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Kundenrezensionen

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am 15. Oktober 1999
Der suggestiven Wirkung des Buches kann man sich nur schwer entziehen, zumal alles ganz harmlos in einem kleinen Grafikbüro in New York in der soundsovielten Straße anfängt. An einem Tag wie diesem. Doch es sollte an diesem Tag anders als gewohnt weiter gehen. Das Buch nimmt den Leser mit auf eine fantastische Zeitreise ins New York von 1882, eingebettet in die Rahmenhandlung eines ungeklärten Kriminalfalls und einer spannenden Liebesgeschichte. Wer sich darauf einläßt erlebt das eigenartige Gefühl schon mal hiergewesen zu sein zu dieser Zeit, an diesem Ort. Er wird Teil des Lebens in dieser Stadt im Jahre 1882. Und wenn der Leser beim nächsten Schneetreiben nicht genau aufpaßt wo er hingeht, wird ihn das seltsame Gefühl überkommen - vielleicht doch in einem anderen Jahrhundert zu einer anderen Zeit durch diesen dichten Schneefall zu gehen, weil ihm die Häuserfassaden plötzlich so unbekannt vorkommen. Jack Finney scheint sich sehr intensiv mit den damaligen Gegebenheiten jenes New Yorks auseinandergesetzt zu haben. Ob er in Stadtarchiven, Bildarchiven, oder Zeitungsarchiven gewühlt hat, egal, er malt das Bild perfekt und detailliert, zugegebenermaßen etwas verschwommen und vergilbt, wie die Fotos von damals, die wir ab und zu in den Händen halten. Ein schönes Buch an langen Winterabenden am Kamin oder in einer fremden Großstadt.
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am 17. Dezember 2002
Wer von Finneys Klassiker ein Actionspektakel oder S/F-Thriller erwartet, wie es der deutsche Klappentext blöde verspricht, wer über "Quantenschaum" und ähnlichen Blödsinn lesen will, der wird enttäuscht. Wer jedoch eine Zeitreise erleben will, in der das Faszinierende vom Helden wirklich als faszinierend erlebt wird, der sollte zugreifen. Der Krimiaspekt ist nicht so wichtig. Hier wird eine vergangene Welt liebevoll wieder zum Leben erweckt. Die Charaktere sind überdurchschnittlich gut gezeichnet und der geneigte Leser fühlt sich im alten New York bald wie zuhause. Nicht umsonst ein Dauerseller, der immer wieder neu entdeckt wird.
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am 2. April 2001
Wer es schafft, sich durch die ersten zweihundert Seiten zu beißen, wird fürstlich belohnt, denn die Geschichte gewinnt mächtig an Fahrt. Fans von Zeitreise-Fiktion sei diese Geschichte ohnehin ans Herz gelegt, und die Schlusspointe ist einfach köstlich. Erstaunlich war, dass mich am Ende die Liebesgeschichte mehr packte, als das ebenfalls sehr spannende Zeitreise-Thema.
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am 20. März 2014
Das ist der überzeugendste Zeitreiseroman, den ich kenne. Er fängt ruhig an, man weiß noch nicht recht, wo das hinführen soll. Und plötzlich befinden wir uns mit dem Protagonisten im alten New York Ende des 19. Jahrhunderts.

Im Gegensatz zu manch Anderem versucht der Autor hier nicht, eine mehr oder weniger absurde pseudo-wissenschaftliche Methode zu entwerfen, die Zeitreisen plausibel machen soll. Time Line von Michael Crichton ist dafür ein typisches Beispiel.

Die hier beschriebene Idee, Zeitreisen zu ermöglichen, finde ich brillant. Ich will sie nicht vorab verraten.

Die Story hat mir auch gefallen. Aber am besten hat mir gefallen, wie der Autor die Atmosphäre des alten New York einfängt und zum Leser transportiert. Das war fast schon hypnotisch.

Immer wenn ich jetzt auf Bildern vom Central Park in New York das Dakota-Gebäude sehe, muss ich an diesen Roman denken. Für mich ein ganz großes Buch.
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am 12. Oktober 1999
Es ist die einfachste Form der Zeitreise:Du brauchst dich nur an einem Ort aufzuhalten, der sich in den letzten Jahrhunderten nicht verändert hat. Durch sorgfältige Vorbereitung auf die fremde Zeit einstimmen, die Vergangenheit ist nur einen Schritt entfernt, hinter der Biegung des Zeitflusses. Der Protagonist bricht ungläubig in die das NY von 1882 auf und erlebt ein vielschichtiges Abenteuer. Wie bei allen großen Erfindungen ist auch diese zuerst zweckfrei, doch es finden sich unter den Geldgebern welche mit speziellen Interessen.
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am 19. Mai 2002
Für all diejenigen, die schon immer mal in einer früheren Zeit "Mäuschen spielen" wollten, ist dieses Buch aufgrund seiner detaillierten Beschreibungen des damaligen Alltags unbedingt empfehlenswert. Leider bleibt die story und insbesondere die Logik dabei etwas auf der Strecke. Wen Zeitreisen also nur am Rande interessieren und wer statt dessen einen schlüssigen, spannenden Roman sucht, wird deshalb wohl eher enttäuscht werden....
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am 5. Mai 2000
ich kenne kaum ein buch,mit ausnahme der EINKREISUNG, daß so eindrucksvoll eine andere zeit spannend und mitreißend beschreibt, wie finney`s VON ZEIT ZU ZEIT. nach einer weile des lesens habe ich mich selbst zurückversetzt gefühlt in das vor-vorige jahrhundert und fühlte mich geradezu "falsch"in der umgebung, in der ich das buch las. kein klassischer KRIMI, aber eine spannende geschichte, mit einem touch SF und viel romantik.
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am 4. Mai 2008
das buch ist das beste, was ich jemals gelesen habe - und ich lese nicht gerade wenig! :) der autor nimmt einen mit in die Vergangenheit des heutigen new yorks und zeichnet da mit viel gefühl liebevoll das leben dort nach. ich lese dieses buch immer wieder gern, denn es ist wie das abtauchen in eine andere welt.
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Als einen der fünf besten Kriminalromane aller Zeiten würde ich diesen bezaubernden Science-Fiction-Roman aus dem Jahr 1970, der beide Genres in sich vereinigt, nicht nennen. Einmal davon abgesehen, dass eine derartige Klassifizierung meines Erachtens sowieso nicht möglich und auch nicht nötig ist. Wer sich aber für das New York des 19. Jahrhunderts interessiert, wird von diesem Buch fasziniert sein. Jack Finney ist es gelungen, eine versunkene Welt auf sehr unterhaltsame Weise wieder auferstehen zu lassen. Außergewöhnlich ist auch die Idee, einen Roman zu bebildern. Es gibt etliche historische Fotos im Buch. Die Geschichte rankt sich um ein tatsächlich existierendes, sehr exklusives und traditionsreiches Appartementhaus in New York City, Ecke 72nd Street und Central Park West: das Dakota-Building. Es wurde zwischen 1880 und 1884 gebaut. Der Bauherr war Edward Clark, der Inhaber des Singer Nähmaschinenkonzerns. In dieses Haus wird der Protagonist des Buches in der "Gegenwart" des Jahres 1970 einquartiert. Die Atmosphäre des alten Hauses mit Blick auf den nahezu unveränderten Central Park soll ihm helfen, mit Willenskraft und Phantasie real in das 19. Jahrhundert einzutauchen. Das Experiment gelingt....

Interessant ist für den Leser nicht nur das alte New York in seiner vitalen Lebendigkeit als aufstrebende Metropole am Hudson, sondern auch die Zeit um 1970. Für die Leser des 21. Jahrhunderts ist diese Zeit eben auch schon Vergangenheit, besonders für diejenigen, die da noch nicht einmal geboren waren. Der Computer hatte seinen Siegeszug noch nicht angetreten und kein Handy klingelte und nervte weit und breit. Aber John Lennon war damals Gegenwart. Er wird im Buch natürlich nicht erwähnt. 1972 zog er jedoch ins Dakota, wo er 1980, wie wir kollektiv wissen, vor dem Haupteingang erschossen wurde. (Ist seitdem wirklich schon mehr als ein Vierteljahrhundert vergangen?!) "Rosemary's Baby" wurde 1968 im Dakota gedreht und die Liste der Prominenten, die dort real wohnen und wohnten ist lang: Sting, Bono von U2, Boris Karloff, Lauren Bacall, Leonard Bernstein und viele mehr. Yoko Ono ist nie weggezogen. Ein anderes Gebäude wird übrigens auch nicht erwähnt, obwohl es 1970 bereits in Bau, aber eben noch nicht fertiggestellt war: das World Trade Center, das heute ebenfalls schon wieder auf schreckliche Weise Geschichte ist. An diesem Punkt stellt sich einmal mehr die Frage, was wäre, wenn wir tatsächlich in die Vergangenheit reisen könnten und diese mit dem Wissen von heute ändern könnten?

Wie auch immer, dieses Buch hat eine weitere Neuauflage verdient, damit noch viele Leser eine vergnügliche Zeitreise antreten können.

Helga Kurz
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am 10. Juli 2000
Ich habe dieses Buch schon mehrfach gelesen und es fesselt mich immer wieder! Lesenswert!!
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