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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 2. November 2007
Ein gut geschriebenes Buch, in dem das Leben des mir bis dahin unbekannten Adam Dreyling erzählt wird und in welchem es insbesondere um das Geschützgießen im 16. Jahrhundert geht. Sehr detailliert wird dieses beschrieben und auch der damalige Bergbau und Schiffsbau werden in aller Ausführlichkeit dargelegt. Ich fand dies alles sehr interessant und auch wenn es wegen der Detaillverliebtheit der beiden Autoren in der Mitte des Buches einige Längen zu beklagen gibt, waren diese aber nicht allzu lang vertreten und wirkten da zwar etwas langweilig, was aber der meist spannenden Geschichte keinen Abbruch tat. Dafür habe ich mich sehr gut in die Geschichte rein lesen können und fand mich von Anfang an in einer faszinierenden Geschichte gefangen.

Die Zeitsprünge zwischen 1574-1589, wo es um das Leben von Adam geht und 1590, wo er vor dem Berggericht steht wurden gut umgesetzt und führte auch nicht zu Verwirrungen. Die Charaktere sind sympathisch dargestellt und wirkten sehr lebendig. Die beschriebenen vielen Schauplätze haben mir auch gut gefallen, besonders England, welches in historischen Romanen einfach immer perfekt reinpasst. Überflüssig fand ich allerdings die kleine Passage in dem es um die Glaubensfrage Adams ging. Das wirkte auf mich sehr klischeehaft, als ob dies nur Erwähnung gefunden hat, da dies zu den meisten historischen Romanen dazu gehört. Genauso unpassend fand ich die Erwähnung William Shakespeares. Wäre es bei einem Schauspielauftritt geblieben, wäre es o.k. gewesen, aber dass er Adam bei einer Flucht geholfen hat, passte gar nicht zu der Geschichte und vermittelte des Eindruck, er kam in der Geschichte nur vor, da er zu dieser Zeit gelebt hat. Trotz, dass ich dies zu bemängeln habe, wirkten sich diese kleinen Patzer aber dennoch nicht negativ auf das gesamt Paket aus.

Ich habe zum ersten Mal etwas von diesen beiden Autoren gelesen und auch wenn ich im Einzelnen noch nichts von ihnen gelesen habe, konnten sie mich mit dieser Geschichte auf jeden Fall überzeugen. Auch merkte ich gar nicht, dass hier zwei Autoren am Werk waren, da ich keine schlecht umgesetzten Übergänge bemerkt habe und alles in flüssiger, leicht verständlicher Sprache geschrieben war. Der Roman wirkte auch trotz enormer Informationsfülle nicht wie ein Sachbuch, auch wenn wie im Anhang deklariert, dieses Buch wie ein wissenschaftliches Werk recherchiert wurde. Ich kann es nur wärmstens weiter empfehlen.
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am 9. September 2003
Ich geb's zu: nach den ersten paar Seiten war ich versucht, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Hätte ich mich jedoch vom Umfang und den ersten (und wirklich nur diesen) zähen Seiten abschrecken lassen, ich würde vielleicht nie erfahren haben, was ich da verpasst hätte!
Ein fast unglaubliches Werk mit seiner fesselnden Handlung, die uns quer durch die Geschichte und Europa führt. Auch die Fülle an Informationen, welche man so ganz beiläufig mitbekommt, ist beachtlich.
Historische Schauplätze und Gegebenheiten sind genauso wie viele interessante technische Details nahtlos in die packende Handlung eingebunden und ganz Teil dieser, so dass das Buch niemals trocken wird. Im Gegenteil: neben etlichen erotischen Stellen blitzt gelegentlich sogar der Schalk des Autors durch.
Die fundierten geschichtlichen Hintergründe und andere spannende Informationen sind aber quasi die "Gratis-Zugaben" des Buches. Das Buch selbst lebt von seiner Handlung, welche den zunehmend gefesselten Leser rettungslos in die Welt des Adam Dreyling entführt und natürlich dem fantastischen Stil, in dem es geschrieben ist.
Alles in allem würde ich dieses Buch als wahren Schatz und schlichtweg als Meisterwerk bezeichnen.
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am 21. März 2006
...ab ca. der hälfte kommt schwung in die sache. ich persöhnlich fand den historischen bezug und die recherche ziemlich gut.
vor allem der schluß ist nicht unerwartet, aber dafür trieb er meinen adrenalinspiegel ungewöhlich hoch (für ein buch).
wer zeit hat und sich für die zeit um 1600 intressiert, dem wird hiermit ein wirklich guter roman geboten.
ich würde es wieder kaufen :-)
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am 16. Dezember 2008
Dieses Buch habe ich kurz nach Erscheinen (also 1995 oder so) auf dem Wühltisch (!) gefunden und anläßlich der Optik und der Thematik mitgenommen und auch gleich mit dem Lesen begonnen. Ich war gefesselt von der Geschichte.
Nun, anlässlich des Films, der wohl gerade entsteht, habe ich das Buch noch einmal gelesen und wurde erneut nicht enttäuscht. Da ich manche Details vergessen hatte (ist ja schliesslich 13 Jahre her), war ich wieder gefesselt von der Geschichte.

Um dieses Buch zu mögen, reicht es nicht, ein Liebhaber von historischen Romanen zu sein. Man muß auch technikaffin sein, denn das Buch beschreibt nicht nur das politische Europa Ende des 16. Jahrhundert, sondern auch sehr detailliert den Bergbau, den Schiffsbau, den Bronzeguß und die Seekriegsführung. Und mittendrin das Leben des Adam Dreyling, der von Schwaz über Innsbruck, Venedig, England und Polen schließlich nach Schwaz zurückkehrt. Hierbei gerät er in alle politischen Wirren, da damals von Bedeutung waren und trifft sogar den jungen William Shakespeare.

Dachte ich beim ersten Lesen noch, Adam Dreyling wäre eine historische Figur, weiß ich nun (dank Internet), daß er fiktiv ist. Alle anderen Personen und Ereignisse sind aber real. Sogar die Familie Dreyling gab es, nur eben keinen Adam. Trotzdem schaffen es die beiden Autoren, diesen Adam zum wichtigsten und gefährlichsten Mann Europas zu machen. So ist er zum Beispiel mehr oder weniger Schuld am Untergang der Armada.

Daß die beiden Autoren nicht nur großartig und spannend schreiben können, sondern auch unheimlich viel technisches Fachwissen haben, beweisen die Szenen im Bergwerk in Schwaz, in der Gießerei in Innsbruck und an Bord des Schiffes von Sir Francis Drake.
Beide Autoren scheinen aber Experten für historische Schiffe zu sein. Google und Wiki geben darüber Aufschluß.

Dieses Buch ist Lehrbuch, Geschichtsbuch und spannender Roman in einem und garantiert viele gemütliche Lesestunden.
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am 4. August 2003
Der Titel ist beinahe abstoßend trivial, doch der Roman hat dafür umso mehr zu bieten: Eine ereignisreiche, spannungsgeladene Geschichte, die sich an vielen, voneinander sehr unterschiedlichen Schauplätzen Europas abzeichnet. Darüberhinaus werden detaillierte Schilderungen der seinerzeitigen Arbeitswelt und Technik sowie eine solide und sorgfältig recherchiertes historisches Fundament geboten.
Der Roman handelt von Werksspionage in Tirol, von dramatischer Flucht durch die Alpen, vom Aufbau der britischen Rüstungsindustrie, von politisch motivierten Attentaten, von innen- und verteidigungspolitischen Intrigen, von der Seeschlacht Englands gegen die spanische Armada, von Mordversuchen, von Entführung und vom politischen Mißbrauch der Strafgerichtsbarkeit. Ein Politthriller, ein Spionagethriller - temporeich, dramatisch, immer wieder spannend, sehr realistisch. Die Charaktere sind gut, facettenreich und glaubwürdig gezeichnet - keine Helden, keine Saubermänner, keine Schurken.
Die Autoren legen Wert auf detailreiche Beschreibungen, etwa der Arbeitswelt Bergwerk oder Gießerei, wobei sowohl soziale wie arbeitstechnische Aspekte sorgfältig dargelegt werden. Diese Darstellungen werden unaufdringlich in den Handlungslauf eingearbeitet, sodaß eine ideale Mischung aus sachlich seriöser historischer Information und temporeicher Handlung entsteht. Die Detailtreue bietet dem Leser darüberhinaus die Möglichkeit, tief in Atmosphäre des 16 Jahrhundert einzutauchen. Die Handlungen werden dadurch schlüssig und realistisch. Die Autoren verwenden in diesem Zusammenhang auch gerne Fachbegriffe - hier wären aus meiner Sicht Erläuterungen (etwa als Fußnote oder im Anhang) oft wünschenswert gewesen.
Dem Roman liegen gründliche historische Recherchen und Quellen zu Grunde, wovon unter anderem ein ausführliches Literaturregister zeugt. Ich selbst lebe keine 500 Meter entfernt von einem der zentralen Handlungsorte (ehem. Geschützgießerei Büchsenhausen in Innsbruck) und selbstverständlich kenne ich viele weitere Orte (z.B. Bergwerk in Schwaz) und heutige Kulturgüter (z.B. die „schwarzen Mander"), die im Roman eine gewisse Rolle spielen. Somit kann ich auch selbst versichern, daß es den Autoren gelungen ist, diese Welt des Adam Dreyling treffend und realitätsgetreu darzustellen.
Ein exzellenter Unterhaltungsroman, der dem Leser eindrucksvoll und verläßlich die Lebenswelt des 16 Jahrhunderts in verschiedenen europäischen Ländern illustriert. Unter den „historischen Romanen" sicherlich ein herausragendes Werk.
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am 8. April 2002
Wie jeder Historischer Roman über 1000 Seiten sind die ersten 100 Seiten etwas langatmig zu lesen. Die dienen halt dem Einstieg.
Dann wird jedoch das Buch immer besser. Es umspannt einen weiten Bogen eines Menschenlebens. Von den Bergwerken in Schwaz (Tirol) über den damals mächtigen Stadstaat Vendig, England unter Elizabeth I. und Polen (damals in Union mit Schweden). Adam Dreyling ist nach der Aneignung aller Geheimnisse des Bronzekanonengußes durch sein spezielles Wissen ständig in Lebensgefahr da die jeweils andere Seite danach trachtet zu verhindern, daß er sein Wissen für ihre Gegner einsetzt.
Der Roman besitzt einige Längen im Fortlauf der Geschichte ( z.B. Drakes Feier mit der Theatergruppe anläßlich seines erfolgreichen Raubzuges) baut dann jedoch immer wieder ein gehöriges Maß an Spannung auf. Trotz eines eher enttäuschenden Endes (wer glaubt schon, daß jemand durch einen so offensichtlichen Mord ungeschoren davonkommt) ein toller Roman, jedoch nicht so gut wie "Die Säulen der Erde" oder "Das Lächeln der Fortuna".
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am 22. Mai 2001
ein rundum gelungenes, äußerst detailgetreues, monumentales werk. die geschichte findet im 16. jahrhundert statt und wird von den verfassern sehr detailverliebt, jedoch nicht langatmig, erzählt. ich persönlich zähle dieses buch zu den highlights in meinem bücherschrank. ich kann dieses buch ohne bedenken weiterempfehlen; rate jedoch allen interessenten sich nicht von der seitenzahl des buches abschrecken zu lassen. eine erzählung wie diese lässt sich kaum in weniger als tausend seiten unterbringen, ohne an qualität zu verlieren. fazit: lesen, es lohnt sich.
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am 16. November 2015
Vorweg: das Buch ist nichts für Oberflächlichkeitsleser a la Bildzeitung. Das Buch ist sehr umfassend und aufwändig recherchiert und damit ungeheuer glaubwürdig und spannend. Die Story erzählt den Aufstieg und den Niedergang eines intelliegenten Technikers in der Zeit vor dem 30-jährigen Krieg. Sie beschreibt welche Wertigkeit das Können weitreichende Waffen herzustellen hatte, die der Gegener in dieser Qualität nicht beschaffen konnte, um das von Geheimdienstlern in den Krieg getriebene England zu verteidigen und sich bei Sieg, als Konsequenz zur Weltmacht zu erheben.
Das Fazit das es klar macht ist: Für die Mächtigen, die Politiker und für Ihre Handlanger bist Du wertvoll, solange sie Dich brauchen, wenn diese Zeit vorbei ist, dann gehörst Du zum Dreck.
Sicher ist es für Leser mit technischem Sachverstand in manchen Passagen leichter zu konsumieren, als für die weniger Involvierten. Aber trotzdem ist das Buch durchgehend spannend in seiner Wechselhaftigkeit der Erlebnisse und des Hauptakteurs Adam Dreyling, aber auch in der Präzision der Darstellungen der politischen Machenschaften. Dagegen war George W.Bush und seine Clique ein kleiner Nasenkrümel mit seinen oberflächlichen Kriegstreibereien
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am 9. Mai 2003
Für manch einen mag dieses Buch zu lang erscheinen.
Für mich war es zu kurz. Besonders ein "happy end"
hätte ich mir gewünscht, obgleich dies nicht historisch exakt gewesen wäre.
Bei aller dichterischer Freiheit hat mich besonders die Genauigkeit in der Recherche und Beschreibung fasziniert.
Ohne dies wären mir die "Sieben Siegel" schwer verstehbar erschienen.
Für Freunde des historischen Romans, der eben nicht "frei erfunden" und trotzdem spannend erzählt ist, ist dieses Buch m.E. besonders empfehlenswert und steht in der Tradition von W. Scott oder Ken Follett.
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am 26. Juni 2010
Mit "Der Meister des siebten Siegels" hat das Autorengespann Soyener und Mondfeld einen recht passablen Historienroman geschaffen, der sich hinter anderen historischen Romanen neueren Datums nicht zu verstecken braucht.
Die Handlung des Romans spielt im 16.Jahrhundert und beginnt zunächst in Tirol, damals ein wichtiges Zentrum des Bergbaues und eine Hochburg der Geschützgießerkunst. Hier versteht es Adam Dreyling, der Protagonist der Handlung, seinem Meister geschickt die streng gehüteten Geheimnisse der tiroler Geschützgießerkunst, der technologisch fortgeschrittensten in ganz Europa, abspenstig zu machen. Ausgerüstet mit diesem Wissen ist Dreyling zu einem Mann von außerordentlichem Interesse für die verschiedensten Mächte Europas geworden. Nach seiner abenteuerlichen Flucht aus Tirol entscheidet sich Dreyling schließlich in den Dienst der Königin Elizabeth von England zu treten. Dort gibt es für einen Geschützgießer viel zu tun: Die spanische Armada steht kurz davor eine Invasion in England durchzuführen...
Das Buch ist in einer durchweg einfach gehaltenen Sprache geschrieben und entbehrt (leider) einer gewissen dichterischen Finesse. Bei einigen Szenen habe ich diese poetische Kargheit als unbefriedigend empfunden. Lediglich bei den Schilderungen der amourösen Abenteuer des Hauptcharakters bemühen sich die Autoren um eine "dichterische Ausgestaltung". So wäre der Roman an sich leichte Kost, wenn nicht immer wieder technische Details des Bergbaues, der Geschützgießerkunst und des Schiffbaues eingeflochten wären. Diese sind teilweise interessant zu lesen und sicher aufs gründlichste recherchiert, sprengen aber meiner Meinung den Rahmen eines historischen Romans. Oft hat man dann den Eindruck ein Sachbuch zu lesen.
Die verschiedenen Charaktere der Handlung, seien es fiktive oder historisch belegte, sind sehr plastisch gezeichnet und ein großer Pluspunkt des Romans. Auch einige Massenszenen werden gut in Szene gesetzt und schaffen einen Hauch frühneuzeitlicher Atmosphäre.
Hat mich der Roman "Der Meister des siebten Siegels" auch nicht hundertprozentig überzeugt, im Großen und Ganzen ist das Werk recht gelungen, zweihundert Seiten weniger würden dem Buch aber sicher nicht schaden!
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