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am 17. Dezember 2016
Die ganze Reihe ist sehr spannend, packend und bewegend geschrieben. Mir haben alle drei Bände sehr gut gefallen! Ich wünschte es gäbe einen vierten Teil!
Einzig nervig wirkten manchmal Jeb und Jenna - die Story zwischen den beiden ist nicht so ganz glaubhaft. Aber das ist kein Grund, diese spannende Trilogie nicht zu lesen. :-)
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am 19. Oktober 2017
Als Jeb aufwacht, findet er sich in einer fremden Umgebung wieder. Als er sich auf die Suche macht, trifft er auf Jenna, Mischa, Mary, Tian, Kathy und Leon. Alle können sich an nichts erinnern, wissen nur von einem Zettel, dass sie sich auf die Suche nach Portalen machen müssen. Dort gelangen sie in die nächste Welt. Allerdings gibt es nur sechs Portale. Doch sie sind zu siebt. Einer wird also definitiv zurückbleiben müssen. Auf dem Weg zu den Portalen merken die Sieben, dass sie nicht allein sind. Unheimliche Geräusche begleiten sie.
Aber nicht nur die Einflüsse von außen machen der Gruppe sorgen. Auch innerhalb kommt es zu Reibereien. Bei einer Frage sind sich jedoch alle einig: Warum sind sie hier?

Der spannende Klappentext und die vielen positiven Meinungen zu dem Buch haben mich neugierig auf den ersten Teil gemacht. Und so freute ich mich regelrecht auf das Lesen.

Doch leider wurde meine Freude beim Lesen etwas getrübt, da es sich, wie der Titel des Buches irrtümlich suggeriert, nicht um ein Labyrinth handelt, sondern um Szenerien, die durchquert werden müssen, um zu einem Portal zu kommen. Ich hatte mir etwas ganz anderes vorgestellt. Zwar wurde immer wieder in Rezensionen oder Meinungen klar gestellt, dass die Reihe nicht mit "Maze Runner" von James Dashner verglichen werden soll, doch dachte ich, dass wenigstens ein Labyrinth vorkommt, wie der Titel es ja schon sagt.

Nach der anfänglichen Verblüffung allerdings hatte ich mich dann auf das Szenario eingelassen und mich einfach der Geschichte widmen können, bei der ich aber sehr oft im Dunkeln gelassen wurde. Der Autor hat mit geschickten Wendungen und verschleierten Argumenten ein Rätsel geschaffen, dass nur schwer lösbar ist.

Warum sind diese Jugendlichen in dem "Labyrinth"? Warum können sie sich an nichts erinnern? Warum muss immer einer zurückbleiben und alleine um sein Leben kämpfen?

Viele Fragen kommen einem in den Sinn und doch werden keine beantwortet. Im Gegenteil, die Spannung auf die Antworten wird geschürt und so muss man am Ende des ersten Bandes sofort zum zweiten Teil greifen.

Der Schreibstil des Autors ist fließend, man hat keine Probleme, in die Geschichte einzutauchen. Aus Sicht der verschiedenen Jugendlichen wird die Geschichte erzählt, wobei immer wieder kleine Bruchstücke aus deren Vergangenheit ans Tageslicht kommen. Dabei ist es jedoch so, dass die Protagonisten sich eigentlich an nichts erinnern und nur sporadisch Dinge aus ihrem Leben herausfinden.

Ein bisschen "komisch" fand ich es, dass sehr viel Wert auf das Gefühlsleben der Jugendlichen gelegt wurde. Jeb und Jenna scheinen sich von früher zu kennen und auch zu lieben. Sie fühlen sich sehr zueinander hingezogen und dies scheint ihre Gedanken fast vollständig auszufüllen, mehr noch, als die Frage, warum sie in diese Situation geraten sind.

Doch nicht nur Jeb und Jenna, auch die anderen machen sich mehr Gedanken darum, was der andere von ihnen denkt. Mit Ausnahme von Kathy, die sich um ganz andere Dinge Sorgen macht.

Die Geschichte ist deshalb so ganz anders als erwartet und so hatte ich am Anfang ein paar Probleme, mich damit anzufreunden. Doch je mehr ich las und je mehr ich die "Liebesdinge" außer Acht ließ, umso mehr gefiel mir, was ich da las.

Fazit:
Anders als gedacht, besser als erwartet.
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am 7. November 2017
Sieben Jugendliche erwachen in einer ihnen vollkommen unbekannten Umgebung. Sie können sich weder an ihr altes Leben erinnern noch daran, wie sie dort hingekommen sind. Schnell finden sie heraus, dass sie sich in einem teuflischen Spiel befinden, bei dem nur einer oder eine überleben kann. Dort müssen sie sich durch verschiedene Welten kämpfen und in jeder dieser Welten müssen sie eine Person zurück lassen, denn es sind nicht genügend Tore für alle da. Ein erbitterter Kampf ums Überleben und das Weiterkommen im Spiel beginnt.
Die Labyrinth- Reihe von Rainer Wekwerth hat drei Teile und jedes der Bücher konnte mich vollends überzeugen, denn die Geschichten sind einfach so fesselnd geschrieben. Besonders gut hat mir die Beschreibung der unterschiedlichen Welten gefallen. Jede wird so detailreich geschildert, dass man sich alles gut vorstellen kann. Auch die Personen sind klasse dargestellt. Jede hat ihre ganz individuellen Charakterzüge. Vor allem die bleibenden Erinnerungen von jedem machen die Personen sehr lebendig. Über die Trilogie hinweg entwickeln sich die Personen natürlich auch immer weiter und man kann sich zum Schluss sehr gut mit ihnen identifizieren.
Die Geschichte war sehr abwechslungsreich: Manchmal berührend, manchmal gruselig und mit vielen überraschenden Wendungen. Und natürlich macht es sehr viel Spaß, mit seinem persönlichen Favoriten mit zu fiebern. Am Ende bleiben keine Fragen offen und die Geschichte kommt zu einem runden Ende.
Insgesamt hat mir die Trilogie sehr, sehr gut gefallen und ich würde sie jedem empfehlen, der spannende und actionreiche Bücher mag.
Imke Wellesen, 17 Jahre
Die VOR-Leser
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am 8. Oktober 2017
Eine Gruppe Teenager strauchelt durch unbekannte Welten...Das war mein Eindruck. Ich dachte hier geht es um ein, wie auch immer, Labyrinth mit versteckten Aufgaben, dabei geht es lediglich darum irgendwelche Portale zu finden, die die Gruppe in die nächste "Welt" bringen. Dabei wird die Gruppe von irgendjemandem (irgendetwas) gejagt. Sicherlich die Akteure werden gut beschrieben und es entsteht aufgrund der unterschiedlichen Charaktereigenschaften eine gewisse Gruppendynamik, aber ich habe mir die Geschichte halt es etwas anders vorgestellt...ein wenig vielfältiger; nicht so einseitig. Die Fortsetzung werde ich daher nicht mehr lesen.
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am 7. November 2016
Nach anfänglicher Skepsis hat mich das Buch doch sehr überzeugt. Ich dachte erst als ich das Wort Labyrinth und Jugendliche, die sich an nichts mehr erinnern können, dass dies Wohl eine billige Kopie der Maze Runner Bücher ist. Falsch gedacht! Das Buch überzeugt auf ganzer Linie, denn die Story mit all den eingebauten Intrigen und Erinnerungsfetzen und aussichtslosen Situationen sind sehr gut herausgearbeitet. Ein echtes Muss!
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am 31. Juli 2017
.... packt Euch und lässt Euch nicht mehr los.

Diese Bücher sind nicht die ersten dieser Art die ich lese, aber mit Abstand die Besten.
Der Autor besticht mit einem stetigen Aufbau und Aufrechterhaltung der Spannung und menschlichen Charakteren die man sofort ins Herz schließt. Sehr intelligent, schonungslos, angsteinflößend, genial aber dennoch geht einem die Geschichte ans Herz.
Eine Mischung, dadurch ist der Suchtfaktor extrem hoch, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Rundum gelungen kann ich nur sagen. Es gibt von meiner Seite eine eindeutige Kaufempfehlung.

Bitte lasst Euch nicht vom Titel irritieren, es gibt keinerlei Parallelen zu Maze Runner.
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am 1. Juni 2017
Das Buch "das Labyrinth erwacht" ist sehr gelungen, man kann es nicht weglegen da es auf jeder Seite spannender und fessejnder wird, sodass man unbedingt die Fortsetzung lesen will da es ein offenes ende hat.
Es handelt von Freundschaft, Verrat aber auch Versöhnung und Wiedergutmachung in ständiger Lebensgefahr und mit großen Hindernissen di es zu überwältigen gilt.
Empfehlen würde ich es daher erst Kindern ab der Altersklasse 10 und aufwärts wegen ein paar Fragwürdigen Stellen, zum Beispiel als Kathy versucht Jeb zu verführen.
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am 19. Januar 2017
Also weder die Geschichte noch der furchtbare Schreibstil konnten mich fesseln. Ein Versuch des Autors wohl Tribute von Panem nach zu eifern, ist mehr wie daneben gegangen. Man quält sich Seite für Seite durch. Nach 4. Kapiteln habe ich aufgegeben, einfach nur grausam und langweilig, dazu noch mehr wie ordinäre Teenagersusdrücke. Die vielen positiven Rezensionen kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
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am 5. März 2017
Allgemeines:

Titel: Das Labyrinth erwacht
Autor: Rainer Wekwerth
Genre: Thriller
ISBN-10: 3401507915
ISBN-13: 978-3401507910
ASIN: B00B58BF50
Preis: 12,99€ (Taschenbuch)
6,66€ (Kindle-Edition)
18,99€ (gebundene Ausgabe)
Weitere Bände: "Das Labyrinth jagt dich";
"Das Labyrinth ist ohne Gnade"
!Ausgezeichnet mit den Leserpreisen "Segeberger Feder" und "Ulmer Unke"!

Inhalt:

"Einer von euch wird stets zurückbleiben, einer wird allein seinen Ängsten gehören. Wer leben will, muss kämpfen. Gegen andere, gegen sich selbst. Am Ende wird nur einer von euch überleben. Weil ihr im Labyrinth seid. Weil ihr verloren seid."

Das Labyrinth.
Es denkt.
Es ist bösartig.
Sieben Jugendliche werden durch Raum und Zeit versetzt.
Sie wissen nicht mehr, wer sie einmal waren.
Aber das Labyrinth kennt sie.
Jagt sie.
Es gibt nur eine einzige Botschaft an jeden von ihnen:
Du hast zweiundsiebzig Stunden Zeit das nächste Tor zu erreichen oder du stirbst.
Problem Nummer Eins, es gibt nur sechs Tore.
Problem Nummer Zwei, ihr seid nicht allein.
Ein tödlicher Kampf entbrennt...

Bewertung:

Erster Satz: "Als Jenna erwachte, sah sie als Erstes den blauen Himmel, der sich majestätisch über ihr erstreckte."

Mit diesem Satz beginnt ein ultra spannender Auftakt einer Science-Fiction-Reihe die es in sich hat. Ich habe dieses Buch, wie auch seine zwei Folgebände mit Begeisterung gelesen und konnte gar nicht mehr aufhören, es durch zu suchten. Für mich ist klar: der Hype um diese Maze-Runner-Manier-Reihe ist absolut begründet!!

Unvermittelt, unvorbereitet werden wir in eine Ebene in der Nähe eines Waldes geworfen, wachen zusammen mit den sieben Protagonisten nackt, orientierungslos und ohne Erinnerungen auf und müssen uns in dieser Situation genau wie sie zurechtfinden. Das gefällt mir sehr, kein Prolog, keine Erklärung, nur der Anfang der für sich steht und mit einer einfachen Botschaft auf alles kommende vorbereitet:

„Du musst diese und alle anderen Welten durchlaufen, wenn du heimkehren willst. Viele Prüfungen warten auf dich, aber du wirst nicht allein sein. […] In jeder dieser Welten gibt es Tore, Portale, die euch in die nächste bringen, am Ende des Weges liegt die Freiheit. Derjenige von euch, der alle Welten durchlaufen hat, gewinnt den Preis des Lebens.“

Wie unsere Hauptpersonen sind wir zuerst vollkommen überfordert, doch das Buch nimmt sich in seiner rasanten Problematik viel Zeit um die Charaktere vorzustellen.

Der Klapptext über den Inhalt lässt einen rasenden Thriller vermuten, purer Überlebenskampf - welchen wir auch präsentiert bekommen, doch zuerst lernen wir die Charaktere kennen. Bis zur Hälfte des Buches passiert nicht viel, bloß ein Abchecken, ein Klären der Rangbedingungen und eine erste Orientierung. Die Story bleibt recht überschaubar, denn die Protagonisten stoßen zwar auf einige Probleme und Hindernisse, werden verfolgt und müssen sich selbst überwinden, neu kennen lernen und organisieren, aber die Handlung an sich hält sich in Grenzen. Im Vordergrund steht klar der Umgang mit der psychischen Belastung der einzelnen Charaktere und deren Entwicklung, was unfassbar spannend ist. Trotzdass die Grundidee, eine Gruppe von Jugendlichen, die nicht wissen, wer und wo sie sind, in einer gefährlichen Extremsituation auszusetzen und ihnen beim Straucheln zuzusehen, eigentlich alles andere als neu ist, ist doch die Umsetzung dieses Thrillers so packend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

„Er rannte so schnell er konnte. In seinem Rücken ertönte aufgeregtes Rufen, langgezogenes heiseres Heulen, das sich in seinem Kopf festzusetzen schien und dem bald andere Schreie antworteten. […] Die unmenschlichen Laute dröhnten in seinen Ohren. Er erhöhte das Tempo.“

Sie sind ahnungslos, ohne Orientierung und doch wissen sie eines: Sie müssen die Tore finden um in die nächste Welt zu gelangen, sonst sind sie verloren! In jeder neuen Welt gibt es ein Tor weniger, sodass immer einer von ihnen zurückbleiben wird und sie haben dazu nur eine begrenzte Zeit. Außerdem werden sie gejagt. Können die Jugendlichen trotz des Wissens, dass einer zurückbleiben muss, kooperieren? Wird es ihnen gelingen, zu den Toren zu gelangen?
Was ist das für eine Welt, in der Jeb, Jenna, León, Kathy, Tian, Mary und Mischa gelandet sind? Eine weitere Steppe, in der Ferne ein Wald. Jäger sind ihnen auf den Fersen. Was soll das alles? Wie auch die Jugendlichen steht der Leser zu Beginn der Geschichte vor einem riesigen Fragezeichen. Dann folgen die ersten Hinweise, und die Geschichte wird hochspannend.

"Purer Überlebenswille treibt uns an. Wir können nicht anders als kämpfen. Um jeden Zentimeter Boden, um die Tore, um die Möglichkeit, einen weiteren Tag zu erleben."

Neben der immer währenden Bedrohung, die über der Handlung schwebt, lernen wir Leser die einzelnen Charaktere kennen, die alle mal aus ihrer Sicht berichten dürfen. Die Charaktere sind dabei sehr verschieden und dabei sehr interessant und individuell ausgestaltet. Scheinbar jeder Typ Jugendlicher ist abgedeckt: der geborene Anführer, das nette Mädchen von nebenan, der knallharte Kämpfer, das manipulierende Biest, der schüchterne Einzelgänger…unterschiedlicher könnten die Protagonisten kaum sein, und doch müssen sie zusammenhalten um weiter zukommen, um zu überleben! In dieser zusammengewürfelten Gruppe bilden sich sofort Allianzen, Vorlieben, kleinere Streitigkeiten - eine normale Gruppendynamik, Verhaltensmuster werden sehr interessant dargelegt. Es bilden sich Paare, Feinde, oft löst sich die ganze Hierarchie wieder auf und setzt sich neu zusammen. Dabei wird für den Leser klar, wer welche Absichten hegt und es gibt diejenigen, die einem sofort sympathisch sind, es gibt welche, die man eher weniger mag und es gibt welche, bei denen weiß man nicht so genau, was man von ihnen halten soll. Obwohl alle dasselbe Problem haben, sehen doch alle der Situation ganz verschieden entgegen:

"Dieses goldene Lächeln, es schien ihm so ...
und dann spürte er Wärme in sich,
wurde zuversichtlich, als könne ihm nichts geschehen,
solange es dieses Lächeln gab."

Da ist zum Beispiel der hilfsbereite Jeb, der die Gruppe zusammenhalten möchte. Auf ihn ist ein kleiner Schwerpunkt gesetzt und er war mir sofort sympathisch mit seiner ehrlichen, zuvorkommenden und optimistischen Art. Schon früh erkennt man, dass er und Jenna, die ebenfalls ehrlich, mutig und nett ist, gut zusammenpassen.
Dann der Einzelkämpfer León, der keinen an sich heranlässt, aggressiv aber schlau mit viel Kampfgeist ist.
Die biestige Kathy, die stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist und sich für keinen Manipulationsversuch zu schade ist. Schnell reizbar, wunderschön, egoistisch - keine angenehme Teampartnerin und das direkte Gegenteil zu der schüchternen, schwachen Mary, die sich eher pessimistisch eingestellt zurückhält.
Dann der eher unscheinbare Mischa, der jedoch sehr schlau zu sein scheint und der ängstliche Tian, der durch seine schwache, schüchterne Art bald zum Opfer zu werden scheint.

"Könnte sein, aber wer von uns weiß schon, wer er wirklich ist. Vielleicht werden wir es nie erfahren."

Sie alle, wie stark sie auch sein mögen, sind bald erschöpft, verletzt oder drohen, verrückt zu werden und langsam scheint durch, dass sie alle nicht normal sind. Irgendetwas scheint mit jedem von ihnen nicht zu stimmen, und als dann im Laufe des Buches Erinnerungs-Flashbacks auftauchen, kommt einem als Leser ganz oft das Wort "Schuld" in den Sinn, sodass ich mich oft fragte: Ist das Labyrinth eine Strafe? Eine moderne Vollzugsanstalt? Ein Experiment? Wer schafft es zum nächsten Tor? Wird die Gruppe zusammenhalten? Bald kommen Zweifel auf... Diese prickelnde Mischung aus Einzel-/ Gruppenproblem und Überlebenskampf macht diesen Thriller zu einem spannenden Leseerlebnis.

"Wir sind wie Ratten. Fressen, Beißen, Kämpfen -
und vermutlich schaut uns einer dabei zu."

Was mich ebenfalls positiv überrascht hat ist der der Schreibstil des Autors. Ich fand es sehr erfrischend, mal wieder gute Science-Fiction von einem deutschen Autor zu lesen und durch die flüssige, einfache Sprache entwickelte sich schnell eine Suchtwirkung. Durch abwechslungsreiche aber nicht ausschweifende Beschreibungen wurde ich überzeugt und gefesselt. Dabei schwankt der Autor ständig zwischen den unterschiedlichsten Emotionen und macht ein mitfühlendes Leserherz damit ganz kirre. Mal fesselnd, spannend, romantisch, gefühlvoll, brutal, hoffnungsvoll, verloren und dann wieder eiskalt und gefühlslos.

Während der ganzen Geschichte stellt man sich im Hinterkopf die Frage, warum die sieben Jugendlichen sich überhaupt im Labyrinth befinden. Wer sind sie wirklich? Was passiert nach dem letzten Tor? Kann wirklich nur einer überleben? Was ist dieses Ding, das sie so unnachgiebig verfolgt?

"Seelentrinker“, flüsterte Mary plötzlich. „Ich weiß nicht, warum mir der Name einfällt, aber er passt zu ihnen. Sie wollen nicht nur unsere Angst, sie wollen alles.“

Nach und nach erinnern sich die sieben an einzelne Episoden ihres bisherigen Lebens und man kommt mit diesen Hinweisen der Antwort auf diese Fragen ein kleines Stückchen näher. Jedoch wird zum Ende hin nichts aufgelöst und wir bleiben so unwissend wie die Jugendlichen, zu Mutmaßungen verdammt. So bleibt es bis zum Ende sehr spannend und nervenaufreibend, man fiebert mit und zerbricht sich den Kopf - doch des Rätsels Lösung wird in den zweiten Teil verlagert, was ich etwas Schade finde. Ich hätte mir zum Abschluss schon etwas mehr Informationen gewünscht. Ein unheimlicher Epilog macht Lust auf mehr - so bin ich also sofort zur Buchhandlung gerannt und habe mir den nächsten Teil gekauft, was ich jederzeit noch einmal tun würde.

"Manchmal war es besser, Schreckliches ruhen zu lassen."

Das Cover ist ein wahrer Eye-Catcher und passt super zu Titel und Inhalt. Rot und grau sind die dominanten Farben, durch die vielen Löcher, die alle gleich aussehen und sich ins Unendliche fortzusetzen scheinen, erscheint das Bild etwas wie ein Lautsprecher oder eine Bienenwabe. Vor dem roten Hintergrund haben sich sechs kleine menschliche Silhouetten ab, die alle in ihrer eigenen Röhre stehen, abgegrenzt von den anderen, was sehr gut passt. Etwas verwirrend fand ich, dass nur 6 Personen abgebildet sind, wo es doch um sieben Jugendliche geht. Da fragt man sich natürlich sofort, was mit der fehlenden Person ist. Die Buchstaben des Titels sind weiß hervorgehoben und verleiten dazu, das Buch öfter in die Hand zu nehmen. Insgesamt eine sehr interesseweckende Gestaltung, auch wenn "das Labyrinth" etwas verwirrend sein kann, da die Protagonisten ja nicht wirklich in einem typischen Labyrinth unterwegs sind. Auffallend ist außerdem, dass das Buch recht breit ist und somit etwas im Bücherregal hervorsteht.

"Aber vielleicht liegt darin auch die Perversion unseres Überlebens, Vielleicht sollen wir gegeneinander kämpfen, uns gegenseitig töten. Nur ein Preis. Nur ein Sieger. Ein Mörder würde überleben."

Fazit:

Mit dem grauenvollen Labyrinth erwacht eine vielversprechende neue Thriller-Reihe. Ein mitreißender Auftakt, der mit den Abgründen der menschlichen Seele spielt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. März 2013
Stell dir vor, du wachst nackt mitten im Nirgendwo auf, ohne Erinnerungen an dein Leben oder dich selbst. Stell dir vor, alles was du hast ist ein Rucksack mit den nötigsten Dingen - Kleidung, etwas Wasser und Essen und ein Hilfsmittel, von dem du nicht weißt, wofür du es gebrauchen kannst. Dann stell dir vor, du bist nicht allein. Doch gleichzeitig sind deine Verbündeten deine Feinde - denn nur einer von euch kann es lebend aus diesem kranken Spiel schaffen. Ein Spiel, von dem du nicht weißt, wer die Regeln macht und wie es verlaufen wird. Das Einzige, was du weißt, ist: du darfst nicht aufgeben. Was würdest du tun?

Als ich das erste Mal den Klappentext zu "Das Labyrinth erwacht" gelesen habe, musste ich direkt an eine Mischung aus den Filmen "The Cube" und "Saw" denken. Natürlich waren das nicht meine Erwartungen an dieses Jugendbuch (schließlich handelt es sich bei diesen Filmen auch nicht um etwas für jüngere Menschen), aber es klang ähnlich und trotzdem nach etwas Eigenem - und somit genau nach dem, was ich gesucht habe. Ich liebe solche Geschichten, diese spezielle Art von Spannung. Natürlich kamen mir trotzdem die Gedanken, wie gut man das jugendfreundlich umsetzen kann. Der Autor hat mir bewiesen: es geht! Allerdings hat die Geschichte nicht wirklich etwas mit dem Titel gemein - jedenfalls bisher nicht -, denn wie ein Labyrinth kommt mir der Schauplatz der Geschichte dann nicht vor. Der Weg ist sehr schnell klar und die Gruppe bewegt sich zielstrebig und ziemlich gradlinig darauf zu.

Zu erst sind mir die unterschiedlichen Charaktere sehr positiv aufgefallen. Sie sind nicht flach, langweilig oder zu blass dargestellt, sondern sehr glaubwürdig und realistisch. Dabei gibt es unterschiede wie Tag und Nacht - nimmt man zum Beispiel die selbstbewusste und aufbrausende Kathy und die zurückhaltende, schwächelnde Mary. Doch keiner der Charaktere ist perfekt, alle haben ihre Macken und Fehler, wie auch ihre guten Seiten. Die einen mehr, die anderen weniger und die Situation treibt sie an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Das bei einer solchen Truppe so mancher Ärger vorprogrammiert ist, liegt auf der Hand und sorgt für Abwechslung, neben dem Kampf ums Überleben - bis sich schließlich beides miteinander vermischt. Gewalt und Grausamkeit gibt es in diesem Buch, jedoch nicht auf unnötige und primitive Weise. Es wurde genau das richtige Gleichgewicht gefunden, um die Geschichte spannend und aufregend zu machen, trotzdem aber auch junge Leser nicht zu sehr schockieren und abstoßen wird.

In der Geschichte ist sehr viel Platz für die eigenen Gedanken des Lesers - wen wird es zu erst erwischen, wen danach? Wer ist das schwächste Glied in der Kette .. und schafft er/sie es durch irgendwelche Wendungen trotzdem? Oft kommt es anders als man dachte, manchmal auch nicht. Die Spekulation macht Spaß und die Suche nach der Antwort ist spannend.

Ein Manko hatte das Buch für mich, welches mir durch die durchgehende Spannung und andere positive Dinge zugegeben kaum auffiel: die Liebesanbandlungen zwischen manchen Charakteren. In Anbetracht der Situation, war es für mich teilweise etwas unpassend und auch nicht ganz glaubwürdig. Andrerseits ist es schwer, sich in diese Lage hineinzuversetzen - wer weiß schon, was das mit einem wirklich anstellen kann? Außerdem gehört das für viele jugendliche Leser einfach dazu. Für meinen Geschmack hätte man das gerne weglassen können.. aber irgendwie könnte es genau deswegen ein sehr dramatischer zweiter Band werden und heftige Entwicklungen herbeiführen. Ich bin sehr gespannt, wie der Autor das für die Geschichte nutzen wird und freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung!

Fazit:
Spannung von Anfang bis Ende! "Das Labyrinth erwacht" ist genau das Buch, welches ich gesucht habe. Es fesselt und lässt einen nicht mehr los. An Schlaf ist kaum zu denken, man muss unbedingt weiterlesen. Ich konnte es leider nicht in einem Rutsch lesen und die Tage, an denen ich keine Zeit für das Buch hatte, waren doch wirklich eine Qual. Viel zu spannend, um nicht weiter zu lesen. Der Autor gönnt dem Leser keine Pause mit ruhigeren Phasen in der Geschichte - irgendwas passiert immer. Ich kann das Buch nur empfehlen. Wer noch zweifelt, ob es sich lohnt... kaufen! Es lohnt sich definitiv. Nach Dingen, die mir nicht ganz gefallen, musste ich wirklich sehr gründlich suchen.
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