefgründige Unterhaltung für Leute die schwere Kost zu schätzen wissen.
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am 16. April 2009
Frostnacht ist einfach ein missglückter Versuch. Eine langweilige, langatmige Geschichte. Der Autor versucht verzweifelt die dünne Story mit allerlei Nebenaktionen aufzupäppen. Das laue Ende überrascht nicht wirklich. Man hat den Eindruck, der Autor wußte selber nicht so recht, wie die Geschichte des ermordeten Jungen weitergehen sollte.
Als ich dieses Buch las, wurde ich an Mankell erinnert. Auch Mankell begann den Fehler, zu viel und zu oft über die gescheiterte Ehe und der gescheiterten Existenz der Tochter des Kommissars zu erzählen. Genauso macht es jetzt Indridason in Frostnacht. In dem Buch dreht es sich mehr um Tochter und Sohn des Kommissars als um den Mord.
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am 19. November 2012
Ich wollte die schlechte Rezensionen der "Vorschreiber" nicht recht glauben, aber es ist tatsaechlich der schlechteste Krimi den Ingridason bisher geschrieben hat. Flach, oberflaechlich, verkrampft, muede, keine echte Handlung, zuviel agressive Leute, es duempelt so vor sich hin und als Lueckenfueller immer wieder das ewige Gruebeln ueber den seinerseit verschwundenen kleinen Bruder und seine beiden missratenen Kinder. Todlangweilig! Waere es mein erster Krimi von Erlendur, waere es sicher auch mein letzter.
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am 26. Februar 2010
Bücher mit Verbrechen an Kindern sind nicht mein Fall. ABER wie alle Bücher von diesem Autor wird der Krimi sehr einfühlsam beschrieben und hat einen sehr hohen Spannungsbogen. Das Ende ist super überraschend. Ich wünsche mir noch mehr Bücher von diesem tollen Island Autor.
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