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Diese als Fortsetzungsroman für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung aktuell geschriebene Sciene-fiction-Story ist ein literarisches Experiment. Entsprechend viele Fragen bleiben bei der Lektüre offen, Vor allem der Schluss kommt unvermittelt, der Autor wurde unverkennbar zur Beendigung seiner Folgegeschichte angehalten.

Thematisch handelt es sich bei Eschbachs Thriller um Außerirdische, die sich in die Körper von erwachenden Komapatienten einnisten. Ziel dieses »inneren Angriffs« der Aliens ist, die Erdbevölkerung davon abzuhalten, zu expandieren und letztlich den gesamten Weltraum zu besiedeln.
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am 4. September 2003
Exponentialdrift ist als Fortsetzungsroman im Zeitraum eines Jahres wöchentlich in der FAZ erschienen. Diese Erscheinungsform zwingt dem Roman die Form auf einzelne Kapiteln stakkato-artig kurz zu halten. Das ermöglicht dem Autor natürlich keine unbeschränkte Tiefe seiner Erzählung. Die Geschichte wäre also für sich betrachtet ganz nett zu lesen, ist aber durch die selbst auferlegten Beschränkungen doch eher einfach gehalten. Besonders das Ende kommt abrupt (die Zeitung wollte sparen und hat daher den Roman raus gekippt), wobei Eschenbach im Anbetracht dieser Umstände doch eine gelungene Auflösung seiner Story gefunden hat.
Was den Roman aber sehr interessant macht ist das sehr ausführliche „Making Of" in dem der Autor schrittweise erläutert wie sich Geschichte und Charaktere entwickelt haben. Da er die Folgen in Echtzeit schrieb um aktuelle Ereignisse einfließen lassen zu können war es ihm nicht möglich in bereits erschienene Teile nachträglich zu ändern. Doch genau diese Tatsache nutzt Eschenbach um den Leser an seinen Gedanken beim schreiben teilhaben zu lassen. Man beginnt zu verstehen was der Autor meint wenn er sagt seine Figuren beginnen „eigenmächtig" zu handeln. Wer Einblicke in die Entstehung eines Romanes gewinnen will wird mit diesem Buch seine Freude haben.
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Bei diesem Werk handelt es sich um einen Fortsetzungsroman, der von September 2001 bis Juli 2002 in der FAZ erschienen ist.

Die Eigenarten einer Folgegeschichte werden deutlich. Der Roman besteht aus vielen kurzen Kapiteln, bei denen der Spannungsbogen jeweils zum Ende der Kapitel einen lokalen Höhepunkt erreicht. Man ist gespannt auf die Fortsetzung. Aber der Gesamtkontext leidet unter der Stückelung, die Geschichte wirkt unscharf, es mangelt an Kontinuität.

Dabei ist der zugrunde liegende Plot großartig und hätte Eschbach daraus einen Roman in einem Guss verfasst, wäre dieser sicher meisterlich geworden, wie die anderen Romane, die man von ihm kennt.

Das Ende kommt abrupt und hat wohl damit zu tun, dass das Experiment nach einem Jahr beendet wurde.

Die Metainformationen über die Entstehung des Romans sind aufschlussreich und lesenswert. Die Leser werden in den Werdegang des Romans einbezogen. Sie erhalten Informationen über Eschbachs Arbeitsweise.

Eschbachfans werden das Buch sowieso lesen, anderen Lesern würde ich andere Bücher von Eschbach empfehlen.
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am 6. Dezember 2003
Es geschah eigentlich ganz spontan. Ich hatte schon viel von A. Eschbach gehört und seinem fulminatnen Werk "Das Jesus Video", doch gelesen hatte ich noch nichts von ihm. "Exponentialdrift" war eifach günstig also hab ich zugegriffen. Und es keine Sekunde bereut. Geschickt spielt Eschbach mit der Neugier der Leser. Elegant führt er immer wieder neue, geheimnisvolle Charaktere ein, was angesichts des begrenzten Platzes schwierig genug ist. Trotzdem schafft er es, alle personellen und detail-bezogenen Handlungsstränge zu einem faszinierenden Ganzen zusammen zu flechten, und unaufhaltsam auf das kaum fassbare Ende hinzusteuern. DAs wäre wohl auch mein einzige Kritikpunkt. Der etwas zu plötzliche Schluss. Der aber angesichts seiner Entstehung erklärbar ist, wie Eschbach dies in seinem Makinf-of beschreibt.
Im Vorwort las ich den Vergleich mit Michael Chrichton, und ich war äußerst skeptisch, da ich ein begeisterter Chrichton-Leser bin. Ob der Vergleich gerechtfertig ist, lass ich mal offen. Auf jeden Fall hat Eschbach etwas, das ich bisher vergeblich bei deutschen Autoren gesucht habe: Die Fähigkeit einfach eine gute Geschichte spannend und fesselnd zu erzählen und dem Leser so durchaus befriedigende schlaflose Nächte (bzw nur eine, so dick war das Buch ja nicht) zu bereiten.
Eine große Leistung, wie ich finde.
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am 31. März 2008
Mal wieder sehr gelungen, mal wieder etwas ganz anderes... Ich glaube, Andreas Eschbach kann gar kein Buch schreiben, dass mir nicht gefallen würde.

Dieses Buch entstand, wie oben erwähnt, in einem Experiment. Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ, war so begeistert von Eschbachs Buch Das Jesus Video, dass er auf die Idee kam, dem Autor ein gewagtes Angebot zu machen. Wäre dieser bereit a la Charles Dickens einen Fortsetzungsroman für die FAZ zu schreiben? Er war es... Gott sei Dank!

Ich bin allerdings froh, dass ich den Roman als komplettes Werk lesen konnte, denn immer eine Woche auf die Fortsetzung zu warten, hätte ich niemals geschafft. Trotz der recht kurzen Kapitel und der projektbedingten knappen Ausführungen, ist es Andreas Eschbach gelungen, eine unglaubliche Spannung zu erzeugen.
Vor jedes Kapitel hat er Schlagzeilen der jeweiligen Woche eingefügt, um ein wenig den Charakter des Originals nachzuahmen. Denn dort nahm er wöchentlich Bezug auf aktuelle Ereignisse und baute sie gekonnt in seine Story ein.
Es ist natürlich kein tiefgründiges Werk, aber es ist unterhaltsam und einfach spannend. Und die Idee hinter dem Ganzen, die Erklärung zur Exponentialdrift, erscheint erschreckend logisch. Wenn man dieses Buch zuklappt, schaut man jedenfalls erst mal grübelnd in den Himmel...

Besonders gefallen hat mir auch der Anhang zum Buch, eine Art Werkstattbericht, in dem Eschbach erzählt, wie es aus seiner Sicht zu diesem literarischen Experiment kam und seine Arbeit ziemlich genau beschreibt. Ebenfalls sehr spannend, aber unbedingt NACH der Lektüre des Romans lesen, wie es auch der Autor selbst empfiehlt, sonst erfährt man schon zu viel und die Spannung wäre futsch.
Ich habe mich daran gehalten und es nicht bereut. Eschbach for ever!
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am 2. Oktober 2005
Dies ist ein ganz besonderes Buch, das einerseits die erstaunliche Fähigkeit des Autors zu kreativen Experimenten wieder voll zum Ausdruck bringt, aber andererseits leider wegen der Umstände seiner Erstellung nicht zum Format seiner übrigen Werke aufläuft. Hauptproblem: der Autor hatte sich auf eine mindestens mehrjährige Serie eingerichtet ("10-20"), die als "Echtzeit-Fortsetzungsroman" in der FASZ gedruckt wurde, der Verlag brach das Experiment aber schon nach 40 Wochen ab, so daß am Schluß eigentlich nur eine Baustelle bleibt. Viele Ideen sind so interessant, daß man sicher darauf hoffen kann, sie später mal in ausführlicher Bearbeitung in einem neuen Buch wiederzusehen.
Das Buch liest sich insgesamt trotzdem spannend, wer noch andere Bücher von Eschbach nicht kennt, sollte diese jedoch vorziehen.
Für Eschbach-Fans besonders interessant: 50 Seiten "making of", auf denen man den Autor endlich mal näher kennen lernt. Dieser Teil ist zu diesem Zweck eigentlich ein *****-Referat.
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am 28. März 2007
Leider kann ich mich nicht der Meinung meiner Vor-Rezesenten anschließen.

Ich bin ein Eschbach-Fan, doch von diesem Buch war ich enttäuscht.

Als Fortsetzungsroman in der Zeitung mag es nette Unterhaltung sein, aber hier wirkt der Autor unrund.

Die Geschichte fängt ganz gut an - ein Komapatient erwacht nach einigen Jahren überraschend und scheint keine größeren Schäden davon getragen zu haben. Einmal abgesehen davon, dass er meint ein Auserirdischer zu sein.

Das Ende ist überraschend. (Soll an dieser Stelle aber nicht veraten werden).

Die Kapitel sind relativ kurz, was nicht immer von Vorteil ist, da es in manchen Phasen zu oberflächlich wird und der Drang die Geschichte weiter zu führen enorm hoch ist. Durch den schnellen Fortgang der Geschichte bleiben viele Fragen offen, die auch am Ende nicht gelöst werden.

Schade - den die Idee war gut.
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am 19. Juli 2007
Nachdem ich einige Eschbach Werke gelesen hatte, lies ich "Exponentialdrift". Erst beim Vorwort erfuhr ich, dass es sich um einen Fortsetzungsroman der FASZ handelte. Dies erklärt einiges, vor allem wenn man das 50 seitige "Making of" gelesen hat. Die Geschichte ist unrund und am Ende viel zu kurz zum Ende gebracht (das Ende..ein Witz). Dies hat, wie Eschbach begründet, finanzielle Gründe bei der FASZ, die die Geschichte schnell zu einem Ende geführt haben wollte. Dies ist auch geschehen, allerdings mit einem sehr enttäuschenden Abschluss. Eschbach beantwortet auch die Frage, warum er den Roman als Buchfassung nicht ausgeweitet oder bearbeitet hat, damit, dass der Reiß des Experimentes "Fortsetzungsroman" damit verloren gegangen wäre. Ich frage mich jedoch, warum "Exponentialdrift" überhaupt als Buch herausgegeben wurde, lesenswert ist es nicht, finanziell lohnenswert war es für Eschbach und die FAZ wohl schon.
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am 17. Oktober 2009
Andreas Eschbach hatte sich auf den 11. September 2001 gefreut. Dieser etwas merkwürdige Satz verliert viel von seiner Sprengkraft, wenn man weiß, dass an jenem Tag Eschbachs Mammutprojekt "Eine Billion Dollar" erschien. Schon vorher begann sich aber die FAZ für Eschbach zu interessieren begann. Man wollte mit einem neuen Blatt zu jener Zeit auf dem hart umkämpften Markt der Sonntagszeitungen landen und dazu der eigenen Zeitung etwas unverwechselbars geben: Einen Fortsetzungsroman.
Dies erklärt Eschbach in seinem Werkstattbericht, der der Geschichte angehängt ist.

Denn Exponentialdrift ist kein Roman. Es ist eine Reihe von Fortsetzungsgeschichten, die zwischen dem 30. September 2001 und dem 14. Juli 2002 in der Frankfuter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen und 2003 als Sammelband aufgelegt wurden. Als gebürtiger Sachsen-Anhalter habe ich mit Frankfurt nichts zu tun und stieß daher erst auf die gesammelte Ausgabe. Netterweise wird jedem "Kapitel", das die jeweilige Fortsetzungsgeschichte einer Woche darstellt, eine Zusammenfassung der Ereignisse vorangestellt. Dadurch wird auch das Kurzzeitgedächtnis etwas aufgefrischt, denn beim ersten Lesen hatte ich viele der erwähnten Ereignisse schlichtweg vergessen. Die Geschichten wurden laut Eschbach nicht nachbearbeitet sondern in ihrer Form direkt übernommen, so dass man eine gesammelte Chronik der Ereignisse vor sich hat, wie sie auch in der Zeitung abgedruckt wurden.

Die Geschichten sind gut lesbar und leicht verständlich. Eschbach weiß ohnehin, wie er mit wenigen Sätzen eine Figur zum Leben erwecken kann. Ihm gelingt dies auf immer neue Weise. Dem Medium der Fortsetzungsgeschichten ist es jedoch zu schulden, dass oftmals Sprünge der Handlungen stattfinden und viele Geschehnisse nur angerissen werden können. Doch die dargebotene geraffte Form hat ihren ganz eigenen Reiz. Inhaltlich gibt es an sich wenig zu sagen, denn der geschichtliche rote Faden wird zwar verfolgt, ist aber leider recht voraussehbar. Viele interessante Ideen und Denkkonzepte werden zwar vorgestellt, doch nichts, das mich derart aus dem Hocker haut, wie bei anderen Eschbachromanen. Was nicht bedeuten soll, dass die Geschichte schlecht ist. Keineswegs. Ist sie lesens- und empfehlenswert. Allein Eschbachs Stil ist lohnt den Roman bereits, doch kenne ich andere Werke von ihm und weiß, was er mit dem ihm gegebenen Raum anstellen kann. Hier ist die Kreativität zwar nicht beschnitten worden, aber dem Medium des Fortsetzungsromans geopfert worden.

Im bereits erwähnten Werkstattbericht geht Eschbach auf die Entstehungsgeschichte ein und erläutert Hintergründe, die viele Teile des Romans in einem neuen Licht erscheinen lassen. Der Bericht liest sich flott und unterhaltsam und wir erfahren auch, wie Eschbach auf den Fantasienamen Exponentialdrift gekommen ist. Im Roman erfahren wir dies auch, doch es aus der Feder des Autors selbst zu lesen ist eine ganz andere Erfahrung.
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am 24. August 2007
Genau diese Frage stellt sich einem, wenn man das Buch durchgelesen hat.
Die Antwort lautet ja. Ganz toll - ich habe bereut das Buch gelesen zu haben.
Die anfängliche Idee ist zwar ganz gut, aber die Geschichte wird nicht vernünftig aufgebaut und auch nicht weitergeführt. Es bleibt recht schnell auf einem simplen Niveau und der Spannungsbogen, der künstlich aufgebaut wird zerbröselt auch schnell.
Die Charaktere sind profillos und als eher langweilig zu bezeichnen.
Am schlimmsten ist jedoch, dass die Geschichte weder ein vernünftiges Ende erreicht auch auch das die Charaktere buchstäblich fallen gelassen werden.
Da die Auflösung des Rätsels sich dann auch noch als eine fadenscheinliche Milchmädchenrechnung entpuppt gibt es von mir nur einen Punkt.
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