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am 10. August 2014
Ich habe schon so viel Gutes über diese Reihe gehört, dass ich auch einfach mal damit anfangen musste. Da der dritte Teil ja nun erschienen ist, schien mir der Zeitpunkt günstig.
Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme, in die Geschichte hinein zu finden. Nach und nach wachte ich gemeinsam mit sieben verschiedenen Jugendlichen auf einer weiten Ebene auf, die sich allesamt an nichts erinnern und nicht wissen, wo sie sind und was mit ihnen geschieht. Mir waren das einfach zu viele Personen auf einmal und ich kam oft noch durcheinander. Außerdem bin ich nicht so der Riesen-Fan davon, so überhaupt nicht zu wissen, was jetzt eigentlich los ist.
Aber andererseits war das natürlich auch ein Pluspunkt, denn so konnte man sich viel mehr mit den Protagonisten identifizieren. Ich konnte ihre Gedanken und Ängste sehr gut nachvollziehen und habe mich oft gefragt, ob ich in dieser Situation ähnlich handeln würde.
Die sieben Jugendlichen könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch wurden mir mit der Zeit die meisten (wenn auch nicht alle) sympathisch. Manche haben schon in diesem ersten Teil angefangen, eine Entwicklung zu durchlaufen, die bei manchen positiv aussieht und bei anderen negativ.
Da ist zum einen Jeb, den man praktisch als Anführer der Gruppe sehen kann. Ihn mochte ich wirklich sehr gerne. Er strahlt immer Ruhe und Sicherheit aus, macht den anderen Mut und findet immer irgendwie eine Lösung.
Kathy ist ein richtiges Miststück. Sie ist es aus ihrem alten Leben offenbar gewohnt, das zu bekommen, was sie will. So macht sie sich schon in der ersten Nacht an Jeb ran, weil sie so hofft, ihre Überlebenschancen zu erhöhen.
León mochte ich anfangs gar nicht. In seinem alten Leben war er ein Gang-Mitglied. Er ist hart, ein Einzelkämpfer und übersät mit schaurigen Tattoos.
Mary ist anfangs ein schüchternes Mädchen, über das ich mich oft gewundert habe. Sie sieht viele Dinge als selbstverständlich an und ist das schwächste Glied der Gruppe. Sie ist sehr ruhig und hat eine ziemlich schlimme Vergangenheit.
Es gibt noch drei andere Charaktere, aber die müsst ihr dann selbst kennen lernen.
Die Spannung ist eigentlich ab der ersten Seite da. Und spätestens, als feststand, dass die Jugendlichen verschiedene Welten durchlaufen müssen und immer einer zurückbleiben muss – also nur einer überlebt – konnte ich das Buch nicht mehr wirklich aus der Hand legen.
Den Schreibstil des Autors fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber okay. Oft ist er sehr jugendlich und derb. Am Anfang hab ich natürlich immer fleißig Vergleiche zu der Auserwählten-Trilogie von James Dashner gezogen, aber ich war erleichtert, als ich feststellte, dass die beiden Bücher sich nicht wirklich ähneln.
Das Ende war spannend und enthielt jetzt nicht soo einen miesen Cliffhanger, wie ich erwartet hatte. Und doch wurde ich förmlich gezwungen, Band 2 zu lesen, weil ich unbedingt wissen will, wie die dritte Welt aussieht und wer in ihr zurückbleibt.
Fazit:
Durch die Spannung und die stetige Weiterentwicklung der Charaktere konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders gut haben mir die leichten Beziehungen, die die Charaktere untereinander entwickeln, gefallen. Für Fans von atemberaubender Spannung und einer Jagd durch verschiedene Welten, teils mit dystopischen Elementen, ist dieses Buch ein Muss!
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am 30. Mai 2013
Das cover hat mir gut gefallen. Ich habe den Titel bereits seit einiger Zeit auf der Wunschliste gehabt, zum einen beim Stöbern auf der Verlagshomepage von Arena. Mir ist der Titel immer mal wieder bei facebook unter die Augen gekommen. Das Cover sticht aus der breiten Masse heraus, allein die gewählten Farben und diese “Wabenstruktur” machen für mich einen richtigen Eyecatcher. Da bleibt es nicht aus dass man den Klappentext näher unter die Lupe nimmt. Mit positiven Ergebnis.

Das Preisleistungsverhältnis, finde ich gut getroffen. Es ist Hardcover zu tun welches über 400 Seiten zählt. Auch die Qualität des Papiers ist mir besonders angenehm aufgefallen, die Seiten sind griffig und stabil.

Mein erstes Buch, welches ich von Rainer Wekwerth gelesen habe. Sein Schreibstil ist sehr flüssig, die Seiten rasen nur so an einem vorbei. Die Handlung ist im ersten Moment nicht ganz eindeutig und verwirrt auf den ersten Seiten, doch so Stück für Stück rutscht man als Leser immer tiefer in die Geschehnisse. 7 Jugendliche finden sich plötzlich in einer fremden Welt wieder. Als sie aufwachen sind sie nackt und alleine. Keiner kann sich an sein früheres Leben erinnern und nur einer hat eine Mitteilung gefunden. Er soll alle sieben Jugendlichen zu 6 Toren führen, durch die es in eine andere Welt geht…Auf dem Weg findet jeder der Jugendlichen ein Stück mehr von seiner Vergangenheit. Sie werden viele Gefahren miteinander meistern müssen.

Die Geschichte konnte mich grundsätzlich schon mitreißen…ABER …der große Knackpunkt für mich…es war mir definitiv nicht klar, das es sich um einen “Mehrteiler” handelt, ich bin mir nicht sicher ob ich diese Information einfach immer nur geflissentlich überlesen hatte, oder ob es so in dieser Form nirgends stand. Ich tue mich immer sehr schwer damit, einen ersten Band zu lesen und dann auf ein offenes Ende zu treffen…eigentlich warte ich lieber ab, bis alle Teile auf dem Markt sind, damit ich alle Bände ziemlich zeitnah am Stück ablesen kann. Dies ist aber mein ganz persönliches Problem . Ich habe im Nachhinein von einigen Lesern gehört, dass sie sich stark an diverse andere Dystopien erinnert fühlen, dazu kann ich keine eigene Meinung abgeben, da ich andere Dystopien nicht gelesen habe…Für mich war es das erste Buch aus diesem Genre.
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am 31. Mai 2013
Der Plot…
Sieben Menschen erwachen in einer fremden Welt. Sie tragen nichts an ihren Körpern. Das einzige woran sie sich erinnern, sind ihre Namen. Neben ihnen liegen Rucksäcke mit lebensnotwendigen Dingen. Und eine Nachricht wird ihnen überbracht: Euch bleiben zweiundsiebzig Stunden Zeit um die ersten Portale zu erreichen, welche Euch wieder aus diese Welt führen oder ihr bleibt zurück um zu sterben. Doch nur sechs Tore sind passierbar. Einer ist dazu verdammt zu sterben. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Ein makabres Spiel auf Leben und Tod beginnt. Als einziger Wegweiser dient ihnen ein am Himmel stehender Stern. Die unendlich weit wirkende Steppe und umliegende Waldlandschaft birgt zudem Gefahren. Etwas rückt ihnen immer näher auf die Pelle. Sie sind nicht allein und werden gejagt.

Meiner Ansicht nach…
Bereits Rainer Wekwerths Damian-Zweiteiler, ebenfalls im Hause Arena erschienen, hatte mich begeistert und gefesselt. Mit dem Trilogieauftakt “Das Labyrinth erwacht” läßt der Autor den Fantasy-Bereich einmal hinter sich und kreierte einen Science-Fiction Thriller. Stimmen, dass diese Trilogie womöglich etwas den ‘Maze Runner’ Büchern von James Dashner ähneln könntn, interessierten mich wenig. Die Bücher von Herrn Dashner kenne ich auch (noch) nicht. Was für mich zählte war, was Rainer sich nach >Damian< ausgedacht hat.
Zum ersten Mal las ich mit ‘Das Labyrinth’ ein Buch von ihm und merkte, wie konfus es mich machte. Ich wusste nicht, ob ich mit der Stirn runzeln oder tiefer in die Seiten reinkrabbeln sollte. Fakt ist, ich konnte das Buch nicht beiseite legen.
Von Seite eins ab war ich verwirrt, denn Rainer Wekwerth hält nichts von einer Einführung und großen Erklärungen. Protagonistin Jenna erwacht auf einer Lichtung, umgeben von weiten Wiesen und weiß nicht, wie sie dorthin gekommen ist, wo sie vorher war und wieso sie das Gefühl hat, das etwas nicht in Ordnung ist. Das gleich darauffolgende Aufeinandertreffen mit Protagonist Jeb, dem es zuvor angeblich genauso erging, bringt zumindest Klarheit über ihren Namen und das sie sich schleunigst weiter bewegen müssen. Auch während weitere fünf Charaktere (Mischa, Léon, Mary, Tian und Kathy) unter ähnlichen Umständen erwachen, lichtete sich meine Verwirrung nicht. Warum sollte es auch dem Leser anders ergehen, als den Protagonisten?! Da wäre ja sofort jede Spannung futsch.
Das Setting ist, um es mal vorweg zu nehmen, kein typisches Labyrinth. Das Setting ist so ein Punkt, der mich etwas am Buchtitel irritiert. Die Gruppe ist nicht nur in einem verschlungenen Pfad auf sich allein gestellt. Der Autor schuf hier eine eigene fiktive Welt in die er seine Protagonisten gefangen hält. Oder ist der Titel vielleicht doch Programm? Sind es vielleicht die Gedanken und schemenhaften Erinnerungen der Charaktere, welche ein Labyrinth bilden? Man kann sich ganz schön verlieren, in solchen Gehirngespinsten und wildes Kopfkino betreiben.
In dieser Geschichte geht es nicht nur um die Jagd auf sieben Jugendliche. Es wird sich nicht gegenseitig am Schienbein getreten, oder den Haaren gerissen. Das Level ist höher. Blutig und brutal, letzteres vor allem in psyschischer Hinsicht. Und das gefiel mir so gut. Es geht hierbei um die Abgründe der menschlichen Seele, um die innere Stimme im Kopf. Lügt sie, oder spiegelt sie gar etwas in ihnen wieder? Man weiß es nicht. Es sind schlichtweg Vermutungen, die man machen kann.
Die sieben Protagonisten sind einander scheinbar nicht nur fremd, sondern auch vollkommen unterschiedlich. Sie alle bilden eine Gruppe aus Anführer, geheimnisvolle Verbündete, Schöne, Prinzessin, Monster, Schwächling und Biest. Ihr Schicksal ist jedoch das Gleiche. Ich wollte diese Figuren ergründen und verstehen. Doch bis zum Schluß blieben mir alle ein Rätsel.
Klar ist, nicht jeder in der Gruppe spielt fair. Aber mal ganz ehrlich: wärst DU fair, wenn dein Leben am seidenen Faden hinge?! Wie weit würde man selbst gehen, gefangen in einer unbekannten Welt, jegliche Erinnerung an das frühere Leben ausgelöscht? Dieses Gegenspiel der Anderen sowie die ständige Gefahr, die wie kleine Krabbeltierchen am Körper entlang läuft, gaben mir den gewissen Kick. Fasziniert und abgeschreckt zugleich war ich. Rainer Wekwerth spielt mit den Köpfen seiner Figuren und seines Lesers.
Erleichert war ich nach lesen des letzten Satzes. Erleichtert darüber, dass es bereits im Sommer diesen Jahres mit dem zweiten Teil “Das Labyrinth jagd dich” weitergeht. Dann kann ich weiter spinnen und meine Gedanke auf eine wilde Karussellfahrt schicken.

Fazit…
Obwohl dies nicht mein erster >Wekwerth< war, wurde ich wieder von ihm überrascht. Wenn Autoren mit bravur experimentieren, ziehe ich meinen imaginären Hut. Bis zuletzt war die Atmosphäre äußerst spannend, verwirrend, rätselhaft, abgründig und dunkel. Das Labyrinth erwachte und jagdte mich binnen kurzer Zeit durch über 400 fesselnde Buchseiten. Mich fröstelt und freut es gleichermaßen, wenn die Jagd weitergeht.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. Juni 2013
Sieben Jugendliche wachen an einem Ort auf, den sie nicht kennen. Eine weite trockene Graslandschaft liegt vor ihnen und nur einer unter ihnen scheint mehr zu wissen, als die sechs anderen.

Erst erinnern sie sich nicht, wer sie sind. Dann fällt ihnen ihr Name wieder ein. Sie sind an einem bösartigen, unwirtlichen und gnadenlosen Ort. Sie sind dort, wo es nur sechs nächste Tore gibt, denn die Nachricht lautet:

“Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore. Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein.”

Sieben Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein können, treffen aufeinander und müssen erkennen, dass sie sich durchschlagen müssen – zusammen oder allein. Am unheimlichsten ist der junge Mann, der über und über tätowiert ist. Sofort fragt man sich: Wo kommt er her? Was bedeuten seine Tattoos? Oder das rothaarige Mädchen, das sofort sehr hinterhältig wirkt und diese Meinung auch bestätigen wird.

Scheinbar haben sie alle noch mehr Geheimnisse in ihrer Vergangenheit, denn diese ist bis auf ein paar Brocken völlig ausgelöst. Und der Leser erfährt sehr wenig darüber, sehr, sehr wenig. Ein bisschen hat es mich schon gestört, dass viel angedeutet wird und nur wenig aufgelöst wird. Natürlich muss sich der Autor noch etwas für die nächsten Bände aufheben. Aber den Leser an der langen Leine zu halten, ist nicht immer gut.

Für jeden Jugendlichen ist hier aber jemand dabei: die Ruhige, die Unberechenbare, der Mysteriöse, der Leadertyp, der Loser. Identifizierungen mit den Figuren sind also möglich und sogar gewünscht, denn sonst wäre die Truppe längst nicht so bunt zusammen gemischt.

Ein Labyrinth, das eigentlich keines ist, denn es spannt sich über mehrere Welten. Faszinierend wird die erste Welt beschrieben. Mit ihren großen freien Fläche, dem gruseligen Wald und dem Wassermangel für die Gruppe. Aber was passiert dann? Fast das ganze Buch über bin ich in einer Welt und finde mich damit ab, dass ich in dieser bleiben werde und dann?

Der Autor springt in einer zweite Welt hinein, was wirklich überraschend ist. Aber danach baut der Plot ziemlich ab, denn die Beschreibungen werden immer kürzer und sind wenige detailliert. Trotzdem verliert die Geschichte nie ihre Spannung und zieht den Leser immer wieder mit. Die Zielgruppe wird sich mit dieser Welt, die versucht menschen zu eliminieren und den Stärkeren gewinnen zu lassen, gut identifizieren können.

Eine Welt in der nicht jeder überleben kann und die Frage: ist eine Gruppe stärker als ein Einzelner? Außerdem lernt der Leser sieben verschiedene Menschen kennen, die sich zum Teil nicht leiden können und sich überraschen näher kommen. Das Labyrinth an sich ist keine schlechte Idee. All die Dinge, die dort geschehen passen in das Umfeld und sind gut durchdacht. Die Spannung ist in dem Buch permanent vorhanden.

Leider erinnert das Buch mich zu sehr an andere Bücher, in denen Menschen in ausweglose Situationen geraten und sie so behelfen müssen. Ich wusste nie, ob ich für mich alleine diese Vergleiche abstellen kann. Ich konnte es nicht und habe mich deswegen entschieden, länger über meine Rezension nachzudenken und sie dann noch einmal mit den Augen der Zielgruppe zu schreiben. Deswegen gibt es eine etwas zweigeteilte Rezension.

Das Cover:

Das Cover ist keines, das mich wirklich anspricht. Auch verbinde ich das Cover nicht mit dem Inhalt. Sehr gut hat mir wieder einmal die gewählte Schrift des Buches gefallen. Dadurch, dass die Schrift sehr groß ist, werden auch Lesemuffel vielleicht Spaß an dieser Geschichte finden.

Ich splitte dies mal meine Bewertung und vergebe vier Sterne, wenn ich wirklich objektiv bin und an die Zielgruppe 14 – 17 Jahre denke. Dafür ist das Buch perfekt, weil es Spannung und Ahnungslosigkeit vereint und weil es den Nerv der Zeit trifft.

Dürfte ich subjektiv Punkte vergeben, würde ich einen Punkt abziehen und gäbe drei Sterne. Denn einige Stellen waren für ich zu aufgesetzt und sollte “zu” spannend wirken. Außerdem ist die Idee für mich nicht allzu neu und erinnert sehr an andere Bücher, was nicht als Vorwurf gilt, sondern nur mich als Leser beeinflusst hat.
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am 5. Juni 2014
Sieben junge Menschen wachen plötzlich nackt in der Wüste auf und können sich lediglich an ihre Namen erinnern. Sie müssen verschiedene Welten durchqueren, wenn sie in ihr altes Leben zurückwollen; die Tore finden, wenn sie überleben wollen. Es wird allerdings immer ein Tor zu wenig werden. Also wie werden sie sich verhalten, wenn sie wissen, dass nur einer am Ende überleben wird?

In dem ersten Teil der Trilogie geht es nicht nur um Spannung und den Überlebenskampf, sondern auch um den inneren Kampf und den Gruppenzusammenhalt.
Leute unterschiedlichster Herkunft werden zusammengeworfen und müssen diese Reise durchs Labyrinth aufnehmen. Dabei muss sich auch der Leser immer wieder selbst fragen: Was würdest du selbst tun, wenn du weißt, dass nur einer überleben wird? Und, was wenn sich die Gruppe splittet? Auf welcher Seite stehst du? Wem kannst du vertrauen?

Die Personen werden bildhaft charakterisiert. Sofort in den ersten Kapiteln werden alle sieben vorgestellt, aber durch die guten Beschreibungen hat man jeden einzelnen sofort vor Augen. Die Gedanken der Personen werden zwischendurch immer mal wieder in kursiver Schrift offen gelegt. So erfährt der Leser nicht nur, was in wem vorgeht, sondern auch wer was von dem jeweils anderen denkt.
Auch kommen nach und nach bruchstückhafte Erinnerungen der Protagonisten zurück. Sie erfahren kein Gesamtbild, entdecken nur ihre wesentlichen Eigenschaften und einzelne Bilder aus ihrem vorigen Leben.

Der Schreibstil ist eigentlich recht gut, aber eine weitere Überarbeitung hätte sicher nicht geschadet. Abgenutzte Ausdrücke wie „Blut in den Adern gefrieren“ und „wie einen Hund abknallen“ finde ich langweilig und letzteren auch ziemlich fragwürdig, wenn man die Formulierung genauer betrachtet. Zudem verwendet der Erzähler sehr oft das Verb „erscheinen“. Auch Wortdopplungen fielen mir häufig auf, wie beispielweise in einem Dialog gleich zweimal hintereinander das Füllwort „echt“.

Fazit: 4/5 Ein spannender Einstieg in die Trilogie, die mit dem Verhalten von Menschen spielt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Januar 2013
“Das Labyrinth erwacht” ist der erste Band einer neuen Jugend-Thriller-Trilogie rund um die Charaktere Jeb, Jenna, León, Mischa, Kathy, Mary und Tian.

Als Erstes gibt es einen dicken Pluspunkt für die Grundidee der Story: Sieben Jugendliche landen in einem “Labyrinth” und alles was sie zunächst wissen, ist ihr Name. Nackt und orientierungslos sind sie in einer fremden Welt gestrandet. Schon bald wird klar, dass sie um ihr Leben kämpfen müssen, denn in jeder neuen Welt wird einer zurückbleiben. Die Idee hat mich neugierig gemacht und hat letztendlich auch dazu geführt, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Ich muss gestehen, dass ich am Anfang so meine Schwierigkeiten hatte. Sieben Protagonisten sind schon eine Menge und wie es üblich ist, muss erstmal jeder vorgestellt werden, damit der Leser weiß mit wem er es zu tun hat. Dieser Charakterisierungsprozess zieht sich eigentlich durch das ganze Buch, tritt aber zu Beginn verstärkt auf. Für mich war der Anfang deswegen ein wenig zäh und die Handlung kam nicht so recht vom Fleck. Allerdings ändert sich das ab der Hälfte des Buches: Die Spannung baut sich immer weiter auf und auch dem Leser wird klar, dass es hier um Leben und Tod geht. Die Handlung wird dynamischer erzählt und so habe ich die zweite Hälfte in einem Rutsch gelesen.

Durch die Vielzahl der Charaktere fällt es mir schwer mich für einen Lieblingsprotagonisten zu entscheiden. Im Verlauf der Geschichte hat sich das auch immer wieder geändert, weil wir mehr Details erfahren haben. So wird zum Beispiel peu a peu ein bisschen mehr Licht in die dunkle Vergangenheit der Einzelnen gebracht und der Leser erfährt zumeist keine positiven Details…

Interessant finde ich auch, dass sich die Protagonisten jedes Mal durch eine andere Welt schlagen müssen. So sind die Welten nicht nur durch Klima und Umgebung unterschiedlich, sondern auch durch ihre Einwohner und nicht alle sind den Jugendlichen freundlich gesinnt.

Trotz der kleinen Schwäche zu Anfang bin ich doch sehr begeistert von dem Buch und der Geschichte an sich und freue mich schon sehr auf den zweiten Band der Trilogie, der wohl im Juli erscheinen soll. Die Story hat auf jeden Fall Potential.

Zum Glück endet das Buch an einer relativ humanen Stelle und der Leser wird nicht mit einem bösen Cliffhanger zurück gelassen. Trotzdem möchte man natürlich wissen, wer es durch die nächsten Tore schafft und was es mit der Vergangenheit der Jugendlichen auf sich hat.
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am 24. Januar 2013
Das Labyrinth. Es denkt. Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.
Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein. (Quelle: Amazon.de)

Cover:

Auch wenn ich momentan noch etwas Schwierigkeiten habe, das Motiv einzuodnen, finde ich die Aufmachung wunderschön! Mit dem Hintergund und dem Labyrinth bestehend aus Löchern, in denen sich die Jugendlichen befinden- wirklich passend zur Geschichte und die Farben sprechen mich auch sehr an. Hervorgehoben ist außerdem der Schriftzug des Titels und des Autors, wo man herrlicherweise wieder drüberstreichen kann. Wie beim Arena- Verlag eigentlich immer ein absoluter Eye- Catcher fürs Regal!

Schreibstil:

Bisher habe ich noch keines der Bücher von Rainer Wekwerth gelesen- leider. Der Autor schafft es, ganz bildlich, zum Greifen nah Umgebung und Charaktere zu beschreiben. Die Spannung lässt nie nach, man möchte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht. Sehr realistisch und mit viel Tiefe und Gefühl kommt dieser Thriller daher, der einerseits wirklich sehr spannend ist, andererseits aber auch traurige Momente. Ich möchte zukünftig auf jeden Fall mehr von dem Autor lesen, gerade auch weil die Deutschen Autoren so herrlich schreiben und neben der ganzen internationalen Konkurrenz manchmal etwas untergehen.

Eigene Meinung:

Thema/ Inhalt:
Wir begeben uns mit sieben Jugendlichen in ein Labyrinth, von dem keiner weiß, wo es herkommt, noch was es für Gefahren birgt. Alle wachen an unterschiedlichen Orten auf, nur einen Rucksack neben sich liegend, keine Erinnerungen. Nach und nach finden sie zu einander und werden durch schwierige Situationen immer mehr zu einem Team. Aber das sehen nicht alle so. Gerade die herrische Kathy sieht sich als Einzelkämpferin und scheint für ihr eigenes Leben weit zu gehen. Zu weit? Zu allem Überfluss kommen auch die Tore immer näher. Wer schafft es zu überleben?

Idee/ Umsetzung:
Von der Idee erinnert mich das Buch ganz stark an "Die Auserwählten"- Reihe von James Dashner, von der ich auch restlos begeister war. Das Labyrinth, von dem keiner weiß, welche Geheimnisse es birgt und was sie überhaupt dort zu suchen haben. Der Ideenreichtum dabei ist wieder sehr groß und ich bin gespannt, in welche Richtung sich diese Trilogie entwickelt.

Die Umsetzung ist so wunderbar gelungen, weil Rainer Wekwerth spannend und realistisch schreibt. Ich würde diesem Autor jedes Wort glauben und das liegt an der Wortgewandtheit. Ganz oft werden selbst Kleinigkeiten so schön beschrieben, das man sich denkt "genauso würde ich das auch beschreiben." Dazu kommen natürlich ungelöste Rätsel und offene Fragen, die gar nichts anderes zulassen als schnell weiterzulesen. Dazu kommen auch noc Momente, die traurig sind und ebenfalls ganz toll beschrieben wurden. Der Autor findet den Übergang von Spannung zu Tiefgang und auch ein bisschen Romantik kommt im Buch vor. All diese Aspekte lassen die Geschichte zu einem großen Ganzen werden und zu gleichen Teilen bereichern sie das Buch.
Sowohl bei der Idee als auch bei der Umsetzung kiann ich nur vom Buch schwärmen!

Charaktere:
Davon gibt es eine ganze Menge, aber auch eine Vielfalt an Charakterzügen. Im Mittelpunkt stehen die sieben Jugendlichen Jeb, Jenna, Tian, Mary, Kathy, León und Mischa. Alle völlig unterschiedlich, innerlich wie äußerlich. Während Jeb und León sich als Kämpfer entpuppen, scheinen Tian, Mischa und Mary eher ruhig und schon bald entkräftet zu sein. Jenna ist ein starkes Mädchen, aber auch die stößt an ihre Grenzen.
Abwechselnd wird aus den Perspektiven der Jugendlichen in der personalen Erzählweise berichtete, wobei kleine Cliffhanger einen förmlich durchs Buch rasen lassen.
Auch hier hat der Autor ein feines Gespür für Persönlichkeiten gezeigt und jede Figur eigen gemacht. Manche folgen bekannten Typen, andere wiederrum sind ganz neu. Dann gibt es auch noch die Erinnerungsfetzen, die den Jugendlichen eine Vergangenheit geben und langsam den Nebel lichten.
Doch vieles bleibt auch offen und lässt viel Potenzial für den nächsten Band!

Ende:
Da das Buch in zwei Teile geteilt ist kommt schon in der Mitte des Buches ein gewisser Abschluss zum Vorschein, der emotional und spannungsgeladen überzeugt. Das Ende des Buches ist ebenfalls gut zu lesen und viele Fragen nehmen wir mit in die Fortsetzung. Vor allem interessiert mich der Hintergrund des ganzen Szenarios, über den noch nicht allzu viel bekannt ist.
Wir dürfen gespannt bleiben!

Fazit:

Ein spannender Jugendthriller, der Liebe, Abenteuer und Geheimnis vereint. Diese Mischung schafft eine ganz besondere Atmosphäre und ist für Fans von solchen wendungsreichen Spannungsbüchern absolut empfehlenswert! Leider müssen wir bis zum Sommer auf Teil 2 warten...
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am 22. Januar 2013
Inhalt
Sieben Jugendliche erwachen völlig nackt in einer fremden Umgebung. Sie können sich an überhaupt nichts erinnern. Wer waren sie? Woher kommen sie? Wo sind sie?
In einer Art Steppenlandschaft erwachen Jeb, Jenna, Tian, León, Kathy, Mischa und Mary. Jeder von ihnen besitzt nur einen Rucksack. In einer der Taschen steckt eine mysteriöse Nachricht. Anscheinend befinden sich die Jugendlichen in einer Art Labyrinth, das es zu durchqueren gilt. Doch einfach wird dieses Unterfangen nicht. Irgendetwas ist hinter der Gruppe her. Ist es ein wildes Tier, oder vielleicht etwas Mächtigeres?
Innerhalb kürzester Zeit müssen sie es zu den Toren schaffen, die sie in die nächste "Welt" befördern soll - das nächste Stadium. Doch es gibt da ein weiteres Problem. Sie sind zu siebt, aber es gibt nur sechs Tore. Einer wird zurückbleiben und sterben...

Meinug
Meine Güte! Was ein spannungsgeladenes Jugendbuch. Nachdem ich die letzte Seite gelesen habe, musste ich laut durchatmen. Das Gelesene erst einmal verdauen, realisieren und analysieren.
Aber beginnen wir von vorne.

Ein Labyrinth. Sieben Jugendliche. Keine Erinnerung. Etwas macht jagt auf sie. Das reicht schon um mich neugierig auf ein Buch zu machen. Der Klappentext scheint dem potenziellen Leser eine schaurig-spannende Geschichte förmlich aufzuzwingen. Ich kann euch sagen, das Buch hält, was es zu versprechen scheint!

Sieben junge Erwachsene wachen plötzlich in einer fremden Steppenlandschaft auf. Zunächst allein und vollkommend nackt. Sie sind verwirrt, können sich an nichts erinnern und.....und schon beginnt das Abenteuer, oder besser gesagt, der Albtraum!
Von der ersten Seite an schafft es der Autor Rainer Wekwerth seine Leser zu packen. Der Stil, der gleichbleibend flüssig zu lesen ist, die spannungsgeladene Atmosphäre, die ausgezeichnet aufgebauten Charaktere und die interessant aufgeführte Handlung lassen dieses Buch wie Schokolade in den Händen schmelzen. Eine absolut köstliche Geschichte!!

Ein Punkt, der mir besonders gut gefallen hat, sind die exzellent ausgearbeiteten Charaktere. Alle sieben unterscheiden sich dermaßen voneinander. Jeb schießt gleich als Anführer aus der Gruppe und ist wahrhaftig ein charismatischer Typ. Loyal und immer ehrlich. Jenna ist ebenfalls von der netten Sorte, kommt mit der allgemeinen Situation ziemlich gut zurecht und findet in Jeb einen guten Freund und vielleicht sogar mehr. Tian ist ein wenig scheu und erscheint schwach. Ihm scheint alles zu viel zu werden. Das Gleiche könnte man auch von Mary behaupten, jedoch scheint sie nicht völlig das schwache Lamm zu sein, was man im ersten Augenblick denken mag. León ist ganz klar der harte Typ. Am liebsten Einzelgänger und würde über Leichen gehen. Er macht meiner Meinung nach eine gewaltige Wandlung durch und überrascht an manchen Stellen - ein großartiger Charakter. Mischa hält sich etwas bedenkt und man erfährt noch nicht wirklich viel über ihn. Mein Liebling ist aber ganz klar Kathy. Alle, die das Buch schon gelesen haben, werden jetzt vielleicht schockiert sein, aber ich finde ihrer Persönlichkeit einfach atemberaubend, reizvoll und ihr Handeln oftmals sehr nachvollziehbar (obwohl ich wahrscheinlich nie wie sie gehandelt hätte). Sie ist eigenwillig, überzogen, störrisch und fühlt sich deshalb so unglaublich echt an!

Ebenfalls das "Untereinander" der Personen ist super dargestellt. Da es nur sechs Zugänge für die nächste Etappe gibt, wird allen natürlich klar, dass einer auf der Strecke bleibt. Ich finde es faszinierend mit anzusehen, wie jeder für sich selbst mit der Situation des eventuellen Todes umgeht. Einige scheine mehr oder wenige davon überzeugt, kaum eine Chance zu haben, wiederum anderen merkt man den Überlebenswillen an. Das es dadurch Spannungen in der Gruppe gibt, ist natürlich nicht verwunderlich. Eine weitere Gefahr!

Dabei ist die eigentliche Gefahr zu Beginn noch unbekannt. Man hört zuerst nur entsetzliche Schreie, bekommt die Kreatur(?) aber nicht zu Gesicht. Es wird sogar gemunkelt, es sei eine Art "Seelenfresser", der sich von den Ängsten der jeweiligen Person nährt. Es bleibt den Großteil der Geschichte jedenfalls ziemlich geheimnisvoll und auch am Ende bleiben so einige Fragen offen.
DIESES ENDE!!
Es hat mich zur Verzweiflung getrieben, was höchstwahrscheinlich nur an meinem Lieblingscharakter liegt, aber auch so war es auf den letzten Metern einfach atemberaubend rasant und vor allem spannend.
Teil Zwei erscheint Gott sei Dank schon im Sommer und steht ganz oben auf meiner Liste.

Fazit
Mit "Das Labyrinth erwacht" ist es dem Autor gelungen, einen spannenden Auftakt zu schreiben, der mit wunderbar aufgebauten Charakteren glänzt, mit Geheimniskrämerei angibt und einer 1A fesselnden Geschichte das Gesamtbild vorzüglich abrundet. Wer Abenteuer sucht, wird es hier finden, wer sich einfach entspannt zurücklehnen will, dem empfehl ich dieses Buch AUCH, denn ihr werdet sowieso mitgerissen. 5/5 möglichen Punkten!
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am 14. Januar 2013
--------------------------------------Rezension von KleinerVampir-------------------------------
Buchinhalt:

Keine Erinnerung, keine Vergangenheit – nackt und ohne zu wissen, wer sie sind, erwachen sieben Jugendliche in einer unwirtlichen Steppe. Nur ein Rucksack mit Kleidung, wenigen Werkzeugen, Nahrung und Wasser steht neben ihnen. Sie wissen nicht, woher sie kommen und wohin sie gehen sollen, bis Jeb einen Zettel mit der Anweisung findet, durch einen hellen Stern geleitet geheimnisvolle Tore zu finden. Diese führen nach und nach durch sieben Welten, die es zu überleben gilt. Doch es gibt immer ein Tor weniger, als es Personen sind. In jeder Welt wird einer sterben, am Ende überlebt nur ein einziger.

Nach und nach findet Jeb die anderen: drei weitere Jungen und drei Mädchen. Gemeinsam versuchen sie, vor unheimlichen Verfolgern zu fliehen, zu überleben, zu kämpfen. Doch nicht nur gegen den äußeren Feind – nein, auch gegen sich selbst, die Angst, das Unbekannte. Und den Überlebenswillen ihrer Kameraden…

Einer der Jungen ist Léon. Schon rein äußerlich unterscheidet er sich vom Rest der Gruppe: sein Körper und Gesicht sind über und über mit geheimnisvollen aber auch schauderhaft gruseligen Tätowierungen bedeckt. Léons Überlebenswille und Kampfgeist ist groß – von Anfang an macht er keinen Hehl daraus, dass sein eigenes Überleben über dem Wohl der Gruppe steht und er bereit ist, über Leichen zu gehen. In seinen Flashbacks erinnert er sich daran, in einem armen Viertel seiner Heimat aufgewachsen zu sein, wo man sich alles erkämpfen muß, wenn man überleben will. Diese Einstellung prägt sein Verhalten und nicht selten eckt er damit in der Gruppe an. Da er ein Messer in seinem Rucksack gefunden hat, beansprucht er schnell die Anführerrolle. Die Entbehrung und der Kampf ums Überleben – nicht zuletzt auch die sich entwickelnde Zuneigung zu Mary, dem schwächsten Glied der Kette – verändern Léons Charakter. Das geht so weit, dass er schließlich Jeb als Anführer akzeptiert und das eigene Leben für das Mädchen Mary und die Gruppe riskiert. Schließlich zeigt sich, dass unter der rauen, unbarmherzigen Schale ein guter Kern steckt.

Persönlicher Eindruck:

Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr beiseitelegen. Sofort auf der ersten Seite steckt man mitten im Geschehen, dessen Spannungsbogen bis zum Schluß nie nachlässt. Die Charaktere sind tiefgründig und nachvollziehbar angelegt und man kann in jedem der Personen Charaktereigenschaften von sich selbst erkennen. Unbarmherzigkeit und Egoismus werden schnell verständlich und weichen Überlebenswillen und Kampfgeist – trotz der lebensfeindlichen Umgebung und dem grausamen Plan, von wem auch immer dieser stammt. Es knüpfen sich zarte Bande und entsteht eine Kameradschaft, die sogar Erz-Bösewichtin Kathy schließlich zur Einsicht bringt.

Rainer Wekwerth versteht es vortrefflich, die gesamte Entwicklung jeder einzelnen Person glaubhaft und nachvollziehbar zu schildern, ebenso die Welt, in der sich die Geschichte bewegt. Man ist gespannt, welches Ziel die Suche nach den Toren und die Auslese unter den Jugendlichen verfolgt. Warum ist die Welt verbrannt und von Asche bedeckt? Und warum erscheint Berlin als Ruinenstadt? Ist es überhaupt Berlin? Ich bin gespannt auf die Fortsetzung im zweiten Teil, denn Cliffhanger und offene Fragen machen eindeutig Lust auf mehr. Wer beispielsweise die „Tribute von Panem“ mochte, wird am „Labyrinth“ seine wahre Freude haben. Absoluter Lesegenuss und volle Punktzahl. Großartig!
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am 15. Januar 2013
Ein atemberaubendes Buch mit mysteriösem und rasantem Inhalt. Schon der Einstieg in das Buch ist geheimnisvoll. Wir begegnen Jenna, sie liegt nackt auf einer Wiese, rings um sie herum ist Wald und weiss nicht wo sie ist und vor allem, warum sie da ist, wo sie ist. Jeb taucht neben ihr auf. Sie kennt ihn nicht, aber er kommt ihr bekannt vor; sie vertraut ihm und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach 5 weiteren Gefährten. Jeb hat einen Zettel in einem Rucksack entdeckt, der ihnen etwas Licht ins Dunkel bringt. Aber eben nur etwas. Sieben Jugendliche sollen sich auf den Weg machen, 6 Tore, Portale zu finden, in einer Welt, die sie nicht kennen, in der Gefahren lauern und in der einer der sieben Kids nicht überleben wird. Es wird in jeder Welt ein Tor weniger geben und jedesmal wird auch einer sterben müssen. Aber sie sind nicht alleine...dunkele gefährliche Gestalten und wilde Tiere lauern ihnen auf - Gefahren und Hindernisse müssen überwunden werden, um die Tore, Portale zu erreichen.
Wir erfahren nicht viel, warum die Jugendlichen da sind,was passiert ist und wieso sie sich auf den Weg machen. Aber gerade diese Unwissenheit zwingt den Leser sich aufzumachen, Jeb, Jenna, Mischa, Kathy, Leon und Tian zu begleiten in einer Welt, die schlimmer ist als jeder Grauen. Unter einander entstehen Zweifel und Unsicherheit: wer wird der nächste sein, jeder will sich retten, aber es gibt auch Liebe und Zusammenhalt. Gedanken tauchen auf an ein früheres Leben - aber wer wird wieder dahin kommen, wo er einmal war?
------ACHTUNG SPOILER-----
Alle sieben Charaktere wurden auf eine sehr spezielle Art und Weise sehr gut dargestellt und alle sich total unterschiedlich. Jeder hat seine eigene Vergangenheit, die dem Leser so nach und nach präsentiert wird. Mir speziell hat Mary sehr gut gefallen. Sie ist ein ruhiges und zurückhaltendes Mädchen, aber unendlich hübsch und zerbrechlich. Sehr kraftlos und ohne Ausdauer begleitet sie jedoch die 6 anderen. Für mich ist sie das schwächste Glied in der Kette. Manchmal wirkt, als würde sie aus einem langen Traum erwachen und läuft wie in Trance neben den anderen her. Sie gibt den anderen das Gefühl ohne Angst zu sein und lethargisch durch die Landschaft zu laufen, dabei geht es ums nackte Überleben. Gleich zu Beginn studiert Leon sie und kann sie nicht verstehen. Er fühlt sich provoziert durch ihre kraftlose und gelangweilte Art. Die anderen spüren, dass sie in ihrem anderen früheren Leben jeden Wunsch erfüllt bekam und nicht viel dafür tun musste. Leon und Tian stacheln Mary auf, um ihr Kraft zu geben und Energie. Sie spüren, dass Mary zäh ist und wollen alles aus ihr heraus kitzeln. Als Mary hinter Kathys Geheimnis kommt, wird sie von ihr angegriffen - sie spürt Kathys Entschossenheit und hat Angst und Respekt vor ihr. Mary wird nun aber immer mutiger und entschlosser, den Kampf mit dem Labyrinth aufzunehmen. Ihre Erinnerungen an das frühere Leben machen sie traurig und geben ihr Schuldgefühle. Aber Mary gibt nicht auf und weiss, dass sie es schaffen kann und angestachelt vom Zorn auf ihren Vater und die Angst und Sorge um ihren Bruder David, nimmt sie ihre ganz Kraft und ihren Mut zusammen und schafft es das Tor zu erreichen.

Ein wirklich faszinierendes Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen kann. Spannung und Gruselfaktor sind garantiert - wie wird es weitergehen im Labyrinth - wer wird als nächstes zurückgelassen - und wer ist der, der das letzte Portal durchschreitet? Die nächsten 2 Bänder dieser wundervollen Trilogie werden uns Aufschluss darüber geben. 5 Sterne und ein herzliches Dankeschön an Rainer Wekweth, der uns in dieser tollen Leserunde wundervoll begleitet hat.
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