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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
70
4,0 von 5 Sternen
Engelsstimme: Erlendur Sveinssons 5. Fall
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:10,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. November 2017
Ein richtig gemütlicher Krimi, ähnlich Carina Gerhardsen, man lest es schnell dahin und es entwickelt sich auch ein bisschen Spannung. Ein wenig nerven die Rechtschreibfehler und/oder falsche Übersetzung...ansonsten zu empfehlen
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am 14. November 2017
Macht unheimlich Spaß. Gibt nur wenige Krimiautoren die es genauso gut oder besser hinbekommen. Wer selbst schonmal auf Island war, hat noch mehr Freude beim Lesen.
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am 30. November 2004
Endlich gibt es den definitiven Weihnachtskrimi. In "Engelsstime" spielt gleich auf den ersten Seiten der Weihnachtsmann eine Hauptrolle. Allerdings hat er gerade das Zeitliche gesegnet. Erstochen sitzt er in seinem Kostüm im Keller eines Reykjaviker Touristenhotels. Allerdings mit heruntergelassener Hose,was darauf schließen lässt, dass ihn Tod ihn in einer äußerst privaten Situation ereilt hat. Kommissar Erlendur checkt zwecks Ermittlungen ins Hotel ein.
Wieder hat Indridason eine spannende Geschichte mit überraschenden Wendungen entwickelt. Aber Vorsicht, das Weltbild des Autos ist ein sehr Pessimistisches. Die meisten seiner Protagonisten (einschließlich des Kommissars) sind Menschen mit seelischen Deformationen. Entwurzelte Jugendliche, desillusionsierte Nutten, Pädophile, die sich and Pornos ergötzen. Trostlose Menschen, bei denen nur noch ursächliche Automatismen funktionieren. Harter Stoff - aber äußerst spannend.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Mai 2017
"Engelsstimme" ist der fünfte Band der Island Krimireihe von Arnaldur Indridason um den Kommissar Erlendur. Der Krimi erschien im Jahr 2004 im Bastei Lübbe Verlag.

Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in einem ganz speziellen Mordfall: Ein Weihnachtsmann wurde mit heruntergelassener Hose erstochen aufgefunden. Er war der Portier eines angesehenen Hotels in Reykjavik und nun will der Hotelchef den Ruf seines Hotels vor den Gästen nicht in Verruf bringen. Erlendur quartiert sich für die Ermittlungen im Hotel ein und kommt der Vergangenheit des Mannes auf die Spur.

Wie immer hat mich dieser Island Krimi mit seinem typisch melancholischen Weltbild in den Bann gezogen. Großen Anteil daran haben auf jeden Fall der spektakuläre Mordfall und die dazugehörigen Ermittlungen und in erster Linie der düster, knurrige Kommissar Erlendur. In diesem Band spürt Erlendur durch das Schicksal des Mordopfers als Knabensopran daran erinnert, seiner eigenen Kindheit intensiv nach und man lernt ihn näher kennen. Für die Probleme seiner Tochter Eva Lind entwickelt er feine Antennen und hilft ihr mit seiner Anwesenheit sehr. So knurrig er auch sonst sein mag, hier erlebt man eine andere Seite des Kommissars, die intensiven fürsorglichen Vatergefühle unter seiner rauhen Schale.

Bei diesem Krimi hat Erlendur viele Menschen zu befragen: Mitarbeiter des Hotels, Prostituierte, Drogenabhängige, eigenartige Plattensammler und Familienangehörige gehören dazu.
Diese menschlichen Schicksale zeichnen ein pessimistisches Bild der isländischen Gesellschaft und der Fall kommt spannend und mit einigen Wendungen daher. Aber wer hatte für den Mord ein echtes Motiv?

Erlendur und seine Ermittlungen sind nicht mit anderen blutrünstigen Krimis zu vergleichen. Er fühlt den Menschen auf den Zahn und zieht trotz ihrer Fehler keine vorschnellen Schlüsse. Authentisch wirkt hierbei besonders die klare, manchmal etwas direkte Sprache.

Wie immer ist die Stimmung im Krimi etwas düster und melancholisch und gerade das macht diese Reihe so besonders. Erlendur spürt hinter den Schicksalen der Menschen ihren wahren Beweggründen nach. Das macht ihn so speziell, fast wie ein Spürhund.
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am 19. Oktober 2012
Melancholie kommt gleich auf den ersten Seiten dieses Krimis auf. Das grausige Ableben des Portiers eines isländischen Hotels, der als Weihnachtsmann verkleidet in seinem Kellerzimmer aufgefunden wird, gibt Kommissar Erlendur von der Reykjaviker Kripo Rätsel auf.

Mit Akribie und natürlich indem er die richtigen Schlüsse aus den zusammengetragenen Informationen zieht, nähert er sich der Auflösung des Falls. Die ist gut ausgedacht und überraschend.
Sehr aufschlussreich sind die Rückblenden, die das Leben der "Engelsstimme" vom Knaben bis zum vereinsamten alten Mann erzählen. Es werden viele Fäden aufgenommen.
Auch die Nebenschauplätze, z.B. das verkorkste Familienleben des Kommissars und das seiner Tochter, die Beziehungen von Vater und Schwester des Opfers, die unweigerlich in die Katastrophe führen, alles wird aus vielen losen Fadenenden zu einem erstklassigen Krimi verwoben. Sehr lesenswert, von Kommissar Erlendur werde ich gern noch mehr lesen.
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am 12. Februar 2008
... weil die Story doch schnell durchschaubar wird. Spätestens nach den Erkenntnissen über die Zeit als Kinderstar des toten Weihnachtsmannes weiß man mehr oder weniger schon, was alles passiert ist.
Das interessante aber an den ganzen "Erlundur"-Krimis sind aber auch die Einblicke in die handelnden Personen, insbesondere des Polizisten Erlundur. Man hat auch nie das Gefühl, dass das Portrait dieses Mannes überzogen ist. "Super-Polizisten" will heute eh keiner mehr haben. Lieber welche mit Schwächen, wie sie vielleicht jeder in igendeiner Form hat.

Wie gesagt, die Story wäre mir so zwischen 3 und 4 Sternen wert, durch die interessanten Akteure (hier 4-5 Sterne) ergibt sich eine Bewertung von 4 Sternen.
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am 13. März 2005
Indridason merkt man mittlerweile seinen gegenüber seinem Erstling "Menschensöhne" verbesserten Erzählstil an. Die Abhandlung wirkt jetzt zielstrebiger und einfach professioneller.
Erlendur, der Serien(anti)held, ermittelt im Mordfall um einen Hotelportier, dem in seiner Kindheit eine verheissungsvolle Sängerkarriere hätte bevorstehen können, hätte ihm der plötzlich eintretende Stimmbruch nicht diese Hoffnung geraubt.
Interessant ist neben der Lösung des Falles die Idee, die Geschichte von einem festen Handlungsort, dem Hotel (=Tatort), aus abspielen zu lassen. Erlendur bringt sich für die Dauer der Ermittlungen im Hotel unter, lädt Zeugen, Angehörige und Involvierte dorthin ein und schließt den Fall auch dort ab.
Der in skandinavischen Krimis oft kolportierte Gesellschaftszerfall bleibt diesmal wirklich angenehm fern im Hintergrund. Das altbekannte Thema des gefallenen Kinderstars wird lediglich eingefügt, ohne den Zeigefinger allzu sehr gegen ehrgeizige Eltern zu erheben. Der angeschnittene Kontext der Einsamkeit kontaktarmer Singles in der Vorweihnachtszeit beeinträchtigt den Unterhaltungswert auch nicht wesentlich.
Alles in allem eine flüssige, einigermaßen fesselnde Fortsetzung der Reihe.
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am 26. November 2004
Der Portier eines Nobelhotels der isländischen Hauptstadt wird tot in seiner kleinen Kammer aufgefunden. Er trägt das Weihnachtsmannkostüm, mit dem er der Star für die Kinder für die Weihnachtsfeier der Kinder der Hotelangestellten sein hätte sollen, bloß die Hose ist runtergelassen und über seinem Penis findet man ein Kondom mit Speichelspuren. Der Eigenbrötler der scheinbar weder Freunde noch Feinde hatte wurde brutal erstochen. Was ist hier bloß passiert? Langsam tastet sich die Reykjaviker Polizei an den Hintergrund heran - dass der Ermordete ein Kinderstar war, der eine Engelsstimme hatte ist schnell heraußen. Eine Ermittlung beginnt die sehr viele Spuren verfolgt und sehr viele Theorien im Kopf des Lesers entstehen lässt. Das Bild rundet sich nur langsam, und sehr viele Fäden müssen zu einem Ganzen versponnen werden: denn welche Rolle spielen der korrupte Hotelmanager und sein Kompagnon der Oberkellner; welche Bedeutung hat die Tatsache, dass der Tote vor Jahren seinen Vater in den Rollstuhl brachte und sich mit seiner Familie überwarf; und vor allem was hat es mit dem Plattensammler und Kinderschänder aus England auf sich, der kurz vor dem Tod des Portiers noch einen Termin mit ihm hatte und der sich einer Speichelprobe so vehement widersetzt? Viele Fragen - aber am Ende nur eine einzige schlüssige Antwort, die keine Frage offen lässt. Die verschiedenen Nebenhandlungen des Buches runden es wunderbar ab und vertiefen die triste Grundstimmung.
Die Charaktere werden wunderbar entwickelt und geschildert, sie haben echten Tiefgang. Sprachlich und stilistisch ist Indridason auf demselben hohen Niveau geblieben, das wir bereits von "Nordermoor" und "Todeshauch" gewohnt sind. Das Buch ist wirklich wunderbar zu lesen und man bekommt laufend Lust auf mehr (der vierte Band "Gletschergrab" ist zum Zeitpunkt dieser Rezension bereits in Vorbereitung).
Insgesamt kann ich das Buch daher nur empfehlen. Wenn Sie die beiden ersten Romane des Isländers noch nicht gelesen haben, so rate ich dazu diese zuvor zu lesen. Es ist absolut keine Vorbedingung um diesen Roman genießen zu können, aber die Entwicklung des Protagonisten zieht sich über die Bände hinweg. Vor allem aber sind auch diese Bücher echte Empfehlungen.
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am 23. Oktober 2008
In einem Hotel in Reykjavik wird der Portier in seiner Kammer ermordet aufgefunden.
Der Kripo-Beamte Erlendur quartiert sich in dem Hotel ein und macht sich mit seinen Kollegen an die Arbeit, eine Aufklärung des Falles herbeizuführen.
Es stellt sich heraus, daß der Ermordete im Kindesalter durch seine außergewöhnliche Stimme auf dem Weg zum Star war. Jetzt jedoch scheint ihn niemand wirklich zu kennen, obwohl er bereits seit 20 Jahren zu den Angestellten des Hotels gehört.
Die Suche nach dem Mörder, der sich unter den Mitarbeitern, Hotelgästen und plötzlich auftauchenden Verwandten befinden kann, gestaltet sich schwierig.
Dieser für mich erste Krimi von Indridason, der zur Spannungs-Erzeugung nicht mit sonst in diesem Genre üblichen Verfolgungsjagden und blutrünstigen Details aufwartet, hat mich überzeugt und auf weitere Ermittlungen des Kripo-Beamten Erlendur neugierig gemacht.
Etwas ruhiger und mit einem gewissen Maß an Melancholie, die durch den Charakter des einsamen Erlendur unterstrichen wird, baut Indridason eine Spannung in diesem durchaus realitätsnahen Krimi auf, die einen zum Weiterlesen animiert.
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am 12. November 2011
diesen Autor. Kenne all seine Bücher und dieses war das letzte. Alles stimmig, glaubwürdige Atmosphäre, glaubwürdige Personen, nachvollziehbare Wechsel an Perspektiven und Erzählsträngen. Ich empfehle dieses Buch absolut.
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