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Kundenrezensionen

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am 3. Februar 2006
zu 3 Sternen bzw. zur Mittelmäßigkeit ist dieses Buch. Der Inhalt bietet genug Diskussionsstoff, die abgegebenen Wertungsbilder über die Kirche, eine Technokratie etc. ebenfalls, aber der letzte Kick ist es nicht.
Story:
Ein geheimnisvolles Pergamentstück, das ein Fragment eines größeren Textes ist, bietet reichlich Anlass zur Spekulation. Nach einer Weile des Unglaubens über die inhaltliche Brisanz muss Anne von Seydlitz erkennen, dass der Inhalt des für sie unlesbaren koptischen Textes wohl mehr beinhaltet als ein bischen Historie. Sie folgt mit Hilfe eines alten Freundes einer Spur um die halbe Welt, um schliesslich in Griechenland am Ende des Weges zu sein. Aber damit ist die Jagd nach dem Pergament nicht zu Ende, sie beginnt eigentlich erst, denn der Inhalt ist nicht nur brisant, er könnte die ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttern....
Fazit:
Durchaus spannend aufgebaut und gut recherchiert. Die Charaktere sind ein bischen blass um die Nase aber auch damit kann man leben. Die kritischen Ansätze die auftauchen machen mich indes nachdenklich. Kritik an der katholischen Institution Kirche kann ich evtl. nachvollziehen, auch ist eine Regierung aus Technokraten bzw. Wissenschaftlern vielleicht nicht das Wahre, aber hier wird doch etwas sehr einseitig vom Leder gezogen, denn Gruppierung Nummer drei kommt mir persönlich nicht unbedingt positiver vor. Da gefiel mir Illuminati doch um Längen besser.
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am 16. Januar 2004
Zum Inhalt: Nachdem ihr Mann Guido bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, stellt Anne von Seydlitz Nachforschungen an, da sie glaubt, er habe sie betrogen. Dabei stößt sie auf die Spur eines alten Pergaments, dessen Inhalt von unglaublicher Imminenz sein muss, weshalb Anne das Geheimnis des Schriftstücks lüften will. Die Spurensuche führt sie und bald auch ihren Freund Adrian Kleiber nach Paris, San Diego und zu einem Orden verrückter Wissenschaftler, bevor es in Rom zum großen Finale kommt.
Zusätzlich wird die Geschichte auch noch aus der Perspektive des erwähnten Ordens und des Vatikans geschildert, wobei alle drei Geschichten gut und rasch miteinander verwoben werden, was enorm zur Spannung beiträgt.
A propos Spannung: Die Hintergrundinformationen zum Thema sind sehr gut recherchiert, sodass eine ungemein dichte Atmosphäre entsteht, in der eine Handlung erzählt wird, die durch den beim und nach dem Lesen ständig auftretenden "Was-wäre-wenn"-Faktor zu den auch nachhaltig beeindruckendsten im Genre zählt. Der erwähnte Was-wäre-wenn-Faktor beruht zum einen auf dem weltbewegenden Hintergrund, vor dem die Geschichte spielt, zum anderen auf der Glaubwürdigkeit der in Maßen, aber wirkungsvoll und zielgerichtet eingesetzten Spekulationen. Was Vandenberg sich hier als Hintergrund erdacht hat, kann nicht als garantiert unwahr abgestempelt werden.
"Das fünfte Evangelium" ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, und wird von mir allen empfohlen, die sich auch nur schwach für Religion(sgeschichte) interessieren.
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am 2. Oktober 2003
Wer dieses Buch sich vornimmt, begibt sich auf eine gefährlich phantastische Reise, die so manch einer als Gotteslästerung bezeichnen würde. Unglaubliche Enthüllungen werden offenbar - wie der Titel ja bereits schon andeutet. Das fünfte Evanelium, geschrieben von Barabas, Gottes Sohn, der sagt: "...mein Vater war kein Gott, nur ein Prophet..." Brisant, daher wahrscheinlich auch die vielen negativen Bewertungen. Vandenberg scheint zumindest eifrig recherchiert zu haben. Man erfährt eine Menge Misteriöses um den Vatikan und Beweise, die an Barabas glauben lassen sollen. Obwohl ich noch nicht in Paris auf dem Friedhof war, werde ich irgendwann den Dingen versuchen nachzugehen.
Da dieses Buch aus der Reihe fällt und wirklich spannend ist, würde ich es jeden empfehlen, der genügend Abstand zu der Sinnfrage im Leben hat, denn hiernach fragt man sich, warum die Kirche geworden ist.
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am 23. Juni 2004
....dann hätte dieses buch volle fünf sterne verdient.
dieses buch ist voller spannung. von anfang an konnte ich es nicht erwarten die nächste seite zu lesen. wie geht es weiter...?
vandenberg hält dieses tempo auch bis zu den letzten vier/fünf seiten durch und dann.... da hast du die lösung, zusammengefasst auf etwa sechs zeilen und..... nichts mehr....
ich konnte es eigentlich gar nicht glauben, denn dieses buch hat mich von anfang an mitgerissen. es wurde nicht eine minute langweilig, keine überflüssigen füllsätze mit denen einem seitenlang die umgebung beschrieben wird, nein, einfach spannung pur.
erzählt wird die geschichte von anne, der witwe eines antiquitätenhändlers, die auf einer filmrolle ihres verstorbenen mannes ein mysteriöses dokument entdeckt. die nachforschungen bezüglich dieses schriftstückes verstricken sie immer mehr in einen strudel aus täuschung, lügen, intrigen und ....mord. der text, bei dem es sich um ein fünftes evangelium handeln soll, hat anscheinend einen brisanten inhalt, nur ...welchen? geheimnisvolle vereinigungen sind hinter dem pergament her und versuchen alles um es in ihre gewalt zu bekommen.
häppchenweise bekommt der leser von vandenberg immer einen teil der lösung präsentiert, diesen spannungsaufbau beherrscht der autor perfekt.
nur der schluss ist unbefriedigend für ein buch dieses formates, was mich aber nicht davon abhält es an jene weiterzuempfehlen denen illuminati und sakrileg gefallen haben.
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am 29. Juni 2004
Vandenberg geht in vielen seiner Bücher davon aus, dass uns nicht alles aus der Geschichte der Menschheit überliefert worden ist. Dass uns vieles von einigen wenigen, Vorenthalten wird.
Das fünfte Evangelium beginnt mit einem Zitat aus dem Lukasevangelium:
„Hütet euch vor der Heuchelei. Es ist nichts verborgen, das nicht offenbar werde, noch heimlich, das man nicht wissen werde. Darum, was ihr in der Finsternis saget, das wird man im Licht hören; was ihr redet ins Ohr in den Kammern, das wird man auf den Dächern verkünden. (Lukas 12,1-3)"
Ein renommierter Kunsthändler kommt bei einem mysteriösen Autounfall im Jahre 1961 ums Leben. Alles was seiner jungen Frau bleibt ist ein Mikrofilm auf dem ein koptisches Pergament zu sehen ist, welches wahrscheinlich aus dem 1. Jahrhundert stammt. Bald muss seine Frau erfahren, dass dieses Pergament und der Name Barabbas ihr weiteres Leben bestimmen wird wenn sie herausfinden möchte, warum ihr Mann sterben musste.
Vandenberg versteht es in seiner Geschichte die Spannung bis zum Schluss des Buches zu steigern. Er verknüpft gekonnt historische Fakten, so dass man als Leser oft nicht weiß, was Wahrheit oder Fiktion ist.
Es gibt Bücher, da sind die Leser einfach gespalten. Für mich ist das fünfte Evangelium eines der interessantesten und spannendsten Bücher die ich gelesen habe.
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am 28. Mai 1999
Wer andere Bücher von Philipp Vandenberg kennt, der weiß das die Katholische Kirche nie gut dabei weg kommt. Aber diesmal hat er in die Vollen gegriffen. Vandenberg versteht es seine Lesern von der ersten Zeile an den Eindruck zu vermitteln, daß die Geschehnisse dieses Buches wirklich so passiert sein könnten. Diese Buch hat er in seinem typischen Stil so packend geschrieben, daß man es einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legt. Die Geschichte ist absolut in sich schlüssig und mit korrekten historischen Daten gespickt. Besonders gut gelungen ist ihm dabei das Schlußwort, daß eine perfekte Verbindung zum Anfang des Romans herstellt und den Leser mit einem Berg von Gedanken alleine zurück läßt. So drängt sich am Ende die Frage auf: Was wäre wenn diese Geschehnisse wirklich stattgefunden hätten und wie würde sich die Welt verändern?
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am 12. Juni 2002
Ich fand das Buch nicht so richtig spannend. Streckenweise natürlich schon, doch hatte ich manchmal das Gefühl, dass der Autor seiner zugegebenermaßen guten Idee erzähltechnisch nicht gewachsen war. Die Story braucht viel Zeit um in die Gänge zu kommen, hört dann aber zu abrupt und unbefriedigend auf. Und von wegen keine logischen Fehler! Ich habe teilweise verzweifelt Seiten zurück geblättert und nachgelesen, da manche Informationen nicht überein stimmten. Später habe ich nur noch leicht verärgert und kopfschüttelnd über solche "Kanten" hinweggelesen, weil ich zum Schluss kommen wollte. Vielleicht bin ich auch nur zu blöd, aber ich weiß bis jetzt nicht, ob Anne und Guido 10 oder 17 Jahre verheiratet waren (nur als Beispiel).
Was ich aber als am störendsten an dem Buch empfunden habe, war - wie schon im "Spiegelmacher" - Vandenbergs Unfähigkeit, seinen Hauptfiguren Leben einzuhauchen. Sie wirken immer so blass, austauschbar bis unsympathisch, dass zumindest ich nicht im mindesten mit ihnen mitgefiebert habe. Richtig spannend ist doch wohl nur, was denn nun "Furchtbares" (Zitat) in diesem verflixten Pergament stehen mag. Und was das dann war, hat mich schlussendlich doch ziemlich enttäuscht!
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am 6. Januar 2005
Vandenberg ist für mich immer gut für einige Stunden Unterhaltung. Sei es seine historischen Sachbücher oder seine fiktiven historischen Romane. Alle sind gut recherchiert, wenn auch nicht immer unumstritten.
Dieses Buch hier kann als einer der Vorläufer der Romane von Dan Brown gelten. Es geht um ein (fiktives) 5. Evangelium, das sich wesentlich von den kanonisierten Evangelien unterscheidet, und ein völlig anderes Jesusbild zeichnet. Ich möchte hier nicht alles verraten, doch wer die Dan Brown Bücher gelesen hat, findet hier vertraute Hypothesen wieder.
Natürlich versuchen auch hier verschiedene fiktive und real existierende Organisationen (natürlich auch die katholische Kirche), das brisante Werk und das Wissen darüber zu vernichten. Und wie immer in solchen Büchern gibt es eine Menge Tote dabei.
Die Prosa ist nicht ganz mein Stil, manchmal etwas langatmig, auf der anderen Seite von den historischen Fakten relativ spärlich. Dies macht das Buch (gegen den derzeitigen Trend) erfrischend kurz. Dies ist jedoch Schade für Leute, die gerne tiefer einsteigen wollen. Hier hätte Vandenberg uns an seinem enormen Wissen noch mehr teilhaben lassen sollen. Aber vielleicht traute man dem Leser nicht mehr zu?
Wer die anderen Bücher Vandenbergs mochte, wer mit religiösen oder kirchengeschichtlichen Themen vertraut ist, oder wer den neuesten Trend der Kirchenkrimis gut findet, der sollte auch das fünfte Evangelium lesen.
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am 3. Mai 2006
Ich bin auf das Buch gekommen über Amazon, da ich die Dan Brown und Michael Cordy Bücher gelesen habe. Ich muss sagen, ich bin froh, dass ich diese Empfehlung erhalten habe und bereue es überhaupt nicht, es gekauft zu haben.

Das 5. Evangelium hat mich von Anfang an begeistert, auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht, man verbringt sehr viel Zeit mit dem Gedanken von P.Vandenberg. Was wäre, wenn es wirklich das fünfte Evangelium geben würde. Würde es dann so laufen, wie im Buch beschrieben bzw. wie würde die Wirklichkeit ausschauen. Auch wenn das Buch 1995 veröffentlicht worden ist, es ist zu 100% zeitgemäß und kann das Buch nur empfehlen und war richtig gefesselt - die Abende wurden länger und die Nächte kürzer. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen.
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am 31. Januar 2009
... und hier haben wir leider nur das Gute.

Philipp Vandenberg hatte nämlich das Pech, dass seine wirklich außergewöhnliche Roman-Idee von einem anderen Autor wesentlich spannender, actionreicher angepackt und dessen Version im Ergebnis eben auch viel erfolgreicher wurde.

Die Handlungen von "Das fünfte Evangelium" und dem berühmten Thriller "Sakrileg" folgen dem gleichen Grundgedanken, entwickeln sich sehr unterschiedlich. Vandenbergs Variante ist aber leider nicht so packend ausgeführt wie Brownes. Der Autor hat zwar gleich mehrere Verschwörungen um den Zentralgedanken gestrickt, aber ausgerechnet die psychologischen Begründungen für die Handlungsweise seiner Hauptfigur Anne wirken etwas bemüht und die ganzen Verschwörer sind wie aus einem alten James-Bond-Film der sechziger Jahre entsprungen.

Vandenberg führte einen Plagiatsprozess gegen Browne, kam aber nicht mit seinen Forderungen durch. Und jeder, der dieses Buch gelesen hat, wird auch verstehen warum. Pech für den Autor, dessen gute Grundidee einen anderen reich machte. Immerhin ist es interessant, "Sakrileg" und "Das fünfte Evangelium" im Vergleich zu lesen. Ich empfehle allerdings, mit diesem hier Buch anzufangen, welches ja auch früher erschienen ist, sonst geht ein Großteil der Spannung zu früh verloren.
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