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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
85
4,1 von 5 Sternen
Heaven - Stadt der Feen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:14,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 26. Juni 2017
Heaven. Stadt der Feen von Christoph Marzi, gelesen von Katharina Thalbach, ist ein mystisch, magisches Hörbuch, was mich sehr fasziniert zuhören lassen hat und mich in eine spannende Kriminalgeschichte eintauchen ließ.

Inhaltlich geht es um Heaven - ein Mädchen, welches man das Herz gestohlen hat, was aber trotzdem weiterlebt. In ihrer Verzweiflung vertraut sie sich einem fremden Jungen namens David an, mit dem sie gemeinsam ihre Geschichte erforscht und letztendlich auch ihr Herz rettet. Sie finden viele mysteriöse und magische Dinge heraus, welche zu schräg klingen, um wahr zu sein. Aber trotzdem ergeben diese im Gesamten einen Sinn.

Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Es ist kein normaler Fantasy-Roman mit Feen und anderen magischen Wesen. Nein, dieser Roman bietet Spannung, Action und auch Herzschmerz im gleichen Maße. Es ist eine fantasievolle Kriminalgeschichte, die von Katharina Thalbach super interpretiert wurde. Am Anfang musste ich zugegebener Maßen auch viel schmunzeln, weil gerade die Unterhaltungen zwischen David und Heaven einfach zu amüsant waren. Natürlich ist der Ernst in die Geschichte wiedergekehrt und manchmal war sie auch einfach nur traurig.

Das Hörbuch hat eine Spielzeit von 414 Minuten, welche auf 6 Audio-CDs zusammengefasst ist. Die Aussprache ist deutlich, die Übergänge zu den einzelnen Kapiteln nimmt man durch eine kurze Pause war und das Ende jeder CD wird mit einer mystischen Musik eingeleitet.

Insgesamt bin ich wieder einmal von der Geschichte wie auch der Interpretation begeistert, da sie mich mitgerissen und fasziniert hat.

Einfach ein tolles Fantasy-Hörbuch der etwas anderen Art.
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am 14. April 2017
Mein Lieblingsbuch - für alle Zeiten!!! Dieser wunderschöne, mitreißende und einzigartige Roman hat mein Herz berührt!

Und um ein Herz geht es auch in dieser Geschichte. David ist nach familiären Problemen von zu Hause abgehauen und bei einer älteren Dame untergekommen, die eine Buchhandlung führt. Für sie wird er zum nächtlichen Bücherboten. Fortan sind die Dächer Londons sein neues Zuhause. Und auf einem dieser Dächer findet David Heaven. Heaven, ein wunderschönes, trauriges Mädchen. Heaven, die behauptet, ihr sei ihr Herz gestohlen worden. Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Als David bei Heaven tatsächlich keinen Herzschlag feststellen kann, beginnt er ihr zu glauben und wird bald in eine Geschichte verwickelt, die genauso viele Fragen aufwirft, wie das eine, immerzu sternenlose Stück Himmel über London.

Dieser Roman ist ein Meisterwerk! Christoph Marzi hat es mit seinem einmaligen, atmosphärischen Schreibstil geschafft, mich so zu berühren, wie es nie ein anderer Autor getan hat! Die allergrößte Empfehlung, die ich jemals aussprechen kann!
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am 5. März 2012
Als David eines Nachts auf den Dächern Londons unterwegs ist um einem Kunden des Buchladens, in dem er arbeitet, ein lang erwartetes Buch zu übergeben, stolpert er dabei über ein Mädchen. Sie hat große Angst und erzählt ihm eine Geschichte, die unglaublicher wohl gar nicht sein könnte: Ein böser Mann hat ihr das Herz gestohlen! Und das meint sie nicht im übertragenden Sinn.

David glaubt ihr zunächst nicht, ist jedoch auf irgendeine Art von ihr fasziniert und möchte ihr helfen. Zunächst will er sie nur sicher nach Hause bringen, wo sich schon jemand um sie kümmern wird, hält es dann aber doch für besser, sie ins Krankenhaus zu bringen. So langsam beginnt er ihrer Geschichte Glauben zu schenken, obwohl er das alles für unmöglich hält. Denn welcher Mensch ist noch am Leben und in der Lage zu laufen, wenn man ihm sein Herz heraus geschnitten hat?

Im Krankenhaus überschlagen sich dann die Ereignisse: Heaven verliert das Bewusstsein und wird schließlich von Ärzten untersucht, die offenbar keinen Herzschlag finden können. Der Arzt greift daraufhin zum Telefon, während die Krankenschwester David erzählt, dass vor kurzer Zeit zwei böse Männer im Krankenhaus aufgetaucht sind, die nach einem Mädchen gesucht haben, das behauptet, kein Herz mehr zu haben. Als der Arzt sich immer verdächtiger benimmt, beschließt David den Feueralarm auszulösen um mit Heaven zu fliehen. Wieder an der frischen Luft geht es dieser schlagartig besser und sie zur Tür blickt entdeckt sie schließlich sogar den Mann, der ihr das alles angetan hat.

Auch David findet ihn äußerst bedrohlich und beide beginnen ihre Flucht durch London, wobei sie von dem Mann und seinem Gehilfen verfolgt werden. Durch einen Trick gelingt es ihnen am Ende ihm fürs erste zu entkommen und David nimmt Heaven mit in den Buchladen, in dem er nicht nur arbeitet, sondern auch wohnt.

Am nächsten Tag trifft David erneut auf den gefährlichen Mann, als er eine Nachricht zu Davids Haus bringen sollte. Er will unbedingt wissen, wo Heaven sich aufhält. Dabei drängt sich natürlich die Frage auf, was er noch von ihr will, ihr Herz hat er ihr schließlich schon genommen ...

Heaven ist ein sehr spannendes und faszinierendes Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

Die Handlung und die Geschichte von Heaven klingen zwar im ersten Moment absolut unglaublich, ziehen den Leser jedoch trotzdem in ihren Bann. Je mehr man sich auf die Geschichte einlässt, desto tiefer versinkt man in ihr, wobei man mehr und mehr beginnt das Geschehene auch tatsächlich zu glauben. Gerade zum Ende hin wird die Handlung so spannend, dass man es nur äußerst ungern, am liebsten gar nicht, aus der Hand legen will. Das Ende an sich ist außerdem nicht nur spannend, sondern wartet noch mit einigen Überraschungen auf.

Die Schauplätze und Stadtteile von London sind häufig sehr detailliert beschrieben, wodurch man sich die Szenen gut vorstellen kann. An einigen Stellen sind sie so schön geschildert, dass man am liebsten selbst dorthin fahren möchte um sich alles mit eigenen Augen anzusehen.

Die Hauptfiguren David und Heaven sind beide sehr sympathisch und man kann sich als Leser auch mit ihnen identifizieren.
Heaven wirkt, trotz der Sache mit dem Herzen, sehr authentisch und überzeugt vor allem zu Anfang mit ihren schnippischen Bemerkungen.
David ist ein so liebenswerter Charakter, wie man ihn nur selten erlebt. Trotz allem was Heaven ihm über diese erste Nacht erzählt, hält er sie nicht für verrückt, sondern will ihr ernsthaft helfen. Bereits nach kurzer Zeit glaubt er ihr sogar, obwohl alles vollkommen unmöglich erscheint. Seine Sorge und seine Gefühle für Heaven machen in dann nur noch sympathischer.

Der Schreibstil von Christoph Marzi ist fließend und sehr angenehm zu lesen. Er nutzt zwar ab und an auch Jugendsprache, versteht es jedoch sie richtig einzusetzen. Er wählt dazu immer die passenden Momente und geht sparsam mit Ausdrücken oder Schimpfwörtern um, sodass man nicht ständig mit ihnen konfrontiert wird, was einen ungestörten Lesefluss ermöglicht.

Obwohl es nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat, möchte ich auch das wunderschön gestaltete Cover noch hervorheben, das unter anderem die Skyline von London bei Nacht zeigt.

Heaven hat mich einfach begeistert und ich kann es nur jedem empfehlen. Die Geschichte ist ein Art modernes Märchen, das zwar unglaublich erscheint, einen aber trotzdem überzeugt, sodass man das Buch einfach lieben muss.
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am 3. Februar 2010
Meinung aus der Jugend-Redaktion:

David läuft von Zuhause weg und findet in London eine Anstellung als Gehilfe in einem Bücherladen. Eines Tages begegnet er auf einem seiner Botengänge auf dem Dach dem Mädchen Heaven. Sie sieht krank aus, also beschließt er, sich um sie zu kümmern. Doch Heaven erzählt wunderliche Geschichten: Da seien zwei Männer gewesen, die ihr das Herz herausgeschnitten hätten und sie sei weggelaufen. David glaubt das alles nicht. Die beiden begeben sich auf eine abenteuerliche Suche nach der Wahrheit, wobei sich auch David schnell in Gefahr begibt.

Auch wenn die Idee der Geschichte zuerst etwas merkwürdig klingen mag, so ist sie doch brilliant ausgeführt. Die Geschichte fesselt den Leser und entführt ihn in eine fremde Welt, von der er von Zeit zu Zeit vielleicht wirklich der Meinung ist, es gäbe sie. Besonders gut gefällt mir die Aufmachung des Buches: Das Cover macht schon Lust aufs Lesen und gibt einen ersten Eindruck von der Welt, in der die Geschichte spielt. Auch die Aufteilung der Geschichte ist sehr gut gelungen. Interessant sind vor allem die insgesamt vier Zwischenspiele, in denen die Geschichte aus einer anderen Sicht erzählt wird und man mehr über die Gedanken der anderen Helden (sowohl gut als auch böse) erfährt.

Insgesamt habe ich an dem Buch nichts auszusetzen und vergebe 5 Sterne.
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am 25. Mai 2017
Spannend mit viel Phantasie und vor allen - was man leider bei so vielen deutschen Fantasy-Autoren vermisst - wirklich, wirklich gut geschrieben!

Der abgezogene Punkt ist ein Logik-Punkt für den abgerissenen Himmel! ;) Sollte aber niemanden davon abhalten, das Buch dennoch zu lesen!
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am 10. April 2011
Meine Meinung:

David trifft Heaven zufällig auf einem Dach von London. Sie ist völlig aufgelöst, behauptet, ihr Herz sei ihr rausgeschnitten worden. David kann das nicht so recht glauben und doch spürt er, dass er keine andere Wahl hat, als Heaven zu helfen. Er nimmt Heaven bei sich auf und beide versuchenh rauszufinden, wer es vor allem warum auf ihr Herz abgesehen hat. Warum lebt Heaven noch? Wer verfolgt sie?

Christoph Marzi hat hier eine wundervolle Jugendfantasy-Geschichte geschrieben. Marzi charakterisiert die Figuren ausdrucksstark, man kann nach und nach Heavens Welt erfassen, auch der Charakter von David wird wunderbar skizziert. Selbst die Nebenfiguren wie Davids Chefin Miss Troodwood oder Sarah Jane werden wunderbar lebendig dargestellt.

Die Geschichte kommt in einer wunderbaren Sprache daher, man schwebt über die Zeilen und kann es kaum erwarten, immer mehr zu lesen, immer tiefer in die geheimnissvolle Welt von Heaven einzutauchen. Es liest sich so herrlich leicht und doch ist es unwahrscheinlich spannend. Die Jagd bzw. Flucht durch London, die Gefühle, die sich zwischen David und Heaven entwickeln. All das hat Marzi so gewusst zu schreiben, dass man als Leser mitfühlt und mitleidet. Es fühlt sich gar an, als würde man mit den zweien zusammen unterwegs sein.

Lediglich das Ende fand ich bisschen zu schnell abgehandelt, dafür gibt es von mir einen halben Stern Abzug.

Bleiben also immer noch 4.5 Sterne für ein ganz zauberhaftes Buch. Könnte das April-Highlight werden.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 16. Februar 2010
Ich bin jenseits des Jugendalters und fand das Buch trotzdem sehr unterhaltsam und schön geschrieben. Meine Tochter und ich haben sehr viel Fantasie und können uns beide wunderbar von Büchern mitnehmen lassen. Etwas mehr Fantasie zu haben ist hier vielleicht auch etwas mehr nötig, da die Story doch sehr ungewöhnlich ist und an manchen Stellen schwächelt. Aber die subtil aufgebaute Spannung läßt einen darüber hinwegsehen. Und die beiden Helden waren sehr sympathisch. Einige erwähnen hier, das die Story unglaubwürdig war - nun denn, dann vielleicht lieber keine Bücher aus dem Fantasybereich lesen? Nur mal so als Tip.
Sicher gibt es Geschichten die "glaubwürdiger" erscheinen, aber Fantasy ist und bleibt Fantasy.
Ein bissel sehr Hase aus dem Hut und sehr "schmerzfrei" ist das Ende. Ich hätte es mir anders gewünscht und nicht so plötzlich Friede-Freude-Eierkucken - the End.

Das war mein erstes Buch von C. Marzi und ich lese gerade Lycidas, was mir auch sehr gefällt. Und ich denke, wir werden uns auch noch weitere Bände von Herrn Marzi kaufen.
Von mir klare Kaufempfehlung, vor allem für Jugendliche und Junggebliebene!
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. November 2009
Mein Interesse an Heaven - Stadt der Feen wurde aus zwei Gründen geweckt. Erstens war es das wunderschön gestaltete Cover, zweitens der Titel, der endlich mal Fantasy ohne die gerade so beliebten Blutsauger versprach. Ein wenig Skepsis blieb, denn für Feen habe ich an sich wenig übrig.
Die 6 CDs habe ich dann -für mich selbst überraschend- nahezu in einem weg gehört. Christoph Marzis Geschichte ist eine ganz besondere Mischung aus Realität und Fantasy. Sie spielt im heutigen London, doch gibt es dort "Menschen", die etwas Besonderes sind, auch wenn sie es manchmal selber noch nicht wissen. Zumindest so lange bis jemand Jagd auf sie macht, ihnen etwas Überlebenswichtiges nimmt und sie trotzdem weiterleben können, so wie Heaven.
Glücklicherweise findet David das Mädchen nach dem Überfall und bleibt bei ihr. Doch Heavens Häscher sind nun umso interessiertes an ihr und so beginnt eine abenteuerliche und gefährliche Jagd durch London. Zeit zum Durchatmen hat man als Hörer nur sehr selten, ruhige Szenen sind rar gestreut, meistens geht es spannend und rasant zu.
Und auch an der Prise Romantik, die zu solchen Geschichten für Teenager gehört, fehlt es Heaven nicht. Allerdings drängt sie sich nie vor die Handlung, auch wenn sie ab einem gewissen Punkt ständig quasi spürbar ist.
Besonders gefallen hat mir Marzis Idee von der Herkunft der Feen, die mir so noch nirgendwo begegnet war. Sehr phantasievoll, wunderschön und einfach mal etwas ganz Anderes, klasse! Deshalb hatte mein Feen-Vorurteil vom Anfang auch schnell keine Chance mehr.

Gelesen wird Heaven von Katharina Thalbach und war somit meine Premiere mit dieser Erzählerin. Beim Gedanken an eine Feen-Geschichte hatte ich sofort ein bestimmte Art Stimme im Kopf, hell, klar, süß... Katharina Thalbachs Stimme ist nichts davon und ich musste mich an ihre eher tiefe und rauchige Stimme erst mal gewöhnen. Im Nachhinein aber finde ich, dass ihre Stimme gut zu diesem Hörbuch passt. Warum? Weil Heaven eben keine liebliche, süße Feen-Geschichte ist, sondern eine spannende Fantasy-Geschichte, in der es oft auch traurig, lebensgefährlich und blutig zugeht. Es ist keine Kitsch-Story und darum hätte eine kitschige Stimme auch nicht dazu gepasst.

Musik gibt es lediglich am Ende jeder CD zu hören. Da sind es dann ruhige Melodien, die auch ein wenig exotisch klingen. Vielleicht mag jetzt jemand meinen, zu einer Feen-Geschichte gehöre Musik unbedingt dazu, doch -wie gesagt- ist Heaven keine der Geschichten, in denen Feen stets umgeben von sphärischer Musik daher kommen. Mir haben Musik und Geräusch jedenfalls nicht gefehlt.

Die CDs stecken in einem schicken Digipack, dessen Front schlichtweg ein Hingucker ist. Der nächtliche Himmel über London, davor das verschlungene Gittertor, das wie ein Durchgang von der Feenwelt in die Realität wirkt, das wirkt gleichermaßen realistisch wie phantasievoll Im Inneren findet man kurze Texte zum Autor und zur Sprecherin und ein wenig Werbung auf weitere Fantasy-Hörbücher. Ich fand es schade, dass keine weitere Hörbücher zu Geschichten von Christoph Marzi darunter sind. Von ihm gibt es doch bereits mehrere Hörbücher.

Fazit: Heaven - Stadt der Feen ist eine wunderschöne und sehr spannende Geschichte aus dem Bereich der Urban Fantasy. Vergleichbares fällt mir nicht ein und somit kann ich das Hörbuch vorbehaltlos jedem empfehlen, der Fantasy mag, aber für den laufenden Vampir- und den beginnenden Werwolf-Hype nichts übrig hat oder daran schon "satt" ist. Zweifellos ist es eine Geschichte für Jugendliche, aber ich bin mir sicher, dass auch Erwachsene Fans dieses Genres ihren Spaß daran haben werden.
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am 14. Juli 2014
Jeder wird wohl die Kurzbeschreibung gelesen haben, deshalb gehe ich darauf mal nicht ein ;)
Hier aber die wichtigsten Punkte meiner Rezension:

Schreibstil

Christoph Marzi hat mich mit seinem Schreibstil regelrecht verzaubert. Seine detaillierten Beschreibungen und liebevoll ausgearbeiteten Charaktere sorgen dafür, dass man von der ersten Seite ab in die Welt des Buches gezogen wird und nur schwer mit dem Lesen aufhören kann.
Das Geschehen wird fast ausschließlich aus der Sicht von David erzählt. Nur einige kurze Zwischenszenen erzählen die Handlung aus einer anderen Sichtweise.
~*~

Charaktere

David ist ein selbstständiger, hilfsbereiter und gerissener junger Mann. Nachdem er von Zuhause weggelaufen war, schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch, bis er eines Tages ein kleines, unscheinbares Aushängeschild im Schaufenster eines Buchladen las und ab da anfing für die Besitzerin, eine ältere Dame, zu arbeiten.
Über seine Vergangenheit redet er nicht gerne, aber sie nimmt ihn noch immer sehr mit.
Als er auf Heaven trifft und diese ihm ihre Geschichte erzählt, will er ihr erst nicht glauben. Doch sie fasziniert ihn und deshalb beschließt er ihr zu helfen.
Heaven ist anfangs ein sehr geheimnisvolles Mädchen. Man erfährt erst nach und nach von ihrem Leben.
Sie versucht stark zu sein und mit ihrer ungewöhnlichen Situation klarzukommen, aber das schafft sie nicht immer. Oft ist sie verzweifelt und hat angst. In David findet sie einen Menschen, dem sie auf Anhieb vertraut und der ihr charakterlich doch sehr ähnlich ist.
Auf ihrer Flucht beginnt sie tiefere Gefühle für ihn zu entwickeln.
~*~

Meine Meinung

Zu sagen, dass mir das Buch 'nur' gefallen hat, ist absolut untertrieben. Ich versuche jetzt mal aufzuschreiben, was an diesem Buch so toll war, aber ich bin mir sicher, ich kann es nicht sehr gut in Worte fassen.
Als ich das Buch aufschlug und begann die erste Seite zu lesen, da dachte ich schon 'Oh mein Gott', wenn das ganze Buch so geschrieben ist, dann brauche ich ewig dafür, doch dann machte es plötzlich 'Klick' direkt auf der zweiten Seite. Von einem Moment zum Nächsten war es, als würde ich in das Geschehen gezogen werden.
Ich war selten, wie oben bereits erwähnt, so verzaubert von einem Schreibstil. Da war nicht einen Moment etwas Holpriges, oder ein Wort über das man stolperte. Die ganze Handlung floss förmlich an mir vorüber.
Man wird gleich zu Beginn in das Geschehen geworfen und das gibt dem Ganzen schon von Anfang an ein ordentliches Tempo. Alles wirkte unglaublich lebendig auf mich und ich konnte völlig verstehen, dass David sich auf den Dächern der Stadt wie befreit fühlte, denn ich hatte beim Lesen ebenfalls das Gefühl der Freiheit.
Christoph Marzi schafft es problemlos Spannung aufzubauen und sie durch die komplette Handlung hinweg zu halten. Alles bleibt lange geheimnisvoll und man bekommt kaum einen Hauch von Ahnung, warum das alles geschieht. Man rätselt mit, man fiebert mit und doch sind die Wendungen völlig unvorhersehbar.
Das Ende trifft einen dann völlig unerwartet. Man hat ja immer eine wage Vorstellung davon, wie ein Buch eventuell enden könnte, aber bei diesem hier, da ist man in einem solchen Wechselbad der Gefühle, dass einfach alles möglich ist. Wenn es dann vorbei ist und man die letzte Seite gelesen hat, dann sitzt man da und denkt sich 'Wow... das hatte ich so jetzt nicht erwartet!'
Mehr kann ich von einem Buch nicht erwarten und deshalb hat mich Christoph Marzi mit seinem Buch 'Heaven' auch vollkommen auf seine Seite gezogen. Ich liebe es!
~*~

Fazit

Eins der besten Bücher im Bereich der Fantasy, das ich seit langem lesen durfte. Von mir gibt es für 'Heaven' eine uneingeschränkte Empfehlung.

~*~ Nicole J. ~*~
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am 15. Januar 2016
Christoph Marzi. *seufz* Meine Beziehung zu diesem Autor ist kompliziert. Als Teenager habe ich seine vierteilige Reihe „Die Uralte Metropole“ gelesen und von Herzen geliebt. So sehr, dass ich sie sogar mehrfach gelesen habe. Bis heute gehören die Romane zu meinen All-Time-Favorites. Leider konnte Marzi danach meiner Meinung weder mit dem Zweiteiler „Fabula“ noch mit dem Einzelband „Grimm“ an seine eigene Brillanz anknüpfen. Dreimal hat er mich nach „Die Uralte Metropole“ enttäuscht. Trotz dessen kann ich nicht aufhören, ihm immer wieder eine Chance zu geben, weil ich weiß, was er kann. Ich weiß, wie viel Talent und sprachliche Schönheit in ihm schlummern. „Heaven: Stadt der Feen“ ist ein weiterer Versuch, in seinem Schaffen abermals das zu finden, was er mir vor Jahren mit „Lycidas“ und dessen Nachfolgern geboten hat.

Auf den Dächern Londons fühlt David sich frei. Hier oben kann er der erdrückenden Enge der Stadt entfliehen, ohne Mauern, Wände und Grenzen. David kann gehen, wohin auch immer er möchte. Eines Abends ist er wieder einmal unterwegs, um einen Auslieferungsauftrag zu erfüllen, als er plötzlich stolpert und beinahe vom Dach rutscht. David sieht sich um und stellt fest, dass ihn nicht etwas zu Fall brachte, sondern jemand. Ein Mädchen. Sie scheint Hilfe zu brauchen, also gibt sich David einen Ruck und spricht sie an. Sie sagt, ihr Name sei Heaven. Sie erzählt ihm eine ungeheuerliche, haarsträubende Geschichte: zwei unheimliche Männer haben ihr Herz gestohlen. Wortwörtlich. Und doch ist Heaven am Leben, spricht und atmet. Wie ist das möglich? David ist nicht sicher, ob er ihr glaubt, aber irgendetwas an ihr fasziniert ihn und so beschließt er, ihr beizustehen. Gemeinsam begeben sie sich auf die gefährliche Suche nach Heavens Herz und enträtseln dabei ein Mysterium, das London seit vielen Jahren umgibt.

„Heaven“ gibt mir für Christoph Marzi als Autor wieder Hoffnung. Es ist lange nicht so zauberhaft, detailreich und überzeugend wie „Die Uralte Metropole“, aber um einiges besser als „Fabula“ und „Grimm“. Vielleicht ist es nicht fair, das Buch nicht eigenständig zu bewerten, doch ich glaube, ein Schriftsteller muss es sich nun einmal gefallen lassen, dass man ihn an seinen vorangegangenen Werken misst. Ich habe den Eindruck, dass Marzi sich für diesen Einzelband auf seine Wurzeln besann. Die Handlung ist bodenständig, verzichtet auf Schlenker in andere, parallele Realitäten und konzentriert sich auf das Wesentliche. Ich bin erleichtert, dass dieser Roman so bescheiden geraten ist, denn auf diese Weise beweist Marzi, dass er noch immer eine glaubhafte, runde Geschichte schreiben kann. Über die Jagd nach Heavens Herz führt er seine beiden ProtagonistInnen durch die faszinierende Kulisse Londons und ließ vor meinen Augen ganz ähnliche Bilder entstehen wie damals vor vielen Jahren bei der Lektüre von „Die Uralte Metropole“. Ich kann seine Leidenschaft für diese alte Lady, für den charaktervollen Gegensatz von Geschichte und Moderne, absolut nachvollziehen. Diese Stadt umgibt von Natur aus ein Hauch Magie, den Marzi dank seines märchenhaften Schreibstils nicht nur in eine überzeugende, geheimnisvolle Atmosphäre verwandelt, sondern auch für sich arbeiten lässt. London selbst treibt Heavens und Davids Geschichte bereits voran, sodass sie sich ganz von allein entwickelt. Trotzdem hatte ich nicht den Eindruck, dass Marzi jemals die Kontrolle verloren hätte – nein, er wusste, was er tat. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Umfang gewünscht. „Heaven“ beschränkt sich fast ausschließlich auf Heaven und David und nimmt keine größeren Dimensionen ein, obwohl die Möglichkeit dazu meiner Ansicht nach durchaus präsent war. Es war, als würde die große Geschichte, die „Heaven“ hätte werden können, stets hinter der Handlung darauf warten, eingefangen zu werden. Ich kann natürlich nur vermuten, warum Marzi sie nicht lebendig werden ließ, doch ehrlich gesagt ist es mir so lieber, als hätte sich der Autor ein weiteres Mal verzettelt. Außerdem sind Heaven und David wirklich sympathisch, sodass ich sie gern begleitet habe. David hat genau das Feuer, das ich in der Figur des Oliver Twist von Charles Dickens vermisst habe. Ein wenig draufgängerisch, mutig und ein Herz aus Gold – eine Kombination, die man einfach mögen muss. Heaven ist nicht minder tapfer, aber sie besitzt ein zarteres, sanfteres Wesen als David. Ich empfand sie als introvertierte Persönlichkeit, die sowohl ihre innere wie auch ihre äußere Schönheit durch ihre Scheu verbirgt. Sie vereint Stärke und Zerbrechlichkeit, wodurch ihre Figur außerordentlich gut zum übernatürlichen Thema des Buches passt: Feen. Christoph Marzi hat sich ein ganz wundervolles, originelles Konzept dieser fantastischen Geschöpfe überlegt; anders als alles, was ich bisher über Feen gelesen habe. Ich fand seine Idee wahnsinnig interessant – schade, dass er nur kurz darauf eingeht.

„Heaven: Stadt der Feen“ ist ein märchenhafter Einzelband, mit dem Christoph Marzi meiner Meinung nach langsam wieder zu seiner alten Form zurückfindet. Nach den letzten drei Enttäuschungen freut es mich sehr, dass „Heaven“ mich überzeugen konnte, rund und ausgeglichen ist und tolle Ideen zusammenhängend verarbeitet. Ich finde, es passt hervorragend in die Weihnachts- und Winterzeit, weil es diese besondere Magie transportiert, die ich mit dieser Saison assoziiere. Dabei wirken die übernatürlichen Elemente angenehm dezent und sind nicht zu dominant integriert. Ich bin gespannt, ob das auf „Memory: Stadt der Träume“ auch zutreffen wird, obwohl es keine Fortsetzung ist.
Wenn ihr Lust auf ein modernes, zauberhaft geschriebenes Märchen habt, ist „Heaven“ genau die richtige Wahl. In London, dieser Stadt der Mythen und Geheimnisse, sind Feen lebendig und Mädchen ohne Herz können die Liebe finden.
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