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am 4. August 2008
Ich gehöre wohl zu einem der wenigen Leser hier bei Amazon, die mit diesem Roman nicht so ganz glücklich waren.
Margaret George erzählt zwar wunderbar einfühlsam in Tagebuchform das Leben Heinrich VIII., aber drei- bis vierhundert Seiten weniger wären hier wahrlich mehr gewesen. Dabei liebe ich dicke Wälzer.
Aber die Autorin gerät zu oft vom Hundertsten ins Tausendste, und dadurch wird der Handlungsfluß streckenweise ziemich träge. Nichts gegen atmosphärische Ausschmückungen und detaillierte Beschreibungen, aber hier wird einfach zu viel herumformuliert, zu viele unbedeutdende Namen und Randfiguren eingewoben, und der Spannungsbogen hängt durch.
Was mir hingegen sehr gefallen hat, ist, daß Heinrich als Mensch und nicht nur als Ungeheuer dargestellt wird. Margaret George hat sich da wirklich phänomenal in diesen Menschen hineingedacht. Zwar werden die Ereignisse und der Charakter seiner Frauen durch die Ich-Form sehr subjektiv dargestellt, aber das störte mich keinen Moment. Schließlich handelt es sich um einen Roman und keine Geschichtsbiographie. Heinrichs komplexe Persönlichkeit erscheint einem in jedem Moment plausibel und großteils sogar symphathisch.Darüber hinaus erfährt man wirklich viel wertvolles über diese historische Periode.
Ich habe es brav fertiggelesen und war auch nicht enttäuscht, aber ein richtig fesselndes Buch fand ich es nicht. Eine ordentliche Portion Geduld war zur Lektüre vonnöten. Ich glaube kaum, dass ich es wieder aus dem Schuber (die Geschenkedition ist übrigens sehr schön aufgemacht) hervorholen werde.
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am 11. November 2016
Ich habe das Buch ehrlich gesagt auf dem Flohmarkt erstanden, da wurde es für einen Euro verscherbelt. Und "verscherbelt" trifft es, denn das Werk ist einfach nur großartig.

Früher habe ich sehr viele historische Romane gelesen, in den letzten Jahren interessierten mich eher andere Genres. Mit "Ich, Heinrich" habe ich nun seit Jahren mal wieder einen historischen Roman angefasst, und dann auch gleich noch einen so dicken Wälzer. Geschichte interessiert mich sehr, und insbesondere englische Geschichte hat es mir angetan, warum auch immer. Biografien sind erfahrungsgemäß oft sehr langweilig - diese hier ist es auf keinen Fall.

Einige Rezensenten vermerkten hier, dass es 300 oder 400 Seiten weniger auch getan hätten. Dem kann ich mich nicht anschließen. Mit über 1300 Seiten ist das Buch tatsächlich ein megadicker Wälzer, aber an keiner Stelle langatmig oder uninteressant. Heinrich VIII. zählt zweifelsohne zu den schillerndsten Figuren der englischen Geschichte. Schon als Schulkind war ich fasziniert von dieser Figur. Die Autorin hat als Stilmittel die Tagebuchform gewählt, welche immer wieder unterbrochen wird von den Kommentaren seines Hofnarrs, Will Sumers, der als der ganz persönliche Hofnarr des Königs galt, weil offenbar nur der König seinen Humor verstand und er ihm darüber hinaus in schwierigen Lebenslagen als einziger Trost spenden konnte.

Der Schreibstil ist sehr flüssig, und gut, man hat automatisch eine Art Film vor Augen, weil man die Geschichte um Heinrich VIII natürlich kennt, wenigstens ins groben Zügen. Aber ganz ehrlich, das bei mir auszulösen wäre der Autorin mit diesem Werk auch gelungen, wäre die Geschichte mir unbekannt gewesen. Immer noch habe ich eine Menge Details erfahren, die mir vorher unbekannt waren, obwohl ich sehr viel über Heinrich VIII gelesen habe. Mir war zum Beispiel nicht bekannt, dass er seine Kindheit als so hart empfunden hat. Bisher war ich immer der Meinung gewesen, Heinrich wäre von seinem Elternhaus eher verwöhnt und vor der Welt versteckt worden. Mir war auch nicht klar, dass er tatsächlich mal verliebt gewesen ist in Katharina von Aragon, wobei man während des Lesens durchaus erkennt, dass es am Ende die Schwärmerei eines unerfahrenen Jungen war, der noch nicht viel von der Welt gesehen hatte.

Ich bin absolut begeistert von diesem Werk und konnte es kaum aus der Hand legen, habe es überall hin mitgeschleppt und das heißt was bei diesem schweren Wälzer. Ich habe gelesen, dass Margaret George über 30 Jahre lang recherchiert hat, um dieses Buch schreiben zu können. Sie hat zahllose Werke studiert und das ist auch angemessen, wenn man über eine solche Person schreiben möchte. Meine Meinung ist, dass die Recherchen sich gelohnt haben. Am Ende ist das Ganze 500 Jahre her und niemand kann mit Bestimmtheit sagen, was für ein Mensch Heinrich war, was er gedacht, ersehnt, geliebt und gehasst hat. Man kann nur vermuten und aus vielen tausend Puzzleteilen eine Figur zusammensetzen, wie sie möglicherweise gewesen ist.

Wer sich für englische Geschichte interessiert, sollte dieses Werk gelesen haben. An keiner Stelle langatmig oder langweilig. Alles Erzählte fand ich persönlich wichtig in Hinsicht auf Heinrichs Entwicklung, denn gerade in seinen letzten Lebensjahren war er als Person für Normalsterbliche tatsächlich nicht einfach zu verstehen. Die fünf Sterne für diesen Wälzer sind absolut verdient. Danke Margaret George für so viele Stunden Faszination und Lesevergnügen.
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am 5. August 2007
Das Leben von Heinrich dem VIII. war trotz gelegentlicher Streitigkeiten mit dem französischen bzw. dem König des Heiligen Römischen Reiches nicht so sehr von kriegerischen Ereignissen geprägt, sondern vielmehr von seinem Bruch mit dem Papst, der gleichzeitigen, allgegenwärtigen Reformation sowie von privaten Schicksalsschlägen, an denen er jedoch selbst nicht ganz schuldlos war. Hiervon erzählt diese Autobiographie in Romanform, der ein vermeintliches Tagebuch zugrunde liegen soll und die durch gelegentliche Ergänzungen seines eng vertrauten Hofnarren und engen Freundes Will Somers zumindest hin und wieder einen etwas objektiveren Eindruck hinterlässt.

Trotz allerlei grausamer Handlungen dem Volk und besonders der Geistlichkeit gegenüber schafft es die Autorin dennoch, den Herrscher alles in allem nicht als Tyrannen darzustellen, sondern einfach nur als fehlgeleiteten Mann, der sich besonders im Privatleben immer wieder von vorschnellen Empfindungen hat überrumpeln lassen. Auf der anderen Seite wird immer wieder seine Liebe zum Volk und sein Stolz auf seine Kinder deutlich, die letztlich als das einzig positive in seinem Leben übrig bleiben. Diese Zerrissenheit wird auch deutlich beim Umgang mit seinen 6 völlig unterschiedlichen Ehefrauen, deren Verdruss ihn schließlich so weit führt, dass er zum Ende nur noch bereit ist, sich auf eine rein platonische Liebe einzulassen.
Besonders bei den seitenlangen Beschreibungen von Hochzeiten, Krönungen, Feiern usw. merkt man, dass dieses Buch von einer Frau geschrieben wurde, ansonsten versteht es Margaret George sehr gut, hier keine allzu "weibliche" und romantische Variante eines Herrschers in einer nicht gerade zimperlichen Zeit darzustellen, selbst die Kriegslust kommt glaubhaft beim Leser an.

Insgesamt ist dieses Buch ohne Einschränkungen jedem zu empfehlen, der zumindest ein wenig Interesse an englischer Geschichte hat und wegen der Romanform auch keinen 100%igen Wert auf historische Genauigkeit nimmt. Außerdem sollte man bei über 1200 Seiten auch etwas Geduld mitbringen.
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am 18. Juli 2017
Schade, dass das e-Buch "nur" 1240 Seiten hatte. Ich hätte noch tagelang weiterlesen mögen. Für einen Roman ganz dicht an der wahren Geschichte, aber nicht eine Zeile lang uninteressant oder langweilig. Die Autorin versteht es, dem Leser Henry VIII. und sein Leben nahe zu bringen und Einblick in seine turbulenten Ehen, seine Kirchenreform und seinen unberechenbaren Charakter zu geben. Ein hervorragendes, unterhaltsames und absolut lesenswertes Buch
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am 27. Oktober 2006
Vor allem für Leser, die sich historische Persönlichkeiten lieber über einen unterhaltsamen Roman als über wissenschaftliche Texte annähren möchten, ist dieses Buch gut geeignet. In Tagebuchform wird der Mann, der seine Frauen köpfen ließ, wenn sie ihm unbequem wurden, sogar sympathisch- oder zumindest nachvollziehbar. Margaret George hat über 15 Jahre für dieses Buch recherchiert und neben den persönlichen innerlichen Konflikten und Leiden des Königs, welche dem Spannungsgehalt dieses Wälzers nur zugute kommen, werden auch historisch-politische Geschehnisse nicht außer Acht gelassen. Die Perspektive ist jedoch die des Königs, weshalb Geschichte einseitig, aber dennoch spannend und sehr flüssig zu lesen erzählt wird. Empfehlenswert!
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am 9. Februar 2007
Ein fesselnder biographischer Roman für alle die die Geschichte nicht so staubtrocken aufnehmen wollen. So natürlich geschrieben, daß man sich direkt im Geschehen am Hofe wiederfindet. Das Buch lässt sich wunderbar lesen und ist dabei auch noch richtig spannend. Aufgrund der 1300 Seiten liegt es etwas schwer in der Hand und sollte an einem gemütlichen kuscheligen Plätzchen gelesen werden.
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am 21. Juli 2009
Über König Heinrich VIII gibt es jede Menge Bücher und Filme, meist wird er als brutaler Mörder seiner Frauen dargestellt.

In diesem Buch beschäftigt sich die Autorin wirklich mit dem Leben dieses Mannes, viele Jahre ist er sehr glücklich mit seiner ersten Frau, Königin Katharina, hätten die beiden einen Erben für das Königreich bekommen, wäre sicher alles anders gelaufen.

Heinrich VIII war ein sehr religiöser Mann und in seiner Regierungszeit erfolgt die Reformation der englischen Kirche, vorerst gegen den Widerstand des Adels und der Kirche selbst, die meisten beugen sich aber letztendlich den Weisungen des Königs, wer es nicht tut, muss es mit dem Leben bezahlen.

Heinrich schlägt diesen Weg ein, um eine Lösung für seine Ehe ohne Erben zu finden, außerdem dürfte er wirklich in seine zweite Frau verliebt gewesen sein.

Auch sie konnte den ersehnten Erben nicht zur Welt bringen und daher stand auch sie dem König im Wege.

Die Berater des Königs hatten auch immer ihren Anteil am Ende einer Ehe des Königs.

Schließlich mit seiner dritten Frau Jane kommt der ersehnte männliche Erbe zur Welt, auch wenn es seiner Mutter das Leben kostet.

Zu dieser Zeit ist Heinrich schon kein junger Mann mehr und ab nun nehmen seine Beschwerden zu, was ihn zu einem schwierigen und oftmals sehr bösen Menschen werden lässt, heute vermutet man, dass er Diabetiker war und daher seine Krankheit rapide zugenommen hat, weil sie unbehandelt geblieben ist.

In den letzten Jahren verfällt Heinrich immer mehr dem religiösen Wahn und leidet als schwer kranker Mann, dies hindert ihn aber nicht daran, sich auch in diesem schlechten Zustand seine sechste Frau zu wählen, die Einzige, welche ihn letztendlich überlegt.

In diesem Buch wird das Leben Heinrichs realistisch dargestellt, es zeigt nicht nur den Machtmenschen, sondern auch den kranken Mann, der sich am Ende in seine Phantasien verliert und mit Gott Zwiesprache hält.

Für alle Fans von Heinrich VIII ist dieses Werk ein MUSS.
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England im Jahre 1502: Als Arthur Tudor überraschend stirbt, rückt plötzlich der zweitgeborene Sohn des englischen Königs in den Mittelpunkt des Interesses. Nun ist Heinrich Thronfolger. Ursprünglich für den geistlichen Stand vorgesehen, ist Heinrich überhaupt nicht darauf vorbereitet, die Krone Englands zu tragen. Schnell wird die Ausbildung des Jungen den neuen Gegebenheiten angepasst. Neben angenehmen Aufgaben wie Tanzen und Musizieren steht auch Unterricht auf dem Programm, der weniger vergnüglich ist. Doch Heinrich weiß, dass er noch viel lernen muss, um der schweren Aufgabe gewachsen zu sein, England zu regieren...

Diese Buch schildert das Leben Heinrichs VIII. aus dessen eigener Perspektive. In Form eines Tagebuchs berichtet Heinrich von seiner Jugend, seiner Familie, den zahlreichen Ehefrauen und leider weniger zahlreichen Kindern. Diese Erzählweise hat natürlich den Nachteil, dass alle Geschehnisse nur sehr einseitig und subjektiv geschildert werden. Durch kritische Einschübe des Hofnarren Will Somers versucht die Autorin hier ein kleines Gegengewicht zu schaffen. Margaret George hält sich eng an die historischen Fakten und füllt die Lücken der Geschichte mit glaubwürdigen Details. Es ist ihr auf jeden Fall gelungen, auch den Menschen hinter dem König von England zu zeigen.
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am 22. Juli 2009
"Schaf im Wolfspelz ?"

Die englischen Kinder lernen es in der Schule: "Divorced, beheaded, died, divorced, beheaded, survived !" (Übersetzt: Geschieden, geköpft, gestorben, geschieden, geköpft, überlebt !). Dieses Schicksal war den sechs Ehefrauen Heinrichs VIII. - in chronologischer Reihenfolge -bestimmt. Das lässt nichts Gutes vermuten über den im 16. Jahrhundert lebenden englischen Herrscher. Zumal er auch den berühmten Humanisten Thomas Moore hinrichten ließ und den Bruch mit dem Papst und der katholischen Kirche vollzog.

Elisabeth George jedoch beschreibt einen lebensfrohen, gutmütigen und beim Volk beliebten König, der aufgrund widriger Lebensumstände zu Taten gezwungen wird, die Amt und Stellung von ihm verlangen. Gerade wegen seiner Leutseligkeit werden bei Hofe immer wieder Intrigen gegen ihn gesponnen, die er nur mit einem Rundumschlag wieder in den Griff bekommt. Dabei will er eigentlich nur das Beste für sich und seine Untertanen.

Der spannende und gut recherchierte Roman von Elisabeth George leidet etwas an der Blauäugigkeit, mit der sich die Autorin dem Thema widmet: Die Hinrichtung Anne Boleyns (2.Ehefrau) und die Ehe mit Jane Seymore (3.Ehefrau) sind im Roman zeitlich getrennt, obwohl es als erwiesen gilt, dass der König zur Zeit der Hinrichtung Boleyns bereits eine Liaison mit Jane Seymore hatte. Dies lässt die Anschuldigung einer Intrige gegen ihn zumindest zweifelhaft erscheinen, vielleicht wollte er sich auch nur der lästigen Ehefrau entledigen.
Auch die Hinrichtung Moores ist moralisch schwer zu rechtfertigen.
In einer - zugegebener Maßen - schwierigen Zeit war Heinrich VIII. sicherlich ein Herrscher, der Stärke zeigen musste, wenn er nicht untergehen wollte. Das macht jedoch aus ihm noch lange kein "Schaf im Wolfspelz".
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am 12. Dezember 2011
Ich müß einigen recht geben, einpaar seiten hätte mann schon sein lassen können!
Aber im großen und ganzem, hab ich das Buch verschlungen!
Ich bin eh ein "Heinrich-Fan" und lese sehr viel über ihn.
Ich find es Faszienierend wie er erst Leute in ein erhobenen Stand hebt und sie genau so schnell wieder fallen lässt!Eben so, logisch, wie er es mit seinen Frauen Handhabt!
Ich kann dieses Buch nur weiter empfelen, mir hast großen Spaß gemacht es zu lesen!
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