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Kundenrezensionen

2,7 von 5 Sternen
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am 16. Juni 2005
Die Erwartungen der Leser werden durch die Vergleiche mit Dan Brown und Umberto Eco in eine falsche Richtung gelenkt, sodass das eigentliche Zielpublikum des Buches vermutlich ein anderes ist. Da die Handlung bereits in den vielen anderen Rezensionen ausführlich beschrieben wurde, nur kurz einige Punkte, die mir beim Lesen besonders aufgefallen sind: Die Idee, ein tatsächlich existierendes, rares Buch in den Mittelpunkt der Handlung zu stellen, dessen Rätsel nach und nach gelöst und ein großes Geheimnis offenbart wird, ist natürlich eine spannende Basis, die viel Gestaltungsspielraum lässt. Leider werden mehrere Handlungs- und Zeitstränge und persönliche Konflikte der Personen um das Buch herum so aufgebaut, dass man manchmal Mühe hat, den Zeitsprüngen zu folgen. Interessant ist wiederum, aus wie vielen Wissensgebieten die noch ziemlich jungen Autoren Anekdoten und Fakten mit der Geschichte verweben. An manchen Stellen werden die Beschreibungen dann aber auch überstrapaziert.
Die Handlung kommt anfangs nur schwer in Gang und wirkt dann am Ende enorm gerafft. Man lernt die Personen über viele Seiten hinweg nach und nach kennen, bis es einen plötzlichen Schnitt gibt und nach einem weiteren Zeitsprung nur noch kurz umrissen wird, was in der Zukunft mit jedem geschehen ist. Nicht so gelungen fand ich die Darstellung des enormen Konkurrenzkampfes um das Enträtseln des Buches, dessen extreme Konsequenzen manchmal etwas reißerisch und nicht richtig nachvollziehbar wirkten. Ich würde das Buch in erster Linie als intelligente Campus-Geschichte bezeichnen, aber es ist weder ein Thriller à la Dan Brown noch das sprachlich so ausgefeilte Werk eines Umberto Eco. Aufgrund der Vielseitigkeit der beiden Autoren kann man aber sicher gespannt sein, was in Zukunft noch aus ihrer Feder fließt.
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am 18. Juli 2006
Die Angaben zum Inhalt auf der Rückseite lassen auf einen anderen Inhalt schließen. Man erwartet mehr Spannung und Geheimnisvolles.

Die tatsächliche Handlung beschränkt sich aber statt dessen auf etwa 25 % des Buches, die auch nicht immer logisch daherkommt. So ist z.B. die Polizei und deren Nachforschungen bei den Todesfällen praktisch nicht existent, obwohl die Hauptpersonen höchst verdächtig sind.

Der Rest sind Rückblenden in die Vergangenheit der Protagonisten und ausführliche Schilderungen des studentischen Lebens. Höchst interessant - für den, den es interessiert.

Genial wird die Entschlüsselung des mittelalterlichen Buches beschrieben. Ebenso genial sind die Bezüge des Lebens und der Vergangenheit der Protagonisten mit Humanismus und alter Philosophie. Hier setzt das Buch seinen Schwerpunkt und dies ist auch hervorragend gelungen.

Ergo: Dies ist kein spannender Reisser, sondern eine komplexe Studie von Persönlichkeitsentwicklungen, alter Literatur, Philosophie und Humanismus.

Wer seine Vorlieben hier setzt, sollte das Buch unbedingt lesen.
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am 28. August 2005
Ich finde es schade wenn alle Welt das Letze Geheimnis mit Dan Browns Werken vergleichen.
Gut, es hat einen historischen Hintergrund, spielt im Jetzt-und-Hier und nicht zuletzt steht auch hier wie dort eine konspirative Verschwörung im Mittelpunkt.
Allerdings bezieht Browns Werk eher seinen Reiz aus dem Tempo und der Action der Erzählung währenddessen Das Letzte Geheimnis einen genau umgekehrten Weg einschlägt.
Die Handlung baut sich erst langsam auf, es geht nicht nur um ein mysteriöses Buch aus dem 15ten Jahrhundert sondern auch um Freundschaft, Liebe und nicht zuletzt um den College Alltag in den USA.
"Langsam" heißt aber nicht unbedingt "langweilig". Und auch wenn die Story ab und an durchaus ein wenig mehr Tempo hätte vertragen können, ist die Lektüre alles andere als müheselig. Aber zurück zum Thema: Ganz nebenbei erfährt der Leser einiges aus der Welt der Kunstgeschichte und Renessaince bis hin zur Kryptologie.
Selten habe ich ein Buch gelesen, welches Wissen so charmant und flüssig präsentiert hätte. Alles in allem sicherlich nicht ein Buch für jeden und schon gar nicht für den Action- und Krawallhungrigen, aber dennoch für den, der sich darauf einläßt, ein intelligentes und unterhalsames Lesevergnügen.
Mehr davon !
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Lasciate ogne speranza voi ch'intrante.
("Divina Commèdia", Dante Alighieri)
Im Jahr 1499 wird von einem Venezianer das Buch "Hypnerotomachia Poliphili" veröffentlicht. Als "Romanzo d'Amore" in der Tradition Giovanni Boccaccios ist es zwar ein Anachronismus, der anderthalb Jahrhunderte zu spät kommt, wird jedoch als letztes großes Geheimnis der abendländischen Buchdruckerkunst zu einem der rarsten und wertvollsten Bücher avancieren. Es ist eine Allegorie auf jedermann, in der sich der Protagonist in einer surrealen Traumwelt auf der Suche nach seiner geliebten Polia befindet. Dort wird er von zwei Nymphen vor drei Tore geführt, von denen er eines auswählen soll. Er wählt das dritte und findet dahinter seine Polia, mit der er in einem Triumphzug die "Einheit der Liebenden" feiert. Als Poliphilo seine Braut in den Arm nehmen will, löst diese sich jedoch in Luft auf........
Poliphilos Kampf um die Liebe in einem Traum" zählt wohl zu den am meisten missverstandenen Büchern, birgt es doch in einem Labyrinth von Nebenhandlungen auch seltsame Begegnungen mit mythologischen Figuren und esoterische Themen in griechisch, arabisch, alt-ägyptisch und chaldäisch, sowie mysteriöse Allegorien, Algorithmen, Chiffren, die Zahlenmystik der Kabbala und ein Akrostichon. Als Studienobjekt von Kultur und Kunst der Renaissance zog es bereits vor über 500 Jahren seinen Leser in den Bann, konnte ihn aber auch in tödliche Gefahr bringen, wenn er dessen Geheimnisse zu enträtseln suchte.....
Im April 1999 stehen vier eng miteinander befreundete Kommilitonen des Priceton College in New Jersey vor ihrem Examen. Paul Harris schreibt seine Abschlussarbeit über die "Hypnerotomachia Poliphili". Thomas Sullivan, sein bester Freund und Sohn des bei einem Autounfall getöteten und leidenschaftlichen "Hypnerotomachia Poliphili"- Erforschers Patrick Sullivan, ist ihm behilflich und gerät dabei zunhemend in eine manische Obsession, die ihn sein eigenes Studium, seine Freundin und alles gesellschaftliche Leben vergessen lässt. Gemeinsam lösen die beide Freunde zunächst fünf Rätsel aus dem "Bruder Francesco Colonna" zugeschriebenen Buch mit Hilfe von Linguistik, Mathematik, Malerei, Hieroglyphen und Anatomie, bevor es Paul schließlich gelingt, "das letzte Geheimnis" mittels der "Regel der Vier", einer Kombination aus Kryptographie und Stegenographie, zu lüften.......
Der erste Roman des Autorenduos Ian Caldwell und Dustin Thomason, der im Jahre 2004 unter dem amerikanischen Originatitel "The Rule of four" veröffentlicht wurde, macht den Leser mit Personen, Ereignissen der italienischen Renaissance und einem faszinierenden Buch bekannt. Daneben erscheinen die Erlebnisse der Protagonisten und die Ereignisse am College, zu denen auch Diebstahl, Einbruch, Betrug und Mord gehören, zunächst als recht banal, offenbaren im weiteren Verlauf jedoch bemerkenswerte sozio-psychologische Aspekte in philosophischer Dimension. Freundschaft, Liebe, Fürsorge und Tugenden stehen Fanatismus, Geltungssucht, Macht, Neid und anderen Lastern gegenüber, so dass sich auch hier der Kreis zur Renaissance schließt......
"Das letzte Geheimnis" verfügt zwar nicht über Spannung, Rasanz und spektakuläre Präsentation wie Dan Browns "Illuminati" und "Sakrileg", kann aber denen gegenüber zumindest gleich viel historische und vor allem weitaus mehr literarische Substanz vorweisen. Zusätzlich zu den Abbildungen einiger allegorischer Holzschnitte und einem Plan des antiken Rom, macht das empfehlenswerte und mit 4 Amazonsternen zu bewertende Buch den Leser neugierig auf die "Hypnerotomachia Poliphili", die für Mai 2005 als Taschenbuch (in englischer Sprache) avisiert ist........
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am 21. April 2006
Aufgrund der Inhaltsangabe auf der Rückseite und der ersten Rezensionen hier habe ich mir dieses Buch gekauft. Ich habe aber etwas spannenderes erwartet.

Das Buch ist nicht schlecht, es ist ein intelligentes Buch. Gut wird es immer dann, wenn ein Rätsel gelöst wird. Hier fragt man sich, was ist konstruiert, was ist dazugedichtet, was ist wahr. Das mittelalterliche Buch, um das es hier geht, gibt es ja wirklich.

Schlecht ist das Buch, wenn der Alltag auf dem Campus beschrieben wird. Das ist zwar irgendwie amüsant, es hat aber meiner Meinung nach nichts mit dem Lösen des Rätsels zu tun. Somit erhält man zwei Bücher zum Preis von einem :-)

Es gibt zwar auch Tote, aber ein Thriller ist dieses Buch nicht. Der Mord wird nebenbei aufgeklärt, es gibt keinen Höhepunkt, bei der Auflösung denkt man lediglich "Ah ja".

Fazit: Ein gutes, intelligentes, aber leider komplett unspannendes Buch.
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am 3. November 2009
"Das letzte Geheimnis" ist wohl das langweiligste Buch das ich je gelesen habe.
Der Klappentext verspricht, meiner Ansicht nach, eine interessante und spannende Geschichte über ein altes Buch. In Wahrheit jedoch ist es weder interessant noch spannend. Stattdessen erhält man 441 Seiten pure Langeweile.
Im Grunde wäre die Story wirklich gut, jedoch haben die Autoren anscheinend kein Talent eine gute Geschichte spannend und interessant zu gestalten.
Mein Fazit: das Buch zu kaufen wäre schlicht und einfach Geldverschwendung.
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am 28. August 2006
Zuerst einmal eine Klarstellung, die auch schon in den anderen Rezensionen angeklungen ist: Wer hier Dan Brown erwartet, wird sicher enttäuscht werden! Wer das Buch lesen will, weil er von Dan Brown begeistert war, sollte es nicht anfassen. ALLES, was es an Gemeinsamkeiten gibt, ist das Lösen von Codes und ein geschichtlicher Bezug. Ansonsten ist "Das letzte Geheimnis" VÖLLIG anders.

Es gibt keine atemlose Verfolgungsjagd, keinen Cliffhanger am Ende jedes Kapitels, keine Morde alle Paar Seiten. Aber auch keine flachen und blassen Charaktere, keine logischen Löcher und Übertreibungen, keine (ehrlich, keine!) Klischees.

Es ist stattdessen ein großartig geratener Mix aus Geschichte, Love-Story, Erwachsenwerden und universitärem Leben, alles zu gleichen Teilen. Der einzige Grund, diesem Buch keine fünf Sterne zu geben, ist die mE etwas zu ausführlich geratene Schilderung des universitären Lebens (die Geschichte spielt in Princeton). Dies muss man den beiden Jung-Autoren, beide zur Zeit der Entstehung des Romans Studienabgänger, nachsehen. Ansonsten aber ist das Buch erstaunlich tiefgründig, elegant und sensibel (einige grandiose Passagen muss man einfach mehrmals lesen, wie ein gutes Musikstück, das man immer wieder hören will). Und, ja, das historische Rätsel ist (wie gesagt, nicht in der Menge, aber in der Qualität) auf dem Niveau von Dan Brown, aha-Erelebnisse sind vorprogrammmmiert!

Insgesamt ein tolles Buch, aber für die Sucher seichter Unterhaltung eher langweilig. Alle anderen: Zugreifen!
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am 9. August 2007
Die Bewertungen und Vorschusslorbeeren, die dieses Buch erhalten hat, kann ich leider aus meiner Sicht in keinster Weise nachvollziehen. Die Story wirkte auf mich langatmig und keineswegs spannend, was das Lesen eher zur Qual macht, wobei ich mich letztlich doch, in der Hoffnung auf eine Wende zum Besseren, bis zum Ende förmlich durchgekämpft habe. Ein Vergleich mit Werken von Dan Brown halte ich daher für absolut ungerechtfertigt.

Leider liest sich das Buch nicht sehr flüssig, da die Story andauernd durch Rückblenden und häufige Szenenwechsel unterbrochen wird. Dies führt dazu, dass man zeitweise die unterschiedlichen Handlungsstränge nicht unmittelbar zuordnen kann, was sich auf den Spannungsbogen entsprechend negativ auswirkt. Einzig positv anzumerken, sind die vermittelten Fakten über die Renaissance und den Hintergrund zur Hypnerotomachia Poliphili.

MEIN FAZIT: Leider hat dieses Buch meine Erwartungen in keinster Weise bestätigt. Wer eine spannende Story sucht, ist mit diesem Buch daher nicht gut bedient. Daher eher Finger weg!
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am 16. September 2005
Gleich vorneweg - dieses Buch hat für mich lange nicht das gehalten, was von den Rezensions-Zitaten auf dem Schutzumschlag suggeriert wurde.
Die Story von den vier Studenten auf der Suche nach einem versteckten Code in einem altertümlichen Buch ist ausgesprochen langatmig und überfrachtet. Da wird mit dem Hauptplot noch eine Beziehungsgeschichte, eine altes Familiendrama, viel (überflüssiges) Hintergrundwissen über die Struktur von Princenton und Unmengen wissenschaftlicher Informationen miteinander vermengt. Herausgekommen ist ein Buch, das alles sein will (Krimi, Beziehungsdrama, Hochschulfreundschaftsgeschichte, historischer Roman, Wissenschaftsthriller,...), aber nichts wirklich ist.
Gut - die Grundidee hinter der Geschichte ist sicherlich reizvoll und die beiden Autoren haben erkennbar viel Recherche und Phantasie in ihr erstes großes Werk investiert. Und wer Interesse an historischem Hintergrundwissen hat und wem komplexe Handlungsstränge in einem Krimi/Thriller nichts ausmachen, wird auf seine Kosten kommen und dieses Buch sogar mögen.
Aber das einzige, was mich daran gehindert hat, das Buch vorzeitig aus der Hand zu legen (und ich war mehrmals kurz davor), war letztendlich mein Wunsch, zu wissen wie's ausgeht.
Ach ja - und eins noch: Diesen Roman mit Sakrileg oder Illuminati zu vergleichen (wie oft zu lesen), würde Dan Brown nicht gerecht werden. "Das letzte Geheimnis" ist das erste eigene Werk zweier Lehrlinge: verspielt, verschnörkelt, verwickelt, gute Idee. Und ein Meisterwerk ist es nun beileibe nicht - auch wenn es der Text auf dem Buchcover einem glauben machen möchte.
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am 31. März 2005
Im Grunde ist dieses Buch kein Thriller, sondern eher ein Roman. Vielleicht habe ich zuviel erwartet, als ich auf der Umschlagseite las, dass dieses Buch durchaus mit "Sakrileg" von Dan Brown vergleichbar ist. Die Autoren haben zwar historische Fakten in dieses Buch eingeflochten, aber das Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf der psychologischen Analyse einer Vater-Sohn-Beziehung sowie dem College-Leben der beiden Hauptakteure. Die einzelnen Schritte der Rekonstruktion bei der Lösung des Geheimnisses - welches die Abschlußarbeit eines der beiden Akteure ist - bleiben leider sehr im Dunkeln.
Alles in allem ein ROMAN, der lesenswert für Literaturfans ist (Geheimnis), aber für Leser, die einen neuen Dan Brown erwarten eher enttäuschend.
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