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Kundenrezensionen

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am 19. August 2012
Wie oft habe ich dieses Buch schon in Buchhandlungen liegen sehen, aber nie mitgenommen. Es musste erst eine Leserunde zum 2. Band geben, damit ich endlich einmal zu dem Buch greife. Ich kann nur sagen "Gott sei Dank", denn das Buch ist einfach genial.

Jeweils aus der Sicht der zwei Schwestern Indie und Dawna erlebt der Leser die ungewöhnlichen Vorkommnisse auf Whistling Wing. Die Kapitel sind durch rote (Indie) und schwarze (Dawna) Federn voneinander zu unterscheiden.

Ich habe gedacht, dass dies vielleicht für den Leser verwirrend sein könnte, aber ganz im Gegenteil. So lernt man beide Schwestern genau kennen und lieben.

Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Dawna ist vernünftig und übernimmt für Indie ein wenig die Mutterrollen, weil die Mutter selbst überfordert und nur mit ihrem Engelskram beschäftigt ist. Indie dagegen ist frech und impulsiv, die gern einmal den oder anderen bösen Spruch raushaut.

Ich liebe die beiden einfach. Die Kommentare Indies sind genial und haben mich immer wieder zum Lachen gebracht. Und Dawna ist einfach nur sympathisch und liebenswert.

Passend zu den 17-jährigen ist der jugendliche Sprachstil, doch trotzdem ist die Sprache nicht einfach oder plump. Es gibt unzählige wortgewaltige Momente, die mich immer wieder erstaunt und vor Allem berührt haben.

"Mein Name in seinem Mund ist eine Liebkosung. Sein Atem streichelt mich. Seine Wärme umhüllt mich und wiegt mich in Sicherheit. Ich spüre seine Hand an meiner Taille und seine Lippen an meiner Schläfe. Er scheint irgendetwas zu flüstern." (S. 309)

Das Zitat lässt erahnen, dass das Buch natürlich eine Liebesgeschichte für den Leser bereithält. Wie soll es auch anders sein, aber es ist einfach so schön ... Bauchkribbeln und Schwärmereien sind vorprogrammiert.

Neben den beiden Protagonistinnen lernt der Leser viele andere interessante Charaktere kennen, doch wer ist gut und wer ist böse? Die Grenzen verschwimmen.

Die Handlung ist durchgehend spannend. Es lässt sich nicht vorhersagen, was passieren wird. Überraschende Wendungen steigern die Spannung immer weiter und enden in einem grandiosen Finale, so dass man gar nicht anders kann als sich auf die Fortsetzung zu freuen.

Ach, "Dark Angels' Summer" ist einfach toll ... ein absolutes Lesemuss.
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am 21. Juli 2012
Indie und Dawna sind wie Tag und Nacht. Unterschiedlicher könnten schwestern nicht sein, aber dennoch haben sie eine ganz besondere Verbindung zueinander. Vorallem während der Zeit, wenn beide gleich alt sind. 33 Tage. 33 Tage, in denen seltsame Dinge geschehen.
Als die beiden nach dem Tod ihrer Granny nach Whistling Wing zurückkehren, hat sich etwas verändert. Die einst so ruhige und idyllische Gegend umgibt eine dunkle Aura.
Die Bewohner berichten von seltsamen, schwarzen Vögeln, die seit einiger Zeit wie eine dunkle Wolke über dem Ort kreisen.
Den beiden wird schnell klar, dass etwas vor sich geht. Etwas, dass mit ihnen zu tun hat und dass sie um jeden Preis aufhalten müssen. Doch nur wie? Und was hat das alles zu bedeuten?
Da erscheint ihnen ihre Granny und ermahnt die beiden, sich zu erinnern...

Dark Angels Summer bekommt von mir 4 von 5 von möglichen Ahornblättern.
Bei meinen regelmäßigen Stöbergängen im Thalia meines Vertrauens, hatte ich dieses Buch schon des öfteren in der Hand. Ständig war ich hin und hergerissen. Als ich dann das nette Angebot von Arena bekam, war die Entscheidung entgültig gefallen und es sollte sich wirklich lohnen.
Was mich besonders neugierig machte, war die Tatsache, dass dieses Buch von einem ganz besonderem Autoren - Paar geschrieben wurde. Nicht Mann und Frau, sondern von den Schwestern Kristy und Tabita Lee Spencer alias Beate Teresa und Susanne Hanika. Die Idee zu dieser tollen Geschichte, ensprang einem Traum von Beate Teresa. Was kommt dabei heraus, wenn sich Schwestern zusammentun und ein Buch schreiben?
In diesem Fall eine Geschichte die fesselt, mitreißt und das Leserherz zum Klingen bringt.
Der Schreibstil der beiden ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Rollen der beiden Hauptprotagonistinnen, die ebenfalls Schwestern sind, haben sie untereinander aufgeteilt. Durststrecken oder überflüssige Lückenfüller - Kapitel blieben mir zu meiner Freude erspart und es hat wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.

> " Wir müssen dankbar sein", erklärte sie dann immer. "Dankbar für die Vergangenheit. Dankbar für die Gegenwart. Und hoffnungsvoll für die Zukunft." < S.345

Ein "So spannend wie Panem, so romatisch wie Twilight!" - Banner ziert den Umschlag des Buches. Grundsätzlich stehe ich solchen Vergleichen eher skeptisch gegenüber. Ich finde einfach, jedes Buch ist einzigartig. Dark Angels Summer benötigt diese Art von Vergleich und Werbung zudem gar nicht. Es kann ganz solide für sich selbst stehen. Mitreißend und romatisch wie Dark Angels Summer. Denn dieses Buch bietet seinen Lesern eine ganz eigene Palette an Dramatik, Humor, Liebe und einer Menge Geheimnisse. Vorallem Geheimnisse. Während des Lesens wurde ich förmlich davon eingehüllt. Nie konnte ich mir sicher sein, ob der nächste Handlungsstrang wirklich so endet. Die ganze Leseatmosphäre war geprägt davon, das hat mir wirklich gut gefallen.

"Der Sucher soll sie finden.
Der Verführer soll sie binden.
Die Dienerin hält die Hüterin ab.
Der Händler bringt ihr Liebstes zum Grab."
S. 380

Wie vorhin ja schon erwähnt, sind die beiden Hauptcharaktere ebenfalls Schwestern.
Durch die Methode, die beiden Rollen getrennt voneinander zu schreiben, ist es den Autorinnen fantastisch gelungen, zwei völlig unterschiedliche, eigenständige und starke Protagonistinnen zu erschaffen.Mit viel Charakter und Tiefe.
Dawna, die ältere der beiden, ist eher die Vernünftige und der Ruhepol. Denkt man zunächst. Denn im Laufe der Geschichte entwickelt sie einige Ecken und Kanten die ihr wirklich gut getan haben. Sie ist diejenige die einen kühlen Kopf behält, wenn es brenzlig wird.
Indie ist das genaue Gegenteil von Dawna. Sie ist frech, ungestüm und redet, bevor sie nachdenkt. Sie hat Feuer und einen herrlich erfrischenden, sarkastischen Humor. Leider bringt sie sich mit ihrer Art des öfteren in Schwierigkeiten.
Die beiden zusammen ergeben eine tolle Kombi. Schon von Anfang an ist klar, dass die beiden mehr als "nur Schwestern" sind. Sie haben eine ganz besondere Verbindung zueinander, die die Autorinnen hervorrangend dargestellt haben. Dadurch, dass aus beiden Perspektiven abwechselnd erzählt wird, bekommt der Leser nicht nur einen optimalen Überblick über die Geschehnisse, sondern auch einen tiefen Einblick in die Gefühlswelten der unterschiedlichen Schwestern.
Auch die Nebenprotagonisten gefielen mir recht gut, jedoch liegt das Hauptaugenmerk eindeutig auf Dawna und Indie und dem Geheimnis, das es zu enthüllen gilt.
Das Ende des Buches enthält einen kleinen, aber feinen Show - Down, den ich an sich spannend fand. Leider lies die sonst so taffe Indie zum Ende hin etwas nach und wurde mir zu unsicher. Trotz der offensichtlichen Gefahr, zog sie die Handlung durch ihr Handeln zu sehr in die Länge und nahm dem rasanten Ende so etwas von seiner Spannung. Wie es ausgeht?
Nun ja, das frage ich mich auch, denn die Autorinnen halten an dieser Stelle einen Cliffhänger für uns bereit, der hoffentlich im zweiten Teil "Dark Angels Fall" ( erscheint im August 2012 ) aufgelöst wird.
Ich empfehle dieses Buch allen, die Lust haben, sich von einer spannenden Geschichte, tollen Charakteren, einer gesunden Ladung Humor, zarter Liebe und einem Geheimniss, dass dich nicht loslässt, ehe du es gelüftet hast, einhüllen zu lassen.
Fazit: heavenly good.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. Dezember 2013
~Spannend, lustig, düster und romantisch~

Dark Angel's Summer ist eins dieser Bücher, was ich tausend mal in der Hand hatte und dann doch nicht gekauft habe, weil ich dachte, dass es mir nicht gefallen wird, dass es aus der Sicht 2er Schwestern erzählt wird. Außerdem hatte ich ein Autoren -Duo Trauma, nachdem die House of Night Reihe bei mir irgendwann nur noch für Entsetzten gesorgt hatte. grusel Nun ja, ich bin froh, dass ich mich doch für den Kauf dieses Buches entschieden habe. Dark Angel's Summer ist grandios. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll?! Meine Befürchtungen, dass sich das Buch schlecht lesen lässt oder voller Wiederholungen steckt, waren völlig unbegründet. Gerade das die Geschichte aus der Sicht der Schwestern Dawna und Indie , Kaptiel für Kapitel abwechselnd erzählt wird macht dieses Buch so wundervoll. Die Schwestern sind so unterschiedlich, dass es ein wahrer Genuss ist aus beiden Sichtwinkeln zu lesen. Schon nach 2-3 Kapiteln habe ich die Schwestern in mein Herz geschlossen. Ich kann nicht einmal sagen, wer der beiden Mädchen mir sympathischer ist. Ich mag sie beide und zusammen sind sie einfach unschlagbar. Der Schreibstil des Autoren -Duo ist klasse, sie beschreiben jede Situation sehr detailliert und bildlich, was mir ungemein hilft, da es mir sehr stark an bildlicher Vorstellungskraft mangelt, sie eigentlich kaum bei mir gegeben ist. Hier entstanden jedoch "Bilder" vor meinem inneren Auge. Klasse. Weiterhin liest sich das Buch zu jederzeit flüssig und abwechslungsreich. Es ist etwas an die Jugendsprache angepasst, aber noch lange nicht so übertrieben und unerträglich nervtötend, wie ich es z.B. aus House of Night gewohnt war. Mir hat der Schreibstil wirklich sehr gut gefallen, ich genoss es die Worte zu lesen, weil ich fand, dass sie ganz bewusst gewählt wurden und nicht einfach so dahin geklatscht worden sind. zum Inhalt: Was für ein Buch, was für eine Geschichte. Man spürt sofort, dass Indie und Dwana etwas besonderes sind. Man merkt sofort, dass in dem alten Haus (Farm) ihrer verstorbenen Oma etwas nicht stimmt und man kann die Gefahr, die sich über New Corbie aufbauscht einfach nicht ignorieren. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Autorinnen den Leser so lange im Ungewissenen gelassen haben. Es gab so viele Rätsel so viele Geheimnisse zu lüften und es hat Spaß gemacht. Am Ende war ich einfach nur noch platt und erstaunt darüber, was sich nun hinter dem Titel Dark Angel's Summer, befindet. Eine Geschichte mit einem klasse Aufbau, einem riesigem Spannungsbogen und einer guten Portion- Thriller. Kaufen, lesen!!!!! Wer sich das Buch entgehen lässt ist selbst Schuld.
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Die Schwestern Dawna und Indie kehren nach sieben Jahren wieder an den Ort zurück, an dem ihre Großmutter vor ihrem Tod gelebt hat und wo sie viele Wochen ihrer Kindheit verbracht haben: Whistling Wing. Sie ziehen mit ihrer schrägen und unreifen Mutter und deren neuen Lover, Meister Shantani, dorthin. Beide Mädchen sind jedes Jahr für ein paar Wochen gleich alt und in dieser Zeit magisch miteinander verbunden. Als sie dann erfahren, dass sie eine Aufgabe zu erfüllen haben, ist die Tatsache, dass ihre Gefühle Achterbahn fahren, ihr kleinstes Problem...

Die Schwestern Kristy und Tabita Lee Spencer legen mit '"Dark Angel's' Summer"' einen tollen Jugendroman vor. Dieses Buch war ein Geschenk und zunächst war ich sehr skeptisch, haben mich doch das Cover und der Buchtitel nicht angesprochen. Zum Glück habe ich es aber nicht verkauft, sondern selbst gelesen!

Die Geschichte besticht sofort durch ihren witzigen Touch. Sie wird abwechselnd aus der Perspektive der braveren Dawna und der wilderen und jüngeren Indie erzählt. Vor allem Indies Passagen waren teilweise echt zum Brüllen und ich konnte das Lachen nicht mehr zurückhalten. Man schließt auch beide Mädchen sofort ins Herz, da sie beide sehr authentisch erscheinen. Zum Schmunzeln hat mich auch ihre Mutter gebracht. Diese erscheint sehr unreif und ist zur Zeit des Geschehens gerade auf einem Engelstrip, d.h. sie interessiert sich sehr für Schutzengel und ist in diesem Bereich auch sehr engagiert. Zu allem Überfluss schleppt sie auch noch den Guru Shantani als ihren neuen Lebenspartner an, der sich für erleuchtet und ein Engelsmedium hält. Leider kommen die Schwestern gar nicht mit ihm und seinem wolfsähnlichen Hund zurecht und geben sich alle Mühe, ihn wieder aus ihrem Leben zu vertreiben.

Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, wie es sich für siebzehnjährige Mädels gehört. Dawnas Liebesgeschichte fand ich sehr schön, aber Indies kam mir sehr aufgesetzt und unglaubwürdig vor. Leider kann ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen, da ich sonst zu viel verraten würde.

Als dann seltsame große Vögel in der Gegend auftauchen, die Menschen attackieren, ist klar, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht. Und in den Mädchen schlummert ein Erbe, von dem sie nichts geahnt haben. Hier kommt dann auch endlich die Fantasy ins Spiel, ich möchte aber nicht zu viel verraten.

Fazit: "'Dark Angel's' Summer"' ist der überaus gelungene Start einer neuen Tetralogie. Das Buch besticht durch seinen Witz und hebt sich durch seine originelle Idee positiv von anderen Genrevertretern (Romantasy) ab, die man derzeit kaufen kann. Ich kann das Buch auf jeden Fall nur weiterempfehlen, die Lektüre lohnt sich (allein schon wegen der Lacher)!
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Manche Bücher fängt man an, taucht tief in sie ein und kann erst wieder auftauchen, wenn man das letzte Wort gelesen hat. "Dark Angels Summer - Das Versprechen" ist so ein Buch!
Worum geht es?
Die beiden Schwestern Dawna und Indie kehren gemeinsam mit ihrer Mutter nach längerer Zeit nach Whistling Wing, in das Haus ihrer vor einem Jahr verstorbenen Großmutter zurück. Es sind die magischen 33 Tage im Sommer, in denen die beiden gleich alt sind, nämlich 17. In dieser Zeit passieren immer ganz besondere Dinge und in diesem Jahr erleben die Mädchen diese Tage erstmals ohne ihre geliebte Granny auf Whistling Wing. Die Mutter ist auf dem Eso-Trip und verbringt die ganze Zeit mit einem Guru namens Shantani, während Dawna und Indie die schrecklichen Veränderungen bemerken, die vor sich gehen. Rätselhafte schwarze Vögel kreisen über Whistling Wing und bringen Verderben mit sich. Und die beiden Schwestern merken Stück für Stück, wie wichtig es ist, sich an die Zeit mit ihrer Granny zu erinnern...

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Schwestern Dawna und Indie erzählt. So erfährt man als Leser, was genau in den Mädchen vorgeht, denn sie haben zunächst auch Geheimnisse voreinander. Doch schnell stellen sie fest, dass sie nur gemeinsam stark sind.
Anfangs hat man als Leser noch das Gefühl, dass die Schwestern (v.a. die jüngere Indie) den ganzen "Engelskram", der Shantani, ihre Mutter und die Engelsseminarteilnehmer so umtreibt, für völligen Humbug halten - doch das ändert sich bald und als Leser wird man von der Geschichte mit ihrem mysteriösen Hintergrund so gefangen genommen, dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann. Auch die Liebe, die bei 17-jährigen Mädchen ja eine Rolle spielen muss, ist hier natürlich sehr wichtig - bis zum Schluss. Vor allem diese beiden Komponenten: Das Eintauchen in die mysteriöse und furcherregende Atmosphäre in Whistling Wing und das Aufkeimen der Liebe in den beiden Mädchen machen das Buch so wahnsinnig spannend. Alles hängt irgendwie zusammen und Erinnerungen aus der Vergangenheit fügen sich wie Puzzleteile Stück für Stück zu einem Ganzen. Die Spannung wird dabei bis zum Schluss aufrecht erhalten ' und sogar noch darüber hinaus.
Das Buch ist flüssig zu lesen und enthält viele wunderschöne Bilder, die einem einfach nahe gehen. Gerade die ersten Erfahrungen in der Liebe werden sehr behutsam ' an anderen Stellen aber auch emotional geschildert. Den Autorinnen gelingt es, Worte für das Unsagbare, das sich in Whistling Wing zuträgt zu finden - und diese Schilderungen lassen einem kalte Schauer über den Rücken laufen. Die Sprache der beiden Mädchen ist stellenweise sehr unterschiedlich - allein darüber artikulieren sie schon sehr stark ihre unterschiedlichen Charaktere.

Zu den Figuren:
Dawna ist die ältere Schwester - sie ist genau 11 Monate vor Indie geboren. Und sie ist die Vernünftigere, die sich immer auch um die Mutter sorgt, die immer ziemlich neben der Spur ist. Dawna ist eher sanftmütig, überlegt und sensibel - doch sie kann durchaus auch mal entschieden auftreten. Und wenn die Liebe ins Spiel kommt, ist natürlich auch Dawna nicht mehr nur vernünftig.
Indie ist sehr viel schroffer und aufmüpfiger als ihre große Schwester. Das merkt man allein schon an ihrer Ausdrucksweise - auf der ersten Seite beklagt sie sich z.B. schon mit den Worten: "Mein Arsch ist eingeschlafen!" Und auch später findet sie immer sehr treffende Bezeichnungen für den neuen Liebhaber ihrer Mutter, die vorzugsweise um das Körperteil in der hinteren menschlichen Mitte kreisen. Schon als Kind war Indie die Impulsivere, die nicht so sehr auf alles geachtet hat, was ihre Granny ihr beibrigen wollte. Trotzdem ist sie sehr sensibel und hat auch eine sehr verletzliche Seite. Ihr harsches Auftreten ist also eher ein Ausdruck der Unsicherheit.
Miley ist ein Zigeunerjunge, der etwas älter als die beiden Schwestern ist, und den die beiden schon seit frühester Kindheit kennen. Er kümmert sich um die Pferde, die auf dem Grundstück der verstorbenen Großmutter stehen. Obwohl die beiden Schwestern ihn meist wegschicken, weil sie seine "coole" Art nicht mögen und ihn als lästiges Großmaul empfinden, merkt man, dass es zwischen ihm und einer der beiden Schwestern ganz schön "knistert".
Weitere wichtige Figuren sind Dawnas und Indies Mutter, die aber sehr viel unwichtiger ist als man meint, deren Liebhaber Shantani ' der wiederum eine wichtigere Rolle spielt, als man zunächst annimmt -, die Teilnehmer des Engelsseminars, die Dorfbewohner, die rätselhaften schwarzen Vögel und natürlich die verstorbene Granny, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht.
Die Figuren sind alle sehr klar gezeichnet - und doch geben sie bis zum Schluss Rätsel auf. Niemand ist, wie er zu sein scheint. Eine zunächst scheinbar unwichtige Figur entpuppt sich schließlich als Schlüsselfigur und eine Person, die im Leben der beiden Mädchen eigentlich eine außerordentlich wichtige Rolle spielen sollte, erweist sich als relativ unwichtig. Gerade das macht das Buch zu einer ungeheuer spannenden Lektüre. Ich habe selten ein Jugendbuch mit derart verblüffenden Wendungen und Überraschungen gelesen. Es ist wirklich nervenzerfetzend.

Fazit:
Was für ein Buch! Ich konnte es nicht zur Seite legen und habe die 480 Seiten innerhalb von einem Tag und einer Nacht gelesen. Die Atmosphäre ist so dicht und knisternd, dass man tief in die Geschichte eintaucht und einfach nicht mehr aufhören kann. Wer die Bücher von Isabel Abedi o.ä. mag, ist hier goldrichtig. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Unbedingt lesen!
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am 27. Oktober 2013
Ich konnte es kaum abwarten, als es hieß, der Abschlussband der beiden Autorinnen erscheint endlich und als ich es dann vom Arena Verlag freundlicherweise erhielt, legte ich auch direkt los. Band 1 hatte mir ja überhaupt nicht gefallen, wie ihr auch in der Rezension lesen könnt, aber in Band 2 und auch in diesem Buch änderte sich meine Meinung schlagartig. Niemals hätte ich gedacht, dass mir diese Reihe doch so sehr gefallen kann und ich bin froh, mich überzeugen zu lassen bei Band 2 weiterzulesen.

Worum geht's?

Die Aufgabe die Prophezeiung zu erfüllen, gestaltet sich für Indie und Dawna schwieriger denn je. Denn es gibt noch soviele offene Fragen, die bisher ungeklärt blieben. Ebenso müssen sie weiterhin Gefahren überwinden und es bekommen soviele Rückschläge, dass es fast aussichtslos erscheint. Werden Sie es schaffen, sich ihrer Bestimmung und ihrem Schicksal zu fügen? Ein spannender Abschluss beginnt...

Auszug aus dem Buch Seite 253

"Genaugenommen machte mir jeder einzelne Teil dieses Rituals Angst. Der schwarze Stein. Das Wasser. Die Salzkristalle. Dawna steigt in die Badewanne. Der Dampf des Wassers erfüllt die Luft und mit einem leisen Plätschern taucht sie hinein, bis auch ihr Kopf verschwindet. Als sie wieder auftaucht, ist mir furchtbar schlecht."

Zuerst einmal sei gesagt, dass die Reihe normalerweise aus 4 Teilen besteht. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Den Sommer und den Herbst kennen wir ja bereits schon aus den vorigen Teilen und in diesem Buch steckten gleich zwei Jahreszeiten. Der Winter und auch der Frühling, somit Teil 3 und 4 der Tetralogie. Ich finde es sehr positiv, dass das letzte Buch nicht auch noch geteilt wurde. So ist es zwar etwas dicker, jedoch muss man so nicht auf den letzten Band warten.

Wieder einmal wurde aus zwei Sichten erzählt. Einmal aus Indies und einmal aud Dawnas Sicht. Und das immer abwechselnd. So wurde es nie langweilig und man erfährt immer jeweils was die eine Protagonistin fühlt, denkt und auch erlebt.

Das Buch knüpft gleich an Teil 2 an, daher ist es ratsam auch die Vorgänger Bände zu kennen.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und so ließ sich das Buch flüssig lesen. Auch für Spannung wurde hier wieder ausreichend gesorgt. An manchen Stellen ließ einen die Autorin sogar etwas verzweifeln, da man dachte, das Buch kann nur negativ enden. Aber ich will natürlich nicht zuviel verraten, denn in Indie und Dawna steckte schon eine ganze Menge...

Ein ganz dicker Punkt geht hier mal an die Gestaltung des Buchcovers. Es ist mit soviel Liebe Geschick gestaltet, dass das Buch einfach gut sichtbar in meinem Regal zu stehen hat. Es zeigt die beiden Protagonistinnen, die "schwarzen Vögel" und symbolisiert mit seinem hellen düsteren Cover und den tollen Verzierungen am Rand den Winter.

Die Protgonistinnen habe ich ersten in Band 2 lieben gelernt. Im ersten Band brachten sie mich mit ihrer Art teilweise so sehr auf die Palme, dass ich nicht weiterlesen mochte. Doch glücklicherweise änderte sich meine Meinung rapide. Beide sind sehr unterschiedlich und dennoch miteinander stark verbunden. Indie ist die frechere und impulsivere Person von beiden und Dawna übernimmt gern mal die Mutterrolle und ist sehr vorsichtig und zugleich vernünftig. Im Laufe der Bücher entwickeln sich beide Charaktere allerdings sehr weit nach vorn und werden richtig erwachsen. Natürlich kommen auch viele neue und auch alte Nebencharaktere vor, wie auch die beiden Partner der Schwestern und die ein oder andere offene Frage wird in diesem Abschlussbuch geklärt.

Die Beziehungen, welche sich zwischen den Schwestern mit ihren jeweiligen Partnern entwickelten, wurden hier eher am Rande behandelt und spielten dennoch eine große Rolle. Man spürte die Romantik, auch wenn diese bei den Vorgängerbänden mehr im Vordergrund stand.

Ich bin wirklich sehr froh, dass ich mit Band 2 weitergelesen habe. Es war eine aufregende und tolle Zeit mit Dawna und Indie und in diesem letzten Abschlussband wurden wirklich alle offenen Fragen geklärt. Ich hoffe noch viele weitere Bücher der Autorinnen lesen zu dürfen und vergebe die folgende Wertung

- Cover: 5/5

- Story: 5/5

- Schreibstil: 5/5

- Emotionen: 5/5

- Charaktere: 5/5

Gesamt: 5/5 Palmen

© Sharons Bücherparadies [...]
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am 3. Januar 2013
Ich hatte schon eine ganze Weile mit dem Buch liebäugelt in Buchhandlungen, aber mich nie so recht getraut es mir zu holen. Erst als ich auf der Frankfurter Buchmesse war und einer Lesung des 2.Buches lauschen durfte, war ich hell auf begeistert und holte mir dann gleich den ersten Band.

In der Geschichte geht es um die beiden Schwestern Dawna & Indie die im Sommer 33 Tage lang dann gleich alt sind. Diese Zeit ist voller Magie und es passieren so viele seltsame Dinge. Als die beiden nach dem Tod ihrer geliebten Granny nach Whistling Wing zurückkehren mit ihrer Mum, hat sich etwas verändert. Die einst so ruhige, beschauliche und idyllische Gegend umgibt plötzlich eine recht dunkle Aura.
Die Bewohner berichten vereinzelt von seltsamen, schwarzen großen Vögeln, die seit einer gewissen Zeit wie eine große dunkle Wolke über dem kleinen Ort kreisen.
Ich es total klasse, das die Geschichte jeweils aus der Sicht der zwei Schwestern Indie und Dawna erzählt und erlebt wurde .Die Kapitel sind durch rote (Indie) und schwarze (Dawna) Federn voneinander zu unterscheiden. Was dem Buch eine ganz persönliche Note noch dazu verpasste.Finde sowas sehr schön gehalten.

Ich habe zuerst natürlich gedacht, dass dies vielleicht für den Leser etwas verwirrend sein könnte, aber ganz im Gegenteil. Denn manchmal tue ich mich mit so etwas ein wenig schwer, aber alles war ok und ich konnte das Buch ohne Probleme lesen und genießen. So lernte man die beiden Schwestern genau kennen und auch lieben. Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Beide Mädels sind einfach nur sympatisch und total liebenswert.
Die Handlung ist durchgehend sehr spannend gehalten. Es liest sich alles sehr flüssig und weil alles so spannend war, konnte ich das Buch nur schwer aus den Händen legen. Es lässt sich auch nicht vorhersagen, was als nächstes passieren wird. Überraschende Wendungen steigern die Spannung immer weiter ins unermessliche und enden in einem sehr spannenden Finale, so dass man gar nicht anders kann als sich auf die Fortsetzung zu freuen, was ich hiermit nun auch schon mache. =)
Das Buch kann ich guten Gewissens natürlich weiter empfehlen.
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Es ist eine besondere Zeit für Dawna und Indie, denn für 33 Tage sind die beiden Schwestern gleich alt. In dieser Zeit fühlen sie sich besonders miteinander verbunden.
Aber es ist nicht das einzige, sie ziehen mit ihrer Mutter, die augenblicklich in einen Engelswahn verfällt, zurück auf den Hof ihrer geliebten, verstorbenen Großmutter, die sie vor ihrem Tod leider nicht mehr gesehen haben. Auf Whistling Wing ist es eigentlich sehr schön, aber da auch noch Mom's Freund Shantani, ein unsympathischer Engelssucher einzieht, der dort Engelsseminare abhalten möchte, gefällt den beiden der Umzug nicht mehr.
Dawna und Indie merken, dass irgendetwas anders ist. Denn in Whistling Wing gab es nie so viele unheimliche, schwarze Vögel. Und als auch noch ein Unglück geschieht, von dem nur sie und ihre beiden Freunde Miley und Rudy wissen, beginnt die Suche nach den Geheimnissen ihrer Großmutter.

Dieses erste Buch einer entstehenden Tetralogie war von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend; natürlich endet die Handlung mit einem Cliffhanger, weshalb man es kaum erwarten kann, den nächsten Band in Händen zu halten.
Durch den wechselnden Erzählstil zwischen Dawna und Indie wird das Ganze noch viel lebendiger und so kann der Leser in beide Charaktere eindringen und ihre sämtliche Gefühle miterleben.
Mich hat die fantasiereiche Geschichte total in ihren Bann gezogen und die Bereiche, in denen sich die beiden Schwestern verlieben, lässt einem das Herz erweichen und auch mitleiden.
Für mich war es einfach ein wunderbares Buch, das augenblicklich eines meiner absoluten Favoriten ist, denn es ist ein Eintauchen in eine andere Welt!
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am 5. Mai 2013
Indie und Dawna sind zwei sehr unterschiedliche Schwestern. Indie ist die Rebellin, die sich nichts gefallen läßt, während Dawna ruhiger und besonnener ist und meistens alles wieder ins richtige Lot bringt.
Doch immer wenn die beiden 33 Tage lang gleich alt sind, haben sie eine besondere Verbindung zueinander.
Diese Zeit verbringen sie meistens in Harmonie bei ihrer Großmutter.
Doch als sie diesmal in Whistling Wing sind, ist alles anders, ihre Großmutter ist vor einem Jahr gestorben und der Ort wirkt insgesamt düster und unheimlich.

Die Geschichte wird abwechselnd in der Ich-Form von Lenie und Dawna erzählt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und erzeugte bei mir stellenweise Gänsehaut. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluß gehalten.
Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und würde sie als All-Age Roman einstufen.
Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter und freue mich schon auf die nächsten Teile.
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am 14. Mai 2012
Ein geheimnisvoller Ort namens Whistling-Wing, zwei ungleiche Schwestern, eine durchgeknallte Mutter, geheimnisvolle Nebenfiguren, schier unerträgliche Hitze, Staub - und schwarze Vögel .... Dies sind nur einige der Zutaten, die das Autoren-Duo nutzt, um den Beginn einer vierbändigen Reihe so zu gestalten, dass man als Leser schon nach wenigen Seiten am "Haken" hängt.
Da ich mich persönlich sehr für Themen wie Spiritualität, Magie, Engel und auch deren dunkle Seite interessiere, war ich von Anafng an gefesselt. Doch mich hat nicht nur die Handlung in den Bann gezogen, sondern auch die raue, coole Sprache von Dawna und Indie, die abwechselnd aus der Ich-Perspektive erzählen. Nach und nach warfen sich beim Lesen immer mehr Fragen auf: Wofür hat Pius sich geopfert? Kann man Miley, dem attraktiven Zigeunerjungen, trauen? Welche Rolle spielt der überirdisch schöne Gabe in diesem Szenario? Und warum scheinen in dieser Familie keine Männer zu existieren? Wieso ist es einigen Mädchen scheinbar vorherbestimmt, bereits mit siebzehn zu sterben? Wem kann man noch vertrauen, wenn die Großmutter sagt, dass man nicht lieben darf? Und wie ist es, wenn man fühlt, dass man eine wichtige Aufgabe zu erledigen hat, von der womöglich das gesamte Schicksal der Menschheit abhängt? Während ich dies schreibe, habe ich Gänsehaut. Und hoffe sehr, dass ich nicht mehr allzulange warten muss, bis der nächste Band erscheint ...
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