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am 23. Februar 2007
Zunächst möchte ich versuchen, das Buch kurz zusammenzufassen: Es handelt von einer belgischen Familie, die wie tausende andere Menschen auch, zu Beginn des 20 Jhdts. Nach Amerika aufbrechen wollen, um dort einen Neubeginn zu wagen. Doch durch einige Probleme können nicht alle Familienmitglieder das gelobte Land" betreten, nur Adrian, ein Sohn der Familie, kann nach New York einreisen und muss sich- zunächst ohne Unterkunft und Job- alleine durchschlagen. Mit der Zeit freundet sich das Landei" mit dem Großstadtleben New Yorks immer mehr an und lernt Jack, einen Hotelportier, kennen und lieben. Die Geschichte behandelt im weiteren Verlauf die zunächst vorsichtige Annäherung Adrians an das eigene Geschlecht und erläutert auch die Höhen und Tiefen der Geschichte, beispielsweise die Heimlichtuerei und das ständige Auf-der-Hut-sein, da die Homosexuelle Liebe im Amerika des frühen 20. Jhdts sehr geächtet ist.

Es gab selten ein Buch, dass mich so fesselte und in seinen Bann zog, dass ich es an einem verregneten Sonntag an einem Stück durchlas. Aline Sax beschreibt höchst eindrucksvoll und einfühlsam die Sorgen und Nöte des jungen Adrian, beginnend von der - für ihn- völlig neuen Situation bei Ankunft in New York ohne seine Familie und seinen geliebten Zwillingsbruder Alexander, über das erste Annähern mit der großen Stadt und diversen Leuten bis hin zu einer Liebesgeschichte der etwas anderen Art, endend mit der schwierigen Entscheidung zwischen Jack und seiner Familie. Dieses Buch kann u.A. dazu beitragen, Vorurteile gegenüber Homosexuellen abzubauen, auch ich sah nach dem Lesen viele Dinge in einem neuen Licht. Dabei ist das Buch mit einer Leichtigkeit geschrieben, dass es schlicht und einfach Spaß macht, sich irgendwo zurückzuziehen und zu lesen; Alle Charaktere und deren Lebensweisen werden sehr ausführlich und umfassend beschrieben, sodass man auch einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit erhält.

Anfangs hatte ich-wahrscheinlich unter anderem dadurch, dass ich ein Junge bin- eine gewisse Portion Skepsis gegenüber dem Buch, es ist aber für Jungs wie für Mädels, Mamas und Papas sowie natürlich auch für Omas und Opas gleichsam empfehlenswert und unterhaltsam; nach dem Lesen des letzten Kapitels hält man noch einige Zeit inne und lässt nochmals alles auf sich wirken - Ein Meisterwerk!! Spannend bis zur allerletzten Seite
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am 23. Juni 2007
Aufmerksam geworden auf dieses wunderbare Buch bin ich durch den WDR2-Buchtipp am Sonntagmorgen. Die Begeisterung der Redakteurin wirkte ansteckend, und ich bin nicht enttäuscht worden.

Die junge Autorin Aline Sax hat hier einen Roman vorgelegt, der um zwei große Themen kreist.

Der Roman beginnt im Jahr 1910, in dem die belgische Familie De Belder sich entschließt, ihre Heimat zu verlassen und wie so viele nach Amerika auszuwandern (erster Themenkomplex). Im Zentrum des Romans steht der 18jährige Adrian, aus dessen Sicht das ganze Buch verfasst ist. Der Autorin gelingt es auf geniale Weise die Aufbruchstimmung der Zeit um die Jahrhundertwende nachzuzeichnen, all die Hoffnungen, die an das Leben in der neuen Welt geknüpft wurden, vor allem aber auch die Schwierigkeiten vom Verkauf des alten Besitzes und Verlassen der Verwandten, Freunde und Bekannten über die Probleme der Auswanderungswilligen mit Behörden und Gaunern diesseits und jenseits des Atlantiks. Am Ende kommt nur Adrian in Amerika an und muss nun, völlig auf sich allein gestellt, ums Überleben kämpfen. Nichts ist mehr übrig vom ursprünglichen Enthusiasmus: die Trennung von den Eltern und der kleinen Schwester, und mehr noch von seinem Zwillingsbruder Alexander, wiegen so schwer wie das zunächst armselige Leben.

In Jack findet Adrian schließlich einen Freund, der ihm hilft, sich in der Neuen Welt zurechtzufinden. Damit hebt das zweite große Thema dieses Buches an. Im Zusammensein und Zusammenleben mit Jack entdeckt Adrian seine Homosexualität. Für Adrian öffnet sich hier nochmals eine völlig neue Welt, "eine Welt dazwischen", denn im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts ist Homosexualität eine Schande und wird in Kellerbars und geheimen Hinterhöfen ausgelebt.

Als schließlich Adrians Zwillingsbruder Alexander im zweiten Anlauf doch noch nach Amerika gelangt, muss er sich entscheiden: für seine Liebe, für Jack, für seine sexuelle Identität, für New York oder für seinen Kindheitstraum, die Farm im Westen, für Alexander.

Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Das Ende ist offen - doch bekommt der aufmerksame Leser eine Ahnung (vielleicht ist es sogar eine Hoffnung...?), wofür der Protagonist sich entscheien wird. Was das Buch neben der schonungslosen Entmythifizierung des bedingungslosen Auswandererglücks (von jetzt auf gleich vom Tellwäscher zum Millionär!) so wertvoll macht, sind die ständigen Denkanstöße für das Hier und Heute. Was zählt im Leben wirklich? Wie ist es mit der Toleranz für Andersdenkende und Andershandelnde bestellt?

Es mag auf den ersten Blick etwas irritieren, dass das Buch bei Arena erschienen ist. Denn die Adressaten sind sicher nicht nur Jugendliche; Leser jeden Alters dürften an dem Buch ihre helle Freude haben. In Holland ist "Eine Welt dazwischen" für das beste historische Jugendbuch nominiert worden.

Summa summarum: ein exzellentes Lesevergnügen, das für Stunden oder Tage zu einem spannenden Aufenthalt in der Vergangenheit einlädt, mit liebevoll-sympathischen Charakteren und einem nachhaltig bleibenden Eindruck.
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am 29. April 2007
Die junge belgische Autorin Alina Sax beschreibt die Geschichte einer Auswandererfamilie. Eine verarmte belgische Bauernfamilie macht sich wie viele andere zu der Zeit - 1910 - auf, um nach Amerika auszuwandern. Doch die Mutter und die kleine Schwester werden aus gesundheitlichen Gründen schon in Antwerpen nicht aufs Schiff gelassen. Der Vater und einer der Brüder, Alexander, wird dann von Ellis Island, der Einwanderungsinsel vor New York wieder zurück geschickt. Übrig bleibt der 18jährige Adrian. Er schlägt sich, ohne Geld, ohne Englisch-Kenntnisse durch, arbeitet hart, nicht nur, um selbst zu überleben, sondern auch, weil er seinem Bruder Alexander noch einmal eine Fahrkarte kaufen möchte. Aber dann kommt Adrian, eine für die damalige Zeit, ungewöhnliche Liebe dazwischen, und er muss sich entscheiden: Zwischen seiner Familie und dem Traum von einer Farm im Westen und einem neuen Leben mit seiner großen Liebe in New York.

Ein sehr spannend und einfühlsam geschriebenes Buch, wo die Armut auch beim Leser gespürt werden kann. "Eine Welt dazwischen" ist in den Niederlanden für den Preis für das beste historische Jugendbuch nominiert worden.

Ich denke dieses Buch gehört aber auch in die Abteilung für Bellitristik und ist nicht nur ein Jugendbuch. Wer sich wie ich für die Geschichten, die in New York spielen interessiert, sollte diese Buch gelesen haben.
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am 3. November 2008
Ich werde hier keine Nacherzählung der Geschichte machen, wie ich es hier in vielen Rezensionen gelesen habe, sondern werde schreiben wie ich dieses Buch entdeckt habe und wie ich es empfunden habe. Auch werde ich versuchen keine Empfehlung auszustellen, denn am Ende muss jeder selbst wissen ob er es lesen möchte oder nicht...

Mir wurde das Buch von einem Mann empfohlen, einem Buchhändler aus Recklinghausen, wie es so üblich ist stellte er sich als Fehler heraus aber er hat mir ein Buch empfohlen in dem es um Träume und um die Magie des entdeckens geht, ein Buch das ich einfach nicht aus meinem Kopf bekommen habe und auch nicht weglegen wollte, weil es auch ein wenig um meine Träume geht...

Wie so viele bin ich auf der Suche nach mir selbst und auch auf der Suche nach jemanden der mich so liebt wie ich bin und als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen habe ich festgestellt das es irgendwann passieren könnte. Mit dem Buch habe ich mich wohlgefühlt und die Momente von denen Aline Sax erzählt genossen und sie mir vorgestellt...

Von der ersten zärtlichen Berührung auf der Feuertreppe, den ersten Momenten die man wirklich wahrnimmt und die nicht nur an einem vorbeiziehen, und natürlich auch das erste gemeinsame mal...Die Gefühle in einem Menschen der nicht weiss woran er ist, der nicht mehr weiss was richtig ist und was falsch ist und auch die große Angst davor was passieren könnte...

Das Buch löste in mir ein Gefühl aus das ich nicht beschreiben kann der ich war ein Teil der Geschichte. Ich lese viele Bücher aber dies war mein erstes über Homosexuelle obwohl ich es selbst bin hatte ich nie Interesse davon zu lesen, aber wenn ich es nicht gelesen hätte würde ich es wahrscheinlich mehr als nur bereuen.

Klar finde ich das man das Buch lesen sollte denn ein wirklich gutes Buch kann einem über eine ziemlich lange Zeit(wenn man vernarrt ist in Bücher eher kurze Zeit)helfen aber jeder muss es für sich entdecken und seine eigene Bedeutung darin finden.

Wer es lesen will, sollte es tun und sich in der Geschichte verlieren und vielleicht fühlst du ja das gleiche wie ich...
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am 28. Dezember 2007
Ich bekam dieses Buch von meiner besten Freundin zu Weihnachten geschenkt und nicht einmal fünf Tage danach hatte ich es ausgelesen (Ich wäre weit schneller gewesen hätte ich nicht so viel zu tun gehabt!).
Jedenfalls interssierte mich anfangs der Anfang nicht so richtig, weil ich gleich bei der Stelle anfangen wollte wo Adrian Jack kennenlernt. Ich konnte schon am Anfang das Buch nicht aus der Hand legen, als er dann Jack kennenlernte, hörte ich gar nicht mehr auf zu lesen. Dieser Roman ist sehr gut geschrieben, zeigt offen und ehrlich die Gefühle eines 18-jährigen Jungen in einer für sich unbekannten Welt. Ich finde es ganz besonders süß wie sich Jack und Adrian immer näher kommen!
Ich empfehle diesen Roman jeden, der etwas über die Welt von 1910 in New York erfahren möchte. Nebenbei spielt auch die Liebe zu einen Mann eine große Rolle.
Ein Meisterwerk!
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am 21. Oktober 2007
Erstaunlich, dass eine junge Frau von 23 Jahren ein solches Buch, ein Jugendbuch übers Schwulsein geschrieben hat.
Meine Frau hatte sich dieses Buch gekauft, nachdem es eine begeisterte Besprechung darüber auf WDR 2 gegeben hatte. Als sie es gelesen hatte, habe auch ich mir das Buch gegriffen.
Das Buch umfasst einen wichtigen Abschnitt im Leben des achtzehnjährigen Protagonisten Adrian DeBelder, einen Zeitraum von ca. 6 Monaten im Jahre 1910.
Es handelt von der Auswanderung der Familie DeBelder aus Belgien, dem Zurückbleiben und zurückgeschickt werden einzelner Familienmitglieder nach der Ankunft in Ellis Island: Mutter, Schwester, Vater, Zwillingsbruder. Vom Alleindurchbeißen" des Protagonisten in New York und schließlich vom Kennenlernen, Zusammenziehen und -wohnen mit Jack.
Adrian erkennt, dass er homosexuell ist und Jack liebt.
Jugendliche, die nicht genau wissen, was sich hinter dem Begriff schwul" genau verbirgt, der erfährt es mit der Lektüre dieses Buches.
Als Adrians Zwillingsbruder es auch endlich geschafft hat, nach New York zu kommen und bei Adrian und Jack einzieht, wird Adrian klar, dass er nie mehr in ein normales" Leben zurückkehren kann und will.
Das Buch ist in einem leichten, leicht lesbaren Stil verfasst, einem Erzählton im besten Sinne des Wortes. Ich hatte es in zwei Tagen durch. Ich konnte den Roman nicht aus der Hand legen und ich fragte mich mehrfach, wie die junge Autorin es geschafft hat, so realitätsnah die Gedanken eines achtzehnjährigen im Jahre 1910 zu schildern, der entdeckt, dass er einen anderen jungen Mann liebt.
Alle Achtung!
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am 2. Juli 2010
Eine Welt dazwischenDieser Roman ist ab jetzt einer meiner Favoriten und ich habe ihn in nicht mal zwei Tagen geradezu verschlungen. Deshalb komme ich nicht umhin dieses Buch weiter zu empfehlen.

Am Anfang steht die flämische Familie De Belder, die im Jahr 1910 ihre Heimat verlassen will, um im "Gelobten Land" Amerika ihr Glück zu suchen. Doch nicht jeder lässt sich von der Aufbruchsstimmung mitreißen, denn Adrian, der Erzähler und Protagonist, ist skeptisch und kann sich nicht so leicht von Flandern trennen, wie sein Zwillingsbruder Alexander und der Rest der Familie.
Die beschwerliche Reise verläuft alles andere als nach Plan; Nachdem Adrians kleine Schwester und seine Mutter in Antwerpen zurück bleiben und sein Vater und sein Bruder die Einwandererkontrolle von Ellis Island nicht passieren dürfen, ist er allein und auf sich gestellt in New York.
Mit viel Glück und vor Allem durch die Hilfe des Portiers Jack, lernt er im fremden Großstadtdschungel zu überleben. Dabei wird ihm Jack vom Retter in der Not zum Freund und schließlich zum Geliebten. Als Adrians Zwillingsbruder es im zweiten Anlauf nach Amerika schafft, muss er feststellen, das zwischen seinem alten und seinem neuen Leben Welten liegen...

Aline Sax nimmt den Leser geschickt mit auf die Reise, indem sie schnörkellos die richtige Atmosphäre vermittelt und (ähnlich wie Adrian selbst) eine Skizze in den Geist des Lesers zeichnet, ohne sich in seitenlangen Beschreibungen zu verlieren. Besonders beeindruckend ist ihr gutes Gespür für Tempo: Das ewige Warten, die Ungewissheit auf dem Schiff und Ellis Island; dies alles beschreibt sie ruhig, fast zermürbend, ohne das es langweilig wird. Im Gegensatz dazu steht New York: Blitzlichter, Eindrücke, Gerüche im Sekundentakt. Von Baracken bis zum Noblen Stadthaus, von der Party der "Upper Class" bis zur zwielichtigen, betörenden Schwulenszene.
Außerdem schafft es die Autorin eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Männern zu erzählen; von den zarten, unmerklichen Anfängen bis hin zur ersten Liebesnacht ohne Kitsch, ohne Klischees lernt der Leser mit Adrian zusammen, dass "Es ist, was es ist".

Nach dem offenen Ende, dass viel Hoffnung lässt, freue ich mich auf die Fortsetzung.
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am 16. September 2009
Eigentlich wollten sie alle zusammen nach Amerika auswandern. Charlotte, Adrian, Alexander und ihre Eltern. Doch daraus wird nichts, denn nur Adrian schafft es bis nach Amerika. Die anderen der Familie werden vorher ausgewiesen und müssen in Antwerpen bleiben. Zurück in New York bleibt allein Adrian. Ausgerechnet er, der doch eigentlich gar nicht hierher wollte. Mehr schlecht als recht versucht er sich ohne Arbeit und ohne Sprachkenntnisse durchzuschlagen. Doch dann trifft er Jack, der ihm hilft sich in New York zurechtzufinden, und sich ein neues Leben aufzubauen. Nach und nach entdeckt Adrian, dass er mehr für Jack empfindet als nur Freundschaft. Als sein Zwillingsbruder Alexander es endlich auch schafft auszuwandern und mit Adrian ins Landesinnere ziehen möchte, wird Adrian vor eine schwere Entscheidung gestellt: Geht er mit Alexander oder bleibt er bei seiner großen Liebe Jack?

In "Eine Welt dazwischen" hat Aline Sax wunderbar gefühlvoll Adrians Problematik der Migration, sowie die zarte Liebe zwischen ihm und Jack beschrieben. Außerdem hat sie - wie ich finde - das doch eher schwierige und anstößige Thema der Homosexualität in den Vereinigten Staaten sehr sensibel umgesetzt. Ebenfalls gut gefallen hat mir, wie detailliert Sax New York beschreibt, als Adrian von Bord des Einwanderungsschiffes geht. Dadurch hat der Leser nämlich das Gefühl, selber durch Adrians Augen zu schauen, der, gerade angekommen, wie eine Kamera jedes einzelne Detail der neuen Umgebung in sich aufnehmen will. Insgesamt: Ein wunderschönes Buch, das ich nur empfehlen kann, und das eigentlich weit über 5 Sterne hinausgeht.

Julia G. (14 Jahre) - Kinder-Redaktion
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am 28. Dezember 2011
Ein wundervolles Kleinod. Eine bewegende Geschichte mit realem historischen Hintergrund und einer sehr schönen Liebesgeschichte zwischen 2 jungen Männern. Absolut zu unrecht nur als Jugendbuch gepriesen. Ich bin schon über 30 und habe es mit Vergnügen gelesen. Ebenso die Fortsetzung "In einem Leben wie diesem", die dann doch erwachsener und realistischer wirkt. Ich kann diese beiden Bücher von Aline Sax nur wärmstens empfehlen.
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am 21. August 2013
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch gelesen.
Ich hatte meine Bedenken aber die habe ich restlos in den Wind geschossen.

Es gibt mehrere Punkte die dieses Buch lesenswert machen.
1. der historische Hintergrund: ich persönlich habe nur wenig Ahnung von New York um 1900 und konnte mich ganz und gar von einer ganz fremden Welt faszinieren lassen. Die Autorin bringt einem die Stadt und die Zeit näher durch viele kleine detaillreiche Beschreibungen, die gut recherchiert sind und es einem einfach machen sich in die Zeit einzufühlen.
2. die Charaktere: Adrian muss man gern haben, so war mein erster Eindruck. Ein bisschen hilflos und verloren und emotional so stark an seinen Bruder gebunden,dass ich richtig mitgelitten habe als sie getrennt wurden. Trotzdem erscheint er nicht schwach oder bemitleidenswert. Die Entwicklung vom Ahnungslosen gestrandeten in der Großstadt zum New Yorker ist nachvollziehbar und nicht unrealistisch. Die Beziehung zu Jack entwickelt sich nicht innerhalb von 3 Seiten ,wie es leider oft in Romanen mit gleichgeschlechtlicher Liebe geschieht. Jack an sich ,sowie dessen Freunde decken ein breites Spektrum an Charakteren ab die man mögen, hassen, komisch oder gruselig finden kann
3. die Thematik: klassische Einwanderungsgeschichte möchte man meinen aber dahinter steckt so viel mehr. Es macht Spaß Adrian bei der Selbstfindung zu begleiten und dabei seine Zweifel und Unsicherehiten mit zu erleben. Das Buch ist keineswegs ein halber Porno oder dergleichen. Die Liebesszenen sind geschmackvoll geschrieben, nicht zu detaillert und passend für die Grundstimmung des Buches. ich denke, dass auch Leute die mit dieser thematik wenig vertraut sind viel Spaß an diesem Buch haben werden.

Über die Handlung wurde bereits viel in anderen Rezessionen geschrieben und ich kann mich der Mehrheit in ihrer Meinung anschließen.
Das Buch nimmt einen mit auf eine Reise in eine andere Zeit, an einen anderen Ort und zu anderen Menschen die authentisch genug sind,dass sie einem morgen im hier und jetzt auf der Straße begegnen können.
Und das macht meiner Meinung dieses Buch so gut.
Dazu kommt natürlich noch der angenehme Schreibstil der Autorin der das Lesen zu einer richtigen Freude.
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