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Kundenrezensionen

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am 11. April 2007
Kein beschauliches Weihnachtsfest für Toni Gallo. Die junge Sicherheitschefin von Oxenford Medical, einer kleinen pharmazeutischen Firma in der Nähe von Edingurgh, hat an allen Fronten zu kämpfen. Proben eines noch nicht ausgereiften Antivirus sind aus dem Hochsicherheitslabor verschwunden. Sobald die Presse Wind davon bekommt, setzt ihr ein aufdringlicher Reporter zu und ihre alte Mutter wartet darauf, für die Festtage aus dem Heim geholt zu werden.

Derweil braut sich über Oxenford Medical größeres Unheil zusammen. Kit, Sohn des Firmenchefs Stanley Oxenford, ist durch Spielschulden erpressbar geworden. Er hilft gedungenen Dieben in das Firmenlabor einzudringen und gefährliche Viren zu entwenden, die in den Händen der dunklen Auftraggeber zu einer tödlichen Gefahr werden können.

Der Coup gelingt, doch die Verbrecher haben nicht mit den widrigen Wetterbedingungen gerechnet. Ein Schneesturm ungeahnten Ausmaßes macht das Erreichen des kleinen Flughafens, wo die Ware übergeben werden soll, unmöglich. Einzige Zuflucht in der Wetterhölle: Das Landhaus von Stanley Oxenford, wo bereits dessen Großfamilie zur gemeinsamen Weihnachtsfeier angereist ist. Mit im Gepäck: Reichlich Gier, Mißgunst und unverarbeitete Konflikte........

Routiniert beschreibt der Autor Charaktere und Szenen. Das Szenario vor dem er dies tut, die Entwendung und drohende mißbräuchliche Verwendung gefährlicher Virenkulturen ist glaubhaft und hochaktuell.

Die Spannung dieses Buchs resultiert aus der Zusammenführung mehrerer Handlungsstränge in dem engen Zeitrahmen von 48 Stunden hin zu einem einzigen Ort, wodurch Follet ein mörderisches Tempo erzeugt. Den fünften Stern gebe ich nicht, weil die Auflösung von alledem dann für meinen Geschmack etwas zu kurz und glatt erfolgt.

Fazit: Sicherlich nicht Follets bester Roman, aber ein tempo- und spannungsreicher....tja...Bio-Thriller....Psycho-Thriller...äh...ein Familiendrama??? Von allem etwas. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!

Lesen lohnt sich auf jeden Fall!
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am 16. November 2005
Ja, es stimmt, Eisfieber ist sicher nicht das beste Buch von Ken Follet, aber so schlecht wie es hier zum Teil bewertet wurde, ist es nun auch wieder nicht.
Eigentlich ist Eisfieber ein ganz typischer Ken Follet Roman, gerade weil er wieder einmal überraschend anders und untypisch ist. Und genau das zeichnet für mich Ken Follet aus: Dass er eben nicht so leicht in eine bestimmte Schublade zu stecken ist, dass er durch die gesamte Bandbreite der Belletristik schreiben kann und doch niemals langweilt. Seine Bücher, gleichgültig ob historische Romane, Agenten-, oder Weltkriegs- oder Wissenschaftsthriller, sind immer gut recherchiert, spritzig geschrieben und hochgradig unterhaltsam.
Mit Eisfieber hat er einen spannenden Thriller geschrieben, der dazu noch eine nette Love Story und eine einfühlsame Familiensaga ist. Für mich eine absolut gelungene Mischung.
Ich habe Eisfieber in Englisch gelesen und kann die Kritik am Niveau der Sprache nur als Kritik an einer schlechten Übersetzung werten. Follets Sprache ist wie immer, knapp und doch sehr präzise - aber das ist nun mal sein Stil und auch in Eisfieber ist dieser Stil zu finden, weder schlechter noch besser als in seinen anderen Büchern. Eben einfach Follet!
Zusammenfassend ist Eisfieber ein sehr gutes Ken-Follet-Buch, schnell gelesen, leicht zu verdauen, für mich rundum zufrieden stellend und bedenkenlos weiter zu empfehlen.
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am 11. April 2006
Ich habe das Buch als Hörbuch genossen und muss sagen, daß ich leider enttäuscht worden bin. Ich habe schon einige Ken Follet Bücher gelesen und "Eisfieber" war mit Abstand das Schlechteste. Leider, denn die Story schien eigentlich eine gute Ausgangsposition zu sein, Spannung schien vorprogrammiert, aber was Ken Follet daraus gemacht hat war schwach.
Das eigentlich verängstigende Element, nämlich das Killervirus, wird vollkommen zur Nebensache, da keinerlei Szenario aufgebaut wird, was da so alles passieren kann. Der kleine Vorfall des toten Mitarbeiters wird schnell abgehandelt und größtenteils wird das Problem verharmlost mit den lapidaren Worten "Da sterben tausende Menschen". Das klingt nicht spannend und sonderlich bedrohend für das tödlichste Virus der Welt ohne Gegenmittel. Erst zum Schluß wird andeutungsweise erzählt was passieren könnte. Das ist einfach zu wenig um echte Spannung aufzubauen. Die Handlung dreht sich stattdessen um die (sehr oberflächlichen und eindimensionalen) Verbrecher und die Geiselnahme im Haus.
Ebenso hatte ich einige Probleme mit der Logik einzelner Punkte, die so einfach nicht sein konnten (durften), z.B. werden bei hochsensiblen Zugangskontrollen niemals die Zugangscodes geändert, stattdessen kann der kriminelle Sohn mit den alten Codes von früher in das Labor eindringen! So macht das ganze Labor eher den Eindruck einer Bezirkssportanlage, als einer Forschungsstation für hochgefährliche Viren und wertvoller (existenzwichtiger) Medikamente. Weiterhin finde ich die Verbrecherbande als typische Reißbrett-Bösewichte, die ich allerdings, wenn ich der Auftraggeber wäre, nicht engagieren würde. Die benehmen sich nämlich so blöd, daß man es gar nicht glauben möchte. Daisy kloppt alles nieder was ihr vors Gesicht kommt, der starke Quotenschwarze ist ein tumber Kerl und der besonnene Anführer ist nicht clever genug vernünftige Entscheidungen zu treffen. Da denkt keiner nach, was einzelne Aktionen für Konsequenzen haben. Wieso werden nicht alle Leute im Haus sofort zusammen gesucht, sondern erst mal schön viel Zeit verstreichen lassen, bis die auch alle etwas anstellen können? Wieso erschießen die Gangster niemanden, obwohl sie sonst so rücksichtslos sind, aber der Enkel kann sofort jemanden töten, weil er ihn haßt?!
Lächerlich und überflüssig wirkt der Auftritt von Tonis Mutter, die wie eine demenzkranke alte Frau herumläuft. Peinlich.
Der Ex-Freund lässt vor lauter Haß auf seine Ex alle Vorschriften und logischen Vorgehensweisen außer Acht und der fiese Journalist wird als Person angerissen und dann wieder fallengelassen.
Das klingt alles sehr merkwürdig und ist auch nicht gut erzählt.
Da bin ich andere Sachen von Follet gewohnt, auch wenn "Die Kinder von Eden" schon nicht so dolle war, aber "Eisfieber" war echt schlecht.
2 Sterne gibts eigentlich nur, weil wenigstens die Hauptperson als glaubwürdig und nett rüberkam und ihr Auftritte gut waren.
Die Story war leider mies!
Schade, da war echt mehr drin!
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am 11. Mai 2007
Man stelle sich folgendes vor: eine 10-köpfige Familie trifft sich zu Weihnachten im herrschaftlichen Anwesen des Großvaters mitten im Hochland von Schottland. Der Weihnachtsfrieden wird jedoch gestört, als eine Diebesbande, die auf der Flucht vor der Polizei im Schnee steckengeblieben ist, in das Haus eindringt, um sich dort zu verstecken. Die vier Gangster, die vorher seitenlang als knallharte Profis beschrieben werden, haben ihre liebe Mühe, alle Familienmitglieder zusammenzusuchen und in Schach zu halten - eigentlich sind immer mindestens drei irgendwo in Schränken, unter Betten oder auf dem Dachboden versteckt. Nun sollte man meinen, daß zumindest einer von denen doch mal eine Minute Zeit finden sollte, die Polizei zu rufen. Die Gangster sind natürlich nicht blöd und haben vorher die Telefonleitung durchgeschnitten - aber im modernen Handyzeitalter stört das ja keinen großen Geist. Trotzdem schafft es niemand, einen Hilferuf abzusetzen. Die dicke Tante wird erwischt, als sie gerade ihr Handy in der Hand hat und wählen will. Die zwei Kinder flüchten über das Dach in die Scheune, wo das Handy des Mädchens liegt. Nachdem sie drei- oder viermal fast entdeckt worden wären, finden sie das Handy dann endlich - aber der Akku ist leer. Und das kluge Mädchen hat natürlich das Ladegerät vergessen. Eine weitere Person hat zwar eigentlich ein Handy, läßt es aber auf der Flucht vor einem wild um sich schießenden Einbrecher im Hausflur liegen... Was nun? Achja, Opas Auto hat ein eingebautes Telefon. Die Kinder schleichen also in die Garage, nur um festzustellen, daß der Autoschlüssel noch im Haus ist. Mit viel Glück schaffen sie es, ins Haus zu kommen, den Autoschlüssel zu finden und zurück zur Garage zu laufen. Leider können sie das Autotelefon im Endeffekt trotzdem nicht benutzen, da der Enkel das Auto vor einen Baum setzt und dabei die komplette Elektronik zerstört. Schon blöd, wenn man erst 15 ist und Opas Ferrari auf der verschneiten Straße nicht in den Griff kriegt...

Diese Aneinanderreihung von Mißgeschicken wird irgendwann derart unrealistisch, daß es schon fast lustig ist. Außerdem wird jedes noch so peinliche Klischee plattgetreten. Wir haben einen Terminator-Bösewicht, der im Prinzip unbesiegbar ist und sogar nach zweimaligem Überfahren blutüberströmt und mit gebrochenem Bein noch problemlos in der Lage ist, gleich zwei Gegner in Schach zu halten. Wir haben Gangster, die derart von Panik befallen werden, daß sie sich am Ende gegenseitig umbringen. Wir haben ein todliches Killervirus in einer Parfümflasche. Wir haben eine leicht senile alte Dame, die unmittelbar nach einer Schießerei in der Küche alle Beteiligten fragt, ob sie Tee machen soll. Und wir haben sogar noch ganze zwei Liebesgeschichten in die Handlung eingeflochten...

Und nun zur überraschenden Abschlußbewertung: auch wenn sich meine Kritik bisher wie ein schlimmer Verriß liest, hat mir das Buch ausnehmend gut gefallen. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende, sehr interessant und gut geschrieben und an keiner Stelle langweilig. Wer Thriller mag, sollte von dem Buch problemlos sehr gut unterhalten werden - vorausgesetzt, man nimmt es nicht zu ernst...
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am 30. Oktober 2006
Bei einem Pharmaunternehmen verschwindet ein neues antivirales Mittel. Schnell ist der Täter gefunden - tot allerdings, gestorben an einem Virus das mit dem Ebola-Erreger verwandt ist. Gleichzeitig plant der Sohn des Firmenbesitzers, seinen Vater zu zerstören und die Firma zu bestehlen. All diesen Gegnern gegenüber steht die attraktive, intelligente, topsportliche, fehlerlose und perfekte Sicherheitschefin des Unternehmens - die sich zu dem ebenfalls perfekten und integeren Besitzer hingezogen fühlt. Schließlich spitzt sich die Lage zu und der Firmeneigner wird mit seiner ganzen Familie zur Geisel - und natürlich gibt es die rettende Superfrau und das Pärchen das von Anfang zusammen gehört wird auch ein wirkliches Paar.

Sprachlich konnte man Follett noch nie etwas vorwerfen. Allerdings schafft er es hier nur sehr langsam in die Gänge zu kommen und es bleibt immer eine platte Geschichte. Viel Schlimmer erscheint mir allerdings die Tatsache, dass die Figuren sehr simpel gestrickt - untypisch für Follett klischeehaft - sind. Das hat er schon viel besser gemacht - und zwar in praktisch allen seiner Bücher.

Insgesamt bestimmt kein schlechtes Buch, aber weit von den besten Thrillern und ebenso weit von den besten Werken Ken Folletts entfernt. Dieses Werk muss man nicht unbedingt gelesen haben.
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am 20. April 2006
Es erstaunt mich immer wieder, wie vielseitig Ken Follett als Autor ist und dass er es schafft, in jedem Genre kleine Meisterwerke zu schreiben. Eisfieber ist nun etwas ganz anderes als die großen Epen "Säulen der Erde" oder "Säulen der Macht". Eisfieber ist Spannung und Action pur, mehr will es aber auch nicht sein. Die Story hat einen sauberen Spannungsbogen, einen tollen Show Down und eine interessante Protagonistin. Franziska Pigulla liest einfach großartig und macht dieses Hörbuch zum Genuss.
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am 22. Januar 2017
Der erste Satz
"Zwei müde Männer sahen Antonia Gallo mit feindseligen, ja hasserfüllten Blicken an.."

Autor
Ken Follett wurde 1949 geboren und hat zahlreiche Bestseller veröffentlicht.

Inhalt und Schreibstil
"Eisfieber" handelt von einem tödlichen Virus, das aus einem privaten Forschungslabor verschwindet und dringend aufgefunden werden muss, um eine Katastrophe zu verhindern.
Antonia Gallo, die Sicherheitschefin des Labors, begibt sich auf die Suche, bei der ihr mehr Hindernisse im Weg stehen als der sich anbahnende Schneesturm...

Meinung
Ken Follett kann mich immer wieder mit seinem Schreibstil begeistern und in seinen Bann ziehen, was ihm auch mit "Eisfieber" gelingt. Mir sind die detailliert ausgearbeiteten Charaktere in diesem Buch sehr schnell ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen gelitten und gefühlt. Die Handlung ist packend, der Spannungsbogen hält das ganze Buch durch und entlädt sich in einem dramatischen Finale.
Das Buch konnte mich unterhalten und hat fünf Herzen verdient.

Weitere Rezensionen auch auf meinem Bücher-Blog.
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am 16. Oktober 2007
Am Anfang geht es in dem Buch um ein Virus, ein tödliches Virus, tödlicher als alles, was man kennt. Ein Mitarbeiter eines Labors nimmt ein Labortier mit, das das Virus in sich trägt. Als Leser denkt man sich: Schön, jetzt geht es los. Allerdings zeigt sich, dass der Mitarbeiter zwar elend zugrunde geht, ansonsten passiert aber nichts. Geschichte aus? Von wegen. Nachdem die Supervorkehrungen der Supersicherheitsbeauftragten Toni schon bei einem Mitarbeiter versagt haben, kommen kurz danach ein paar dahergelaufene Gangster/Terroristen mit Insider-Unterstützung und überwältigen das fantastische Sicherheitssystem (bestehend aus u.a. 2 Wachleuten). Na gut, geht es halt jetzt los... Nein, die bösen Buben + ein noch böseres Killermädchen verursachen keine weltweite Jagd oder ein gefährliches Szenario, sie bleiben im Schnee stecken und kämpfen sich zum Haus des Laborbesitzers, da der Insider (Sohn) ungefähr weiß, wie man im Schneesturm da hinkommt und erfrieren doof ist. Ende der Virus-Bedrohung (außer für eine Familie). Dann geht es nur noch um das Familiendrama innerhalb der Laborbesitzerfamilie. Der Laborbesitzer dürfte so etwa in Ken Folletts Alter sein. Kein Wunder also, dass die junge attraktive Sicherheitschefin Toni in ihn verliebt ist und an nichts anderes mehr denken kann. Heiße Liebe unter sexy Minderjährigen wird auch noch beigemischt. Als Abschluss ein Action-Showdown zwischen Gangstern, Erwachsenen und Kindern. Viele Themen also, von denen keines überzeugt.
"Wissenschaft" können wir nicht gelten lassen, sonst ist jedes Buch wissenschaftlich, das erwähnt, dass es gefährliche Viren gibt.
"Drama": Vater und Sohn haben ein Problem miteinander und noch mehr "wir haben zu viel Geld-Problematik" gemixt mit Witwer-Dasein, Frau-Betrügen, erste Liebe. Diese Themenblöcke werden leider sehr oberflächlich und mit der Moralkeule angegangen.
"Action": Jedes B-Action-Movie vermittelt glaubhaftere und spannendere Action als dieses Buch.
"Thriller" oder auch "Krimi": Spannung ist hier Fehlanzeige, man weiß eigentlich alles und auch die Akteure des Buches sind recht gut informiert. Bewegendste Frage: Kriegt Toni ihren Ken äh ich meine ihren Laborbesitzer oder liebt er seine tote Frau doch zu sehr?
Leider ist dieses Buch total schiefgegangen. Wer ein weltumspannendes Gefahrenszenario erwartet, wird entsetzt sein, dass das ganze Buch und auch die implizierten Folgen nur in einer kleinen Stadt in Schottland spielen.
Ich würde es meinen Freunden nicht als Lektüre empfehlen.
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am 17. April 2006
Das Buch Eisfieber von Ken Follett, handelt vom Diebstahl eines tödlichen Virus und der Jagd nach den Verbrechern, die das Virus entwendet haben. Grundsätzlich ist das Buch sehr gut geschrieben. Follett versteht es wie immer, eine unglaubliche Spannung entstehen zu lassen, wodurch man ein Kapitel nach dem anderen verschlingt. Der Leser kann sich gut in den Roman hineinversetzen, denn auch atmosphärisch lässt das Buch keine Wünsche offen und ist super geschrieben! Der Inhalt ist gut verarbeitet worden und der Autor verstand es die Geschichten, Orte und Personen gut zu verknüpfen, wodurch es zu keinem Zeitpunkt schwerfällig oder übertrieben unglaubwürdig wirkt.
Leider ist die Thematik und der Inhalt etwas ausgelutsch. Die gesamte Handlung spielt sich innerhalb von drei bis vier Tagen ab und in einem kleinen Umkreis von Schottland. Der Anfang gestaltet sich zwar als äußerst spannend, hat aber mit dem Ausgang des Romans nicht übermäßig zu tun. Vieles ist absehbar oder sogar etwas einfallslos. Das Ende kommt eher plötzlich und bietet keinerlei Überraschungen, sondern ist viel mehr ein absehbares Happy End. Dass Terroristen die Welt mit einem Virus betrohen wollen, ist ja nicht gerade das neuste Szenario eines Romans.
Insgesamt kann ich sagen, dass der mittelmäßige Inhalt oder die Handlung, perfekt verarbeitet worden ist.Ken Follett beweist sein literarisches Können, verarbeitet aber nur mittelmäßiges Material. Wer also einen, mit Spannung gespickten, Roman ohne beßondere Tiefe sucht oder ein Ken Follett Fan (wie ich) ist, der kann ohne Bedenken zugreifen. Ansonsten empfehle ich erst zu anderen Büchern von Follett zu greifen!
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am 20. Juli 2013
"... Meine Knarre ist entsichert, und ich bin ziemlich nervös"...(Zitat S.422)

Ich hatte gehofft, in Literatur nach Mitte des vergangenen Jahrhunderts Sätze dieser Art nicht mehr lesen zu müssen. Der Stil ist signifikant für Schundliteratur und Groschenromane. Dass ausgerechnet ein Autor wie Ken Follett einen Roman vorlegt, der von dererlei Phrasen nur so trieft und dessen Story dermaßen seicht ist, legt nur wenige Erklärungen nahe: "Ich werde älter und brauchte das Geld" oder "Ich hatte keine Zeit, fand aber einen Aushilfsschreiber unter Kleinanzeigen" oder "Mein Verlag hat terminlich so gequengelt, dass ich ihm riet, sie sollten ihr blödes Buch doch einfach selber schreiben".

Keine Variante klingt charmant, ich weiß! Doch als Leser fühlte ich mich nicht nur meines Geldes, sondern zudem meiner kostbaren (Lese-) Zeit beraubt, denn unterhaltsam war dieses Buch-Erlebnis entgegen meiner Erwartung keineswegs. Es reicht eben nicht, einen aktuellen Bezug für einen Roman zu suchen (wobei die Thematik um die Gefahr tödlicher Viren sooo neu auch nicht ist) und eine Geschichte darum zu werkeln, die zwischen unglaubwürdigem Gaunertheater, kitschigem Liebesdrama und Weihnachtsromantik mit hanebüchenen Dialogen herumzappelt! Jedes mögliche und unmögliche Klischee wurde lustlos bedient, von langweiliger Teenie-Liebe bis zum Anschmachten eines Seniorchefs durch seine sehr viel jüngere Sicherheitschefin. Schlussendlich (ACHTUNG SPOILER - oopsi!) wurde selbstverständlich darauf verwiesen, dass NATÜRLICH der Senior "... sich im Bett als absolutes Ass entpuppte ..." (Zitat S.452). Ja, na klar! Wollte ich das wissen?

Sorry, I am badly disappointed, Mister Follet!
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