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TOP 1000 REZENSENTam 6. Mai 2009
Charlotte ist das auserwählte Kind in Gwendolyns Familie, denn sie hat das Zeitreise-Gen. Hat sie doch, oder?
Das ist nicht mehr so ganz sicher, als Gwen die Schwindelanfälle bekommt, die eigentlich Charlotte überfallen müssten. Als sich dann tatsächlich herausstellt, dass die gute Charlotte ganz umsonst jahrelang ausgebildet wurde, sind Ärger und Verwirrung groß, und das ist erst der Anfang.
Für Gwendolyn fängt quasi über Nacht ein neues Leben an, denn plötzlich springt sie durch die Zeiten, und trifft dort auf ihre Ahnen. Doch nicht zum Spaß, denn sie hat eine Aufgabe, sie sie zusammen mit dem arroganten Gideon meistern soll. Er ist doch arrogant, oder? Na ja, er hat zwar verdammt schöne Augen, aber blöd ist er trotzdem. Irgendwie. Manchmal zumindest ...

Irgendwo habe ich gelesen, dass dies ein zauberhaftes Buch wäre, und musste schmunzeln, weil ich den Begriff schon länger nicht mehr gehört habe. Nachdem ich es jetzt selbst gelesen habe muss ich sagen, dass es '"zauberhaft"' genau auf den Punkt bringt.

Die Geschichte von Gwendolyn, dem Zeitreise-Gen, den zwölf Edelsteinen, und den beiden abtrünnigen Auserwählten ist wie ein frischer Wind im Fantasy Genre. Ein bezaubernder Wind sozusagen.
Als Leserin fand ich mich prompt in der Geschichte wieder, und musste oft so laut lachen, dass ich fast aus meiner Hängematte geplumpst wäre (Quark edit bisquits !). Der Humor ist überhaupt ein bestechendes Element der Geschichte ('Das ist alles höchst Wortlücke'!) und macht einen guten Teil der Atmosphäre aus.
Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist das Tempo. Die Geschichte schreitet flott voran ohne sich in Details zu verkritteln, und das, obwohl der Inhalt nicht wenig komplex ist, und eine wohltuende Tiefe hat.
Am Ende wird es dann sogar richtig spannend, sodass ich das Buch im Grunde ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Ein super Roman, den ich an einem Tag mit einem Haps verschlungen habe.
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Das neue Buch von Kerstin Gier findet der Leser ausnahmsweise nicht in der lustigen Frauenliteratur, sondern im Regal der Jugendbücher. Nachdem ich die 350 Seiten dieses wundervollen Buches inhaliert habe, kann ich sagen, dass es nicht nur ein Buch für die Jugend ist, sondern auch genauso gut für Erwachsene. Und vor allem für jene wie mich, die innendrin immer Kind geblieben sind. Die Zauberkräfte in diesem Buch haben eines vor allem bewirkt: Sie haben mich in meine eigene Jugend zurückversetzt und mich so um ca. 25 Jahre verjüngt.

Eigentlich sollte Charlotte, die Cousine von Gwendolyn Sheperd, das Zeitreisegen in ihrer Familie geerbt haben und die ganze Familie wartet nun gespannt darauf, dass Charlotte die ersten Anzeichen dieser besonderen Fähigkeit spürt. Als sich eines Tages aber statt Charlotte die 16jährige Gwendolyn in der Vergangenheit wiederfindet, bricht ein regelrechter Eifersuchts- und Machtkampf in der Familie aus. Schließlich wurde doch seit Jahren alles für Charlottes großen Auftritt vorbereitet, sie wurde geschult und mußte jahrelang im Voraus lernen, wie man sich in der Vergangenheit zu verhalten hat.

Nun ist es aber Gwen, die dieses Gen inne hat und so wird sie von einem Tag auf den anderen damit überrumpelt. Natürlich gibt es Menschen in ihrer Familie, die ihr zur Seite stehen. Auch die sogenannten 'Wächter' klären Gwen darüber auf, wie sie sich von nun an verhalten muss. Doch gibt es nicht nur Menschen, die ihr den Weg weisen, sondern auch diejenigen, die ein großes Geheimnis vor ihr und dem Rest der Familie hüten wollen. Wem kann sie vertrauen? Von wem wird sie belogen? Und was ist mit dem verdammt gut aussehenden Gideon, der Gwen völlig um den Verstand bringt? Und warum sieht Gwen auf einmal in der Vergangenheit ein Mädchen, welches ihr zum Verwechseln ähnlich sieht?

Viele viele kleine Geheimnisse, die sich um ein großes scharen, wird der Leser in diesem Buch finden. Kerstin Gier hat mit diesem Buch etwas ganz Wunderbares geschaffen. Nämlich einen Zeitreiseroman der etwas anderen Sorte. Mit ihrem gewohnten Wortwitz macht sie es dem Leser leicht, an manchen Stellen zu schmunzeln und zu lachen. Und mit ihrem gewohnt lockeren Schreibstil baut sie Spannung auf, die sich bis zur letzten Zeit hinzieht und die mich nun sagen lässt, dass ich es schade finde, dass ich diesen ersten Teil der Trilogie bereits JETZT gelesen habe, denn so muss ich nun noch mindestens bis zum Herbst 2009 warten. Denn erst dann gibt es voraussichtlich den zweiten Teil.

Und ein großes Lob muss ich jetzt auch mal der Gestaltung dieses Buches aussprechen. In einem wunderschönen Altrosa, mit erhabenen, schwarzen Lack-Aufdrucken der bekannten Illustratorin Eva Schöffmann-Davidov, verführt dieses Buch nicht nur zum Lesen, sondern auch zum 'immer-wieder-Anschauen', denn es ist eine Weide für die Augen. Auch darüber streicheln, um die erhabene Schrift zu spüren, ist natürlich erlaubt. Ich gehe davon aus, dass die nächsten beiden Bände ähnlich gestaltet werden, sicher nur in anderen Farben (denn die Farben spielen in diesem Buch eine große Rolle!) und ich weiß jetzt schon, dass sie aneinandergereiht ein glanzvolles Schmuckstück in meinem Bücherregal abgeben werden.

Mit diesem Debüt von Kerstin Gier in dem Genre der geschichtlichen Zeitreise im Jugendbuchstil ist der Autorin ein wirklicher Durchbruch gelungen und ich bin schon jetzt wahnsinnig gespannt auf die Folgeromane. Schade, dass der Verlag dem Buch kein Mini-Gen dazugelegt hat, mit welchem ich nun selber in der Weltgeschichte umherreisen könnte, denn ich würde gerne einen Blick in die Bücher der Zukunft werfen....

Chapeau für ein mitreißendes Werk, welches seine Bahnen ziehen wird und vor allem wird es auch Spuren in der jetzigen Gegenwart zurücklassen, die morgen schon Vergangenheit ist. Welch ein Glück für Gwen, dass sie wohl (mit Ausnahme ein paar weiterer Zeitreisenden) die einzige sein wird, die dorthin zurückreisen kann...
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Dezember 2011
Die ersten zwei Bücher hatte ich schon vor Monaten mit Begeisterung gelesen! Nun, in Vorbereitung auf den dritten Teil - habe ich mir die Hörbücher besorgt, um mir die Handlung noch einmal zu vergegenwärtigen.

Geschichte:
Die Geschichte ist sehr spannend: Gwendolyn gehört einer Familie an in der das "Zeitreise-Gen" auf bestimmte weibliche Familienmitglieder vererbt wird. Entgegen komplizierter Berechnungen ist nicht ihre Cousine Charlotte die Gen-Trägerin sondern überraschenderweise sie selbst.
Zusammen mit Gideon de Villier, einem männlichen Zeitreisenden, soll sie einen Verrat, der von den beiden Zeitreisenden einer früheren Generation begangen wurde wieder ausbügeln. Doch sind ihre Tante Lucy und Gideons Onkel Paul tatsächlich Verräter, oder gibt es gute Gründe, warum sie die Arbeit der Zeitreise-Loge sabortiert haben?

In sich logisch und sehr spannend geschrieben ist die Geschichte kurzweilig und man kann das Buch/die Bücher kaum aus der Hand legen. Genauso ist das auch beim Hörbuch, aber hier gibt es Folgendes zu beachten:

Kürzung:
Obwohl das Buch nur ca. 220 Seiten umfasst, wurde das Hörbuch gekürzt veröffentlicht. Das ist ein wenig schade, denn grade bei relativ kurzen Vorlagen sehe ich eigentlich keinen Grund für Kürzungen.
Allerdings fehlen im ersten Teil nur verhältnismäßig wenig Passagen. Hier und da ein Satz oder Abschnitt. Das ist unnötig, aber grade noch so verzeihlich.

Sprecherin:
Gelesen wird das Hörbuch von Sascha Icks, der man wirklich gut zuhören kann. Sie liest - bis auf ein paar kleine Betonungen hier und da - sehr authentisch und mit verschiedenen Stimmen. Man kann ihr sehr gut folgen und ich hab gerne zugehört.

Fazit:
Es wäre schön gewesen, wenn eine ungekürzte Version auf dem Markt erschienen wäre. Ich höre normalerweise nur ungekürzte Hörbücher. Als Ergänzung zu dem tollen Buch, kann ich diese Lesung allerdings wirklich empfehlen!
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Gwendolyn ist 16 und ein ganz normales Mädchen mit einer besten Freundin (Leslie). Alle Aufmerksamkeit der Familie ist auf ihre Cousine Charlotte gerichtet, die gemäß den Vorhersagen das Zeitreisegen geerbt hat. Doch plötzlich steht Gwen in der Vergangenheit und weiß absolut nicht, wie sie damit umgehen soll, da um die "Zeitreisesache" in der ganzen Familie ein riesiges Geheimnis gemacht wird. Ob sie will oder nicht, nun muss Gwen "der Sache dienen" und trifft dabei auf den anderen Zeitreisenden Gideon, der ihrer Meinung nach der eingebildetste und arroganteste Mensch ist, der ihr je untergekommen ist. Wenn das kein gutes Vorzeichen ist?

Die Hauptprotagonistin Gwen ist einfach zum liebhaben. Sie findet es keineswegs unnormal, Geister zu sehen, die gehören zu ihrem Leben wie Schule und Essen. Gwen sagt, was sie denkt, macht was sie will und telefoniert endlos mit ihrer besten Freundin Leslie, die sich als großartige Hilfe in Sachen Recherche für Geheimnisse entpuppt. Gwens Cousine Charlotte ist das typische Schönchen, der alle hinterherrennen und die immer alles perfekt macht und in ihrer Rolle als Auserwählte mit dem Zeitreisegen vollkommen aufgeht. Doch leider ist sie es nunmal nicht und dies führt zu dem ebenso typischen biestigen Verhalten Gwen gegenüber. Der Hauptprotagonist Gideon ist das männliche Pendant zu Charlotte, nur dass er zwei Jahre älter ist und daher schon länger mit den Zeitreisen beschäftigt ist (und auch definitiv weiß, dass er das Gen geerbt hat). Er ist von der neuen Auserwählten Gwen nicht sonderlich angetan und erzählt ihr ständig, was Charlotte alles besser macht und kann. Eigentlich müsste ihn Gwen richtig blöd finden, wenn da nicht diese dummen Gefühle wären...

Meine Meinung:
Zu allererst muss ich los werden, dass ich nach gefühlten Tausend Rezensionen zu Rubinrot etwas anderes erwartet hätte, was dazu führte, dass ich mich erst in den Schreibstil reinfinden musste. An was denkt man denn bei dem Untertitel "Liebe geht durch alle Zeiten" und dem Stichwort "Zeitreisen"? Liebesschnulz gepaart mit Fantasy-Elementen. Die laufen jedoch bei "Rubinrot" nur im Hintergrund. Das Buch ist meiner Meinung nach eine richtige Komödie. Egal wie ernsthaft/gefährlich/"liebeslastig" die Szene ist, Gwens Gedanken haben dem immer etwas hinzuzufügen. Daher wird jede, ja wirklich JEDE Szene zum Lacher und kann nicht mehr ernst genommen werden. Hat man sich daran aber gewöhnt, ist das Buch einfach spitze!

Schade finde ich, dass Rubinrot eigentlich aufhört, wo die Story um Gwen und Gideon anfängt. Im Nachhinein würde ich sagen, dass (außer vielen Lachern und viel Humor) nichts passiert ist. Umso mehr freue ich mich auf die Fortsetzung "Saphirblau".

Ich empfehle diese kurzweilige Buch allen, die den Teeniehumor noch besitzen (oder sich wie ich allzugut daran erinnern können) und einfach etwas Kurzweiliges, Leichtes, Lockeres lesen wollen.

Das Bonbon bei der Sache ist, dass man ums Auflachen an manchen Stellen wirklich nicht herum kommt :-)

Aus oben genannten Gründen bewerte ich "Rubinrot" mit 4/5 Sternen. Aber einen dicken Smiley dahinter hätte sich das Buch jedenfalls verdient.
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am 19. September 2012
Die erste Liebe ist schon aufregend genug, aber wenn man dann auch noch erfährt, dass man von seinen Vorfahren ein Zeitreise-Gen geerbt hat, dann ist die Verwirrung und das Chaos perfekt. So jedenfalls geht es Gwendolin, 16 Jahre alt, und frisch gebackene zeitreisende Protagonisten in Kerstin Giers Roman „Rubinrot“.

Die Handlung spielt in der heutigen Zeit in London, wo Gwendolin eigentlich ein ganz normaler Teenager ist. Sie geht in die Schule, feiert Parties und steckt den ganzen Tag den Kopf mit ihrer besten Freundin Leslie zusammen. Und eigentlich sollte auch ihre Cousine Charlotte Träger des Gens sein, davon waren alle überzeugt: ihre Tante, ihre Großmutter, sogar Wissenschaftler wie Isaac Newton haben ausgerechnet, dass nur Charlotte Träger des Gens sein kann und damit der Rubin, der den Kreis der zwölf Zeitreisenden komplett macht. Auf diese Aufgabe wurde Charlotte ihr Leben lang vorbereitet.

Doch dann reißt es Gwendolin plötzlich weg und sie findet sich in der Vergangenheit wieder. Als sie es ihrer Mutter erzählt, bringt sie sie gleich zum geheimen Orden und Gwendolin muss sich mit der Tatsache auseinander setzten, dass sie der Rubin ist, und nicht Charlotte. Keine einfache Aufgabe, zumal alle ein großes Geheimnis zu haben scheinen, in das Gwendolin niemand einweihen möchte. Sie ist verunsichert und fühlt sich ausgeschlossen. Und dann ist da noch Gideon, der Zeitreisende der männlichen Linie, der ihr total den Kopf verdreht. Aber seine Absichten sind genauso undurchschaubar wie die der anderen. Und welche Rolle spielen ihre Vorgänger Lucy und Paul bei der Sache? Haben Sie sich in der Vergangenheit versteckt, weil sie die Mission sabotieren wollen? Leslie und Gwendolin versuchen der Sache selbst auf den Grund zu gehen.

Rubinrot ist ein Roman, der einen von der ersten bis zur letzen Seite wirklich gut unterhält. Die Figuren sind sehr gut herausgearbeitet, so dass man sich sehr gut mit ihnen identifizieren kann. Allerdings lassen sie in diesem ersten Band sehr viel Spielraum für die weitere Entwicklung. Da der Roman aus der Sicht von Gwendolin geschrieben ist, bleiben die Intentionen der übrigen Personen zu allen Seiten offen und man weiß nicht, wer gut, wer böse ist und wer aus welchen Beweggründen handelt.

Die Schauplätze sind sehr gut herausgearbeitet, so dass ich Temple, den Ort von dem aus Gwendolin in die Vergangenheit reist, bildlich vor mir sehen kann. Und London als meine Lieblingsstadt sowieso. Die Geschichte in London spielen zu lassen passt perfekt zu der Geschichte des Romans.

Eigentlich ist Rubinrot ein Jugendroman, aber eben nur eigentlich. Ich habe es jedenfalls sehr genossen das Buch zu lesen, da ich das Thema Zeitreisen sehr spannend finde. Die Thematik Zeitreisen ist hier sehr gut ausgearbeitet worden, die Erklärungen zur Zeitreise sind plausibel und nachvollziehbar.
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am 14. Juli 2013
Aufmerksam wurde ich auf diese Bücher durch die Werbung des Kino-Films! Ich mag Filme, aber meist sind sie so gekürzt und zusammengeschreddert, dass ich lieber bei den Büchern bleibe. Also hab ich mir kurzerhand die Serie als E-Books besorgt und wurde nicht enttäuscht.
Mal abgesehen von der "verliebten" Seite eines Teenies, die mein romantisches Herz berührt, gefällt mir die Idee der Zeitreise sehr gut. Gwendolyn kommt vielleicht manchmal unbeholfen daher, aber gut, mit 16 Jahren und null Vorbereitung (im Gegensatz zu ihrer Cousine) von einem Moment auf den anderen in die andere Zeit "geschleudert" zu werden, macht die Sache wohl verständlich.
Doch um es noch ein wenig komplizierter zu machen, ist da noch Gideon... der Junge mit den schönen Augen, die Gwen sofort fesseln, die ihn anziehend machen und den Neid ihrer Schulkameraden hervorrufen. Doch Gideon scheint nur Augen für ihre Cousine Charlotte zu haben. Er ist abweisend und kalt zu Gwen. Außer.... wenn sie alleine sind! Das dieser Junge ein doppeltes Spiel spielt, kam mir dabei sofort in den Sinn und doch wollte ich keine falschen Schlüsse ziehen. Gideon ist ein Wechselbad der Gefühle für Gwen und das große Rätsel für den Leser. Was steckt dahinter? Überall so viele Geheimnisse, in die keiner Gwen einweiht. Warum werden ihr die Augen verbunden, wenn sie kontrollierte Zeitsprünge anhand eines Artefakts tun soll? Was hat es mit den Edelsteinen auf sich und dem Gedicht? Warum redet ihre Mutter nicht mir ihr Klartext, sondern windet sich um gewisse Themen herum? Und die wichtigste Frage: Warum ist Gideon mal so und dann wieder anders?

Kerstin Gier hat mich gepackt! Bis dato wußte ich nichts von dieser Autorin, doch ihr Stil und ihre Art etwas zu erzählen, Witz und Gefühl hineinzubringen, fesseln mich derart, dass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen hatte. Zum Glück hab ich die Serie "getroffen", als bereits alle drei Teile zu kaufen waren, sonst hätte ich eine bitter lange Zeit auf den nächsten warten müssen.
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am 18. Januar 2013
Gwendolyn wird von Ihren Freunden Gwen genannt. Sie ist beliebt und halt eine tolle Freundin ; Leslie. Doch Gwen ist kein normales Mädchen. Sie wächst in einer Familie mit dem Zeitreiser Gen auf. Und auch wenn Jahre lang alle dachten Ihre Cousine Charlotte sei die Auserwählte der Generation mit dem Gen, ist es Gwen, die völlig unvorbereitet eines Tages in die Vergangenheit springt. Sie vertraut sich kurz nachdem ihrer Mutter an, die sie sofort nach Temple geschleift. Hier erfährt sie was es bedeutet, Zeitreisende zu sein. Sie lernt Gideon kennen, mit dem gemeinsam sie den Geheimbund der 12 Zeitreisenden zusammenschliessen soll. Schneller als sie denken kann ist sie in einem aufregenden Abenteuer zwischen den Zeiten unterwegs.

Kerstin Gier hat mit "Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten" ein toller erster Teil Ihrer Edelstein Trilogie gelungen. Mit ganz viel Können hat sie eine wunderbare Story erzählt um eine Protagonistin mit der man sich sofort an eine Seite stellen würde um jedes Abenteuer gemeinsam zu erleben. Durch die bildliche und flüssige Schreibweise ist man direkt in das Geschehen aufgesogen und kann sich kaum mehr freikämpfen. Man muss einfach wissen wie es weitergeht. Daher bin ich auch ganz happy, das Band zwei "Saphirblau" auch schon im Regal wartet und ich direkt wissen werde wie es weitergeht.

Rezension © 2013 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de
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am 21. Dezember 2015
Ich habe schon immer gerne die Bücher von Kerstin Gier gelesen, weil mir ihr Schreibstil sehr zugesagt hat, so dass für mich klar war, dass ich auch ihre Jugendbücher lesen möchte. Den erste Teil der Edelstein Triologie Rubinrot hab ich sehr schnell durchgelesen, denn die Geschichte ist von Anfang an spannend und gut aufgebaut. Natürlich müssen zunächst einmal die Charaktere eingeführt und vorgestellt werden. Angefangen mit Gwendolyn und ihrer etwas verrückten Familie, aber natürlich auch mit Gwendolyns Schulfreunden, allen voran Gwendolyns liebenswerte und sehr aufgeweckte beste Freundin Leslie, die ihr mit Rat und Tat zur Seite steht.
Spätestens ab dem Punkt, an dem Gwendolyn ihren ersten Zeitsprung macht, war ich gefesselt von der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht, wann sie das nächste Mal einen Zeitsprung machen und in welchem Jahr sie dann wohl landen würde.

Sehr gut gefallen hat mir außerdem die Aufteilung der Kapitel, die jeweils mit Zitaten, Einträgen aus den Büchern der Wächtern oder einer Übersicht über die verschiedenen Zeitreisenden und ihre Beziehung zu einander eingeleitet werden. Das macht es etwas leichter, den Überblick über die stetig wachsende Anzahl an Personen und bestimmte Ereignisse zu behalten.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir Rubinrot sehr, sehr gut gefallen hat und ich sehr froh bin, dass ich die anderen beiden Bände der Triologie bereits im Regal stehen habe und direkt weiter lesen kann.
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am 1. September 2015
Klappentext:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Meinung:
Ich muss sagen, ich habe das Buch nur wegen des wunderschönen Covers gekauft. Das Buch ist mir sofort aufgefallen und als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, musste ich das Buch unbedingt haben. Und ich hab es nicht bereut. Das Buch gefällt mir sehr gut. Das Buch ist flüssig geschrieben. Ich mag Gwendolyn total gerne, sie ist einfach knuffig in ihrer Art. Sie ist ein normales, etwas schusseliges Mädchen und lebt mit Ihrer Familie bei Ihrer Großmutter, dort lebt auch die Familie ihrer Cousine, Charlotte. Jeder denkt, dass Charlotte das Zeitreise-Gen hat, welches aber Gwendolyn geerbt hat, wie sich später herausstellt. Charlotte wurde ihr ganzes Leben auf die Zeitreisen eingestellt, hatte Unterricht darin, was man in den einzelnen Zeitepochen wissen muss, etc. Gwendolyn ist ganz normal aufgewachsen. Da nun aber Gwen in die Zeit reist erlebt sie, mangels Wissen, einige lustige Situationen. Und dann gibt es da ja auch noch Gideon, den männlichen Part, der auch das Zeitreise-Gen hat.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist eines meiner Lieblingsbücher. Ich finde die Idee mit dem Zeitreise-Gen super. Meiner Meinung nach eignet sich das Buch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für junggebliebene, phantasievolle Erwachsene.
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Gwendolyn Shepherd ist 16 Jahre alt und ziemlich genervt von ihrer gleichaltrigen Cousine Charlotte. Charlotte wird seit Jahren darauf vorbereitet, dass sie ab ihrem 16. oder 17. Lebensjahr in der Zeit springen wird, schließlich hat Isaac Newton das Geburtsdatum der Zeitreisenden schon vor Jahrhunderten berechnet. Doch während die Familie immer noch auf Charlottes Initiationssprung wartet, findet sich Gwendolyn auf einmal in einer anderen Zeit wieder und schnell wird klar, dass nicht Charlotte, sondern Gwen das Zeitreise-Gen hat.
So muss sie nun, zusammen mit dem dem arroganten - und sehr attraktiven - Gideon de Villiers eine wichtige Mission in der Vergangenheit erfüllen. Das gestaltet sich jedoch völlig ohne Vorbereitung ziemlich kompliziert. Nur gut, dass Gwen ihre beste Freundin Leslie mit Rat und Tat zur Seite steht.

Rubinrot ist der erste Teil der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Trilogie von Kerstin Gier. Die Handlung des Buches spielt sich innerhalb von drei Tagen ab, und in dieser Zeit erlebt Gwen so einiges.

Das Buch ist spannend geschrieben und lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Die Geschichte beginnt allerdings erst etwa ab der Mitte des Buches so richtig, so dass man das Buch fast als als eine etwas zu ausführlich geratene Einleitung der Trilogie bezeichnen könnte. Das tut dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch. Dazu tragen auch die Situationskomik und die kuriosen Dialoge bei, die Kerstin Gier immer wieder einflechtet.

Gut gefallen haben mir auch die Zusatzinformationen, die man zwischen den einzelnen Kapiteln findet. Mal ist es ein Stammbaum, dann wieder Aufzeichnungen von früheren Zeitreisenden oder Menschen, die mit diesen zu tun hatten. Auch hier findet man immer mal wieder etwas zum Schmunzeln, nachdenken oder auch zum Recherchieren.

Die Zielgruppe des Buchs liegt laut Verlag bei 12-13 Jahren. Nun gut, in diese Gruppe falle ich schon seit einiger Zeit nicht mehr, aber was soll's. Rubinrot geht durchaus als All-Age-Fantasy durch, und ist für alle Altersklassen geeignet.

Das Buch ist, wie auch die anderen beiden Bücher der Reihe, wunderschön gestaltet - das Umschlagpapier fühlt sich an wie geschöpftes Papier, die schwarzen Aufdrucke sind glatt, leicht geprägt und glänzend. "Liebe geht durch alle Zeiten" macht sich in wohl jedem Bücherregal gut.
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