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Kundenrezensionen

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am 15. Juni 2005
Nach geheimnisvollen Morden in einer Maya-Kultstätte macht sich eine Meeresbiologin auf die Suche nach den Mördern und stößt dabei auf terroristische Aktivitäten mit internationalem Ausmaß.
Das war erstmal nicht das, was ich dem Titel und dem Klappentext dieses Buches nach erwartet hätte. Der Anfang des Buches ist auch noch recht spannend und schön zu lesen. Aber dann läuft die Handlung in eine - für mein Verständnis - völlig falsche Richtung. Hätte ich einen politisch motivierten Roman mit Spionen und Terroristen lesen wollen, hätte ich mir gleich ein Buch von Clancy oder Forsyth kaufen können. Meine Erwartungen von einem eher etwas mysteriöser angehauchtem Roman wurden somit bitter entäuscht. Aber ich habe das Buch nicht zur Seite gelegt und bis zum Schluß durchgehalten, wodurch ich durch ein halbwegs spannendes Ende nochmal etwas entschädigt wurde.
Wer jedoch keine bestimmten Erwartungen an dieses Buch stellt, dem wird es vielleicht ganz gut gefallen. Es ist zwar insgesamt etwas flach, sprachlich auch nicht unbedingt ein Meisterwerk und die Portagonistin ist schon wirklich eine Super-Heldin :), aber an einem lauen Sommerabend braucht man vielleicht gerade das.
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am 12. Dezember 2006
Titel und Cover machen neugierig und der Klappentext lädt zum Lesen ein. Leider hält das Buch nicht, was der Einband verspricht. Die Geschichte fängt spannend an, verliert sich jedoch schnell in einer Fülle paralleler Handlungsstränge, in deren Mittelpunkt die Protagonistin Jessica Madison steht. Leider wirkt sie etwas naiv und scheint immer den Menschen zu vertrauen, die ihr gerade neue Informationen liefern.

Die Geschichte ist durchaus flüssig geschrieben und vermag auch zu unterhalten, vermag das Potiential des Plots aber nicht umzusetzen.

Die Auflösung ist nur begrenzt überraschend und endet in einem "klassischen" Showdown, den die "Guten" praktisch problemlos meistern.

Als leichte Abendlektüre ist das Buch sicherlich geeignet, für eine lange Nacht sollte man lieber zu einem anderen Werk greifen.
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am 29. Mai 2008
Jessica Madison und ihr Partner Ken Arnold sollen aus der Zenote in Chichen Itza den abgeschlagenen Kopf eines Fersehproduzenten bergen. Nach dem Tauchgang stirbt Ken jedoch auf mysteriöse Art und selbst das Krankenhaus vertuscht die wahren Umstände. Jessica wundert sich zunächst nicht allzu sehr über den Herzinfarkt, da sie von Ken wusste, dass er eine dahingehende Erkrankung hatte. Doch nachdem sie mit seinem Hausmädchen gesprochen hatte, muss sie davon ausgehen, dass mehr hinter seinem Tod steckt, als das Krankenhaus zugeben will. So beginnt also ihr Tauchgang in einen Strudel von sehr weitläufigen Verwicklungen...

Fast die ganze erste Hälfte des Buches lässt der Autor es locker angehen, man erfährt sehr viel über die Kultur der Maya, die politischen Gefüge zwischen Amerika und Mexico und er hat eine wunderbar bildliche Sprache um die Landschaft und die Natur zu beschreiben, die sicherlich jeden begeisterten Taucher und Cancun-Urlauber das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Allein beim Gedanken an Zenoten mit so klarem Wasser, dass ein Schwimmer aussieht, als ob er in der Luft schwebt... wer möchte da nicht mal drin schwimmen? Das Buch ist jedenfalls sehr gründlich recherchiert worden und das entschädigte mich allemal für die relativ seicht dahinplätschernde Geschichte in der ersten Hälfte. Ich verliere mich aber auch wirklich gerne mal in Details, sofern sie der Wahrheit entsprechen. Erst in der zweiten Hälfte fängt dann der eigentliche "Thriller" an, eine spannende Geschichte um Naturschutz, fanatische Umweltschützer die sich zu Öko-Terroristen mausern, Eingeborenenrechte, Mayakultur, Politik und nicht zuletzt ein Jahrtausende altes biologisches Gift, das unter Yukatan schlummert und an dem scheinbar mehrere Fraktionen Interesse haben. Alles in Allem also eine moderne Terrorgeschichte vor einer traumhaften Kulisse, allerdings auch mit sehr vielen wissenswerten Informationen gespickt.

Die eigentliche Geschichte ist über die großartigen Recherchen und Beschreibungen allerdings zunächst etwas kurz gekommen. In der ersten Hälfte findet man sie kaum und in der zweiten Hälfte findet man dann kaum noch etwas Anderes. Eine ausgewogenere Verteilung von Hintergrundmaterial und eigentlicher Geschichte hätte diesem Buch sicher nicht geschadet und so manchen Leser wohl auch dazu bewegt, es nicht nach der ersten Hälfte gelangweilt wegzulegen. Nur das Ende überzeugt leider auch nicht wirklich, obwohl es spannend gemacht ist, aber fast nur mit einem Schlauchboot bewaffnet auf eine Insel mit mehreren, skrupellosen Kriminellen fahren zu wollen, das würde mir im Traum nicht einfallen, auch wenn es im Buch dann doch nicht ganz so drastisch durchgeführt wird. Der Autor scheint aber trotzdem vor den letzten 60 Seiten etwas zuviel Tomb Raider gespielt zu haben – danach wohl auch, denn der abrupte Schluss lässt darauf schließen, dass er es eilig hatte, denn zumindest die politische Hintergrundgeschichte wird einfach zur Seite geschoben, genau wie die Geschichte um die moderne Mayaorganisation "Cruzob". Schade eigentlich, die Geschichte hat soviel Potential und wäre in etwas anderer Form sicherlich ein echter Hit geworden.

Für Leute die einen wirklich gut recherchierten Roman in anfangs traumhaft beschriebener Urwaldkulisse suchen und einer leider nur teilweise spannenden, aber auch zum Nachdenken anregenden Geschichte nicht abgetan sind, kann ich dieses Buch tatsächlich empfehlen. Wer nach Hochspannungslektüre sucht, die sich rasend schnell verschlingen lässt, kann ich dagegen nur abraten.

Mir als Detailfetischist wäre die Geschichte fast 4 Sterne wert gewesen, aber objektiv betrachtet, hat sie einfach zuviel von dem aufgebotenen Potential verschenkt. Eigentlich gefiel mir das Buch sehr, nur leider liest es sich schlussendlich wie ein Manuskript, dem der letzte Schliff fehlt. Wem aber Filme wie "Apocalypto" und "Das Relikt" gefallen haben, wird hier sicher auch auf seine Kosten kommen, bereut habe ich jedenfalls nicht, es gelesen zu haben.
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am 19. März 2004
Patrick Dunne reicht mit seinem Werk „Das Maya-Ritual" leider nicht an seinen Vorgängeroman „Die Keltennadel" heran.
Dabei ist der Plot vielversprechend - Morde an einem amerikanischen Fernsehproduzenten und einer entführten amerikanischen Basketball-Mannschaft in den Ruinen von Chichen Itza, der geheimnisvollen Maya-Metropole, Spannungen zwischen Mexiko und den USA, die eine akute Kriegsgefahr herauf beschwören und biologische Toxine, die als Biowaffen eingesetzt werden können, und in den Händen einer Untergrundbewegung gelangen. Und dazwischen ehemalige Greenpeace-Aktivitsten, die auf verschiedenen Seiten stehen.
Patrick Dunne schafft zwar ein einigermaßen spannendes Werk, aber er hätte aus dem Werk deutlich mehr machen können. Es schöpft weder die Mystik dieser geheimnisvollen Mayametropole aus, noch die grauenhaften Möglichkeiten einer Bedrohung durch Biowaffen. Da habe ich mir mehr versprochen. Der Roman spielt sich nur an der Oberfläche dieses Kontextes ab und der Schluß erscheint auch etwas konstruiert.
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am 14. Juli 2004
Schön, es muß auch brauchbare Urlaubslektüre geben. Dieses Gefühl beschleicht den Leser, nachdem er "Das Maya-Ritual" beendet hat. Dieses Fazit muß gar nicht negativ gefärbt sein, allerdings wird auch dieser Thriller nicht in den Olymp wirklich exzellenter Spannungsliteratur eingehen.
Patrick Dunne startet zwar furios mit einer Enthauptung eines amerikanischen Journalisten auf einer Maya-Pyramide, geht die Sache dann aber wesentlich ruhiger an und führt den Leser erst mal in gemütlichen Kapiteln an das Thema heran. Offensichtlich haben die modernen Mayas politisch motivierte Absichten und wollen eine Kontroverse im Landkonflikt mit den Vereinigten Staaten provozieren, die Mexiko und die USA in einen Krieg treiben könnte. Das läuft im Hintergrund ab, während die Hauptfigur, die Taucherin und Umweltexpertin Jessica Madison mit einem Kollegen den abgeschlagenen Kopf birgt, um so eine mysteriöse Seuche in die Welt zu holen. Gut ein Drittel des Buches läuft alles auf einen semi-politischen Exotik-Thriller heraus, dann beginnt das Buch plötzlich zu kippen und verwandelt sich nach und nach in einen Biowaffen-Seuchen-Thriller, bei dem Öko-Terroristen zunehmend eine wichtige Rolle spielen.
Der Leser braucht ein wenig Geduld, was z.B. im Urlaub günstig sein kann, da man dort nicht so schnell auf andere Lektüre umschwenken kann. Hält er aber durch, wird er mit einem durchaus interessanten Roman belohnt, der zum Ende hin an Spannung immer mehr zunimmt, seine Ausgangsposition aber zunehmend aus den Augen verliert. Immerhin ist hier nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint und das wirkt sich positiv auf die Spannungskurve aus, die allerdings niemals extrem ausschlägt, sondern in stetem Tempo vor sich hin zuckelt.
Problematisch wirds, wenn das Buch erst weg gelegt wurde. Erstens bricht hier wieder ein Autor nach Lösung seines vordergründigen Konflikts sofort ab und führt ein überschnelles Ende herbei und zweitens fühlt man sich mit den anderen, nicht uninteressanten Problemen im Stich gelassen. Beiläufig werden die politischen Konflikte abgetan, die Bedrohung durch die Cruzob, eine moderne Maya-Terroristengruppe mit nationalistischen Tendenzen erfährt keine richtige Auflösung.
Was bleibt sind einige starke Bilder und gute Einfälle, wobei aber der Deckel beständig auf dem Topf bleibt (Dunne traut sich nicht, seinen "Potboiler" mal so richtig überkochen zu lassen und schildert auch einen für mehrere hundert Menschen tödlichen Anschlag mit dem Seuchenstoff zurückhaltend bis stiefmütterlich.
Vom Stil her bleibt er meistens nüchtern, findet zwar einige intensive Bilder, doch die (für Mitteleuropäer) recht exotische Location einer mexikanischen Insel kann er damit fast nie zum Leben erwecken.
Man kann bilanzieren: es ist kein billiger Fastfood, aber irgendwie hat man sowas schon besser und intensiver gelesen. Genügt zur Entspannung, doch wer total entspannt ist, will nicht mal mehr das lesen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Dezember 2006
Leider zu durchschaubar....

Jessica Madison - US-Bürgerin - wohnhaft in Mexiko - Meeresbiologin und begeisterte Taucherin wird in eine Verschwörung hineingezogen, unter deren Auswirkungen sogar die Beziehungen zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten leiden.

Mysteriöse Todesfälle in Jessicas direktem Umfeld wecken deren Neugierde und bringen sie selbst schnell in Lebensgefahr...

Der Eindruck, die Romanfigur Jessica Madison könne eine gelungene Mischung aus Lara Croft, Indiana Jones, Mc Gyver und Miss Marple sein, wird leider auf völlig unnötige Art und Weise in regelmäßigen Abständen u.a. durch Jessicas extrem naive Sicht der Dinge erschüttert.... - warum der Autor seine Romanfigur und somit die Handlung selbst durch diese Vorgehensweise schwächt, wird wohl sein Geheimnis bleiben - kommt noch hinzu, dass die Geschichte kürzer u.U. wesentlich aufregender gewesen wäre.

Wer sich bis zur Seite 365 durchkämpft und Jessica treu zur Seite steht, wird von der überhasteten Schlusssequenz eher mäßig begeistert sein....

Unterm Strich ein Buch, welches man nicht unbedingt gelesen haben muss und somit 3 Sterne.... - wobei ich einen Stern alleine schon für die Unterwasserszenen vergeben habe, welche mich als bekennenden Nichtschwimmer besonders fasziniert haben ;-)
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Januar 2006
Die Tauchlehrerin; Meeresbiologin und frühere Greenpeace-Aktivistin Jessica wird gebeten zusammen mit Ihrem Kollegen Ken in einem heiligen Opferbrunnen der Mayas nach dem abgeschlagenen Kopf eines amerikanischen Produzenten zu tauchen. Kurz nach dem erfolgreichen Tauchgang stirbt Ken unter mysteriösen Umständen, angeblich an einer Herzkrankheit im Krankenhaus von Cancun. Nach und nach schleichen sich bei Jessica Zweifel an der tatsächlichen Todesursache ein. Als sie beschließt eine Wasserprobe aus dem Opferbrunnen bei Chichen Itza zur holen um sie analysieren zu lassen, findet sie den Maya-Experten Dr. de Valdivia grässlich zugerichtet der dann in ihren Armen stirbt.
Die Analyse des Wassers ergibt, daß es einen hochgiftigen und schnell tötenden Stoff enthält.
Dann überschlagen sich quasi die Ereignisse, da ein Hurricane über Yucatan fegt und ihre Freundin Deirdre spurlos verschwindet. Schließlich gelingt es Jessica in Zusammenarbeit mit dem Mexikanischen Polizisten Sanchez, den Plan einer Gruppe von Fanatikern zu stoppen, die das Biogift ins Grundwasser von Florida einspeisen wollten.
Man kann das Buch lesen und es ist auch recht flüssig geschrieben, nur sollte man sich nicht unbedingt auf eine actiongeladene Story freuen. Das ganze plätschert eher träge dahin. Die Heldin ist extrem blauäugig in Bezug auf Ihre sogenannten Freunde und sieht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Als Super-Schocker hätte ich das nicht bezeichnet und unter dem Titel Maya-Ritual hatte ich mir auch etwas anderes vorgestellt.
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am 22. November 2002
Das Buch radikal gekürzt, in ein 90 Minuten Drehbuch verwandelt und schnell in Mexico runtergedreh; das Ding könnte ein Achtungserfolg an den Kinokassen werden.
Das Lesen der knappen 400 Seiten ist leider nicht immer das wahre Vergnügen. Die Geschichte beginnt recht flott mit einem geheimnissvollen Tauchgang im Opferbrunnen Chichen Itzas, bei dem der Kopf eines ermordeten TV Journalisten geborgen werden soll. Nach ca. 50 Seiten ist dann aber erst mal Schluss mit großer Kulisse und Spannung. Einer der Taucher ist an einer rätselhaften Krankheit gestorben und ab dann wird das Leben seiner Tauchpartnerin in Cancun plattgewalzt. Die Gute war in ihrem "früheren Leben" eine Greepeaceaktivistin und sympatisiert mit Globalisierungsgegnern. (Gibt dem Autor die Chance seitenweise Ideologien zu wälzen).
Erst im letzten Drittel nimmt die Story wieder Tempo auf, dann aber richtig. Attentate, Weltverschwörung und ne nette Theorie warum die Mayakultur wirklich untergegangen ist. Leider bleiben die handelnden Personen von der ersten Zeile weg flach, unglaubwürdig und farblos - womit wir wieder am Anfang wären.
In 90 Minuten könnte daraus ein spannender Thriller ohne großen
Tiefgang werden, den der Kinobesucher aber vermutlich genauso schnell vergessen haben wird wie der geneigte Leser das Buch.
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am 27. März 2016
In der Juristerei nennt man das eine Sachverhaltsquetsche: wenn ein Sachverhalt so gedreht und gebogen wird, dass er in ein auswendig gelerntes Schema passt.
Genau das macht der Autor hier: Die Geschichte wird durch dermaßen unglaubwürdige Wendungen zum gewünschten Ende hin gepresst, dass einem die Tränen kommen. Dem Leser bleibt nichts anderes übrig, als (ganz genau wie die hölzernen Figuren) zu resignieren und diesen hanebüchenden Unsinn mit einem Achselzucken hinzunehmen.

SPOILER:

Beispiel 1: Auf einem Etikett ist der Name X zu sehen. Hauptfigur Y bricht kurz ins Meer (?) kommt zurück und stellt fest: Mein langjähriger Kollege X ist also der Kopf des Ganzen, ja stimmt er war schon immer ein bisschen komisch. Leser: Ah okay? Das war es dann mit der ganzen Sache; es wird nie wieder thematisiert.

Beispiel 2: Figur Y gerät beim Tauchen in Schwierigkeiten und ist eingeklemmt. Y kann sich nicht befreien und weiß, sie wird sterben. Hat sich im Todeskampf die Fingerspitzen bis auf die Knochen abgeschabt (uuuh). Figur A und B (beide kennen Y) wollen sie retten und schwimmen hin. Erklären Y ihren Plan.
Figur Y reißt Figur B die Maske vom Gesicht (?). Figur A und B denken sich: och nö, und hauen ab. Figur A steigt aus Meer und tanzt Samba am Strand. Leser: Ah okay?

Und das sind nur zwei von unzähligen (!!!) Beispielen. Es ergibt einfach nichts einen Sinn. Es ist wie Kasperltheater auf Pilzen. Wer auf sowas steht, sollte sich unbedingt Fitzeks Passagier zu Gemüte führen. Am Ende musste ich bei beiden Büchern lachen, und das ist doch auch schon was.
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am 22. August 2015
Das Maya-Ritual hatte ich mir irgendwann mal aufgrund einer Empfehlung gekauft, und dann ist es umständehalber lange im SuB gelandet. Diese Woche ist es mir ins Auge gefallen, als ich gerade etwas Leerlauf hatte - und was soll ich sagen? Ein tolles Buch!

Die Story ist spannend von Anfang bis Ende, und zwischendrin gibt es Infos zu x Themen, die ich sämtlich wie ein Schwamm aufgesogen habe. Ich habe zwar nicht vor, in mexikanischen Zenoten zu tauchen, aber ich fand es trotzdem hochinteressant. Diese Infos haben auch nicht alle mit demselben Thema zu tun, sind aber hervorragend in die Handlung eingeflochten und bieten einen zusätzlichen Kick.

Was auch eher ungewöhnlich ist und in Büchern selten so gehandhabt wird: Viele Charaktere, die zuerst positiv erscheinen, stellen sich dann als richtige Ekel heraus - und das genau wie im täglichen Leben. Klasse gemacht! Ein sehr realistisches Buch, sprachlich flüssig und unterhaltsam, zusätzlich mit einer Menge Zusatzinfos, die das Lesen noch interessanter machen.

Wer Interesse an Mexico hat, den politischen Problemen, Mayas, ein bißchen Terrorismus und ein Schuß Biologie - hier ist tolles Material!
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