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am 22. September 2008
Der klassischen Sicht der Historiker folgend, bettet der Autor seine Geschichte in ein düsteres Mittelalter ein. Geprägt wird es von Ängsten vor einem drohenden Weltenende, der Pest in Venedig, klimatischen Widrigkeiten, der brutalen Macht des Adels wie des Klerus und einem Papsttum, das auf keine irdischen Vergnügen verzichtet. Basierend auf historischen Fakten schildert der Autor den Weg eines rätselhaften Pergaments, mit dessen Schicksal das turbulente Leben der Bibliothekarstochter Afra und des Dombaumeisters Ulrich von Ensingen verknüpft sind. In bunter Folge wechseln Flucht und Reisen, Erfolg und Misserfolg, Intrigen und spontane Hilfe, bis das Geheimnis des Pergaments und die brisante Wahrheit um das Constitutum Constantini gelöst sind. Die gefährliche Spurensuche führt von Ulm über Strassburg weiter nach Salzburg, Venedig, Neapel, Montecassini zurück nach Konstanz, wo das Konzil, einberufen von Johannes XXIII, über die Zukunft der Kirche entscheidet.
Der Autor spiegelt eine kurze, wegweisende Epoche des Mittelalters für das Christentum und es gelingt ihm eine packende Verschmelzung historischer Fakten und dichterischer Freiheit. Die atmosphärische Dichte, der Reichtum an Details wie die ungebrochen wachsende Spannung faszinieren. Weil Bücher und Bibliotheken eine nicht unbescheidene Rolle spielen, lädt dieses Werk speziell Antiquare und Bibliothekarinnen zur Lektüre ein.
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am 5. Juni 2009
Mit "Das vergessene Pergament" hat Philipp Vandenberg einen durchaus gelungenen Roman verfasst.
Erzählt wird die Geschichte der jungen Afra, die Anfang des 15. Jahrhunderts ein Pergament entschlüsselt, das ihr Vater ihr kurz vor seinem Tod mit dem Hinweis übergab, es nur in einer ausweglosen Situation zu lesen.
In diese gelangt, kann sie mit dem Inhalt zuerst wenig anfangen, doch nach und nach wird ihr klar, dass dieses ein Geheimnis birgt, das für den Machterhalt der Kirche von allerhöchstem Interesse ist. Während sie sich fortan einerseits auf der Flucht vor den Schergen des Papstes befindet, setzt sie gleichzeitig selbst alles daran, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Philipp Vandenberg verknüpft Fiktion und historisch belegte Fakten in ansprechender Art und Weise.
Parallelen zu anderen großen historischen Romanen sind dabei gegeben, doch kann keinesfalls von einem Plagiat gesprochen werden. Vielmehr darf der Leser in die pralle und aus anderen Werken wohlbekannte Welt des Mittelalters abtauchen.
Jedoch stört, dass die einzelnen Kapitel in sich sehr geschlossen wirken und es oftmals vor Zufällen nur so strotzt.
Ein gut durchdachtes und schlüssiges Ende entschädigt jedoch hierfür voll und ganz.
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am 15. April 2008
Phillip Vandenberg legt eine Menge Wissen in seine Romane. Das kann man jetzt erst einmal als Vorteil und gleichzeitig als Nachteil sehen. An Sixtinische Verschwörung" könnte ein Kunsthistoriker seine Freude haben. Ohne einen Bildband des Deckenfreskos hätte ich nicht alles nachvollziehen können. Gleiche Schwierigkeit hatte ich beim vergessenen Pergament. Es ist einfach zuviel. Ein Irving Stone konnte mir mit seiner Michelangelo-Biographie die italienische Renaissance vor Augen führen. Dieses Talent hat Vandenberg leider nicht. Und wer wie ich diesen Autor zu umständlich für Unterhaltungsliteratur einstuft, dem kann ich Hammerschmidts CoSePa - Die Bruderschaft der Schlange von Eden empfehlen.
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am 25. Januar 2009
Schöner Erlebnisroman einer weiten Reise einer Frau im 15. Jahrhundert. Wenn mehr von der Umgebung erwähnt worden wäre, dann wäre es eine Reisedokumentation geworden.
Ich habe übrigens breits bei erstem erwähnen (Seite 153) etwas gemacht, was die Hauptdarstellerin auf Seite 480 auch tut, zu erfahren was das "constitutum constantini" ist. Das ist mein Hauptargument warum das Buch wenig Punkte bekommt. 330 Seiten widmet sich das Buch um den Verlust und das Wiedererlagen eines Pergamentes, von dem nur bekannt ist, das es enorm wichtig ist, aber warum interessiert wohl niemanden. Vor ein paar hundert Jahren war sicherlich der Bildungsstand niedrig, aber warum niemand nachforscht, wenn doch scheinbar dieses Dokument riesen Probleme auslöst im eigenen Umfeld ist schon merkwürdig.
Das Buch fällt für mich in die Kategorie: Strandbuch, nicht denken, wird schon alles werden. Sollte man mal was vergessen haben oder sich nicht an alles erinnern, kein Problem, kein Buch bei dem man dabei bleiben muss und viel denken muss, es wird einem eh bald irgendwie serviert.
Also: eher keine Kaufempfehlung, hat man das Buch allerdings, so sollte man auf den nächsten Urlaub warten, wenn dieses Buch voller Sand und Sonnencreme ist und man einige Seiten nicht lesen kann kein Problem.
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am 4. Juli 2007
Was mir als erstes beim Lesen dieses Buches in den Sinn kam, war: Düster; düster, deprimierend, beklemmend.
Der Roman ist ohne Zweifel brilliant recherchiert. Man fühlt sich regelrecht ins Mittelalter zurück katapultiert. Mir ist es beim Lesen so ergangen, dass ich das Gefühl hatte, den Gestank auf den Straßen zu riechen, die Städte vor mir zu sehen, als ob ich selber hindurch gegangen wäre.
Das verbohrte Denken der Leute, die Kirche und all das verlogene Handeln was im Namen des Herrn getan wurde. Diese Doppelmoral hat mich beim Lesen fast verrückt gemacht.
Die Angst der Leute, wegen irgend einer Kleinigkeit, eines falschen Blickes oder weil einem vielleicht die Nase nicht passte, der Hexerei bezichtigt zu werden und auf dem Scheiterhaufen zu landen, wird vom Autor hervorragend herübergebracht. Die Schilderungen der Pest-Szenen in Venedig sind ebenfalls sehr gut gemacht.
Die Protagonistin dieses Romans, Afra, ist gut herausgearbeitet. Sie arbeitet als Magd auf dem Hof des Landvogts Melchior von Rabensteins. Sie hat zwar nichts, führt aber nach dem Unfalltod ihrer Eltern hier zumindest ein sorgenfreies Leben. Doch dann wird sie vom Landvogt vergewaltigt und bringt Monate später heimlich einen Sohn zur Welt. Sie setzt ihn aus und flieht. Ihren wertvollsten und einzigen Besitz nimmt sie mit. Eine Schatulle, die ihr Vater, ein Bibliothekar,ihr hinterlassen hat. Sie soll die Schatulle nur in äußerster Not öffnen, ansonsten könne sie viel Leid bringen. Afra landet in Ulm, wo sie bei einem Fischer-Ehepaar Heim und Arbeit findet. Durch einen Zufall rettet sie kurz darauf dem Dombaumeister Ulrich von Ensingen das Leben und die beiden verlieben sich ineinander. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Ulrich ist verheiratet. Afra ist verzweifelt und öffnet die Schatulle. Darin ist ein geheimes Dokument, in Geheimschrift verfasst. Sie macht sich auf den Weg zu einem Alchimisten, mit deren Hilfe sie den Text lesbar machen möchte. Dies gelingt auch, aber Afra hat keine Ahnung, was für eine Lawine sie damit losgetreten hat; enthält der Text doch brisante Informationen, die das Ende der Kirche bedeuten könnten, und für den zahlreiche Personen bereit sind zu morden, um in den Besitz des Dokumentes zu gelangen. Plötzlich sieht sich Afra der Hexerei angeklagt, ihr Geliebter landet im Gefängnis, und sie muss erkennen, dass sie niemanden mehr trauen kann...
Mich stören an diesem Roman einige Sachen, deshalb gibt es von mir auch nur 3 Sterne.
Ich finde die Länge der einzigen Kapitel sehr unglücklich, die teilweise mehr als 80 Seiten umfassen. Das machte es für mich, die ich Bücher immer von Kapitel zu Kapitel lese und ungern zwischendrin aufhöre- sehr schwierig zu lesen.
Dann hätte ich es schön gefunden, wenn der Autor etwas mehr auf jenes geheimnisvolle Pergament eingegangen wäre. Es wurde zwar kurz auf den Inhalt eingegangen, bei mir lässt es allerdings noch viele Fragen offen.
Die Liebesgeschichte zwischen Afra und Ulrich von Ensingen ist für mich viel zu kurz und emotionslos formuliert. Hier hätte man auch mehr rausholen können.
Einige Passagen des Romanes waren für mich schlicht zu unlogisch. Wie es im Mittelalter ohne entsprechendes Werkzeug einer einzigen oder auch zwei/drei Personen gelang schwere Quader aus Gewölben und Pfeilern herauszubrachen und so zum einstürzen zu bringen, ist für mich mehr als weit hergeholt.
Warum ihr vor Jahren von ihr ausgesetzter Sohn auf einmal in der Geschichte auftauchen muss, ist mir auch nicht ganz klar geworden? Oder war er jener geheimnissvolle Mann der ihr prophezeit wurde? Nur mit welchem Sinn und Zweck? Und wo ist das wichtig für den Verlauf der Geschichte?
Auch das Ende des Buches, welches ich hier natürlich nicht verraten werde, hinterlässt einen als Leser-mich auf alle Fälle- unbefriedigt. Mein Gedanke war:"Wie? Das warŽs?"
Fazit zum Schluss: Das Buch hinterlässt bei mir zwiespältige Gefühle. Zum einen Teil ein dickes Lob an den Autor wegen brillanter Recherchen, seiner Fähigkeit, den Leser so in die Geschichte hineinzuziehen, dass er meint, persönlich vor Ort zu sein, und dann auch Unglaube/ Unverständnis darüber wie er in anderen Teilen der Geschichte so unlogisch, bzw. unausgereift, teilweise sogar lieblos schreiben kann.
Aber macht euch am besten selber eine Meinung, es hat nun mal jeder eine eigene Ansicht darüber, wie ein gutes oder auch schlechtes Buch zu sein hat.
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am 18. Oktober 2007
Ein weiterer historischer Roman aus dem Mittelalter. Wer Geschichten liebt, wie sie unter anderen auch von Iny Lorentz geschrieben werden, ist auch mit diesem Buch gut bedient.

"Das vergessene Pergament" erzählt von einer jungen schönen Magd namens Afra und ihren Erfahrungen zu der damaligen Zeit. Unter anderem wird sie sie Geliebte des berühmten Dombaumeister Ulrich von Ensingen. Zudem vererbte ihr Vater ihr nach dessen Tod ein Kästchen, in dem sich ein geheimnisvolles Pergament befindet. Der Inhalt dieses Pergaments ist so brisant, dass verschiedene mächtige Personen und Geheimlogen alles daran setzen, dass niemand davon erfährt. Afra wird deswegen gejagt. Sie flieht durch das pestverseuchte mittelalterliche Europa nach Italien in das Kloster Montecassino. Dort erhofft sie mehr über den Inhalt des Pergaments zu erfahren.

Eine Handlung jagt die andere. Für Spannung und Unterhaltung ist gesorgt. In meinen Augen eine nette Verschwörungsgeschichte in der auch ein paar authentische Zeitgenossen mitspielen. Und das hat es mit dem "vergessenen Pergament" auf sich? Leider nicht so brisant wie ich erhofft hatte und dies wird von dem Autoren auch in ein paar kurzen Sätzen erklärt.

Was ich Philipp Vandenberg zugute halte, sind seine geschichtlichen Recherchen.
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am 14. Februar 2008
Vielleicht wäre als Buchtitel "Das verlorene Pergament" treffender gewesen, schildert Vandenberg in seinem Buch in der Hauptsache die Jagd der schönen Bibliothekarstochter Afra nach dem (besser: ihrem) abhanden gekommenen Pergament, dem nach Angaben ihres Vaters eine "rettende" Bedeutung zukommen soll. Die auf dem Buchrücken avisierte Jagd durch die größten Kirchen Europas findet dabei allerdings nicht statt (unerklärlich, wie eine solch irreführende Aussage getroffen werden kann).

Über zu wenig wechselnde Schauplätze kann sich der Leser allerdings nicht beklagen. So geht Afras Reise über Ulm, Straßburg und Salzburg in das von der Pest heimgesuchte Venedig. Die Erzählung erfolgt chronologisch, wobei die Ereignisse geradezu nahtlos ineinander übergehen. Man kann durchaus von einer gewissen Action sprechen; für Atempausen bleibt keine Zeit. Der Unterhaltungswert ist daher groß bei einem angenehmen Erzählstil. Jedoch ist der Handlungsverlauf an einigen Stellen vorhersehbar und weist Märchencharakter auf, da Afra in Notlagen ausnahmslos sofortige Hilfe von dritter Seite erfährt. Hier wäre es besser gewesen, Vandenberg hätte Afra einige Male (oder für einen längeren Zeitraum) sich selbst überlassen. Auch die in allen Details geschilderte Piratenschlacht auf See während der Reise von Venedig nach Neapel erinnert eher an ein Jugendbuch.

Der Spannungsbogen ist über das gesamte Buch in gelungener Weise aufrechterhalten. Leider verläuft insofern das Ende bzw. die Auflösung der Geschichte (sprich die Verwendung des Pergaments) - das kann leider nicht unerwähnt bleiben - eher enttäuschend. Hier hätte ich angesichts der aufgebauten Spannung wesentlich mehr erwartet, wenngleich die Idee des Autors nicht schlecht ist (hätte man meines Erachtens aber noch ausbauen sollen). Insofern findet sich im Schluss des Buches der oben erwähnte Märchencharakter wieder. Selbst das so genannte "Happy-End" findet statt und hinterlässt die Möglichkeit einer Fortsetzungsgeschichte.

Trotz allem ein unterhaltsames Buch der leichteren Kost (ohne großen Tiefgang), auch für Erwachsene.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 27. Dezember 2006
Ein typischer Vandenberg Historienkrimmi. Vandenberg ist wieder einmal ein Garant für Spannung und auch die üblichen Seitenhiebe auf die Katholische Kirche kommen nicht zu kurz: bigotte Nonnen, die sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen und sich auch schon mal in Anfällen von Hysterie gegenseitig Umbringen. Lüsterne Bischöfe die sich eine "Heiligengalierie" malen lassen wie Gott sie schuf. In all das ist die Liebesgeschichte zwischen Afra und Ullrich eingewoben, er unglücklicherweise verheiratet und sie zu schön.
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am 19. April 2008
Kein schlechtes aber auch kein gutes Buch ! Die mittelalterliche Stimmung wird dem Leser recht gut vermittelt, aber die Handlung ist zu gleichförmig und der Spannungsbogen wird nur durch das Schicksal des Pergaments und Afra aufrecht erhalten. Da das Ende nach 500 Seiten vergleichsweise banal ausfällt, muss man wohl davon ausgehen, dass für den Autor der Weg das Ziel war.

Das Buch ist angenehm zu lesen und kann auch mal längere Zeit auf die Seite gelegt werden, da er sich bei seinen Protagonisten nur auf die unmittelbar für die Handlung notwendigen Personen beschränkt.
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am 16. Februar 2007
aber nichts unvergessliches.

Das Hörbuch ist genau was man bei längeren Autofahrten braucht. Unterhaltsam ohne jedoch so fesselnd zu sein, dass man sich nicht mehr auf den Verkehr konzentrieren kann ;-)

Die Geschichte ist handwerklich gelungen ohne sehr originell zu sein. Wieder eine Frau im Mittelalter, die sich gegen alles und jeden durchsetzt und den Mächtigen das Fürchten lehrt. Gabs schon zum Teil besser aber auch sehr oft schlechter
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