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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
281
4,6 von 5 Sternen
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am 22. November 2006
Die Hüter der Rose ist eine geniale Fortsetzung des "Lächeln der Fortuna".

Das Leben der (erfundenen) Familie Waringham und ihre Rolle im hundertjährigen Krieg, sowie derm aukeimenden so genannten Rosenkrieg wird sehr schön in die "echte" Geschichte eingesponnen. Mit großem Ideenreichtum und einer nie abfallenden Spannungskurve beschreibt Frau Gablé die nächste Generation des heldenhaften Robin of Waringham.

Liest man beide Bücher hintereinander, sind einem die Familienverhältnisse so vertraut, dass auch sie einem fast schon historisch vorkommen.

Was vor allem lobenswert zu erwähnen ist: die vielgescholtene übermäßige Heldenhaftigkeit des Robin of Waringham in Teil 1, die das Ganze etwas unrealistisch erscheinen ließ wurde hier deutlich verbessert.

Der Held dieser Geschichte, sein jüngster Sohn John verfügt über die Charakterstärke, die den Waringhams typisch ist (das wandelnde Gewissen der Lancaster) und hat dennoch ein paar Macken bekommen, die ihn gleich um einiges sympatischer wirken lassen, als damals seinen Vater.

Fazit: Es gibt wieder einmal 5 Sterne de Luxe für eine sagenhafte Heldengeschichte aus der Gablé'schen Feder!
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am 24. Mai 2007
Ich bin ein echter Gablé-Fan, was die historischen Romane angeht. Die Art und Weise wie die Geschichte vorangeht, wie die Charaktere sind, einfach klasse. Und da musste ich natürlich auch Die Hüter der Rose haben und lesen. Es ist die Fortsetzung von Das Lächeln der Fortuna, und handelt von dem jungen John of Waringham, dem jüngsten Sohn von Robin of Waringham( der mittlerweile schon sehr betagt ist). Ein sehr gutes Buch, viel mehr will ich gar nicht verraten. Was ich aber etwas schade finde, dass bekannte Personen vom Lächeln der Fortuna nur sehr wenig vorkommen. ZB ältere Geschwister von John, wie ZB Anne oder auch Edward. Es kommt zwar der Sohn von Leofric vor, aber man weiß nicht, was mit ihm sleber ist. Das hätte meiner Meinung nach etwas ausführlicher sein können. Aber eigentlich tut es dem Roman keinen Abbruch und daher trotzdem 5 Sterne, für Die Hüter der Rose. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman aus der Waringham-Reihe!
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Juli 2007
Wieder einmal hat mich Rebecca Gablé mit diesem Buch verzaubern können. Ein hinreißender Roman, der das 15. Jahrhundert wiederspiegelt und einen weiteren Einblick in die Familie der Waringhams gewährt. Wer den ersten Teil "Das Lächeln der Fortuna" kennt, wird hier einige liebgewonnene Personen wiedertreffen. Die stehen hier zwar nicht mehr im Vordergrund, aber es ist trotzdem ein willkommenes Wiedersehen. Der Hauptprotagonist ist diesmal John, der jüngste Sohn von Robin. Das Buch hat sehr viel Ähnlichkeit mit "Das Lächeln...", das hat mich aber wenig gestört und tut der Geschichte überhaupt keinen Abbruch. Bei anderen Autoren hätte ich die vielen Gleichheiten mit dem Vorgänger vielleicht bemängelt, bei Gablé hat es mich noch nie gestört (ihre anderen Romane haben auch viele Gemeinsamkeiten).

John ist eine sehr liebenswürdige Person, der sofort einen Platz in meinem Herzen sicher hatte. Auch viele andere Personen, wie z.B. Juliana, Somerset, Tudor, Katherine, Daniel und Kardinal Beaufort waren mir sympathisch und haben dazu beigetragen, dass ich im Bann der Geschichte gefangen war. Die wahren historischen Begebenheiten gaben ihren Beitrag auch dazu. Besonders fasziniert hat mich die Geschichte von der Jungfrau von Orléans (auch bekannt als Jeanne d'Arc; im Buch ist ihr Name Jeanne von Domrémy). Zwar kommt die französiche Nationalheldin hier nicht ganz so gut weg, aber die Geschichte wurde ja auch aus der Sicht Englands geschrieben, weswegen ich es nachvollziehen konnte. Aber auch das Leben am englischen Hof und der 100-Jährige Krieg zwischen England und Frankreich wurden interessant beschrieben. So bekam ich einen beschaulichen Eindruck vom Verhältnis der beiden Länder.

In wunderschönem Schreibstil hat Gablé wieder einen faszinierenden Mittelalter Roman geschrieben, der von der ersten bis zur letzten Seite schön zu lesen war. Alles ist detailliert und liebevoll geschrieben und ich kann auch dieses Buch uneingeschränkt weiter empfehlen.
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am 7. Oktober 2005
...sind mir diesmal doch einige Schwächen aufgefallen, die mir das Lesevergnügen etwas geschmälert haben.
Zuerst: ich habe alle anderen Romane Von R.G. gelesen und mich auch sehr auf den neuen Band gefreut!!
Zu den Kritikpunkten:
1)Mir fiel bereits am Ende von "Das Lächeln der Fortuna" auf, dass man der Handlung immer schwerer folgen konnte, da es so viele Nachkommen der wichtigen Persönlichkeiten gab, die dann auch noch alle die Namen untereinander getauscht haben, so dass das Verständnis "wer jetzt mit wem und wie war der doch gleich?" etwas erschwert wurde.
In diesem Band ist es gleich zu Anfang an fast unverständlich, da die Handlung nun knapp 15 Jahre nach dem Ende des letzten spielt und man ja schon am Ende des letzten Bandes verwirrt war. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mittlerweile total raus bin, was die Namen angeht und mir leider auch die Angaben der Autorin zu Beginn des Buches und der Stammbaum des Hause Lancaster am Ende des Buches auch nicht viel weiterhilft. Es wäre schön gewesen, wenn man zu allen wichtigen Familien die Stammbäume abgebildet hätte, damit man doch noch etwas besser durchsteigt.
2) Der Schreibstil ist nicht mehr so mitreißend und qualitativ gut. Hier zwei Beispiele: Türen werden immer "krachend" aufgestoßen und die Herren der Schöpfung haben immer "Pranken". Was mich auch schon bei den anderen Büchern angenervt hat, ist, dass alle Frauen wallende Lockenmähnen, Haare von weizenblonder Farbe oder kornblumenblaue Augen o.ä. haben. Gab es keine Frauen mit glatten Haaren??? Und da sich diese Beschreibungen auch in diesem Buch wieder häufig wiederholen, wird es doch etwas eintönig.
3) Die Charaktere sind nicht so gut ausgearbeitet wie beim letzten Buch und man sympathisiert nicht mehr so sehr mit ihnen. Die Charaktere der Hauptfiguren werden meist nur oberflächlich angerissen und das reicht meiner Meinung nach nicht, um große Sympathien und eine mitreißende Stimmung zu erzeugen.
4) Die Handlung zieht sich doch wirklich sehr...gut, es ist der Hundertjährige Krieg, der 116 Jahre gedauert hat, aber trotzdem hätte man das Ganze doch etwas raffen können. Mehr Klasse statt Masse. Im Mittelteil hätten es auch 150 Seiten weniger gereicht.
So, genug von der Negativ-Kritik!! ;-)
Positiv zu sagen ist, dass man als Fan von R.G. eigentlich gezwungen ist, dieses Buch zu lesen, um zu erfahren, wie der Krieg denn nun endet und die Geschichte des Hause Lancaster weitergeht. Und trotz der oben genannten "Mängel" kann man das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen! Auch sind die historischen Hintergründe mal wieder 1A recherchiert und man merkt, dass sie "Meisterin ihres Faches" ist! ;-)
Trotzdem merkt man, dass es R.G.s viertes Buch zum Thema ist und sich das Thema doch nun langsam erledigt hat.
Ich kann das Buch allen Fans nur empfehlen, denn die Negativpunkte sind zu überstehen und wer darüber hinwegsehen kann, erlebt wieder mal einen historischen Roman per Excellance!!
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am 11. Juni 2007
Was ich besonders an Frau Gablè schätze, ist die historische Genauigkeit. Bin selbst ein Mittelalter Fan und sehr an geschichtlichen Zusammenhängen interessiert. Wie sie es immer wieder schafft, eine packende Story in einen gesch. Hintergrund zu packen. Phänomenal !

Kann ihre Bücher selten aus der Hand legen, wenn ich mal damit angefangen habe. Dass ihre Bände dabei meist über 1000 Seiten haben, fällt gar nicht auf. Kann dieses Buch nur jedem wärmstens empfehlen, der gerne histor. Romane liest.

Eine Sache möchte ich jedoch loswerden: trotz oder gerade wegen meiner 5 Sterne möchte ich anmerken, das der Grund-Plot der Handlung sich in jedem ihrer Bücher sehr ähnelt. Evtl. könnten da künftig mal ein paar Überraschungen eingebaut werden. Ich meine folgenden Ablauf: Sohn aus dem 2. oder 3. Glied leidet darunter, der Jüngere zu sein bzw. die Verhältnisse sind ärmlich, arbeitet sich hoch, muß schwer um die Liebe seines Lebens kämpfen, wird irgendwann Berater des Königs und muß die eine oder andere Intrige meistern. So ähnlich in jedem Band.

Bin und bleibe aber dennoch ein großer Fan. Weiter so !!!
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am 16. Juni 2007
Eines muss man Rebecca Gable lassen, sie schreibt Bücher, die süchtig machen. So begleitet man auch in diesem Buch den Protagonisten durch sein (nahezu)gesamtes Leben, das so einige unerwartete Wendungen mit sich bringt.

Wäre jetzt nicht gerade Sommer, so würde ich sagen, ein ideales Buch für lange Winterabende, so ist es die ideale Strandlektüre.

Ein Tipp für alle Rebecca Gable Neulinge: Lest zuerst "Das Lächeln der Fortuna", denn das ist die Geschichte des Vaters von John.
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am 29. Oktober 2009
Das Buch ist sensationell! Die Geschichte des John of Waringham ist mitreißend, spannend, und zum Teil authentisch. Die historisch Charaktere werden gut dargestellt und wirken realistisch. Die gesamte Geschichte nimmt in der Fantasie ihren Weg, und im Laufe bildet sich eine große Verbundenheit zu den Guten und Abscheu gegen die Bösen, und der Leser fühlt sich mitten hinein versetzt.
Nachdem ich anfing, konnte ich es nicht mehr weglegen und wollte alles ohne irgendwelche Zeitverzögerung (schlafen oder so) in mich aufsaugen. Danach mußte ich auch die folgenden Bücher, die die Geschichte der Waringhams erzählen und auch die anderen, lesen.
Frau Gable hat einen Stil, die den Lesefluß in Gang halten und alle anderen Aktivitäten ausblenden. Es gibt nichts wichtigeres als das Buch zu lesen und ich freute mich jeden Tag darauf, endlich die nächsten Kapitel, da es nie bei einem (oder zwei, oder drei) blieb, zu verschlingen.

Daher mein Rat: Lies es, es wird dich faszinieren und fesseln!
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am 14. März 2016
Ich schreibe diese Rezension für alle Warringham-Romane, daher gehe ich auch nicht näher auf die Handlung ein, da diese natürlich von Roman zu Roman unterschiedlich ist.
Ich habe in der Reihe bisher die Romane 1-4 gelesen und kann absolut alle empfehlen! Extrem gute ausgearbeitete Charaktere (nicht nur die Hauptperson, auch alle übrigen Personen sind extrem ausgefeilt gearbeitet) und ein fesselnder historischer Hintergrund! Absolut empfehlenswert!!!

Ich würde auch allen Lesern anraten, das Nachwort von Gable zu ihren Romanen zu lesen- hier geht sie nochmal auf einzelne Aspekte des historischen Hintergrunds ein, was ich bei jedem Buch ungemein aufschlussreich fand und was mich auch dazu bewogen hat, mich anschließend tatsächlich noch weiter mit einzelnen Personen aus dem damaligen Geschehen genauer zu beschäftigen...
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am 13. August 2015
Vorweg: Ich habe die gesamte Reihe um die Familie Warringham gelesen, und war vom ersten bis zum letzten Buch absolut begeistert.

Rebecca Gablè schafft es in Ihren Büchern das Mittelalter zum Leben zu erwecken. Zusammen mit einer komplexen und spannenden Geschichte rund um die Familie Warringham, bietet sich für den Leser eine wundervolle Reise durch das England des Mittelalters. Man sieht Könige und Herrscher kommen und gehen. Die Zeiten verändern sich. Das Leben der Menschen verändert sich. Und bei all dem begleitet man die Familie Warringham durch die Wirren der verschiedenen Jahrhunderte, mit all ihren Höhen und Tiefen, freudigen Momenten und schicksalhaften Katastrophen.

Kurz um: In diesen Büchern wird das Mittelalter lebendig. Verpackt in eine großartige Geschichte über mehrere Jahrhunderte (über die gesamte Reihe gesehen).

Für JEDEN historisch interessierten Romanleser ein absolutes MUSS im Bücherregal.

Ich habe in den letzten Jahren selten Bücher so verschlungen wie die der Warringham Saga!

Absolute Kaufempfehlung!
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am 27. Dezember 2006
Eigentlich wollte ich nie Rebecca Gable lesen, weil "die lesen doch alle".

Dann hatte Amazon diese "2 für 1 Aktion" und da war halt ein Buch von Rebecca Gable dabei. "Naja" dachte ich mir ... "wenns billiger ist, dann nehme ich halt eins".

Nach nur 3 Monaten besitze ich nun 3 Bücher von ihr und finde alle 3 wunderbar.

Die Hüter der Rose hat mich sehr beeindruckt, weil es ganz selten Autoren gibt, die die Geschichte des Landes und der Zeit über die sie schreiben so gut kennen und dann so geschickt in einen Roman verpacken können. Wie schön, daß die Autorin sich die Zeit nimmt so gründlich zu recherchieren und dies so herrlich geschickt dann in Wörter verpackt.

Wirklich schöne Geschichtsromane, die ich gerne lese, weil die Geschichte in meinem Kopf "haften" bleibt, obwohl kein Geschichtsbuch gelesen wurde.
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